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Dieter's Forum für Tabletopler
Beiträge im Thema:
23
Erster Beitrag:
vor 9 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 9 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Chris.M, Bernd_Sch., Walta

40k-Massaker

Startbeitrag von Walta am 20.03.2008 08:20

Und wieder einmal gingen die Grey Knights in den Zangenklauen der Käfer unter. In Runde 5 stand keine einzige Figur mehr auf dem Spielfeld.

Das war nun das 4. oder 5. Spiel gegen die Käfer und ich habe jedlich erdenkbare Waffenkombination aus der Dämonenjägerliste ausprobiert. Ich kapituliere...

Antworten:

Ahaaaa

Ja aber woran lag es denn???

von Bernd_Sch. - am 20.03.2008 09:38
Übel. So wie es aussieht, werden die Käfer über kurz oder lang die ganze Galaxie verpesten.

von Chris.M - am 20.03.2008 09:52
der Käfer hatte schon immer üble Abgaswerte

von Bernd_Sch. - am 20.03.2008 09:57
Zitat
Bernd_Sch.
Ahaaaa

Ja aber woran lag es denn???


1. Die Käfer sind zu flexibel. Er kann alles: Nahkampfschwein, welche Landraider aufschlitzen und Stalinorgeln im Fernkampf. Die Stalinorgel war ein Carnifex mit hunderten Trefferwürfeln (synchronisiert, d.h. mit Reroll) und dann noch Rerolls bei den Verwundungswürfen.... meine Terminatoren haben lang (und mit viel Glück) ausgehalten, aber irgendwann sind sie dann doch wurmverseucht zusammengebrochen.

2. unausgewogene Armeelisten, was wohl an der Zeit der Auflage der jeweiligen Armee liegt.
Wenn ich so eine Einheit sprintender Symbionten (mind. 10 Stück) erlebe, welche ca. 180P kosten, tausend Attacken mit Zangenkrallen (jede "6" beim Treffer ist ein Toter ob mit oder ohne Superrüstung) gegen 7 Grey Knights erlebe, welche 200P kosten (jeder 2 Attacken hat und einen RW von 3+) dann weiß ich nicht, ob das so korrekt punktemäsig abgebildet ist.

3. Gelände war etwas schmaler und recht voll, so dass die Landraider kaum manövrieren bzw. Abstand halten konnten. Ist aber auch wurscht, wenn aus dem Busch versteckete Käfer die Panzer anspringen.

Wie gesagt. Ich habe alle erdenklichen Aufstellungen der GK nun ausprobiert. Bin mit meinem Latein am Ende. Die Inquisition wird die Käfer nicht aufhalten können. Ihr seid dran...



von Walta - am 20.03.2008 10:45
Schau mer mal, was ich ausrichten kann. Habe auch noch eine Partie gegen den Brainbug vor mir.

von Chris.M - am 20.03.2008 11:04
neeneee

Die Käfer sind echt dein Problem.......
Nicht Jammern sondern kämpfen....

Und klaro sind Symbionten im Nahkampf fürchterlich aber dafür im Fernkampf total luschig....
Mein Tip stelle keine Panzer mehr auf sondern mehr Infanterie.....nur eine masse an brutalem geweihten Bolterfeuer kann die Lawine der Bugs stoppen.

Das die Tyraniden auch unglaublich fiese Monster basteln können (und Stefan das natürlich dann auch tut) stimmt....aber die kosten eine Unmenge an Punkten.....ich behaupte das man die Tyraniden besiegen kann (habs ja 1 x geschafft) aber eben nur wenn man sie überrascht....deswegen Armee modifizieren....immer vor jedem Spiel...in Bewegung bleiben....und feuern feuern feuern

von Bernd_Sch. - am 25.03.2008 08:12
Ganz so einfach ist es leider nicht Bernd. Aus eigener Erfahrung weiss ich, daß die Tyraniden mit ihren Sprungangriffen und was noch allem, spätestens in der 3. Runde im Nahkampf sind (selbst wenn ich am hintersten Rand des Spielfelds stehe. Davonrennen und feuern hilft also nichts. Meine Panzer halten einem Nahkampf der kleinen Tyraniden locker stand. Die kommen nicht durch. Nur die "Dicken" sind gefährlich. Da halte ich lieber mit meinen Battlecannons der Leman Russ Panzer drauf, statt mit den Spielzeugwaffen der normalen Infanteristen. Ich werde auf jeden Fall wieder meine Panzerkompanie einsetzen. Letztes mal hatte ich knapp verloren. Normalerweise werde ich mit einer Infanteriearmee vom Tisch gewischt von den Tyraniden (das hatte ich vor ein paar Jahren mal erlebt. Muss ich nicht wieder haben. :-))

von Chris.M - am 25.03.2008 08:25
Also ich hatte meinen Sieg mit einer gemischten Armee errungen....da gab es sowohl Panzer als auch Infanterie.....Ich setzte damals meine Truppen als Droptroopers ein....konnte also Inf und Sentinels hinter dem Gegner abspringen lassen. Diese Doktrin hatte sich hervorragend bewährt. Wenn möglich plaziere ich den Rest meiner inf immer in Deckungsgelände dann kann ich im unvermeidbaren Nahkampf zumindest gleichzeitig attackieren.
Oder noch besser den Gegner der in Deckung steht selber attackieren....dank Fragmentgranaten ist man dann auch gleichzeitig dran und hat 1 Attacke zusätzlich.

Aber natürlich ist das nicht einfach Tyraniden zu besiegen......Glück gehört immer dazu


von Bernd_Sch. - am 25.03.2008 08:35
Die Methode welche Du anwendest ist sicherlich effektiv, keine Frage. Meine Panzerkompanie hat dafür andere Möglichkeiten. So können z.B. die schweren Bolter an den Kuppeln der Leman Russ Panzer vor dem Nahkampf noch einmal schiessen und die Panzer dürfen zusätzlich einen "Überrollversuch" machen. Das hatte letztes Mal bei mir den Effekt, daß vielleicht 10 Tyraniden meinen Panzer umzingelten. Als es aber dann tatsächlich zum Nahkampf kam nur noch 3 davon übrig waren. Diese durften dann mal den Lack abkratzen :-).

von Chris.M - am 25.03.2008 08:47
Die Sache mit in die Deckung bewegen und gleichzeitig Kämpfen ist gut. Hatte ich nicht bedacht.

Was sich auch gut bewährt hat, sind die Flammenwerfer.
Wenn eine Welle ranrollt, dann habe ich meinen Jungen vorrennen lassen und mal mit den Flammer in die Käfer reingehalten. Aber drauf achten, dass noch einer mitgeht, damit die Befehlskette/-reichweite gehalten wird. Ebenfalls ist es auch nett, wenn man einen Liktor im Busch damit überrascht. Flammer ignorieren Deckung.




von Walta - am 25.03.2008 09:44
Na siehste

40k steckt voller Kniffe und Überraschungen

von Bernd_Sch. - am 25.03.2008 11:25
40k ist ein ganz tolles Spiel. Hab ich immer gesagt :D


von Walta - am 25.03.2008 12:21
*LOL* Walter. Ja, kann ich nur bestätigen. *pruuust*

von Chris.M - am 25.03.2008 12:30
na ned losgagggern

Komischerweise gewinnen immer die die am meisten Spielpraxis haben.....das kann nicht nur an der armeeliste liegen

von Bernd_Sch. - am 25.03.2008 15:50
warum nicht?

von Walta - am 26.03.2008 07:20
Der Grund ist ganz einfach. Es gibt Leute, die sämtliche Armeebücher von allen Rassen kaufen und wie die Gebetsmühle auswendig rezitieren können. Entsprechend kann man seine Armee natürlich für den jeweiligen Gegner optimieren.
Ich will jetzt nicht meckern. Soll jeder machen wie er will. Ich bin mir sicher, würde ich das auch so tun, hätte ich wesentlich mehr Chancen eine Schlacht zu gewinnen. Da ich aber keinen Bock dazu habe, gebe ich mich geschlagen und lasse mich auf dem Schlachtfeld zusammendreschen. Ist mir schnuppe.

von Chris.M - am 26.03.2008 07:47
Na so einfach ist des Rätsels Lösung nicht.

1. Kann jeder von uns lesen d.h. wer sein Armeebuch kennt und das Regelbuch liest ist schonmal im Vorteil
2. Wer immer die gleiche Armee spielt wird spätestens in der 2. Partie auf einen Gegner treffen der sich auf ihn eingestellt hat. Das du keine Lust hast Figuren zu basteln und zu bemalen ist eben bei einem Tabletop Spiel ein Riesennachteil und den wirst du kaum durch taktisches können ausgleichen können. Tabletop spielen ist eben nur 30% vom hobby....wer das dann zu 100% betreibt ist da eindeutig im Vorteil.
3. Wenn man oft genug gespielt hat (und das haben wir bis auf wenige eben nicht) kommt man bei 40k auch auf neue Taktiken oder neue Armeeorganisationen. Da wir ja leider nur 3-4 Partien pro Jahr spielen werden wir da notorischen Vielgamern nicht das Wasser reichen können.
Ich finde z.b. Walters Bemerkung das er jetzt jede Kombi gegen Tyraniden ausprobiert hat sehr gewagt. Ich kenne die Möglichkeiten der Dämonenjäger und in dieser Armeeliste steckt so viel drin das ich bestimmt 30 unterschiedliche Listen daraus generieren könnte.

Mein Fazit:
Das wir immer verlieren liegt an uns selber....ich würde da nicht auf andere losgehen sondern erstmal selber was tun um auf gleiche Augenhöhe mit Spielern wie Stefan und Valerio zu kommen. Alternativ schlage ich vor das wir zu unserem Schicksal als Opferlamm stehen und weiterhin abgesch´lachtet werden...denn das ist einfacher und man kann super lamentieren dabei....ggg



von Bernd_Sch. - am 26.03.2008 08:06
Du hast mich falsch verstanden Bernd. Natürlich liegt das an mir selber, daß ich verliere. Ich investiere nicht genug Zeit und Geld in dieses Hobby um gewinnen zu können, das ist mir schon klar. Darum habe ich auch kein Problem damit zu verlieren.

Wie auch immer, trotzdem freue ich mich auf das Gefecht gegen die Necrons, diesen Freitag. Natürlich habe ich keine Ahnung von den Stärken und Schwächen dieser Blechköppe. Habe noch nie gegen diese Armee gekämpft.

von Chris.M - am 26.03.2008 08:16
Klar liegt es an uns selber. Wenn ich nur 40k spielen würde, dann hätte ich (wahrscheinlich) auch den Bogen raus, könnte mich auf andere Armeen besser einstellen und hätte vielleicht ein paar bessere Taktiken am Brett.

Nichtsdestotrotz behaupte ich, dass manche Armeen im Verhältnis zueinander unausgeglichen sind. Dies ist u.a. drauf zurückzuführen, dass manchmal mehr als 5 Jahre und evtl. sogar eine Regeledition dazwischen liegen. Und GW ist auch nicht doof und versucht Neuauflagen von Armeebüchern zu promoten, indem sie der Armee irgendwo einen kleinen Vorteil oder neue Stärke verleihen. Die Armeedeals verkaufen sich dann einfach besser. Ist Marketing.

Umsonst liest man nicht in den Foren, dass kaum Grey Knights gespielt werden oder man wird in der Bean Bar direkt von den Vielspielern drauf angequatscht.



von Walta - am 26.03.2008 09:36
Jaaa

Stimmt schon mit den neueren Listen.
Trotzdem seh ich das Problem zu 80% bei uns Spielern....da gibt es eben bessere und schlechtere. Ich verliere ja auch andauernd.....trotzdem wie Chris schon sagte freue ich mich auf die nächste Partie.
Also Arschbacken zusammenkneifen und durch

von Bernd_Sch. - am 26.03.2008 09:48
Genau. Leistet Euren Beitrag!

Die Flut der Käfer und Blechdosen muss gestoppt werden! Der Imperator ist bei Euch im Gedanken.


von Walta - am 26.03.2008 09:52
Die Flut werden wir nicht stoppen können, aber zumindest verzögern.

von Chris.M - am 26.03.2008 10:25
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