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Algerienforum
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Farida, Sindbaad, Chaled

Video zeigt europäische Sahara-Geiseln in Mali

Startbeitrag von Farida am 02.08.2003 07:12

Video zeigt europäische Sahara-Geiseln in Mali

Reuters, 30 July 2003

Bamako (Reuters) - Die Entführer der in Algerien verschleppten europäischen Touristen haben einem Zeitungsbericht zufolge ein Video-Band an die Regierung in Mali geschickt, das die Geiseln in Mali zeigt.

Die Entführer hätten für die Freilassung der Geiseln Bedingungen gestellt, berichtete die malische Tageszeitung "L'Independant" am Mittwoch, ohne Einzelheiten zu nennen. In der Hand der vermutlich radikal-islamischen Entführer waren zuletzt zehn Deutsche, vier Schweizer und ein Niederländer. Medienberichten vom Dienstag zufolge ist eine der deutschen Geiseln, eine 45-jährige Frau, schon vor Wochen an den Strapazen der Entführung in der Sahara gestorben. Zuletzt war mehrfach berichtet worden, die Entführer hielten sich im Grenzgebiet zwischen Mali und Algerien auf. Die malische Regierung äußerte sich nicht zu dem angeblichen Video-Band und erklärte, es gebe keine offizielle Information über die Geiseln.

"L'Independant" berichtete, das Video-Band sei am 28. Juli an führende malische Regierungsmitglieder geschickt worden, darunter Präsident Amadou Toumani Toure. Die Geiseln und ihre Entführer seien am 24. Juli in Mali angekommen und hielten sich zwischen den Nomaden-Dörfern Taoudenit und Boujbaiha in der Region Kidal auf. Das Wüstengebiet liegt mehr als 1500 Kilometer von der Hauptstadt Bamako entfernt.

Die Behörden in Deutschland, Mali und Algerien haben die jüngsten Medienberichte weder bestätigt noch dementiert. Am Dienstag hatten malische Behörden mitgeteilt, in der Region Kidal seien Patrouillen verstärkt worden.

Die Geiseln waren Mitglieder einer Gruppe von insgesamt 32 europäischen Touristen, die Ende Februar und Anfang März in der Sahara im Süden Algeriens verschleppt worden waren. 17 Geiseln wurden im Mai befreit, als algerische Sicherheitskräfte ein Versteck der Salafistischen Gruppe für Predigt und Kampf (GSPC) stürmten und die Entführer töteten. Die Schweiz hat einen Polizeivertreter nach Mali geschickt, der deutsche und niederländische Experten unterstützen soll, die an der Aufklärung der Entführung arbeiten.
Antworten:

Nervenkrieg um Sahara-Geiseln


02. August 2003, 16:48



Nervenkrieg um Sahara-Geiseln


Berlin (dpa) - Über die Forderungen der Geiselnehmer in der Sahara besteht weiterhin Unklarheit. Allerdings ist durch den Kontakt über einen Tuareg-Stammesführer zwischen offiziellen Stellen in Europa und den Entführern Bewegung in das Drama um die 14 europäischen Sahara-Geiseln gekommen.

Das Auswärtige Amt bleibt weiter bei seiner bisherigen Sprachregelung. Im Interessen der Geiseln - 9 Deutsche, 4 Schweizer und 1 Niederländer - gebe man keine Auskunft, bekräftigte eine Sprecherin am Samstag.

Nach Fernsehberichten fordern die Entführer der seit über 5 Monaten verschleppten Abenteuer-Urlauber für deren Freilassung ein Millionen-Lösegeld. Während der Nachrichtensender n-tv von 64,4 Millionen Euro sprach, bezeichneten das ZDF und die ARD die Summe als deutlich zu hoch. Laut ZDF haben die Entführer keine politischen Forderungen erhoben. Die Geiseln sind inzwischen von Algerien in den Norden Malis verschleppt worden.

Ein n-tv-Korrespondent hatte aus Malis Hauptstadt Bamako berichtet, die Entführer verlangten 4,6 Millionen Euro pro Geisel, insgesamt 64,4 Millionen Euro. Über den Tuareg-Stammesführer ist nach n-tv-Informationen ein Video mit Aufnahmen der einzelnen Opfer nach Bamako übermittelt worden. Das Band liege auch in Berlin vor. In der Aufnahme komme jeder Gefangene zu Wort und grüße seine Angehörigen.

Nach früheren Angaben des Schweizer Außenministeriums arbeitet in Bamako ein Krisenstab zur Befreiung der Geiseln. Von Seiten der malischen Regierung genieße dieser Krisenstab jede Unterstützung, hieß es dazu in der ARD-«Tagesschau» am Freitagabend.

Malis Präsident Amadou Touré versprach Hilfe für eine rasche Lösung des Geiseldramas. Eine Lokalisierung des Verstecks der Entführer und der Kontakt zu ihnen sei angesichts der Größe des Gebiets aber sehr schwierig.

Ende Februar und Anfang März waren 32 europäische Abenteuer- Urlauber in der Sahara von einer algerischen Islamistengruppe entführt worden. 17 Geiseln wurden im Mai befreit.

von Sindbaad - am 02.08.2003 19:07
Salam,
Wenn ich an Mali denke ,dann direkt immer an die Tuaregs .Weil sie von Ben Balla ,dem Präsi von Mali und Hassan King, Du weisst schon der mit den goldgehangenen Fussballspielern verraten wurden.Sie flohen vor den Mördern der aus Schwarzafrika wieder nach Algerien oder Marokko.Die haben die dann wieder nach Mali und Niger ausgeliefert und was die dann mit ihnen machten ,die Erzählung erspare ich mir lieber hier.Bringen wir es auf den Punkt ,ich kann sie nicht ab,weder die aus Mali noch die aus Niger ,genau deswegen.Das ging dann sogar bis in die 90er Jahre rein,wo die Schwarzafrikaner die Tuaregs trixten wo sie nur konnten.Das machen die heute noch.Lies mal "die Tuaregtragödie" oder mail mir deine Addy ich schicke es dir vorbei.Da geht dir die Hutschnur hoch,ich auch nicht sonderlich teuer.Ich such dir mal die ISBN.
Ich wünsche den Alemanen viel Spass mit denen ,den werden sie haben )))))
salut Farida

von Farida - am 02.08.2003 20:27
slm


jeder von denen kocht sein eigenes, armseliges, süppchen und meint dabei er sei der "maestro" !? zugute kommt das nach wie vor den westlichen imperialisten... aus der geschichte sollte man doch versuchen einiges zu lernen... da habe ich dem yama eben was getextet...

von Sindbaad - am 03.08.2003 15:44
hauptsache der säckel wird voll.idealismus ist für politiker sobald sie an der MACHT SIND EIN FREMDWORT

von Chaled - am 03.08.2003 18:15
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