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Radioforum Schweiz
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Sender/Frequenz für FM1 für den Raum Rapperswil

Startbeitrag von dxbruelhart am 22.06.2008 20:52

Radio FM1 ist im Raum Rapperswil und hierzulande noch nicht mit küchenbrüllwürfelartigen Radios zu empfangen. Deshalb bekommt FM1 auch einen Senderstandort und eine Frequenz für die Region Rapperswil / Gaster.
Schon seit längerer Zeit ist die 95,9 für den Standort Feusisberg-Strickli koordiniert; die 95,9 wird allerdings seit dem letzten Sommer auch beim weitreichenden Standort Mollis-Wälschbüel eingesetzt. Es sieht jetzt aber auch so aus, dass der Standort Mollis-Wälschbüel bald abgelöst wird vom kommenden Standort Oberurnen-Platte; dort sind die 87,6 und die 88,8 koordiniert. Somit könnte die 95,9 wieder zurückkommen zum Feusisberg-Strickli und dort für FM1 eingesetzt werden.
Seit langem ist aber auch die 89,3 koordiniert für den Standort Richterswil-Schönau; die 89,3 soll da gemäss Koordination genau gen Osten abstrahlen, also direkt Richtung Rapperswil / Gaster - somit könnte diese Frequenz an diesem Senderstandort direkt eingesetzt werden für Radio FM1.
Was denkt Ihr, welches dieser beiden Szenarios kommt für FM1 für die Region Rapperswil/Gaster zum Zug?

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Die 95.9 ist auch für Radio Zürisee am Galgenbuck ("Engiwald") in Neuhausen koordiniert. Da der Feusisberg (zu) gut nach Norden rausgeht und der Galgenbuck hauptsächlich nach Süden strahlt, könnte das stellenweise ein schönes Gezischel geben. Andererseits wäre das die perfekte Lösung, um zusammen mit der Ochsengutsch-Funzel auf 95.7 Bayern3 am Zürisee endgültig klein zu kriegen. :rolleyes:
Die 89.3 wäre meiner Ansicht nach die bessere Lösung. Da gibt's zwar schon DRS1 vom Cholfirst, aber der spielt am unteren Zürisee keine so grosse Rolle mehr und würde dort dank genügend anderen DRS1-Frequenzen auch von niemandem vermisst werden.

PS: die Funzelei von FM1 ist beängstigend. Seit der Fusion machen die sogar Radio Top Konkurrenz in Sachen Funzel-Anzahl. :rolleyes:

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 23.06.2008 06:14
Die 89,3 ist allerdings auch nicht unbelastet, da könnte sich aber folgender Wechsel anbieten:

Auf 89,4 sendet heute vom oberen Ende des Zürichsees, vom Standort Tuggen-Buechberg Radio Central auf 89,4. Mit der Inbetriebnahme des Etzels 1998 (101,8) wurde dieser Standort eigentlich schon überflüssig. Zudem sendet heute Central auch vom Glarner Standort Mollis-Wälschbüel (künftig Oberurnen-Platte) weit in Linthebene (und darüber hinaus) hinein, somit könnte mit der Neukonzessionierung Radio Central den Standort Tuggen-Buechberg wohl aufgeben und so könnte die 89,3 Richterswil dann eingesetz werden. Dem Etzel könnte man dann eventuell ein offeneres Abstrahlungdiagramm und/oder etwas mehr Leistung geben.

von dxbruelhart - am 23.06.2008 09:49
OK, die 89,4-Funzel habe ich bei meiner Planung übersehen. ;)
Wahrscheinlich kommt es am Ende eh' wieder ganz anders. Für Rapperswil/Gaster wäre doch eigentlich der Bachtel auch ein guter, wenn nicht sogar perfekter Standort. Radio Zürisee nutzt ihn ja auch. Mit dem könnte man das Zielgebiet von Norden her versorgen und hätte nicht wieder einen Overspill bis weit in deutsches Gebiet rein, was die Feusisberg-Funzel (leider) problemlos schafft...

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 23.06.2008 10:21
Der Bachtel wäre ein sehr geeigneter Standort für die Region Rapperswil, doch der Bachtel hat auch eine grosse Reichweite, bis in die Region Basel ist der Bachtel zu empfangen; der Bachtel deckt einen grossen Teil der deutschschweizer Mittellands ab; zudem ist der Gaster nicht in direkter Sichtweite des Bachtels (das Fahrnerholz ist da im Weg), das könnte daher ein weiterer Stoplerstein sein für diesen Standort. Daher rechnen ich nicht damit, dass FM1 einen Sender auf dem Bachtel bekommt.
Eine weitere Frequenz, die zum Zuge kommen könnte, wäre 104,3 - diese Frequenz ist jetzt am Standort Jona-Schwenkel koordiniert; dies ist ein tiefer Standort, der keine grosse Reichweite erzielten könnte - wohl nach den aktuellen Bakom-Kriterien nicht mal den ganzen Gaster, das FM1 neu in seiner Lizenz drin hat.
Vielleicht kommt das aber wirklich wieder ganz anders, als wir uns das hier vorstellen.
Im ganzen Umfeld schwirren auch noch ein paar Frequenzen herum, die mal koordiniert wurden, bislang aber nicht eingesetzt wurden; unweit des Bachtels ist die Schaufelberger Egg, da wurden die 98,1 und die 98,9 koordiniert, wenn hier z.B. die 98,9 umkoordiniert würde auf Feusisberg-Strickli, so wäre dies wieder eine mögliche Variante (die 98,8 Uster Freudwil-Buechholz soll ja in Kürze aufgegeben werden).
In der Frequenzreserve gibt es auch noch 3 alte Frequenzkoordinationen (mittlerweile gelöscht) am Standort Tuggen-Buechberg, wer weiss, ob hier die eine oder andere Frequenz wieder auftaucht dort oder an einem benachbarten Standort: 97,1 99,1 und 104,2 - die 97,1 und 104,2 gehen aber gar nicht, das sind Frequenzen von Hauptsendern aus Nachbarregionen, die 99,1 könnte villeicht gehen vom Feusisberg-Strickli aus, da sollte man aber dann auch die Frequenzen am Standort Ebnat-Kappel Rauchgirlen-Simi tauschen, da ist FM1 auf 96,8 und Top auf 99,1 - wenn man FM1 auf 99,1 und Top auf 96,8 näme, könnte die 99,1 für FM1 dienen diesseits und jenseits des Ricken, der wiederum den anderen Gleichkanalsender abschirmt.

von dxbruelhart - am 23.06.2008 12:18
Jetzt ist es wohl klar, welche Frequenz in Feusisberg-Strickli zusätzlich kommt und damit wohl auch für Radio FM1 zum Einsatz kommt, im heutigen BNetzA-Update ist folgende Koordination drin:

104,3 Feusisberg Strickli 0,5kW vD
Diese Koordination ersetzt dann wohl die provisorische Koordination 104,3 Jona-Schwenkel.

von dxbruelhart - am 14.07.2008 08:47
Bravo. Eine weitere Störfrequenz für die unsägliche Feusisberg-Funzel, jetzt sogar mit 500 Watt. Couleur3 also künftig angekratzt vom Zürisee bis nach Schaffhausen... Glanzleistung! :rolleyes:

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 14.07.2008 10:29
@ Rolf,

Hallo es ist wirklich nicht zu verstehen das immer mehr UKW Sender aufgeschaltet werden die
dann den Empfang anderer Programme stören / verhindern. Das gab es doch früher nicht.
Außerdem kriege Ich hier mindestens 3 mal FM1 mit 40 cm Kupferdraht in der Stube. Tut denn
soetwas not ? Es kostet doch auch irgendwo Energie diese Sender alle zu betreiben.
Als UKW Stereo Empfänger auf den Markt kamen ( war bei " uns " in der DDR etwa 1973 )
war eine Hochantenne ( Richtyagi ) Pflicht. Das hat man halt gewußt und danach gehandelt.
Für Empfänge aus unterschiedlichen Richtungen verwendeten wir 2 Richtyagis und steckten die
Antennen jeweils um. Ein Stopp der Neuverfunzelung und eine Zerobase für Mitteleuropa könnte
" das Band " doch entlasten. Trotz aller Digitalen Normen ist UKW Hörfunk bisher nicht abzulösen.
Die " Nachfolger " sind noch nicht weit genug etabliert ( noch lange nicht ).
Wo liegt nochmal die KN Deutschlandradio - Funzel ? Ich teste Morgen mal in Radolfzell.
Grüsse in den Hegau
Detlef.

von RADIO354 - am 14.07.2008 14:17
Ich will in Uznach nicht mit FM1 versorgt werden. Wirklich nicht! Genauso wenig mit Radio 24, Energy und Radio Top! :(

von Wrzlbrnft - am 14.07.2008 15:59
@ Detlef: die Konstanzer Funzel sendet auf 94,5.
Wenn auch heute noch Yagis statt Stummelantennen bzw. empfindliche Empfänger statt Billig-Brüllwürfeln Standard wären, könnte man sich in der Tat ganz viele Funzeln sparen.

Die Feusisberg-Funzel ist für mich ein ganz grosses Ärgernis. Die stört sogar teilweise bis nach Deutschland rein den Empfang. Und nun soll sie nicht bloss noch eine weitere (dumme) Frequenz kriegen, sondern man plant sogar eine Leistungserhöhung von 200 auf 500 Watt bei den bestehenden Frequenzen 91.2 und 91.9, sowie von Anfang an 500W bei der neuen 104.3. Gegen die 91.9, die von dort schon lange sendet, habe ich nichts einzuwenden, denn die stört auch keinen anderen relevanten Sender. Aber die später dazu gekommenen Feusisberg-Frequenzen sind allesamt ärgerliche Kampf-Koordinationen, die sogar noch in über 50km Entfernung den Empfang anderer Programme teilweise erheblich stören. :sneg:

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 14.07.2008 16:36
Frequenzkoordination soll doch genau solche Störungen verhindern.
Falls CH in D wirklich stört, die Situation dokumentieren und bei BNetzA melden.

von LogPer - am 14.07.2008 16:53
Es gibt nun doch noch eine andere Frequenz für Radio FM1 Feusisberg-Strickli, jetzt wurde die Funkkonzession für Radio FM1 für Feusisberg-Strickli veröffentlicht: http://www.bakom.admin.ch/rtv_files/5_4.pdf

106.50 Feusisberg-Strickli 47 10 58 N 8 46 05 E 830m, Antenne 16m, 500 W vertikal dir. 65° mit einem recht schmalen Richtdiagramm.
Dies ist nun keine Couleur3-Störfrequenz, aber ein Antenne Vorarlberg-Töter, zumindest für die Region Uster.
Dieser Sender wird nun wohl in den nächsten Wochen eingeschaltet, nachdem nun die Funkkonzession veröffentlich wurde.

von dxbruelhart - am 16.03.2010 07:14
Jetzt heute morgen wurde dieser neue FM1-Sender eingeschaltet:
106,5 Feusisberg-Strickli
Hier kommt der wie zu erwarten mit Ortssenderqualität an.

von dxbruelhart - am 08.04.2010 08:56
In wie weit stört sich dieser Sender mit der 106,7 Radio Zürisee ab Uetliberg?
Respektive mit Rete Uno 106,2?

von Tatzelwurm - am 08.04.2010 11:50
Sehr unglückliche Frequenz! Stört hier in Rapperswil auch RSI vom Rigi (106.2 MHz), zumindest bei alten Radios mit breitem Filter - diese funktionieren nur noch mit ausgeschaltetem AFC.

FM1 hat übrigens Wackelkontakt - zeitweise gibt es minutenlang nur Leerträger auf 106.5 MHz.

von Westwind - am 08.04.2010 13:34
Mich würde Interessieren wie weit gegen Zürich ist nun FM1 empfangbar? Also Zürisee aufwärts?

FM1 ist das beste Beispiel wie man heimlich sein Sendegebiet vergrössert ohne die Konzession dafür zu haben. Siehe es am Beispiel „Thurgau“.

FM1 ist nun praktisch mit dem Autoradio problemlos nahezu im ganzen Thurgau zu empfangen, obwohl die Konzession sich auf den Oberthurgau und Hinterthurgau beschränkt.

Das schlimmste Sie haben mit diesem seichten Programm sogar erfolg :-(


von sedes - am 08.04.2010 14:01
Hier in Uster stört nun FM1 Antenne Vorarlberg, das ist hier nun gar nicht mehr zu empfangen, ausser via Internet. DRS3 Lugern ist jetzt natürlich auch nicht mehr zu empfangen, ebenso Rete Uno aus Attinghausen (Westwind: da würde ich auf den Säntis 107,8 ausweichen), R. Fréquence Jura vom Point de Vue und Radio Pilatus aus Werthenstein-Grossburst; diese senden alle auf 106,5.
Die Nachbarn 106,4 DRS1 und 106,6 Antenne Südbaden sind hier aber weiterhin einwandfrei zu empfangen, natürlich auch die weiter entfernten Sender wie 106,2 Rete uno, 106,3 DLF und 106,7 Zürisee.
FM1 ist jetzt auch in der Stadt Zürich (zumindest in Aussersihl, Höngg und Schwamendingen) gut empfangbar, immer allerdings unterlegt mit dem leichten Zwitschern, welches vom Gleichkanalsender Antenne Vorarlberg Pfänder stammt.

von dxbruelhart - am 08.04.2010 15:41
Am Zürichsee kommt der Sender bis nach Meilen (weiter habe ich noch nicht getestet). Der Empfang ist sogar besser als Radio Top ab gleichem Sendestandort.

von Tatzelwurm - am 08.04.2010 15:54
Ich schlage nun für Feusisberg-Strickli andere bessere Frequenzen vor:

88,2 Radio FM1
88,5 Radio Top
101,3 DRS1
96,1 Radio 24

Zürisee bleibt auf 91,9.

Die 88,2 und 88,5 könnte man auch tauschen, also Top auf die 88,2 und FM1 auf die 88,5.

von dxbruelhart - am 08.04.2010 20:53
Also wen FM1 fast bis nach Zürich reicht ist das zumindest was ich weiss nun einer der am weitesten empfangbaren Lokalsender der Schweiz.

Zürich bis St.Gallen bis Chur.

Bisher schaffte es nur Radio Top von Zürich bis St.Gallen.

Der einzige Vorteil ich kann nun die Lokalnachrichten aus der Ostschweiz nun auch in Zürich hören wen ich dort unterwegs bin ;-)

Welches Programm läuft auf der neuen Frequenz? FM1 Nord oder Süd?


von sedes - am 08.04.2010 22:26
Wenn man sich FMMap anschaut, dann hat die 106.5 etwa dieselbe Reichweite wie die anderen FM1-Funzeln zusammen. Das wäre fast eine Verdoppelung des Sendegebietes. Übertreibt FMMap da oder ist das wirklich so?


von Peter Schwarz - am 08.04.2010 23:47
FM1 Feusisberg strahlt das FM1 Nord-Programm aus, also ex R. Aktuell. Feusisberg-Strickli hat schon eine grosse Reichweite, insofern übertreibt da wohl FMMap nicht wirklich, da muss die Praxis noch zeigen, wie weit der insgesamt reicht; bislang hatte der Sender Valzeina-Mittagplatte auch eine (sehr) grosse Reichweite, diese beiden Sender Feusisberg und Valzeina dürften also wohl die grösste Reichweite bieten. Mich wundert allerdings, dass Valzeina, welches bislang der bestempfangbare FM1-Sender hier war, nicht in der RDS-Alternativfrequenzliste von Feusisberg-Strickli erscheint.
Die Sendeleistung von Feusisberg-Strickli ist ingesamt wirklich übertrieben, da würden 50W reichen, um das Zielgebiet gut zu versorgen, nur wegen der Gleichkanalbelegung mit ausländischen Sendern muss man da eine solch hohe Sendeleistung fahren, um diese wirklich überdecken zu können (welch ein Irrwitz...); mit passender gewählten Frequenzen könnte man eben mit einem Bruchteil der Leistung den Versorgungauftrag erfüllen.

von dxbruelhart - am 09.04.2010 04:45
Wenn man schaut, wieviele Einwohner ein Sender erreichen kann und in wievielen Kantonen er empfangen werden kannl, so ist Radio 24 wirklich der am weitesten herum empfanbare Sender.
Radio 24 kann man nicht nur im ganzen Kanton Zürich, auch im ganzen Kanton Schaffhausen, auch im ganzen Aargau, im ganzen Kanton Glarus (heute schon), in der ganzen Innerschweiz, also Kantone Schwyz, Uri, Zug, Luzern, Nid- und Obwalden, im Solothurnischen, im Basel-Land, in weiten Teilen des Kantons Bern, in weiten Teilen des Kantons St. Gallen, in beiden Appenzell-Kantonen, und in Teilen von Graubünden empfangen werden.
Da reicht kein anderer Sender weiter...

von dxbruelhart - am 09.04.2010 13:52
Vielleicht noch LORA aus Zürich. Strahlt auch weit in die Innerschweiz hinein. Warum weiss niemand so genau.

von woody1 - am 09.04.2010 17:02
Entwarnung für die Stadt Schaffhausen: das neueste Strickli-Ärgernis ist der eindeutige Verlierer im Kampf gegen Antenne Vorarlberg. Das Programm aus dem Ländle ist nach wie vor gut empfangbar. :cheers:

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 10.04.2010 17:18
Das wäre ja noch schöner, wenn eine amoklaufende 500-Watt-Funzel über die Distanz einen nur unwesentlich weiter entfernten Sender mit 100kW stören würde!
Am Feusisberg sollte man wirklich mal das Strickli zudrehen. Dieser Standort ist an sich wohl ne Wucht, wird aber völlig falsch genutzt, nämlich für Füllfunzeln, die dann viel zu weit über das eigentlich zu versorgende Gebiet hinausstören!



von Peter Schwarz - am 11.04.2010 20:28
Zitat

Entwarnung für die Stadt Schaffhausen: das neueste Strickli-Ärgernis ist der eindeutige Verlierer im Kampf gegen Antenne Vorarlberg. Das Programm aus dem Ländle ist nach wie vor gut empfangbar.


Wie stark stört eigentlich Winterthur Brüelberg den FM4 Empfang auf 102.1 MHz in und um Schaffhausen?

von radiohead - am 12.04.2010 08:55
In meiner Schaffhauser Wohnung geht FM4 problemlos mit der Teleskopantenne. Auch mobil dominiert weitgehend der Pfänder, aber es gibt schon ein paar Stellen, wo der Brüelberg durchdrückt.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 12.04.2010 10:16

In Frauenfeld merkt man am besten wie sinnlos diese Koordination ist. (Radio1 102.1MHz)

FM4 drückt zwar durch, sogar mit RDS!!!. Aber Empfang im Auto ist absolut ungeniessbar.

Hier würde tatsächlich die 102.00 MHz Besserung bringen. Zumindest für die Region Frauenfeld.

Den FM4 kommt hier noch so stark das ich der Meinung bin ein Radio 1 auf der 102.00MHz stört FM4 (noch) nicht.



von sedes - am 12.04.2010 11:06
Aus der Sudostschweiz

FM1 auch in der Region Rapperswil-Jona
Ab sofort ist das Ostschweizer Radio FM1 auch in der Region Rapperswil-Jona zu empfangen.

St. Gallen. – Auf der Frequenz 106,5 MHz und mit einer Leistung von 500 Watt ist das Ostschweizer Radioprogramm von FM1 seit wenigen Tagen vom Sendestandort Feusisberg-Strickli aus auch in der Region Rapperswil-Jona zu empfangen. Laut einer Mitteilung versorgt der Sender das Dreieck Pfäffikon-Hinwil-Ziegelbrücke und angrenzende Gebiete und damit auch die Verkehrsachsen A3 und A53.

Erstmals im ganzen Kanton St. Gallen

Für FM1 ist diese Ausweitung des Sendegebebiets über den Ricken hinaus laut Mitteilung ein wichtiger Schritt. Damit wird der mit der Neukonzessionierung 2008 verbundene Konzessionsauftrag erfüllt, den gesamten Kanton St. Gallen zu versorgen. Erstmals können somit die Bewohner der Region Rapperswil-Jona ein Radioprogramm aus ihrer Kantonshauptstadt empfangen. Seinen Erfolg bei den Hörern verdankt FM1 seinen regionalen Informationen und Stimmen und seinem einzigartigen Musikmix aus den beliebtesten Hits und Classic-Rock.

Weiterer Sender in Oberurnen geplant

Mit der Inbetriebnahme des Senders Feusisberg ist der Ausbau des Sendernetzes von FM1 noch nicht abgeschlossen. In Planung ist noch der Sender Oberurnen, der zusätzliche Empfangsverbesserungen zwischen Rapperswil-Jona und dem Walensee bringen wird. Die Realisierung des Senders Oberurnen hängt derzeit noch von der Bewilligung der zuständigen Behörden ab.

Von Rapperswil-Jona bis ins Churer Rheintal

FM1 ist aus den Radios aktuell und Ri hervor gegangen und ist seit Mai 2008 auf Sendung. Heute hören laut Senderangaben 180 000 Personen jeden Tag das Programm. Das Sendegebiet umfasst die Kantone St. Gallen, Appenzell Inner- und Ausserrhoden, den Oberthurgau, das Churer Rheintal und das Fürstentum Liechtenstein. Das Programm wird von 30 Mitarbeitern an zwei Studiostandorten in St. Gallen und Buchs produziert. (so)

von sedes - am 12.04.2010 16:57
Zitat
sedes
Aus der Sudostschweiz

Weiterer Sender in Oberurnen geplant

Mit der Inbetriebnahme des Senders Feusisberg ist der Ausbau des Sendernetzes von FM1 noch nicht abgeschlossen. In Planung ist noch der Sender Oberurnen, der zusätzliche Empfangsverbesserungen zwischen Rapperswil-Jona und dem Walensee bringen wird. Die Realisierung des Senders Oberurnen hängt derzeit noch von der Bewilligung der zuständigen Behörden ab.


Aha, so bekommt das Glarnerland also quasi durch die Hintertüre noch sein sechstes Lokalradio... Radio Zürisee und Radio Central sind etabliert, neu dazu kommen im Laufe dieses Jahres auch noch Radio Grischa, Radio 1, Radio 24 und jetzt auch noch FM1. Oberurnen-Platte wird nicht nur die Linthebene, sondern auch das untere und mittlere Glarnerland bedienen.
Für diesen Standort sind folgende Frequenzen koordiniert:
87.6
89.1
90.7 Radio Zürisee (Zürisee wird also bald von Mollis-Wälschbüel auf Oberurnen-Platte wechseln)
97.3
Auf einer dieser drei übrigen Frequenzen wird dann also FM1 starten.

von dxbruelhart - am 13.04.2010 05:37
"In Planung ist noch der Sender Oberurnen, der zusätzliche Empfangsverbesserungen zwischen Rapperswil-Jona und dem Walensee bringen wird."

Das darf nicht wahr sein!


von Peter Schwarz - am 13.04.2010 14:21
Der neue FM1-Sender 106,5 Feusisberg-Strickli reicht jetzt schon ins Glarnerland hinein; von Uster bis Näfels hört man auf der 106,5 FM1, erst in Netstal kann sich die Antenne Vorarlberg wieder auf der 106,5 durchsetzen.
Somit ist die 106,5 eine der Feusisberger Frequenzen, die am weitesten ins Glarnerland hinein reichen (nebst der 91,9 von Radio Zürisee).

von dxbruelhart - am 26.04.2010 06:02
Es gibt wieder mal neues in der CH-Radioszene:

Neu ist FM1 im Kabelnetz der Cablecom Etzel und ZH-Oberland auf 107,3 MHz



von Maxtech - am 26.06.2010 12:38
Was ich mich aber hier frage: Als Alternativfrequenzen von FM1 Feusisberg-Strickli werden nur die 91,8 Walenstadtberg und die 96,8 Ebnat-Kappel Rauchgirlen ausgestrahlt, nicht aber die 92,7 Valzeina-Mittagplatte, welches ansonsten der hier bestempfanbare Sender ist von FM1 nebst Feusisberg-Strickli...

von dxbruelhart - am 27.06.2010 15:43
Also heute Morgen habe ich hier in Dornstetten (Kreis Freudenstadt) Schwarzwald die 96,8 in sagenhafter Quallität. Ganz stink normal mit einem Degen 1102 an Teleskopantenne. Also ich kann nicht erinnern das FM1 jemals so gut hier an kam. Das sind so 140 km Entfernung

von *Hajo* - am 11.07.2010 09:26
Der FM1 Sender Feusisberg Strickli 106,5 MHz hat seit Wochen Verzerrungen. Die NF ist total übermoduliert und zerkratzt. Mollis Wälschbüel den ich auch schwach empfange arbeitet normal.

Habe FM1 ein Mail geschickt und auf diesen Defekt hingewiesen. Bis jetzt wurde nichts unternommen. Scheint als nimmt man die Hörer in diesem Gebiet nicht ernst oder keiner hört hin.

von Maxtech - am 19.08.2013 09:12
Dieses schreckliche, völlig überflüssige Programme verstopft im Bodenseeraum wertvolle DX-QRGs.
Aber nicht nur das: Mit seinem viel zu lauten Matschsound stört es ortsübliche, deutsche Stationen.
87.8 / 89.3 / 91.8 / 92.9 / 93.7 / 99.1 / 99.7 / 100.4 / 100.8 / 103.2 / 103.9 sind alle dort empfangbar.
Dabei gab es diesen Sender vor rund zehn Jahren noch gar nicht, und darauf hat niemand gewartet.
Es würde diesen Festplattendudler auch niemand vermissen, wenn er ganz bald verschwinden täte.

von - - am 19.08.2013 09:47
Jetzt tönt FM1 ab Strickli wieder "normal".
Klar gab es FM1 schon vor über 10 Jahren unter dem Namen Radio Aktuell und Radio Ri.
In der Ostschweiz ist das Programm sehr beliebt und alles andere als überflüssig.

von Maxtech - am 22.08.2013 14:04
Dieser Sender bietet keinerlei Inhalte, nur Popmusik. Die bekommt man auch auf SRF 3, sogar besser.
Mittlerweile nimmt die Zufunzelung mit Kleinstsendern durch diese Station unangenehme Ausmaße an.
Die Frequenzen stören etablierte Sender in Deutschland, Österreich und Liechtenstein wie die 89.2 FM.
Auch Radio Seefunk von der Iberger Kugel (103.9) und Antenne Bayern aus Lindau (99) leiden darunter.
Ich verstehe nicht, weshalb FM1 Dutzende Frequenzen belagern muss, wo die 87.8 ausreichen würde.

Mittlerweile ist es ja selbst so, dass nur 30 km entfernte Stationen gestört werden wie SRF 2 auf 103.2
Vor zehn Jahren war das Band am Bodensee nicht so voll, heute geht der BR in AT und CH kaum noch.
Die Ösis tun es mit einem Brummer, die Schweizer funzeln alles voll, aber haben doch nicht mehr Täler.
Mit welchem Recht belagert SRF jeweils drei QRGs am Pfänder und sogar mitten in Konstanz (DE)???

von - - am 22.08.2013 20:18
Alle von der Schweiz genutzten Frequenzen wurden international koordiniert. Da erzähle ich dir nichts Neues. Die Kommunikationsbehörden der Nachbarländer hätten die Chance gehabt, die Inbetriebnahmen zu verhindern. Wenn sie das nicht tun, ist das nicht das Problem der Schweiz.

Für einen Programmanbieter ist es nunmal ein zentrales Interesse, sein Sendegebiet möglichst gut abzudecken. Warum sollte er also nicht alle ihm zugestandenen Frequenzen nutzen, wenn er es sich finanziell leisten kann? Dass sein Programminhalt unter Umständen nicht den eigenen Geschmack trifft, ist ein ganz anderes Thema.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 23.08.2013 03:36
Darum geht es nicht. Die Frequenzen dieses Senders (wobei ich o.g. SRF-Funzeln nicht ausnehme) stören massiv deutsche, österreichische und liechtensteinische Programme auch in ihren Zielgebieten.
Ich habe etliche Bandscans im Bodenseeraum durchgeführt, die diese Einschätzung bestätigen.
Einige dieser Funzeln reichen wegen der starken Richtstrahlung nur wenige Kilometer, schaffen es aber dennoch an anderer Stelle, Programmvielfalt zu zerstören. Hätte der BR nicht den Sender Lindau, sähe es am Bodenseeufer sehr übel aus mit dem Empfang! Der Grünten geht nämlich vielerorts mit seinen gerichteten 5 Kilowatt nicht mehr vernünftig. Man hat den Eindruck, dass die Schweiz mit ihrer Funzelei so ziemlich alleine dasteht. Auch der ORF verwendet Funzeln, diese versorgen aber in den meisten Fällen wirklich nur den jeweiligen Ort. Von der Koordinierung Bludenz - Lindau (87.6) einmal abgesehen. Sicher geht dank des vollen Bandes nicht mehr viel, aber dann muss man halt versuchen, kleine Semmeln zu backen. Stattdessen wird gestört wo es nur geht, so dass dann auch der SWR eigentlich einen Füllsender für Friedrichshafen und Konstanz braucht und der BR einen in Isny. Insbesondere der programmlich liebevoll gemachte Seefunk ist doch kaum zu hören. Die 101.8 wird im Zielgebiet von Raido 7 aus Ulm plattgemacht und da FM1 meint, lauter senden zu müssen als alle anderen stört deren 99.1 heftig in die 99.3 rein.

von - - am 23.08.2013 08:40
Ich bekomme hier in Wetzikon deutsche und österreichische Sender besser und unverzerrter, als Sender vom Üetliberg oder Etzel.
Witthoh, Feldberg, Wannenberg, Grünten und Pfänder kommen sehr gut.
Die Wellenausbreitung stoppt nicht bei der Landesgrenze.

Die Deutschen sollten besser vorwärts machen mit dem Ausbau von DAB+.
Mit der Absenkung vom Feldberg hat man erreicht das von Schaffhausen Rheinabwärts deutsches Terrotorium nicht mehr genügend versorgt sind. Auf UKW ist im Schwarzwald weit abseits von CH und AT kein sauberer Empfang mehr möglich, weil auch dort es immer mehr Füllfunzeln gibt.

von Maxtech - am 23.08.2013 11:03
Zitat

OK, und wie sieht dein Aktionsplan aus?


Zunächst müssten mal die Leute, die dort unten wohnen, sich über den schlechten Empfang beschweren. Mittlerweile ist es ja so, dass am bairischen Ufer die Schweizer und Badner Sender fast überall (ausser in Aeschach und Enzisweiler) besser kommen als BR und Co. Getoppt wird das Ganze nur noch vom Pfänder, der bis Friedrichshafen mit seinen Mischprodukten und Geisterfrequenzen rüberbrät, und das bis tief ins BOS-Band hinein!

Fakt ist, dass wir Bayern es leider nicht bei Zeiten geschafft haben, einen geeigneten Standort am Bodensee hinzustellen während sich der DRS damals überall eingenistet hat, in Konstanz und am Pfänder. Der Grünten ist zu weit weg und sendet stark gerichtet ins Allgäu hinein, der SWR-Sender Waldburg kommt überall bombig aber für dort dürften sich keinerlei weiteren QRGs mehr finden lassen. Lindau Hoyerberg ist eine Notlösung die dringend benötigt wird, aber den funzelt man uns ja mittlerweile auch zu (z.B. 87.6 Bludenz, 87.8 FM1 mit viel zu lauter Modulation, 88.0 FM1, 88.2 Vaduz, 92.2 Rete 1 mit viel zu lauter Modulation, 94.1 Rete 1 Vaduz, 98.9 Zürichsee, 99.1 FM1,...).

Ich weiss, die Schweiz ist so toll mit ihren Kinderabteilen im Zug und mit den drei Sprachen (das Romanische wird ja gern mal ignoriert) - aber welche Berechtigung es hat auf diversen Funzeln im Bodenseeraum einen italienischen Sender auszustrahlen, entzieht sich jeglicher Logik! Der läuft nicht einmal in den zahlreichen italienischen Eiscafés. So sind wir eben die "Dummen" und der Bayer in Lindau oder Wangen muss mit dem Feindprogramm des SWR Vorlieb nehmen weil sein B1 nur rauscht und seine Antenne nur zischelt.

DAB ist eine nette Spielwiese, so kann man z.B. entlang des Seeufers vereinzelt noch das Packerl aus Winterthur empfangen auf 9A. Das gibt dann eine sehr schöne Programmauswahl, wobei die meisten Sender ja nur Musikfestplatten sind. Aber seien wir mal ehrlich, im Autoradio oder in der Ferienwohnung ist diese Technologie für die Wenigsten eine ernst zunehmende Alternative.

Es muss also auf einen guten UKW-Empfang hinauslaufen. Und darunter verstehe ich nicht, wenn man über das Band scannt und dann 20x den SWR (incl. Standorte wie Wannenberg, Gr. Feldberg, Heidelberg, Hornisgrinde oder Blauen) vorfindet, die dort unten gar nichts zu suchen haben (5 kW rund = völlig überdimensioniert), aber der BR nur verzerrt kommt.

Ich finde jetzt B3 oder Antenne Bayern auch nicht gerade prickelnd, aber es sollte schon zu denken geben, wenn Ö3, SRF 1 und Radio 7 in Lindau das stärkste Signal machen.

von - - am 23.08.2013 11:21
Lindau hat doch eine BR Sendeanlage mit 5 BR Programmen und Antenne Bayern 99,0

von Maxtech - am 23.08.2013 12:23
In Lindau ist der Sender Lindau-Hoyerberg eben an diversen Punkten nur gestört empfangbar, aufgrund der Frequenzsituation, die Paradise FM oben aufgezeigt hat.
Die Frequenzen des Senders Hoyerberg sind aber auch unglücklich in der Bodenseeregion, denn die 87,6 und die 100,4 haben Gleichkanalsender in der Region; wer die Situation auf UKW bereinigen wollte, müsste doch eine Zerobase anstossen. Die wird es wohl nicht mehr geben, zuvor wird UKW abgeschaltet werden (in der Schweiz):
DAB ist da aber wirklich der Ausweg; am Bodensee sind die Programme des BR dank dem Pfänder auch sehr gut auf 11D und 12D empfangbar; wer guten Empfang will, der kommt nicht umhin, heute per DAB zu hören!
FM1 bietet ein wirklich schrottiges Musikprogramm (ausser in der Nacht von Samstag auf Sonntag); es wäre sehr sinnvoll, FM1 Melody aufzuschalten auf den UKW-Frequenzen statt dem ewiggleichen Musikabspieler FM1.

von dxbruelhart - am 23.08.2013 12:33
Der Musikdudler FM1 verdient die Kohle !
Das ist nicht wegzudiskutieren.
FM 1 Melody wird auf DAB+ geschalten werden. Wer bezahlt`s : der Musikdudler FM1 auf UKW.
Ich mag dieses FM1 auf UKW auch nicht. Auf der Arbeit im Pausenraum läuft : FM1 auf UKW.
Wenn mein Kollege das Firmengelände verlässt wird das Smartfone gezückt und FM 1 , Ja der
Musikdudler angestellt, per Internet ! obwohl mit Abgebrochener Büroklammer empfangbar oder sogar
gleich ohne diese Büroklammer....auf UKW natürlich.
@ Paradise FM :
Ich gehöre zu den " Wenigen " denen der DAB Empfang eine Alternative bietet.
Bevorzugt im Autoradio und das seit November 2008. Wobei vom Verlust der DRadios mal abgesehen
auf DAB die Empfangsbedingungen ständig Besser wurden.

von RADIO354 - am 23.08.2013 13:04
Die Nordseite des Bodensees wäre von der Schweiz aus besser abzudecken.
Die SRF Programme werden im Bodenseegebiet von Reichenau Oberzell, Wangen Salen, Konstanz und Pfänder gesendet. Ausser dem St. Chrischon ist mir kein Standort bekannt wo ausländische Sender abgestrahlt werden.

von Maxtech - am 23.08.2013 14:18
Zitat
Maxtech
Ausser dem St. Chrischon ist mir kein Standort bekannt wo ausländische Sender abgestrahlt werden.


Laufenburg in Cantone Argovia werden mit 50W ND, 4 Deutsche Sender gesendet!
Es sind SWR und Seefunk.

von Rete_Svizzera - am 23.08.2013 22:54
Zitat
ParadiseFM
aber welche Berechtigung es hat auf diversen Funzeln im Bodenseeraum einen italienischen Sender auszustrahlen, entzieht sich jeglicher Logik!


Rete 1 ist kein italienischer Sender, er ist der Schweizerische Nationalsender der SSR,

welche Berechtigung hat DRS1 auf diversen Umsetzer, an Lago Maggiore bis in den Piemonte (Canobbio) dort die lokalen italienischen Sender und RAI zu stòren???
Unglaublich wie viele Umsetzer von DRS1 dort reinkommen.

Bandscan gemacht dort letzten Sommer:
Beispiel: Stòrungen in Canobbio (Piemonte)

DRS1 Gerra Lutri 95.4 = stòrt RAI2 95.5 Pollino und Radio Mater 95.3 M. Borgna
DRS1 San Salvatore 96.3 = stòrt Radio Dimensione Suono auf 96.4 Pollino
DRS1 Aurigeno 94.8 = stòrt Rete105 94.8 Pollino
DRS1 Cardada 99.6 = stòrt RAI3 99.7 M. Mottarone
DRS1 Auressio 101.8 = stòrt Deejay 101.8 Pollino

San Salvatore 96.3 geht uberraschend pràchtig in Canobbio, auch die 94.8 Aurigeno uberrascht,
auch der nur 30W mini Umsetzer von DRS1 101.8 schafft es bis Canobbio.

Sowie Rete 1 den BR Lindau stòrt, tut dies ebenfalls unverstàndlich weise der Sender DRS1.
Entzieht sich jeglicher Logik! Da DRS1 ja auf DAB+ in ganzen Ticino empfangbar ist.
Ist DRS1 ein deutscher Sender? Wohl nicht, sowie auch Rete 1 ein Schweizer Sender ist.

Ich haben fertig!

von Rete_Svizzera - am 23.08.2013 23:22
Ich war kürzlich in einem Ort namens Büsingen, nannte sich vollspurig "die deutsche Exklave in der Schweiz". beschreibt das UKW-Band vortrefflich: je 4 mal die SRF-Sender (davon sogar auf der 89.3 SRF 1 mit RDS; obwohl diese QRG bereits am Rorschacher Berg wieder mit der weitreichenden Frequenz von FM1 belegt ist), dann 2 x Rete Uno mit RDS (schöne Italoschlager, aber Moderationen gingen - trotz nur rudimentär vorhandener It-Kenntnisse nicht über "Das war... mit ... aus dem JAhre.." hinaus, schwach - Nachrichtenkompetenz gleich Null! ), 1mal der Franzose auf 99.9 , SWR 1 und 3eigentlich nur schwach (max o=4 ) und mobil nicht zu gebrauchen wegen der Rauscheinbrüche (geloggt wurden tx. Witthoh, Waldburg, Wannenberg und Feldberg/Schw.) . die 97.1 ist eine Katastrophe, selbst die 93.8 geht noch mit weniger Verzerrungen. Die Österreicher kann man eigentlich gar nicht hören ohne Verrenkungen, Ausnahme auch hier wieder ANtenne Vorarlbegr mit fast sauberem Signal (wieviel kW TRP haben die ?????). Dann kamen noch einige "Lokalsender" von denen vier nur nonstop-Musik abdudelten: Radio Munot mit Jingles auf 3 -4 QRGs, Radio TOP megastark und sehr schwach R. 24 und ein UNID auf 106.7 ohne jede Jingles (vermutl. Radio Zürichsee vom Uetliberg) und irgendsowas Experimentell-Linkes auf der 107.2 (Ansage "Radio Rasa" und fürchterliche Punkmucke, Kiffermucke und anderer Studentenklamauk ebenfalls ohne Moderation). BR Fehlanzeige! Grünten nur an der Grasnarbe. Frage mich wie die Leute da früher ihr Fernsehen geschaut haben... Radio geht jedenfalls nur der SRF vernünftig, dafür aber auch gleich mehrfach! Wobei SRF 3 den ganzen NAchmittag mit blöden Ratespielchen angefüllt hat über 5 Stunden!!! Zumindest scheinen die Schweizer weniger Werbung zu haben als der ORF, dafür aber endlose Nachrichten die zur Hälfte keine waren (Marke "Im Kanton Graubünden hat ein Senner seinen Hund als vermisst gemeldet")., Wen interessiert sowas??? Gut gehen dort aus D (in D!) eigentlich nur SWR 2 mit dem Klassikgedudel auf 90.4 (?) und etwas schwächer SWR 4. Wer Musik oder Informationen möchte, hat Pech gehabt. B5 wird komplett weggehauen auf 106.9 trotz Mono!

von - - am 25.08.2013 17:36
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