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Radioforum Schweiz
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Erster Beitrag:
vor 7 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 7 Jahren, 5 Monaten
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dxbruelhart, Maxtech, Peter Schwarz, Habakukk, Manager., Stefan Heimers, Rolf, der Frequenzenfänger, tommy_radiofan, Heinz Lindenmann, Westwind

Radio 24 neu auf 90,0

Startbeitrag von dxbruelhart am 29.06.2010 15:55

Seit heute sendet Radio 24 neu auf 90,0 - von unbekanntem Standort; bei Radio 24 weiss man selbst nicht, von welchem Standort aus Radio 24 sendet (den Techniker habe ich nicht erreicht).
Hier kommt dieser Sender sehr stark, O=5 Ortssenderqualität. Wie geht dieser Sender anderswo? Wer weiss mehr?

Antworten:

Kein Signal am obernen Zürichsee!

von Westwind - am 29.06.2010 16:07
Das ist doch die ehemalige Radio 105-Frequenz? (naja, ehemalig, sie war ja nicht sehr lange in Betrieb). Wurde die am Ende noch nach Uster umkoordiniert?


von Peter Schwarz - am 29.06.2010 18:49
Das ist die ehemalige 105-Frequenz, ja...

Radio 24 sendet vom Zürichberg auf 90,0 und zwar mit 100W ERP vertikal gerichtet gen 80° - 210°, aus einer Standorthöhe von 668m und einer Antennenhöhe von 59m.
Auch wenn es zunächst nicht nach dem Zürichberg schien, so ist er es nun doch.
Somit wird Radio 24 in der dieser oder der nächsten Woche die 98,8 Uster Freudwil-Buchholz abschalten.

von dxbruelhart - am 30.06.2010 05:47
Noch ein Nachsatz: Es sind nun also zwei Frequenzen grundsätzlich in diesser Region verfügbar, 3 bzw. 4 neue Frequenzen am oberen Zürichsee und im Zürcher Oberland werden gesucht bzw. gebraucht.
Frei sind nun die 96,1 und die 98,8 (die wird eben in wenigen Tagen frei); am Etzel suchen nun Radio Zürisee und Radio 24, aber auch Radio Central neue Frequenzen. Im Zürcher Oberland will auch Radio Top bald starten, von Kleinbachtel aus wohl.

von dxbruelhart - am 30.06.2010 07:10
In Horgen schwacher Empfang (Mono).
Rotkreuz nicht möglich, Radio Sunshine, auf 90.00 MHz , sehr stark.

von Heinz Lindenmann - am 30.06.2010 09:20
Hier in Wetzikon so gut wie nicht mehr hörbar im Gegensatz zu den anderen Züriberg Sendern.

von Maxtech - am 30.06.2010 12:35
Hmm, die 94,2 von Radio 1 müsste doch laut Lizenzschrieb mit gleichen Parametern abgestrahlt werden. Wie geht denn die im Vergleich?

von Habakukk - am 30.06.2010 13:04
Radio 1 auf 94,2 hat 200 W. Nur der Wechsel von 93 auf 94,2 wurde der Empfang besser. Die Frequenz spielt auch eine grosse Rolle bei der Ausbreitung.

von Maxtech - am 30.06.2010 15:07
@Maxtech:
Hmm, zumindest laut BAKOM sind die Parameter auf 90,0 und 94,2 die gleichen
http://www.bakom.admin.ch/rtv_files/46_4.pdf

Aber wenn die natürlich 200 Watt hat, dann erklärt das den Unterschied.

von Habakukk - am 30.06.2010 15:53

Zürichberg-Sender im Stadtgebiet schlecht empfangbar

Schade, dass die Zürchberg-Sender in der Stadt Zürich, wohl mit Ausnahme des Quartiers Zürich-Oerlikon oder Zürich-Seebach nur mässig empfangbar sind.

Die Frequenzen werden somit trotzdem belegt und sind im Stadtgebiet für andere Programme nicht verfügbar...
Für welche Gebiete werden die Zürichberg-Sender neben dem Üetliberg überhaupt tatsächlich benötigt?

von tommy_radiofan - am 30.06.2010 16:24
So langsam glaube ich den Angaben des Bakoms nicht mehr. Vor dem 20.5.2010 waren es im Netzbeschrieb 200 W. Ich konnte keine Veränderung feststellen. Eine Reduktion von 100 W ist deutlich spürbar.

Dasselbe beim Sender Freudwil der immer noch mit 400 W gelistet ist. Diese Angaben sind seit dem Neubau nicht mehr korrekt

von Maxtech - am 30.06.2010 17:26
In Schaffhausen nur schwacher Radio24-Empfang auf 90.0. Die 94.2 geht erheblich besser.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 01.07.2010 05:44
Radio Zürisee hat seinen Sender auf dem Zürichberg umgebaut, die senden jetzt wohl wirklich auch nur noch mit 100 W ERP; bei Radio 1 habe ich aber auch den ubjektiven Eindruck, als ob sie noch mit höherer Leistung senden - oder ist das nur der Effekt der aufgrund dem hohen Hub auftritt, mit dem Radio 1 sendet? Wenn nun irgendwo die 100,4 stärker anzukommen scheint als die 90,0 so ist dies eine Effekt der auftritt wenn ein starker Sender (hier die Hornisgrinde) noch da drunter ist, der befeuert dann den Sender drüber zu einer höherem scheinbaren Empfangspegel.
In Netstal ist aber jetzt auf 100,4 wieder Regenbogen dominierend auf der 100,4 - Zürisee ist kaum mehr hörbar auf 100,4 in Netstal, zuvor war Zürisee während ein paar Jahren Meister auf der 100,4 in Netstal.

von dxbruelhart - am 01.07.2010 06:59
Irgendwie verstehe ich den Sinn dieser Aktionen nicht, da werden Funzeln dann gedrosselt, anstatt man große Sendegebiete mit angemessenen Sendeleistungen bedient. Nein, man flickschustert dann einen Teppich aus Kleinsendern, die bestimmte Gebiete versorgen, sich dabei aber immens überlappen und gegenseitig alle stören. Nein, ich glaube die Frequenzpolitik des BAKOM bleibt für mich ein einziges grosses Mysterium...das ist ja reif für den Erich Däniken Park. ;)

Zitat

Wenn nun irgendwo die 100,4 stärker anzukommen scheint als die 90,0 so ist dies eine Effekt der auftritt wenn ein starker Sender (hier die Hornisgrinde) noch da drunter ist, der befeuert dann den Sender drüber zu einer höherem scheinbaren Empfangspegel.

Davon habe ich noch nie etwas gehört. Ist das eine bekannte Theorie oder ist das eine Vermutung von Dir? Irgendwie kann ich das technisch nicht nachvollziehen. Das hiesse im Prinzip ja, dass der stärker einfallende Träger des Störsenders das Nutzsignal des schwächeren Senders mittransportiert?!


von Peter Schwarz - am 01.07.2010 07:07
Zitat
Peter Schwarz
Zitat

Wenn nun irgendwo die 100,4 stärker anzukommen scheint als die 90,0 so ist dies eine Effekt der auftritt wenn ein starker Sender (hier die Hornisgrinde) noch da drunter ist, der befeuert dann den Sender drüber zu einer höherem scheinbaren Empfangspegel.

Davon habe ich noch nie etwas gehört. Ist das eine bekannte Theorie oder ist das eine Vermutung von Dir? Irgendwie kann ich das technisch nicht nachvollziehen. Das hiesse im Prinzip ja, dass der stärker einfallende Träger des Störsenders das Nutzsignal des schwächeren Senders mittransportiert?!


Das ist eine Beobachtung, die ich in den letzten Jahren auf diversen Frequenzen immer wieder gemacht habe; die Pegel des schwächeren oder mittelstarken Senders drunter und des stärkeren Senders drüber scheinen sich da wirklich zu einem höheren Empfangspegel zu addieren; vielleicht ist das auch ein Effekt, der nur auftritt, wenn unterschiedliche Hübe gefahren werden, oder auch wenn sich 3 oder 4 oder noch mehr Sender auf einer Frequenz befinden, die alle eigentlich empfangen werden können.

von dxbruelhart - am 01.07.2010 07:12
Ich war heute in Wetzikon bzw. bin da ziemlich vollständig durchgefahren und habe folgendes festgestellt: Radio 24 vom Züriberg ist in Wetzikon wohl mit genug starkem Signal vorhanden, wird aber massiv konkurrenziert von Radio Sunshine vom Urmiberg aus; an einigen Punkten in Wetzikon hört man auf 90,0 Radio Sunshine und kein Radio 24, und an noch wesentlikch mehr Punkten mischen sich die beiden Signale zu einem ungeniessbaren Brei.

von dxbruelhart - am 01.07.2010 12:21
Zitat

Das ist eine Beobachtung, die ich in den letzten Jahren auf diversen Frequenzen immer wieder gemacht habe;

@ Peter Schwarz:
Kenne diesen Effekt auch aus Regionen in denen Sender mit unterschiedlichem Hub zu empfangen sind.

von Manager. - am 01.07.2010 18:30
Zitat
Peter Schwarz
Zitat

Wenn nun irgendwo die 100,4 stärker anzukommen scheint als die 90,0 so ist dies eine Effekt der auftritt wenn ein starker Sender (hier die Hornisgrinde) noch da drunter ist, der befeuert dann den Sender drüber zu einer höherem scheinbaren Empfangspegel.

Davon habe ich noch nie etwas gehört. Ist das eine bekannte Theorie oder ist das eine Vermutung von Dir?


Zwei elektromagnetische Wellen überlagern sich wie das Licht von zwei Lampen. Natürlich wird das Signal dabei stärker, aber nicht besser, weil die Modulation und Phasenlage nicht gleich ist. Die Empfangssignalanzeige auf dem Empfänger kann Nutz- und Störsignal nicht unterscheiden, zeigt also etwas mehr an.

Eine unterschiedliche Signalstärkes von zwei Frequenzen mit gleichem Standort und gleichen Sendeleistungen können natürlich auch durch die Antenne oder die Eingangskreise des Empfängers verursacht werden. Die haben nicht über den ganzen Empfangsbereich den gleichen Gewinn. Für präzise Messungen braucht man Spezialantennen die auf eine lineare Abhängigkeit des Gewinns von der Frequenz optimiert sind.

Stefan


von Stefan Heimers - am 02.07.2010 08:47
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