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Forum 3. Liga Nord Handball
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vor 13 Jahren, 6 Monaten
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vor 13 Jahren, 6 Monaten
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elvis p., ukw

Schwartau - Bramstedt 38:29 (14:15)

Startbeitrag von elvis p. am 10.05.2004 07:09

Schwartau deklassiert Bramstedt

Zum Abschluß der Saison 2003/2004 brannte der VfL Bad Schwartau am gestrigen Tage nochmals ein Feuerwerk ab. Der ärgste Verfolger um den vierten Platz, die Bramstedter TS, wurde mit 38:29 (14:15) auf die Heimreise geschickt.
Dabei sah es in Durchgang eins überhaupt nicht danach aus, daß der VfL Bad Schwartau im letzten Spiel der Saison nochmals punkten könne. Bereits in der 8. Minute mußte Falko Wahnschaff nach einem Ellenbogencheck das Spielfeld verlassen und wurde fortan schmerzlich in der Deckung vermisst. Bramstedt wirkte in dieser Phase frischer und konnte sich in der 20. Minute erstmals eine 3-Tore-Führung herausspielen (14:11). Jetzt jedoch wurden Baltic & Co. wieder wach. Angepeitscht vom Fanclub trafen Tobi Haar und der scheidende Mazedonier dreimal in Folge, so daß zur Halbzeit nur noch ein 14:15 Rückstand auf der Anzeigentafel der Jahnhalle zu sehen war.
Der Pausentee bekam dem Gast aus Bramstedt jedoch überhaupt nicht. Gleich drei Fangfehler in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit gaben dem VfL die Gelegenheit auf 20:17 zu enteilen, was anschließend alle Dämme brechen ließ. Schwartau spielte frei auf und zelebrierte nach Wochen erstmals wieder den Sport. Tolle Anspiele vom starken Spielmacher Meister, Rückhandwürfe sowie Kempatricks ließen das Publikum nun staunen. Als dann auch noch Jens Fischer ein Kempaanspiel von Meister mit einem Rückhandwurf aus der Luft im gegnerischen Tor unterbrachte, gab es Standing-Ovations vom Publikum. Beim Stande von 32:24 (50.Minute) war dann die Entscheidung gefallen. Bramstedt versuchte in den letzten Minuten das Ergebnis erträglich zu gestalten, während die Mannen von Coach Spieckermann frei aufspielten und endlich wieder Spaß am Handballsport vermittelten.

Die besten VfL-Torschützen : Baltic (8/2), Meister (7), Haar (7/1)


Quelle: www.schwartau-handball.de

Antworten:

Sorry, vertipppppt!!!
Natürlich 38:29 für Schwartau

von elvis p. - am 10.05.2004 07:11
Blechschaden und Auswärtspleite

Handball: BT-Männer beenden die Regionalliga-Saison als Tabellenfünfter.

Von Ulrich Stückler

Bad Schwartau/Bad Bramstedt - Das letzte Saisonspiel, die Auswärtspartie beim VfL Bad Schwartau, stand für die Regionalliga-Handballer der Bramstedter TS unter keinem guten Stern. Auf der Hinfahrt wurde der BT-Bus in Bad Segeberg in einen Verkehrsunfall verwickelt. Es gab zum Glück nur Blechschaden, doch der Schreck steckte den Akteuren offenbar tief in den Knochen. Die BT kam beim VfL mit 29:38 (16:15) unter die Räder und beendet die Saison als Tabellenfünfter.

Doch Trainer Thomas Wahl ging mit seiner Mannschaft trotz des deutlichen Ergebnisses nicht allzu hart ins Gericht: "Maik Barthen und Frank Pöhlmann haben bis zum Spieltag mit Fieber im Bett gelegen. Hut ab vor diesem Teamgeist." Ohne Björn Alpers und Christian Hungerecker und mit den angeschlagenen Krzysztof Szymkow und Marco Hammerich ging den Gästen nach 28 Minuten (16:12) die Luft aus. Nach acht Gegentoren in nur fünf Minuten brachen die Bramstedter zusammen. Die sehr gute Leistung von Keeper Sebastian Gehrmann mit drei gehaltenen Siebenmetern ging dabei nahezu völlig unter.

"Uns fehlten die Alternativen", meinte Rückraumspieler Dennis Tretow, "dieses Spiel müssen wir schnell abhaken." Marco Hammerich, dem die mitgereisten Fans eine Trommel zum Abschied geschenkt hatten, schlenderte derweil traurig durch die Katakomben der Ludwig-Jahn-Halle: "Schade. So hatte ich mir meinen Abschied aus der Regionalliga nicht vorgestellt."

Gefeiert wurde trotzdem: Im Mercure-Hotel in Bad Bramstedt ließen sich Mannschaft und Funktionäre ein reichhaltiges Büfett gut schmecken.

Der Spielverlauf: 2:0 (2. Minute), 3:2, 3:5 (8.), 7:9 (17.), 8:10, 8:12 (21.), 12:16 (28.), 15:16 - 15:17, 19:17 (32.), 23:19 (41.), 26:23 (45.), 31:24 (52.), 34:26, 35:28 (57.), 37:28, 38:29.

Die Tore für die BT: Dennis Tretow (8), Ingo Ahrens (7/davon 6 Siebenmeter), Maik Barthen (5/1), Krzysztof Szymkow (4), Marco Hammerich und Frank Pöhlmann (je 2), Torben Petersen (1).

. Christian Hungerecker war wegen eines Sehnenrisses im Finger in Bad Schwartau zum Zuschauen verdammt. Doch der Sportstudent und Trainerausbilder im Schleswig-Holsteinischen Handball-Verband will auch verletzt etwas bei der BT bewegen. Der engagierte Jugendcoach hat von Vorgängerin Susanne Völzke nun auch das Traineramt der ersten Frauenmannschaft übernommen, die aus der Bezirksklasse Ost in die Kreisliga Neumünster abgestiegen ist.

"Ich wollte ein Zeichen setzen, damit Planungssicherheit im Frauenbereich besteht", so Hungerecker, "schließlich wollen die Spielerinnen wissen, von wem sie in der kommenden Saison trainiert werden." Noch ist nicht klar, wie der Kader des Teams aussehen wird. Ganz dringend wird eine Torhüterin gesucht.

Quelle: http://www.abendblatt.de/daten/2004/05/10/292905.html

von ukw - am 11.05.2004 15:49
Zwei Siege zum Abschied:

Der VfL Bad Schwartau deklassierte die Bramstedter TS mit 38:29 während der ATSV Stockelsdorf mit 26:23 bei der SG Wilhelmsburg die Oberhand behielt.

Zu später Stunde wurde es Mirco Baltic nochmals ganz warm ums Herz. Der Fan-Club "Die Schlümpfe" überreichten dem Mazedonier zum Abschied ein graviertes Weizenbierglas. Vor dem Anpfiff hatte er zudem ein riesiges Bild mit vielen Erinnerungsfotos aus sieben Schwartauer Jahren erhalten. Dabei war eine erfolgreiche Abschiedsvorstellung gegen Bramstedt zumindest bis zum 12:16 (27.) stark gefährdet. Ausgerechnet Ober-Schlumpf-Trommler Hartmut weckte das Team mit einem deutlichen "Spielt doch endlich mal Handball !" und auch Baltic (8/2)richtete deutliche Worte an seine Mitspieler: "So wollte ich mich doch nicht verabschieden". Kaum aus der Kabine dreht der VfL die Partie mit fünf Treffern in Folge um 20:17 (34.), legte fortan eine der besten Halbzeiten der Saison hin und verwöhnte die 250 Fans sogar mit einigen Kabinettstückchen. Sehenswert vor allem die meisterliche Beinschußtechnik von Simon Meister (7), wie sie sonst nur von Tennisspielern vollführt wird oder der doppelte Kempa samt Hinterrückstor von Jens Fischer (5). Aber auch Andreas Jahrke (6) tat sich hervor. Auch er wurde verabschiedet, "davon habe ich aber erst zwei Tage zuvor von einem Mitspieler erfahren". Neben Baltic und Jahrke (nach Neustadt zurück) sagten auch Kurppa, Meister sowie Trainer Mirko Spieckermann adé, alle dekoriert mit einem Glasgeschenk. Nur die ebenfalls als Abgänge feststehenden Jens Fischer (zu DHK Flensborg) und Thomas Zimmermann (noch unbekannt) gingen leer aus. "Ich gehe mit ein paar Tränen im Knopfloch, freue mich aber über diesen guten Ausstand", meinte der scheidende Trainer Mirco Spieckermann. Ob sich jedoch Nachfolger Dirk Schimmler, dem somit derzeit nur noch 8 Spieler zur Verfügung stehen, über Torjäger Lars Rabenhorst als Verstärkung freuen kann, steht wieder in den Sternen, da sich der Usedomer Torjäger nun auch noch über ein Angebot von Empor Rostock Gedanken machen möchte. Dafür bestätigte der Bramstedter Mike Barthen nun doch eine Anfrage der Schwartauer zu haben genauso wie Jörn Kammler von der HSG Sasel/DuWo.

Der ATSV Stockelsdorf tat sich ähnlich schwer, seinen letzten Saisonsieg zu landen. "Wir haben zwar versucht, Spannung aufzubauen aber irgendwie wirkte es künstlich", wollte aber Trainer Thomas Steinkrauß die "biss-lose" erste Halbzeit dennoch nicht überbewerten. Über ein 10:10 zur Pause bis hin zum 23:23 (56.) blieb die Partie ausgeglichen und spannend. Ausgerechnet den beiden Abgängen Benedikt Köß und Steffen Wild war es vorbehalten, "Stodo" auf die Siegerstrasse zu führen. Während Köß nicht nur in den Schlussminuten drei Glanzparaden zeigte, besiegelte Steffen Wild mit seinem achten und letzten Treffer den ATSV-Sieg. "Gott sei Dank ein Sieg, sonst hätten wir ja einiges zu hören bekommen", meinte Steinkrauss erleichtert angesichts des Trainerfortbildung, an der neun ATSV-Lizenzinhaber derzeit teilnehmen und die Wilhelmsburg-Partie des ATSV zum Anschauungsunterricht bei HSV-Coach Bob Hanning gehörte. Aber auch beim ATSV laufen nicht alle Vertragsabschlüsse wie gewünscht. So scheint man sich mit Torhüter Thorsten Wild vom Ahrensburger TSV und Linkshänder Peter Kasza von der HSG Sasel/DuWo einig zu sein, dagegen hängt der Allrounder Baptist Peltner wohl noch in der Warteschleife. "Man braucht Alternativen um den Konkurrenz- und Leistungsdruck aufbauen zu können. Wenn sie nicht da sind...", sieht Steinkrauss seine Wunschliste nicht ganz "abgearbeitet", zumal der lange verletzte Lars Kaiser erst wieder zu alter Form zurückfinden muss und Kapitän Jakub Buraczewski drei Monate beruflich ins Ausland geht.


Quelle: www.stodo-news.com
geschrieben von LN

von elvis p. - am 13.05.2004 14:46
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