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Forum 3. Liga Nord Handball
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Mr. Miami

Vorbericht Ludwigsfelde - Cottbus (Lausitzer Rundschau)

Startbeitrag von Mr. Miami am 16.03.2007 21:14

Cottbus heute zum Derby in Ludwigsfelde

Hufnagel sagt dem LHC den Kampf an

Cottbus. Auf einen heißen Tanz müssen sich heute die Spieler des LHC Cottbus im Brandenburg-Derby der Handball-Regionalliga Nordost beim Ludwigsfelder HC (Stadtsporthalle Ludwigsfelde, Anwurf 19 Uhr) gefasst machen. Zum einen benötigen die Rand-Berliner noch jeden Punkt gegen den Abstieg.

Zum anderen gilt die Halle als Hexenkessel. Und schließlich hat der Ex-Cottbuser Heiko Hufnagel eine Kampfansage in Richtung Tabellenführer geschickt: «Auf dem Platz ist heute ,Krieg’.»
Seit dem 9. Februar steht der 23-Jährige beim Ludwigsfelder HC unter Vertrag. Bis 2004 spielte der Rechtshänder beim USV Cottbus, sammelte hier erste Zweitliga-Erfahrung, ehe es ihn zum Dessauer SV zog. «Ich habe da extrem wenig gespielt, deshalb sind wir aufeinander zugegangen. Ludwigsfelde ist eine coole Mannschaft» , beschreibt Hufnagel seine ersten Eindrücke beim Tabellenelften.
Gegen seine alten Mannschaftskameraden hofft er auf eine Überraschung, wenn gleich der Tabellenführer auch für ihn klarer Favorit ist. «Aber wir können locker spielen und werden versuchen, den LHC zu ärgern» , so Hufnagel, der sich vor allem auf das Wiedersehen mit seinem langjährigen Zimmergenossen auf der Sportschule, Jörg Reimann, freut: «Auf dem Feld ruht unsere Freundschaft. Aber danach werden wir sicher zusammen ein Bierchen trinken.»
LHC-Cheftrainer Dietmar Rösicke kann im Derby Bestbesetzung aufbieten. Daniel Grobelny hat seine Ellbogenverletzung (die RUNDSCHAU berichtete) fast vollständig auskuriert und dürfte auch in der Abwehr wieder zur Verfügung stehen. Mit einem Sieg könnte die Mannschaft einen weiteren Schritt Richtung 2. Bundesliga machen. (Eig. Ber./tus)

Lausitzer Rundschau
URL: http://www.lr-online.de/sport/rundschau/art1075,1569815.html

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Spielbericht Ludwigsfelde - Cottbus (Lausitzer Rundschau)

34:27-Erfolg im Regionalliga-Derby beim Ludwigsfelder HC

LHC Cottbus fehlen noch drei Siege bis zur 2. Bundesliga

Der LHC Cottbus ist nur noch drei Siege vom Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga entfernt. Das Brandenburg-Derby beim Ludwigsfelder HC stellte die Mannschaft von Cheftrainer Dietmar Rösicke vor keine ernsthaften Probleme. Mit 34:27 (18:9) setzte sich am 26. Spieltag der Spitzenreiter gestern Abend bei den Rand-Berlinern durch und behauptete damit die deutliche Führung vor dem VfL Bad Schwartau. Beste Werfer für Cottbus waren Jörg Reimann und Rudolf Varak.

Mit einer sehr guten und konsequenten Abwehrleistung in der ersten Halbzeit stellte der LHC Cottbus die Weichen früh auf Sieg. Allerdings bereiteten die Gastgeber, bei denen der ehemalige Cottbuser Heiko Hufnagel erst nach 15 Minuten ins Spiel kam, den Lausitzern auch nicht allzu große Probleme. Nach einem 2:2-Zwischenstand setzten sich die Gäste bis zur 12. Minute schon auf 9:3 ab. Und obwohl sich die Cottbuser selber auch einige Unkonzentriertheiten leisteten, gerade beim Tempogegenstoß, baute die Mannschaft den Vorsprung Tor um Tor aus. Zur Halbzeit stand vor 350 Zuschauern eine komfortable 18:9-Führung.
Nicht im Kader des LHC stand Alexei Procopzov. Der Neuzugang aus Weißrussland klagte über Probleme in der Schulter und Rösicke schonte deshalb den 24-Jährigen. Dafür meldete sich Daniel Grobelny fit zurück, der sowohl in Angriff wie Abwehr gewohnt zupackte und gleich nach der Pause den Treffer von Spielmacher Rudolf Varak zum 19:9 (31.) einleitete, mit dem der LHC erstmals mit zehn Toren führte.
Begünstigt durch eine schwächere LHC-Chancenverwertung sowie zwei Zeitstrafen gegen den Finnen Tommi Sillanpää entwickelte sich die Partie Mitte der zweiten Hälfte etwas ausgeglichener. Beim 17:23 (45.) waren die Hausherren sogar bis auf sechs Tore herangekommen, hinzu kam jetzt Hektik. Rösicke reagierte mit einer Auszeit und nach zwei glänzenden Kreis-Toren von Jörg Reimann zum 29:21 (53.) waren die Weichen wieder auf Sieg gestellt. Zwar versuchte der Tabellenelfte aus Ludwigsfelde mit offensiver Deckung noch einmal zurückzukommen, doch vergeblich. Am Ende stand ein 34:27-Sieg, mit dem der LHC Cottbus den vierten Erfolg in Serie feierte. Bei einem 7-Punkte-Vorsprung vor Bad Schwartau benötigen die Cottbuser aus den letzten sechs Spielen der Saison jetzt noch drei Siege, um den Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga perfekt zu machen.
«In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut in der Abwehr gestanden. Dann haben wir ein bisschen nachgelassen» , sagte Torwart Michael Galia. «Wir haben uns leider von der Hektik der Ludwigsfelder anstecken lassen, anstatt unser Spiel in Ruhe zu Ende zu bringen. Rudi Varak hat dann aber wieder die nötige Ruhe reingebracht» , sagte Jörg Reimann, der kurz vor Spielende nach der dritten Zeitstrafe die Rote Karte kassierte.

Ludwigsfelder HC - LHC Cottbus 27:34 (9:18)
LHC Cottbus: Galia Simolka – Reichmann (3 Tore), Möbius (n.e.), Michling (n.e.), Reimann (8/1), Knispel (2), Podpolinski (5), Chukhrov (2), Varak (8), Robert (1), Sillanpää (1), Grobelny (4); Zuschauer: 350; Schiedsrichter: Klitschmüller/Unmark (Hamburg/Kiel); Zeitstrafen: LHC 6 Min. Cottbus 10. Min.; Siebenmeter: LHC 1/1, Cottbus 2/1.

von Mr. Miami - am 18.03.2007 22:15
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