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Informationen zum Thema:
Forum:
Forum Transrapid - Maglev - Eurorapid
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 12 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 12 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Polbahnfan, A380, Joh. Klühspies, Gerd Kirschke, Lunikon

Haifischhaut-Folie und Dimples

Startbeitrag von Polbahnfan am 17.03.2005 14:51

Ich habe von zwei Methoden, die den Luftwiderstand reduzieren können :Haifischhaut-Folie" und "Dimples" (Golfball). Beide brechen die glatte Oberfläche auf und führen zu kleinsten Luftverwirbelungen an der Oberfläche, wodurch der Strmöungswiderstand stark reduziert wird. Zwar sind die Kosten hierzu aktuell noch zu hoch, als dass dadurch ein entsprechender Nutzen (Reduzierung des Energieverbrauchs) verbunden wäre.

1.Wer kann mir das beschrieben, wie das genau funktionieren sollte ?
2.Gibt es noch andere Ideen als diese und als die Aerodynamik und Vaakumrohre, um den Luftwiderstand zu reduzieren ?

Antworten:

Ich erinnere mich dunkel, dass im Flugzeugbau vor Jahren Versuche mit der Haifischhaut gab, was zu einer Kerosin-Reduzierung von ca. 3% geführt hat. Inwieweit sich das jetzt im Serienbau einzug gehalten hat, werde ich noch eruieren!

von A380 - am 18.03.2005 08:19
A380 schrieb:

Zitat

Ich erinnere mich dunkel, dass im Flugzeugbau vor Jahren
Versuche mit der Haifischhaut gab, was zu einer
Kerosin-Reduzierung von ca. 3% geführt hat. Inwieweit sich
das jetzt im Serienbau einzug gehalten hat, werde ich noch
eruieren!

===

Vor ein paar Tagen war in einem Fernsehbeitrag (3sat/nano?) von einer 8%igen Treibstoffreduzierung die Rede.
TRI wurde vom Autor schon vor Jahren auf der TVE auf die Haifischhaut beim Transrapid angesprochen. Das war es dann auch schon.

G.K.

von Gerd Kirschke - am 18.03.2005 10:12

Aber wie funktioniert das ?

Aber wie funktioniert das ? Kann ich um eine kurze Beschreibung bitten ?

von Polbahnfan - am 18.03.2005 11:00

Haifischhaut-Folie verschwunden

Im Flugzeugbau ist die Haifischfolie zwischenzeitlich wieder verschwunden. Der Einspareffekt war nicht so hoch wie erhofft und der Pflegeaufwand zu hoch.
Andere Techniken haben sich als effektiver erwiesen, z.B. neue Materialien (GLARE, Composit etc.)

von A380 - am 18.03.2005 14:36

Re: Aber wie funktioniert das ?

Beim Vorbeiströmen an einer Oberfläche entwickeln sich in der Luft diverse Verwirbelungen, die letztendlich für eine erhöhte Reibung durch den entstehenden Sog sorgen. Haifischhaut und Dimples verringern durch ihre Oberflächenstruktur diese Verwirbelungen und reduzieren dadurch den Energieverbrauch.

von Lunikon - am 18.03.2005 15:08

Re: GLARE

.
Zitat

Thermalanalyse von GLARE - Strukturteilen für den A380 - Rumpf

Faser-Metall-Laminate (FML) sind heute potentielle Werkstoffe für Primärstrukturen von Großraumflugzeugen. So soll der Rumpf des Airbus A380 teilweise aus Glare-Strukturteilen gebaut werden. Glare ist ein geschichteter Werkstoff, bestehend aus Aluminium 2024-T3 Legierungen und Glasfaser-Prepreg-Schichten. Er besitzt ausgezeichnete Eigenschaften bezüglich Schadenstoleranz (Fatigue, Impact, Korrosion), Feuerwiderstand und geringem Gewicht.
...


[www.dlr.de]

to glare = glitzern, funkeln, blenden
.

von Joh. Klühspies - am 18.03.2005 19:27
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