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Forum Transrapid - Maglev - Eurorapid
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vor 14 Jahren, 9 Monaten
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Horst Fischer, Helmut März, Karl-Hartmut Blesik, Joh. Klühspies, Hannes Kern, Gerhard, Helmut, Markus Schweiß, Klaus Lohmann, MS, ... und 3 weitere

Transrapid: wer kennt Transrapid-Bremser

Startbeitrag von Helmut März am 30.09.2003 15:46

Wer kennt Transrapid-Bremser in der CDU / CSU / FDP

Für das bedauerlicherweise schwindende Interesse der Leute am TR sind m.E. folgende Ursachen zu nennen:
1. Das totale versagen der deutschen Politik, bzw. Politiker, die bei Verhandlungen über
künftige europäische Hochgeschwindigkeitszüge, nun sogar den TR "großzügig" ignoriert haben! -Als französische Erfindung z.B.wäre der TR (natürlich mit franz.Bezeichnung) längst ein florierender Exporterfolg! -

2. Die, ohne sachlichen Hintergrund geführte Hetzkampagne der ideologisch fanatisierten TR-Gegner (mit Rückendeckung aus der Politik).Wenn ausgerechnet Umweltschützer die umweltschonendste, sicherste, geräuschärmste Bahn der Welt bekämpfen, machen sie
sich zu Verrätern an ihren eigenen Grundsätzen!
Allein schon die Sicherheit des TR gegen entgleisen, verglichen mit dem ICE (Lengede 101 Tote), sollte sollte Grund genug sein, sich im Hochgeschwindigkeitsbereich endlich für den TR zu entscheiden.

3. Die fehlende Öffentlichkeitsarbeit der TR-Vertreiber, die den TR regelrecht "totschweigen".
Es ist einfach nicht zu fassen!

Wieso Sie den TR-Gegnern "ein hohes Maß an Fachkenntnis" bescheinigen, ist mir unverständlich. Meine kurzzeitige Erfahrung bei dem SVZ-Pro-Transrapid-Forum, war geradezu schockierend. Jeder Versuch mit den in dem Forum "eingenisteten" TR-Gegnern sachlich über die Besonderheiten des TR zu dikutieren, wurde mit übelster Polemik in Biertischmanier "gekontert".-Ein @#$%& war einer der schlimmsten! (Ist ja wohl nicht Ihr "****"brocken?).
Polemik und Unsachlichkeit sind kein Nachweis für Fachkenntnis. Eine sachliche Bewertung des TR, auch gegenüber dem ICE wird man bei einem TR-Gegner nicht finden können, weil er sonst kein Gegner mehr wäre!
Für jeden, der sich ernsthaft interessiert, gibt es genügend, leicht zugängliche, kompetente Informationen, um damit Gegenargumente zu entkräften.

Auch wenn die Gegner nur die betriebswirtschaftliche Ebene beachten, wäre, wie sie sicher wissen, unter Berücksichtigung der ständigen, kostenintensiven, meist technischen Störungen (z.B.beim ICE-3), der TR durch seine ausgereifte Technik und reibungsfreien Betrieb der chaotischen "Betriebswirtschaft" der DB-AG weit überlegen.

Ein Politiker braucht kein umfassendes Fachwissen, dazu hat er schließlich seine Berater.
Ihrer berechtigten Kritik an der fehlenden Öffentlichkeitsarbeit und dem dadurch entstandenen Zerrbild vom TR, kann man nur zustimmen. Gleiches sollte auch zum Thema Metrorapid gelten.

Bezüglich Weichenstellzeiten und Beschleunigungswerten muss man doch wohl davon ausgehen, dass der TR vornehmlich zur pfeilschnellen Überwindung großer Distanzen und auch anstelle von Inlandsflügen konzipiert ist, wo Weichenstellzeiten keine Rolle spielen und die Beschleunigungs-u. Verzögerungswerte die Zeiten für Zwischenhalte geg.dem ICE um ein Vielfaches verkürzen. Der Zeitgewinn geg.ICE wächst mit der Länge der Strecke.
Der TR ist nun mal um ca. 50 % schneller als der ICE-3!

Die schönen Filmchen sollen wohl zeigen, was möglich sein wird, wenn der TR einmal "Fuß gefasst" und den Weg in ein neues Bahnzeitalter unumkehrbar gemacht hat. Dann wird durch Rationalisierung in der Serienfertigung und durch den weiteren technischen Fortschritt eine größere Zahl von Unterwerken kein Problem mehr sein.

Bezüglich der 10% Steigfähigkeit denken Sie bitte an Busfahrten auf Pass-Straßen im Gebirge (unangeschnallt,wie im TR!), mit Steigungen von ca.15-18 % ohne Verlust von Fahrkomfort! Wieso also unendlich diskutiert und nicht entkräftet?

Statt derart engstirnige Diskussionen endlos weiter zu führen und auf die gezielten Blockade-Argumente einzugehen, sollten wir endlich begreifen, dass niemand den technischen Fortschritt dauerhaft aufhalten kann. Die Zukunft des TR gehört den Mutigen,die bereit sind Anfangsschwierigkeiten und Risiken gemeinsam zu meistern (z.B. Chinesen) und nicht den deutschen "Bedenkenträgern" und Hosen*********.

Finden Sie den Nachweis, dass für die Neubaustrecke Fr./Köln der Doppelkilometer für die ICE-Strecke 27 Mio. € und für den TR
18 Mio. € ermittelt wurden dubios?. Als Faustregel gilt inzwischen, dass der TR im Mittel um ca. 1/3 billiger ist als der ICE, der wegen seiner unausgereiften Technik zusätzlich unabsehbare Kosten verursacht.
Ich glaube an die Zukunft des deutschen "Wegwerfartikels" Transrapid in ein neues Bahnzeitalter Aber leider nicht in seinem Erfinderland Deutschland!

Mit optimistischem Gruß

Helmut März

Die 50 interessantesten Antworten:

März... Fischer... B...

Jetzt wissen wir also durch diese Antwort, dass Herrn Fischer die viele bunten Similies ganz, ganz toll gefallen. Die Inhalte des Beitrags von Herlmut März sind an Ihnen dagegen völlig vorbeigegangen?

Ist doch ein couragierter Beitrag von Herrn März - auch wenn ich nicht alle Aussagen teile.

Aber auf so blödelantworten á la B. und Fischer möchte ich nicht viel Zeit verschwenden... Sonst seid Ihr doch viel gehaltvoller, inhaltlicher!

Euer Freak.

von ÖPNV-Freak - am 30.09.2003 16:45
Zitat

Polemik und Unsachlichkeit sind kein Nachweis für Fachkenntnis.


Dieser und vielen weiteren Aussagen stimme ich nur zu gerne zu.

Zitat

....
Finden Sie den Nachweis, dass für die Neubaustrecke Fr./Köln der Doppelkilometer für die ICE-Strecke 27 Mio. € und für den TR
18 Mio. € ermittelt wurden dubios?. Als Faustregel gilt inzwischen, dass der TR im Mittel um ca. 1/3 billiger ist als der ICE, der wegen seiner unausgereiften Technik zusätzlich unabsehbare Kosten verursacht.
Ich glaube an die Zukunft des deutschen "Wegwerfartikels" Transrapid in ein neues Bahnzeitalter Aber leider nicht in seinem Erfinderland Deutschland!
...


Dass die Transrapidtrassen im Hügelland billiger sind als beim ICE, kann inzwischen wohl wirklich als Fakt gelten. Dies gilt um so mehr, als die Kosteneinsparungen durch Massenfertigung genormter Teile für den Fahrweg des Transrapid sich künftig wohl erheblich sein dürften.

Dass der Transrapid eine Zukunft in Deutschland haben wird, glaube ich aber schon: Diese Zukunft beginnt in München.

Joh. Klühspies

.

von Joh. Klühspies - am 30.09.2003 16:54

Re: März... Fischer... B...

ÖPNV-Freak schrieb:

Zitat

Jetzt wissen wir also durch diese Antwort, dass Herrn
Fischer die viele bunten Similies ganz, ganz toll gefallen.
Die Inhalte des Beitrags von Herlmut März sind an Ihnen
dagegen völlig vorbeigegangen?


Inhalte?
Meinen Sie damit persönliche Pöbeleien?

Ja, die sind an mir vorbeigegangen.
:D

Zitat

Ist doch ein couragierter Beitrag von Herrn März - auch wenn
ich nicht alle Aussagen teile.


...aha, couragiert - ok.

Zitat

Aber auf so blödelantworten á la B. und Fischer möchte ich
nicht viel Zeit verschwenden... Sonst seid Ihr doch viel
gehaltvoller, inhaltlicher!


Dann sollten Sie es vielleicht einfach lassen - ist doch einfach, gell?
;-)

.

von Horst Fischer - am 30.09.2003 17:02
Joh. Klühspies schrieb:

Zitat

>Polemik und Unsachlichkeit sind kein Nachweis für
>Fachkenntnis.

Dieser und vielen weiteren Aussagen stimme ich nur zu gerne zu.


Schön, dass Sie zustimmen, Herr Klühspies.
....aber haben Sie nicht 'was vergessen - ich frag' nur so....

von Horst Fischer - am 30.09.2003 17:05
Joh. Klühspies schrieb:

Dass der Transrapid eine Zukunft in Deutschland haben wird,
glaube ich aber schon: Diese Zukunft beginnt in München.


Das viele den Transrapid wollen, sieht man auch schon daran das hunderttausende Besucher aus ganz Europa bzw. aus der ganzen Welt nach Lathen kommen. Nur um mit dem Tranrapid zu fahren. Von keinem Besucher habe ich gehört, das er gegen den Transrapid ist. Alle waren entäuscht darüber, das der Transrapid in Deutschland noch nicht fährt.

Auch für den Transrapid gilt das Gesetz der Massenproduktion. Er wird auf jeden Fall kostengünstiger werden. Er hat noch das Endwicklungspotential des Adlers. Trotzdem ist er heute schon besser als die Rad/Schienetechnik. Um die Vorteile des Transrapids zu kennen, muss man schon mit ihm gefahren sein.

von Helmut - am 30.09.2003 18:17
Zitat

Ich glaube an die Zukunft des deutschen "Wegwerfartikels" Transrapid in ein neues Bahnzeitalter Aber leider nicht in seinem Erfinderland Deutschland!


Wenn man solches und ähnliches Gequengel zu lesen bekommt, dann kann man schon ****, äh ich meine zu Boden brechen.
Tatsache ist, und da kann niemand etwas dran schön reden: Der Transrapid ist im HGV gefloppt, Marktanteil im Promillebruchteilbereich in einem entfernten Land, nur im Erfinderland fahren angeblich hunderttausende auf einer Vergnügungsbahn im Emsland im Kreise (wann denn nur, die Schwebekiste steht doch schon seit längerer und auf unbestimmte Zeit).
Das sind also die Tatsachen. Da hilft auch das 5 Wägelchen-Projektchen in München nicht mehr weiter. Alles andere ist daher Gesundbeterei und gehört in den Bereich des Okkultismus. Irgendwann wird es jeder begreifen.

Gruß
MS

von MS - am 01.10.2003 05:01
Helmut schrieb:

Zitat

Das viele den Transrapid wollen, sieht man auch schon daran
das hunderttausende Besucher aus ganz Europa bzw. aus der
ganzen Welt nach Lathen kommen.


Bei jeder Wahl wählen "hunderttausende" rechtsextremistische Parteien wie z.B. die DVU und die NPD.

Was soll also die Meinung von "hunderttausenden" für eine Aussagekraft haben?

von Horst Fischer - am 01.10.2003 05:13

Nur Gejammere nach zerplatzten Träumen?

Zitat

Wieso Sie den TR-Gegnern "ein hohes Maß an Fachkenntnis"
bescheinigen, ist mir unverständlich. Meine kurzzeitige
Erfahrung bei dem SVZ-Pro-Transrapid-Forum, war geradezu
schockierend. Jeder Versuch mit den in dem Forum
"eingenisteten" TR-Gegnern sachlich über die Besonderheiten
des TR zu dikutieren, wurde mit übelster Polemik in
Biertischmanier "gekontert".
Anstatt anderen Ideologie und mangelnde Fachkenntnis vrozuwerfen, sollten Sie mal ihre eigenen "Argumente" anschauen. Ich klopfe sie mal auf Glaubwürdigkeit ab - da bleibt nicht viel von übrig:


Zitat

Für das bedauerlicherweise schwindende Interesse der Leute am
TR sind m.E. folgende Ursachen zu nennen:
1. Das totale versagen der deutschen Politik, bzw. Politiker,
die bei Verhandlungen über
künftige europäische Hochgeschwindigkeitszüge, nun sogar den
TR "großzügig" ignoriert haben! -Als französische Erfindung
z.B.wäre der TR (natürlich mit franz.Bezeichnung) längst ein
florierender Exporterfolg! -
Frankreich hatte seinen Transrapid: nannte sich Aérotrain, ein Luftkissenzug. Der letzte Prototyp hatte Linearmotor, ganz wie der Transrapid. Aber Frankkreich hat schnell erkannt, dass diese Nischentechnologie ein Holzweg ist. Stattdessen hat man die Eisenbahntechnik zur Perfektion entwickelt - obwohl sie damals bei einigen Leuten als veraltet galt. Nun, der Erfolg des TGV spricht Bände, das Scheitern des Trasnrapid ebenso. Klar, Erfolg schürt Neid; aber wer hindert uns daran, ebenfalls die Schwebe-Ideologie zu verlassen und zu pragmatischen Lösungen zu kommen?


Zitat

2. Die, ohne sachlichen Hintergrund geführte Hetzkampagne der
ideologisch fanatisierten TR-Gegner (mit Rückendeckung aus
der Politik).Wenn ausgerechnet Umweltschützer die
umweltschonendste, sicherste, geräuschärmste Bahn der Welt
bekämpfen, machen sie
sich zu Verrätern an ihren eigenen Grundsätzen!
Liegt wohl daran, dass Umweltschützer oft kritische und mündige Bürger sind. Die glauben nicht blind, was die Werbung sagt. Auch nicht die Werbephrasen der Transrapid-Lobby. Es zählen Fakten, die auch überprüfbar sind. Da steht der Transrapid bekanntlich auf tönernen Füßen.


Zitat

Allein schon die Sicherheit des TR gegen entgleisen,
verglichen mit dem ICE (Lengede 101 Tote), sollte sollte
Grund genug sein, sich im Hochgeschwindigkeitsbereich endlich
für den TR zu entscheiden.
Sie kennen auch nur einen einzigen ICE-Unfall - nach 14 Jahren härtestem Betrieb. Gibt es noch ein Verkehrsmittel, das so eine hervorragende Sicherheits-Bilanz aufweisen kann? Zählen Sie mal alle Autounfälle auf! Ach ja, der Shinkansen ist noch viel sicherer: 40 Jahre absolut unfallfrei. Ob der Transrapid ein ähnlich hohes Sicherheits-Niveau überhaupt erreichen kann? Ich möchte nicht bei einem Großbrand in der Stelzenbahn festsitzen...


Zitat

3. Die fehlende Öffentlichkeitsarbeit der TR-Vertreiber, die
den TR regelrecht "totschweigen".
Es ist einfach nicht zu fassen!
Vielleicht interessiert sich einfach niemand mehr für die 70er-Jahre-Träumerei? Immerhin haben wir das Jahr 2003...


Zitat

Ein @#$%& war einer der
schlimmsten!
Herr Fischer hat unzweifelhafte Verdienste in NRW: Mit der Initiative Contrarapid hat er die Bevölkerung mit Infos versorgt, die die Metrorapid-Lobby gerne verschwiegen hätte. Klar das man dort einen Hass auf ihn hat. Blicken Sie in die Geschichte, Kritiker lebten immer gefährlich...


Zitat

Auch wenn die Gegner nur die betriebswirtschaftliche Ebene
beachten, wäre, wie sie sicher wissen, unter Berücksichtigung
der ständigen, kostenintensiven, meist technischen Störungen
(z.B.beim ICE-3), der TR durch seine ausgereifte Technik und
reibungsfreien Betrieb der chaotischen "Betriebswirtschaft"
der DB-AG weit überlegen.
Vergleichen Sie jetzt Rad/Schiene und Magnetbahn oder Privatwirtschaft und DB AG? Sie werfen alles in einen Topf und rühren kräftig um. Fakten-Verschleierung?

Der Transrapid ist betriebswirtschaftlich nicht besser. Das lässt sich ganz einfach beweisen: Warum betreibt ihn die Transrapid-Industrie nicht selber und streicht die satten Gewinne ein? Stattdessen kräht sie dauernd nach Milliarden-Subventionen. Weil sie wohl weiß, WIE unwirtschaftlich das Ding ist.


Zitat

Bezüglich Weichenstellzeiten und Beschleunigungswerten muss
man doch wohl davon ausgehen, dass der TR vornehmlich zur
pfeilschnellen Überwindung großer Distanzen und auch anstelle
von Inlandsflügen konzipiert ist, wo Weichenstellzeiten
keine Rolle spielen und die Beschleunigungs-u.
Verzögerungswerte die Zeiten für Zwischenhalte geg.dem ICE um
ein Vielfaches verkürzen. Der Zeitgewinn geg.ICE wächst mit
der Länge der Strecke.
Wer sich mit Schnellbahnsystemen auskennt weiß: die Weiche ist das zentrale Element jeder Strecke. Beispiel: Die Kapazität eines Endbahnhofs ist wesentlich geringer als der freien Strecke. Die Gesamtkapazität steigt und fällt also mit der Möglichkeit, die eintreffenden Züge möglichst schnell auf Parallelgleise sammeln zu können. Dazu braucht man schnelle Weichen. Mit dem Transrapid nicht möglich, deshalb ist seine Beförderungsleistung weit geringer als etwa die des Shinkansen.

Besonders in Mitteleuropa kommt noch ein Argument dazu: Polyzentrische Regionen erfordern komplexe Netze. Das bedeutet zahlreiche Abzweige und Bündelungsabschnitte. Kein HGV-Netz in Europa kommt ohne diese aus! Das geht aber nur mit schneller, flexibler Weichentechik - und wieder hat der Transrapid den Zonk.

Es hat seine Gründe, warum der Trasnrapid aus der europäischen Verkehrswegeplanung verschwunden ist. Er ist einfach in jeder Hinsicht ungeeignet.


Zitat

Die schönen Filmchen sollen wohl zeigen, was möglich sein
wird, wenn der TR einmal "Fuß gefasst" und den Weg in ein
neues Bahnzeitalter unumkehrbar gemacht hat. Dann wird durch
Rationalisierung in der Serienfertigung und durch den
weiteren technischen Fortschritt eine größere Zahl von
Unterwerken kein Problem mehr sein.
In schönen Filmchen ist alles möglich...


Zitat

Bezüglich der 10% Steigfähigkeit denken Sie bitte an
Busfahrten auf Pass-Straßen im Gebirge (unangeschnallt,wie im
TR!), mit Steigungen von ca.15-18 % ohne Verlust von
Fahrkomfort! Wieso also unendlich diskutiert und nicht
entkräftet?
Denken Sie auch an die Geschwindigkeit von Reisebussen auf Passstraßen. Mit Schritttempo wollen Sie dem Flugverkehr Konkurrenz machen?


Zitat

Statt derart engstirnige Diskussionen endlos weiter zu führen
und auf die gezielten Blockade-Argumente einzugehen, sollten
wir endlich begreifen, dass niemand den technischen
Fortschritt dauerhaft aufhalten kann. Die Zukunft des TR
gehört den Mutigen,die bereit sind Anfangsschwierigkeiten und
Risiken gemeinsam zu meistern (z.B. Chinesen) und nicht den
deutschen "Bedenkenträgern" und Hosen*********.
Auch nach Jahrzehnten ist die Magnetbahn weltweit ein Ladenhüter, selbst im fortschrittsgierigen Japan steht sie mehr denn je auf der Kippe. Aber gerade in ausweglosen Situationen braucht der Mensch wohl Durchhalte-Parolen...


Zitat

Finden Sie den Nachweis, dass für die Neubaustrecke Fr./Köln
der Doppelkilometer für die ICE-Strecke 27 Mio. € und für den
TR
18 Mio. € ermittelt wurden dubios?.
Völlig ohne Quellenangabe sogar mehr als dubios. Behaupten kann man alles.


Zitat

Als Faustregel gilt
inzwischen, dass der TR im Mittel um ca. 1/3 billiger ist als
der ICE, der wegen seiner unausgereiften Technik zusätzlich
unabsehbare Kosten verursacht.
Nichts als Kaffeesatz. Die Fakten sprechen eine andere Sprache: Der Transrapid Hamburg-Berlin war schon VOR BAUBEGINN so teuer wie der ICE Hannover-Berlin. Und das, obwohl die ICE-Strecke weit leistungsfähiger ist! Nachzulesen übrigens im Werbeprospekt "Hochtechnologie für den Flug in Höhe 0" von Transrapid International. Selbst die haben sich mit den Fakten zähneknirschend abgefunden...


Kurzum: Die Fakten sprechen klar gegen den Transrapid: Er ist zwar etwas schneller und leiser, aber weit weniger leistungsfähig, nicht für komplexe Netze geeignet, nicht kompatibel, weit teurer. Wundert es Sie, dass alle Welt auf Rad und Schiene setzt? Dass Korea den TGV, Taiwan den Shinkansen gekauft hat? Dass das Hightech-Land Japan weiter Rad/Schiene-Strecken baut? Auch die Chinesen für Peking-Shanghai die flexiblere und biligere Eisenbahn-Technologie bevorzugen? Man muss nur offenen Auges durch die Welt gehen um zu erkennen: Die 70er Jahre mit ihren ganzen Träumereien - von Concorde über Transrapid bis Fusionsreaktor - die sind lange vorbei. Nur wenige halten die Erinnerung wach, mit Gejammere über zerplatzte Träume.

Gruß, Gerhard

.

von Gerhard - am 01.10.2003 12:35

Geschmackssache...

@#$%& schrieb:

Zitat

Helmut schrieb:


Das viele den Transrapid wollen, sieht man auch schon daran
das hunderttausende Besucher aus ganz Europa bzw. aus der
ganzen Welt nach Lathen kommen.

Bei jeder Wahl wählen "hunderttausende" rechtsextremistische
Parteien wie z.B. die DVU und die NPD.

Was soll also die Meinung von "hunderttausenden" für eine
Aussagekraft haben?


Motto: ScheiBe muss ja gutschmecken, tausend Fliegen können nicht irren...


.

von Gerhard - am 01.10.2003 12:40
Helmut März schrieb:

Zitat

Meine kurzzeitige
Erfahrung bei dem SVZ-Pro-Transrapid-Forum


"SVZ-PRO-TRANSRAPID-FORUM"????

Dieser Freud'sche Fehler zeigt leider, wie beschränkt des lieben Helmut's Sehleistung damals war. Hat sich anscheinend nicht gebessert. Und gehört leider auch zu den Nachteilen, die das TR-Marketing mit sich rumschleppt - verblendete Technokraten, immer mit Gewehr im Anschlag, um Kritiker in Partisanen-Manier mundtot zu machen.

Da das leider nicht hinhaut, hat man den TR in DE fallengelassen. Nur diese Westentaschen-Partisanen ala März hat man wohl nicht informiert...

von KL - am 01.10.2003 12:57

Re: Geschmackssache...

Karl-Hartmut Blesik schrieb:

Zitat

Motto: ScheiBe muss ja gutschmecken, tausend Fliegen können
nicht irren...

Fliegen fahren auch mit der Bahn... *gggggggggggggggggg*


...aber nur auf der Frontscheibe - in echt schlechtem Zustand.

von Horst Fischer - am 02.10.2003 09:55
Der größte Transrapid-Bremser ist das Verkehrsministerium. Ich stimme Ihrem leidenschaftlichen Beitrag voll zu.

Meine nun 2-jährige Auseinandersetzung mit der Abteilung A23 im Verkehrsministerium zeigte:

Anliegen, Schreiben und technische Ausführungen werden dort nicht geheim gehalten, sondern postwendend zu Thyssen-Krupp nach Kassel gegeben.

Führende Beamte kommen aus dem Fachgebiet Deutsche Bahn. Bei stundenlangen Diskussionen kommen von diesen Beamten immer wieder Schablone des schienengestützten Verkehrs zum Tragen, vergleichbar des
Rechnens mit einem Rechenschieber statt mit einem Computer. Die Erkenntnis des digitalen Verkehsmittels Magnetbahn braucht dort einfach zu lange.

Mittlerweile ist mir insoweit der Kragen geplatzt als sich abzeichnet, dass die 100 Mio Euro - Subvention als technische Entwicklungshilfe getarnt für das Entwicklungsland China direkt in Bayern gelandet ist und wohl verwandt worden ist zum Bezahlen der Hermesbürgschaften.

von Hannes Kern - am 02.10.2003 10:30
Insoweit wurde von unserer Seite Dienstaufsichtsbeschwerden erhoben.
Auch am Tag der offenen Tür des Verkehrsministerium hat sich trotz Aufforderunge keine Beamter der Abteilung A23 blicke lassen.

Den armen Herrn Stolpe haben wir mal in Ruhe gelassen, weil der derart ermüdet aussah und darüberhinaus noch durch eine lauwarme Lasagne geschädigt schien.

Der Riesenfehler, den sich Schröder geleistet hat, vielleicht ist es auch Absicht, dass er keine Auswechselung der Abteilungsleiter entscheidener Abteilungen vorgenommen hat, obwohl dies gesetzlich ausdrücklich vorgesehen ist. Damit habe wir uns mit Personal herumzuschlagen, durch Kohl geprägt, und eine Nähe zu den Global - Player (Siemens und Bahn), dass vorerst mit Fortschritt nicht zu rechnen ist. Jeder, der die Schwebetechnik für richtig hält, sollte sich brieflich an die A 23 wenden und dies in diesem hervorragenden Forum dokumentieren.

Auch der Bundespräsident beantwortet ca. 80 % der Post.

Auch die Skeptiker gegenüber der Schwebetechnik können nur daran interessiert sein, dass Transparenz herrscht, siehe den Klau-Collect.

Schließlich sind es unsere Steuern.

von Hannes Kern - am 02.10.2003 10:44

Fliegen und Verkehrsmittelwahl...

Karl-Hartmut Blesik schrieb:

Zitat

Aber, Herr Fischer, die Frage ist : WARUM TUN SIE
DAS????

Ich glaube nicht, dass Fliegen sich bei der Verkehrsmittelwahl so viele Gedanken machen; am Transrapid klebt´s sich doch auch nicht besser als am ICE. Höchstens weil der Transrapid etwas leiser ist, da muss die Fliege nicht so schreien...

.

von Gerhard - am 02.10.2003 11:29
Zitat

...dass die 100 Mio Euro - Subvention als technische Entwicklungshilfe getarnt für das Entwicklungsland China direkt in Bayern gelandet ist und wohl verwandt worden ist zum Bezahlen der Hermesbürgschaften.


Das scheint mir ein komplexes Thema. Ihre Aussage habe ich in dieser Verkürzung nicht verstanden. Vielleicht können Sie ein paar erläuternde Zeilen geben?

Joh. Klühspies

.

von Joh. Klühspies - am 02.10.2003 11:44

Re: Geschmackssache...

Karl-Hartmut Blesik schrieb:

Zitat

Aber, Herr Fischer, die Frage ist : WARUM TUN SIE
DAS????


Vielleicht aus Protest?

von Horst Fischer - am 02.10.2003 11:50

Re: Geschmackssache...

Joh. Klühspies schrieb:

Zitat

Oder ein mieses Mißverständnis:
"Mit dem ICE zzzzum Flieger"?


früher konnte man das erkenne - am Gepäck.

Heute wird ja schon in Köln eingecheckt - da haben die kein's mehr dabei.

von Horst Fischer - am 02.10.2003 12:05
Joh. Klühspies schrieb:

Zitat

...dass die 100 Mio Euro - Subvention als technische
Entwicklungshilfe getarnt für das Entwicklungsland China
direkt in Bayern gelandet ist und wohl verwandt worden ist
zum Bezahlen der Hermesbürgschaften.

Das scheint mir ein komplexes Thema. Ihre Aussage habe ich in
dieser Verkürzung nicht verstanden. Vielleicht können Sie ein
paar erläuternde Zeilen geben?

Joh. Klühspies

.


Ist wiederum einfach:

Bögl mhat seine Patente an die Chinesen verkauft.
Und für wieviel?
Genau!

;-)

von Horst Fischer - am 02.10.2003 13:09

Re: Fliegen und Verkehrsmittelwahl...

@Gerhard:

Na also, da haben wir den ersten gemeinsam anerkannten Vorteil des TR!

@ Hern Fischer:

Wie, aus Protest? Wogegen) Sie meinen, die Fliegen werfen sich absichtlich vor den Zug? Oder vermuten Sie hier ein weiteres Attentat der Auto-Lobby auf die Bahn? Vielleicht sind die Fliegen aber auch schon so verwirrt vom Ozonloch, dass sie nicht mehr zwischen Auto und Bahn unterschieden können?

von Karl-Hartmut Blesik - am 02.10.2003 19:30

Re: Fliegen und Verkehrsmittelwahl...

Karl-Hartmut Blesik schrieb:

Zitat

@Gerhard:

Na also, da haben wir den ersten gemeinsam anerkannten
Vorteil des TR!
Na eben, irgendwo muss er ja mal einen haben. Schade, dass wir keine Fliegen sind ;-)

Gruß, Gerhard

.

von Gerhard - am 02.10.2003 22:22

Re: Frage:

So "hoch" bis ich mal kurz auf Augenhöhe von KL war,dem Niveau auf dem sich die TR-Gegner am liebsten tummeln. Ich würde mich allerdings
viel lieber auf einer Ebene unterhalten, die von Sachlichkeit und gegenseitiger Achtung geprägt ist, aber ich fürchte diese Hürden sind
für Viele von Ihnen zu hoch. Mit Beleidigungen wie "Westentaschen-Partisen", ist die Höhe des Niveaus vorgegeben.

von Helmut März - am 08.10.2003 10:10

Re: Frage:

Helmut März schrieb:

Zitat

So "hoch" bis ich mal kurz auf Augenhöhe von KL war,dem
Niveau auf dem sich die TR-Gegner am liebsten tummeln.


und dann ging es schon wieder bergab?

Zitat

Ich würde mich allerdings
viel lieber auf einer Ebene unterhalten, die von Sachlichkeit
und gegenseitiger Achtung geprägt ist


Dann sollten Sie die Wortwahl und Ihre "Argumente" in Ihrem Ausgangsposting entsprechend wählen.

Ist doch im Prinzip ganz einfach:
Wie man in den Wald hineinruft.....
;-)

von Horst Fischer - am 08.10.2003 10:20

Re: Frage:

Gab es in den letzten vier Beiträgen irgendeinen transrapid-relevanten Inhalt?
Mir ist nichts aufgefallen.

P.S: Im Kindergarten würde es jetzt heissen: "Aber der andere hat doch angefangen". Das Spiel kann man unendlich lange spielen, wenn man zu viel Zeit hat.

von Joh. Klühspies - am 08.10.2003 10:33

Re: Frage:

Joh. Klühspies schrieb:

Zitat

P.S: Im Kindergarten würde es jetzt heissen: "Aber der
andere hat doch angefangen".
Das Spiel kann man unendlich
lange spielen, wenn man zu viel Zeit hat.


Herr März ist - glaub' ich jedenfalls - dem Kindergartenalter entwachsen.
Vielleicht sollte er die "Forumsspielregeln" am Eingang des Forums nicht nur wegklicken sondern vorher auch mal lesen.

Eine Anregung:
Sie haben doch seine e-Mail-Adresse - schicken Sie ihm doch mal 'ne Kopie.

schönen Tag auch noch.

von Horst Fischer - am 08.10.2003 10:59

Re: Frage:

Aha, Ihre Antwort ist nun trotzdem die Kindergartenstrategie:
"Der andere ist doch Schuld, er hat nicht gelesen...."

Es ist nicht mal relevant, ob diese Darstellungen stimmen.
Es interessiert wohl KEINEN.

Frage: Wo ist der Transrapid-Bezug?

Antwort: "...."

von Joh. Klühspies - am 08.10.2003 11:15

Re: Frage:

Zitat

wollen Sie mir jetzt ein Gespräch aufzwingen???


Nein. Wie sollte das auch gehen.

Aber in diesem Forum sind ausschließlich fachliche Argumentationen zum Transrapid interessant.
Einzelpersonen-bezogene, persönliche Gefechte interessieren niemanden.

von Joh. Klühspies - am 08.10.2003 11:42

Re: Frage:

Dann schreiten Sie doch ein, wenn der Grundstein dazu gelegt wird und sprechen Sie vor allem den "richtigen" Teilnehmer an.

Ich denke, dass sowas:

Zitat

Im Dreck und Schlamm fühlen sich vor allem Wildschweine wohl!


nicht hier hin gehört.

Besonders merkwürdig also, dass Sie sich an mich wenden

von Horst Fischer - am 08.10.2003 11:54

Was will uns der Autor damit sagen?

Zitat

"Im Dreck und Schlamm fühlen sich vor allem Wildschweine wohl!"


Doch doch Herr Fischer, das hat sogar sehr viel mit dem TR zu tun! Sie sehen deutlich, dass der den TR-Freunden von Gerhard unterstellte fehlende Wille zur Ökologie durchaus vorhanden ist. Da zeigt sich sogar das wache Auge des geschulten Beobachters der freien Natur. Wir akzeptieren nämlich "die Anderen" und interessieren uns für sie, auch wenn sie sich in einer, für uns ungewohnten und eher abstossenden Umwelt wohl fühlen.

Mal ganz abgesehen davon, dass der aufgeständerte Fahrweg des TR tausendmal besser für die velen lieben Tierchen auf der Erde ist als eine Bahnstrecke, die die Landschaft zerschneidet.

Oder hab ich da jetzt was falsch verständen, aä, öh?? Hier ging's doch um TR?

von Karl-Hartmut Blesik - am 08.10.2003 13:10

Re: Was will uns der Autor damit sagen?

Karl-Hartmut Blesik schrieb:

Zitat

Oder hab ich da jetzt was falsch verständen, aä, öh?? Hier
ging's doch um TR?


Sie müssen aber auch immer so tief in die "Materie" eindringen - echt fordernd.
;-)

von Horst Fischer - am 08.10.2003 13:15

heute von 40 Jahren:

Helmut März schrieb:

Zitat


Allein schon die Sicherheit des TR gegen entgleisen,
verglichen mit dem ICE (Lengede 101 Tote), sollte sollte
Grund genug sein, sich im Hochgeschwindigkeitsbereich endlich
für den TR zu entscheiden.


29 Tote - und zwar ganz ohne ICE.
(Aber wenn man nur Katastrophen im Kopf hat, kann man schon mal durcheinander kommen)

von Horst Fischer - am 24.10.2003 05:10
Herr gerhard zur Steigfähigkeit des TR,

Ihre Antwort ging mal wieder total in's Leere! Ich habe lediglich klar nachgewiesen, dass 10% Steigung im TR, entgegen der Behauptung der
Contras kein Verlust an Fahrkomfort sein kann, wenn man dagegen Busfahrten über Alpenpässe von ca. 18 % vergleicht. Ausserdem sollten Sie doch wissen, dass im gegensatz zu R/S, der TR Steigungen ohne Geschwindigkeitsverlust, d.h. mit 430 km/h über naturbelassene
Hügel hinwegschwebt und als einziges Beförderungsmittel geeignet ist Inlandsflüge zu 100 % zu ersetzen. Noch Fragen?

von Helmut März - am 29.10.2003 18:25
Helmut März schrieb:

Zitat

Herr gerhard zur Steigfähigkeit des TR,

Ihre Antwort ging mal wieder total in's Leere! Ich habe
lediglich klar nachgewiesen, dass 10% Steigung im TR,
entgegen der Behauptung der
Contras kein Verlust an Fahrkomfort sein kann, wenn man
dagegen Busfahrten über Alpenpässe von ca. 18 % vergleicht.
Ausserdem sollten Sie doch wissen, dass im gegensatz zu R/S,
der TR Steigungen ohne Geschwindigkeitsverlust, d.h. mit 430
km/h über naturbelassene
Hügel hinwegschwebt und als einziges Beförderungsmittel
geeignet ist Inlandsflüge zu 100 % zu ersetzen. Noch Fragen?


Ja, eine:
Warum bekommen ich schon beim Lesen einen Brechreiz?

von Horst Fischer - am 29.10.2003 19:22
Helmut März schrieb:

Zitat

Noch Fragen?


Das wurde hier alles bereits rauf und runter diskutiert mit einem ziemlich eindeutigem Ergebnis.
Wenn Sie mich fragen ist Ihr Beitrag ziemlich daneben, was dessen Aktualität anbetrifft.

Gruß
MS

von Markus Schweiß - am 29.10.2003 19:57
@#$%& schrieb:

Ja, eine:
Warum bekommen ich schon beim Lesen einen Brechreiz?
[/quote]

Bestimmt zu viel ICE gefahren. So etwas bekommt den Magen nicht. Wer verträgt das schon, wenn der ICE wie ein Dackelwackel durch die Gegend fährt????

von Helmut - am 30.10.2003 05:01
Helmut schrieb:

Zitat

Bestimmt zu viel ICE gefahren. So etwas bekommt den Magen
nicht. Wer verträgt das schon, wenn der ICE wie ein
Dackelwackel durch die Gegend fährt????


Kindergarten TR?

Gruß
MS

von Markus Schweiß - am 30.10.2003 05:48


@#$%& schreibt:

29 Tote-und das ganz ohne ICE.
Wer soll mit einer so unverständlichen Antwort etwas anfangen können?
Interessant der Zusatz:
(aber wenn man immer nur Katastrophen im Kopf hat, kann man schon einmal durcheiander kommen).
Im Gegensatz zu Ihnen und Ihren Gesinnungsgenossen, gehen mir die
schweren Bahnunglücke mit sehr vielen Toten (nicht nur Eschede) NICHT aus dem Kopf!
Jeder vernünftige Mensch muss sicherheitsrelevante technische Fortschritte zum Schutz von Menschenleben befürworten (Beispiel:Sicherheitsgurt). Aber jeder muss natürlich auch selbst entscheiden, ob ihm seine Ideologie wichtiger ist als der Schutz von Menschenleben! Wer ist hier wohl durcheinander gekommen?
Gruß
H.März

von Helmut März - am 30.10.2003 14:36
Helmut März schrieb:

Zitat

Jeder vernünftige Mensch muss sicherheitsrelevante technische
Fortschritte zum Schutz von Menschenleben befürworten
(Beispiel:Sicherheitsgurt).


Diskutieren wir hier über Sicherheitsgurte, oder was?

Aber wenn Sie das gern möchten, dann beantworten Sie mir doch mal folgende Frage:

Warum hat der Transrapid keine Sicherheitsgurte?

Antwort:

The lack of safety belts was intentional - the idea was that the train should look and feel as safe as any other.

Was sagen Sie denn zu dieser Logik - so als Fachmann für Sicherheitsgurte....


Zitat

Aber jeder muss natürlich auch
selbst entscheiden, ob ihm seine Ideologie wichtiger ist als
der Schutz von Menschenleben! Wer ist hier wohl durcheinander
gekommen?


Mir ist es eben wichtiger, über den TR zu diskutieren als mich an Leichfledderei hochzuziehen.
Sie sehen das eben anders.

von Horst Fischer - am 30.10.2003 15:19
Herr Fischer schrieb:
Ja eine:
Warum bekomme ich schon beim Lesen einen Brechreiz?

Ist doch klar Herr Fischer : Wenn der Kopf nichts mehr hergibt, dann muss man das letzte aus dem Bauch herausholen. Die unvermeidliche
Folge haben Sie ja angezeigt!
Für eines sollten wir uns auch mal bei Ihnen und Ihren Contrabrüdern
bedanken:
Für den neutralen Beobachter leisten Sie mit Ihren polemischen, von einem erschreckend niedrigen Niveau gekennzeichneten "Antworten" eine wertvolle Werbeunterstützung für den TR.

Gruß
H.März

von Helmut März - am 30.10.2003 15:50

Herr Fischer zum Thema Sicherheitsgurte.

Ihre Frage ist doch sehr leicht zu beantworten:

Weil der TR sicherer ist als der ICE. Geben Sie Ihre Frage doch erst mal an die DB-AG. Solange die Bahn Sicherheitsgurte nicht für nötig hält, kann der TR beruhigt "oben ohne" fahren.

Gruß
H.März

von Helmut März - am 30.10.2003 16:59
Das mit den Sicherheitsgurten ist übrigens ein hochinteressantes Thema. Man stelle sich doch mal vor welche Folgen ein richtungsreines Fahrzeug (alle Sitze in Fahrtrichtung) und Gurtpflicht für Konsequenzen hätte (und zwar nicht beim Unfall).

Wie im Flugzeug wären deutlich höhere Anfahr- und Bremsbeschleunigungen möglich (natürlich nur vor und hinter den Stationen). Das gilt zwar für Bahn und TZR, aber hier würde das Antriebssystem des TR seine Vorteile gegenüber der Eisenbahn deutlich zeigen.

Wie im Flugzeug kann die Anschnallpflicht während der Fahrt aufgehoben werden, mit Turbulenzen ist sowieso nicht zu rechnen.

von Karl-Hartmut Blesik - am 30.10.2003 19:27
Helmut März schrieb:

Zitat


Herr Fischer zum Thema Sicherheitsgurte.

Ihre Frage ist doch sehr leicht zu beantworten:

Weil der TR sicherer ist als der ICE. Geben Sie Ihre Frage
doch erst mal an die DB-AG. Solange die Bahn Sicherheitsgurte
nicht für nötig hält, kann der TR beruhigt "oben ohne" fahren.


Wie kommen Sie zu dieser Feststellung?
Etwa aus der gewaltigen Zahl von 800.000 Kreiskilometern (206.000 des TR08) auf der Achterbahn im Emsland?
;-)
Haben Sie eigentlich schon mal ausgerechnet, wie lange es dauert, bis diese 206.000 km bei einem Betrieb auf der geplanten Münchener Strecke absolviert sind und wann "Neuland" beginnt?

(Ausserdem hatte ich Ihnen die Antwort ja schon mitgeliefert, falls Sie da übersehen haben sollten)

Apropos Emsland - wieso schleicht der TR denn dort so herum?
Da liest man, dass er 206.000 Km gefahren sein soll und 7.000 Betriebsstunden absolviert hat. Macht einen Schnitt von 29 km/Betriebsstunde. Scheint wohl doch nicht alles so geschmiert zu laufen beim TR bei so viel Standzeit im Betrieb....

von Horst Fischer - am 30.10.2003 20:42
Karl-Hartmut Blesik schrieb:

Zitat

Das mit den Sicherheitsgurten ist übrigens ein
hochinteressantes Thema. Man stelle sich doch mal vor welche
Folgen ein richtungsreines Fahrzeug (alle Sitze in
Fahrtrichtung) und Gurtpflicht für Konsequenzen hätte (und
zwar nicht beim Unfall).

Wie im Flugzeug wären deutlich höhere Anfahr- und
Bremsbeschleunigungen möglich (natürlich nur vor und hinter
den Stationen). Das gilt zwar für Bahn und TZR, aber hier
würde das Antriebssystem des TR seine Vorteile gegenüber der
Eisenbahn deutlich zeigen.


Soviel höher können Sie den Beschleunigungswert nicht wählen - auch nicht mit Sicherheitsgurt, denn der Gurt ist ein Rückhaltesystem und hat in diesem Fall (alle Sitze in Fahrtrichtung) keinen Einfluss auf die möglichen Beschleunigungswerte.

Zitat

Wie im Flugzeug kann die Anschnallpflicht während der Fahrt
aufgehoben werden, mit Turbulenzen ist sowieso nicht zu
rechnen.


Wie kommen Sie denn darauf?
Können Sie beim Auto den Gurt während der Fahrt ablegen, nur weil sie fahren und keine Turbulenzen vorkommen?
Einen Notbremsung kündigt sich - wie der Name schon sagt - nicht vorher an.
Umgestürzte Bäume, Gegenstände und suizidgefährdete Menschen auf den Fahrweg sicherlich auch nicht.

Aus Sicherheitstechnischen Aspekten bin ich übrigens ganz klar für die Einführung von Sicherheitsgurten!
(Auch wenn irgendein Zeitgenosse - wie in meiner zitierten Antwort weiter oben - meinen könnte, dass ein Zug mit Sicherheitsgurten einen "unsichereren Eindruck" beim Fahrgast erzeugen könnte.)

von Horst Fischer - am 30.10.2003 20:52
@#$%& schrieb:

Apropos Emsland - wieso schleicht der TR denn dort so herum?
Da liest man, dass er 206.000 Km gefahren sein soll und 7.000
Betriebsstunden absolviert hat. Macht einen Schnitt von 29
km/Betriebsstunde. Scheint wohl doch nicht alles so
geschmiert zu laufen beim TR bei so viel Standzeit im
Betrieb....
[/quote]

Schon vergessen? Der Transrapid im Emsland ist ein Versuchsfahrzeug. nur mit zahlenden Fahrgästen wird bis Tempo 410 gefahren.

von Helmut - am 31.10.2003 06:59
Helmut schrieb:

Zitat

Schon vergessen? Der Transrapid im Emsland ist ein
Versuchsfahrzeug. nur mit zahlenden Fahrgästen wird bis Tempo
410 gefahren.


Achso.....ich wusste nicht, dass man bei einem "Versuchs"fahrzeug nicht "versucht", die Leistungsmerkmale auch dauerhaft auszuschöpfen und es auf Reproduzierbarkeit und Standfestigkeit prüft.

Aber jetzt ist ja auch klar, dass man in Schanghai erst mal 900km Kabel auswechseln musste - dort gab es wohl mehr "zahlende-Gäste-Schnellfahrten-im-Leistungs-Grenzbereich" und weniger Schleichfahrten ála TVE.
:D

von Horst Fischer - am 31.10.2003 07:45
Auch beim Fliescher kanns überraschende, notbremsähnliche Zustände geben, deshalb sollte man ja den Gurt trotz allem anbehalten. Beim Beschleunigen hilft er natürlich nicht, aber beim Bremsen. Die Paramter des Flugzeuges bei der Landung wären für dei Bahn schon ein Fortschritt.

Das Autofahren ist nicht zu vergleichen, da das Auto ein freizügiges selbstbestimmtes Fahrzeug ist, dass sich im ebensolchen Kollektiv bewegt.

Die Gurtpflicht in der Bahn unterstütze ich auch, zumindest beim HGV. Man muss sich vor Augen halten, dass die Sicherheitsphilosophie "ohne Gurt" aus einer Zeit stammt, in der es weder HGV noch derart dichte Taktfolgen oder gar anfällige Fahrzeugtechnik gab.

von Karl-Hartmut Blesik - am 31.10.2003 14:11

Die 12 "Patente" der Fa. Bögl sind leer

Die Abteilung 23 im Verkehrsministerium, die maßgeblich den Auftrag hat, den TR zu fördern, wird mir immer unheimlicher.

Es verdichten sich zusehens die Anhaltspunkte, dass der seinerzeitige Zuschuss von 100 000 000 Euro für das Projekt in Shanghai schlicht in Bayern versenkt worden ist.

Offiziell wurde der Betrag durch die Abt. 23 als Technologieförderung (Technologietransfer) direkt in Volksrepublik vergeben. Das kann so nicht stimmen.

Ich habe Einsicht genommen beim Patent- und Markenamt in München. Es gibt 12 Patentanmeldungen in Bezug auf den Fahrweg der Fa. Bögl. Es befinden sich keine aber auch überhaupt keine Unterlagen in der Anmeldungschrift. Somit ist auch kein wirksamer Prüfungsantrag nach § 44 PatG gestellt.

von Hannes Kern - am 29.11.2003 09:00

Re: Die 12 "Patente" der Fa. Bögl sind leer

Was wäre die Konsequenz aus Ihrer These?
Und was bedeutet dies nach Ihrer Ansicht für den TR in Europa?

Gruß,
Joh. Klühspies

.

von Joh. Klühspies - am 29.11.2003 12:49

Re: Die 12 "Patente" der Fa. Bögl sind leer

Autor: Hannes Kern
Datum: 29.11.2003 10:00

Die Abteilung 23 im Verkehrsministerium, die maßgeblich den Auftrag hat, den TR zu fördern, wird mir immer unheimlicher.

Es verdichten sich zusehens die Anhaltspunkte, dass der seinerzeitige Zuschuss von 100 000 000 Euro für das Projekt in Shanghai schlicht in Bayern versenkt worden ist.

Offiziell wurde der Betrag durch die Abt. 23 als Technologieförderung (Technologietransfer) direkt in Volksrepublik vergeben. Das kann so nicht stimmen.

Ich habe Einsicht genommen beim Patent- und Markenamt in München. Es gibt 12 Patentanmeldungen in Bezug auf den Fahrweg der Fa. Bögl. Es befinden sich keine aber auch überhaupt keine Unterlagen in der Anmeldungschrift. Somit ist auch kein wirksamer Prüfungsantrag nach § 44 PatG gestellt.

Lieber Herr Kern,

was Sie in dieser Sache bisher herausgefunden haben
riecht doch sehr nach unsauberen Aktionen aus dem Verkehrsministerium gegen denTransrapid.
Ich hoffe, dass Sie die aufgenommene Spur über den Weg der 12 Patentanmeldungen noch weiter verfolgen können.
Kann es sein, dass das geheimnisvolle Verschwinden der 100 000 000 € und die "versäumten" Prüfungsanträge miteinander in engerem
Zusammenhang stehen?
Es wäre doch sehr zu begrüßen, wenn man solche Machenschaften einmal aufdecken könnte.
Ich wünsche Ihen dazu viel Erfolg!

Schöne Grüße

H.März

von Helmut März - am 29.11.2003 19:23

Re: Die 12 "Patente" der Fa. Bögl sind leer

Helmut März schrieb:

Zitat

Lieber Herr Kern,

was Sie in dieser Sache bisher herausgefunden haben
riecht doch sehr nach unsauberen Aktionen aus dem
Verkehrsministerium gegen denTransrapid.
Ich hoffe, dass Sie die aufgenommene Spur über den Weg der 12
Patentanmeldungen noch weiter verfolgen können.
Kann es sein, dass das geheimnisvolle Verschwinden der 100
000 000 € und die "versäumten" Prüfungsanträge miteinander in
engerem
Zusammenhang stehen?
Es wäre doch sehr zu begrüßen, wenn man solche Machenschaften
einmal aufdecken könnte.


Ich weiss garnicht, warum Sie sich aufregen?
Dass neudeutsche Erfindungen mit den formalen Mitteln des PatG erstmal angemeldet werden, um ohne inhaltliche Prüfung später - wenn es denn mal ein Patent drauf gibt - als "ich war schon da!"-Absicherung gegenüber der Konkurrenz zu stehen kommt, ist keine "unsaubere Aktion des Verkehrsministeriums", sondern einfache Angst, dass die eigenen Ideen so unsauber formuliert sind, dass sie jeder nachahmen kann, wenn er schneller ist.

Und wenn Teutsche Erfindungen im Ausland schneller verkauft werden, als dass sie hierzulande ein Siegel der Absolutheit erhalten (wobei den Patentämtern selbst der Vorwurf gemacht werden muss, dass sie jeden Mist patentieren, wenn er nur verschroben genug formuliert wird - siehe Patent auf KFZ-Kennzeichen-Nutzung in Domain-Namen!), dann kann man alles vermuten - von betrügerischer Absicht bis unkonventioneller Wirtschaftsförderung. Was in DE ein breites Band der "Sympathie" ergibt...:D

von Klaus Lohmann - am 29.11.2003 23:27

Das Problem ist Mittelstandsförderung und Siemens"förderung"

Das Problem ist, dass der Steuerzahler diese 100 000 000 € gezahlt hat.
Wer hat denn geprüft, was das Wissen der Fa. Bögl wert ist. Ansonsten können die machen was die wollen. Die Tatsache, dass die A23 diese riesige Summe über den "Umweg" China nach Bögl, quasi als Hehler und an Siemens und Thyssen-Krupp gezahlt hat, u.a noch in private Taschen, denn die Fa. Bögl ist nur formaler Anmelder, Erfinder sind immer natürliche Personen, ist ein Schlag ins Gesicht des Mittelstandes. Hinzu tritt noch der 3. Player die Bahn AG, die sicherlich unter Mehdorn eine gewisse selbstständigkeit erreicht hat.National kommen dann Trassenpreise von
10 000 000 € /Km und eine Größe, die nicht konkurrenzfähig ist, verwirklicht zu werden und zwar zu Recht.

Die Magnetschwebebahnverhinderer werden also noch bewußt von A23 subventioniert. Das ist meiner Meinung die einzige Ursache, weswegen wir immer weiter abgehängt werden.

von Hannes Kern - am 30.11.2003 09:02
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