Umgang

Startbeitrag von rabenteam am 07.10.2003 08:43

Noch immer werden Mehrfach behinderte Menschen, oftmals junge Menschen, die auch geistig behindert sind . Und denen eine volle Hilfe, ich will jetzt nicht Pflege schreiben, zugestanden werden muss durch die Krankenkassen von Amtärzten jährlich neu untersucht. Obwohl es einwandfrei feststeht, das hier keine Verbesserung eintreten kann. Werden dieses entwürdigen Untersuchungen jährlich neu veranlasst um die Pflegestufe neu zu regeln.

Hiervon sind meist aussergewöhnliche Schwerstbehinderte, wie diejenigen mit einer Lähmung des T4, aber besonders ältere Mitmenschen betroffen. Ich will nicht beurteilen ob es geistig Behinderten egal ist wenn sie, dazugenötigt werden zu erzählen und oftmals vorzuführen wie sie ihre Stuhlgang bewältigen, allein und mit fremder Hilfe. Wenn es feststeht das es hier zur keine Besserung der Situation kommen kann, was sollen denn da die ständig jährlich Wiederkommenden Entwürdigungen einer solchen Untersuchung? Gegenüber älteren Mensachen, die ihre Pflichtgegenüber unserer Gesellschaft erfüllt haben.Auf ein Leben voller harter Arbeit zürückschauen können. So ist ein solches Gebären doch ziemlich respektlos?

Warum sollen Behinderte aufschreiben wie oft sie auf die Toilette gehen, wie gross und wie lange das Geschäft war. Nur in der Hoffung der Versicherungen darauf, das die Situation besser geworden ist und man den Betroffen in eine untere Leistungsklasse einsetzen kann?

Ich finde gelinde gesagt, hemmungslos wie hier die Würde des Menschen unterwandert wird.

Älterere Menschen geraten deswegen in Panik.

Dies ist so finde ich ein ganz besonderes Thema. Und ich wundere mich eigentlich immer noch darüber , dass wir uns das gefallen lassen.

Unsere Rentner. Die ihr ganzes Leben geschuftet haben. Finden die Kraft und das noch im hohen Alter ihren Lebenspartner in den alltäglichen Situationen zu unterstützen und körperlich helfend mit vollen Einsatz, zur Seite zu stehen. und werden genötigt peinlich genau aufzuschreiben. was an intimen Dingen passiert ist. Viele Ehepartner pflegen bzw. helfen ihren an Parkinson erkrankten Ehemann/frau. Und jährlich steht der Amtsarzt vor der Tür. Um zu gucken ob eine Besserung vorliegt. Wenn das nicht sarkastisch ist. Die älteren Pflegepersonen, die ihren Partner heben, stützen, und was weiss ich noch an Dingen machen, um den Alltag zu bewältigen. Diese älteren Menschen Ehepartner, bekommen nicht einmal mehr Krankengymnastik von den Kassen zugestanden um die Verhärtungen ihrer Mukulatur zu lösen zu lasssen. Es läuft mach dem Motto:

Wozu? Die sterben ja eh bald und kosten uns eh genug Kohle. Und genauso wird uns körperlich Behinderten gehen. Wozu Geld ausgeben, es wird ja eh nicht besser.

Die Grundlage dafür wurde ja schon geschaffen, indem beschlossen wurde, alte gebrechliche Menschen, geistig und körperlich behinderte sauf ein und die selbe Stufe zu stellen. und es geht ja auch leicht. Denn es ist nirgendwo ein Widerspruch zu hören.
Würde jeder eine Postkarte schicken, bewahrt unsere Grundrechte. Dann wäre es ein Anfang unsere Würde zu beschützen

liebe grüsse

dieter, team rabe10.de

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