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Forum der Handball-Oberliga Niedersachsen
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Erster Beitrag:
vor 9 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 9 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
ZN ina, Rüdiger Seidel, mr.bean

Bericht Haste - Northeim

Startbeitrag von mr.bean am 22.12.2008 07:46

Hohnhorst/Haste löst nach der Pause die Handbremse

«Hohnhorst/Haste» (mic.). In der Handball-Oberliga hat sich die SG Hohnhorst/Haste mit einem souveränen 34:22-Heimerfolg über die HSG Northeim auf den sechsten Tabellenplatz vorgearbeitet und steht mit zwei Punkten Rückstand zur Spitze wieder in Lauerstellung! „Die erste Halbzeit war sehr durchwachsen und ohne viel Tempo. Das war vorweihnachtlicher Gedächtnishandball“, kritisierte SG- Trainer Marc Siegesmund die lasche Einstellung seiner Truppe. Erst im zweiten Durchgang ging bei dem Aufstiegsaspiranten richtig die Post ab. „Im Angriff haben wir viel Dynamik entwickelt und sind gnadenlos in die Lücken gestoßen. Der Gegner wusste sich nur noch mit Fouls und Rempeleien zu helfen. Das war Handball“, war Siegesmund am Ende mit der Spielweise seiner Mannschaft zufrieden. Über einen 3:3- und 5:7-Rückstand kamen die Hausherren nicht wirklich in Schwung. HSG-Linksaußen Jan Schmidt (6 Tore) und Rechtsaußen Dennis Friedrichs (4 Tore) bereiteten der SG-Abwehr in der Anfangsphase einige Schwierigkeiten. Der auffällige Paul Weiser markierte in seinem letzten Spiel den 8:8-Ausgleich. Fabian Dönitz traf zum 11:11-Pausenstand. Nach dem Wechsel steigerte sich die Siegesmund-Sieben. SG-Torwart Andre Rudolf sorgte mit einigen wichtigen Paraden für Sicherheit und Ruhe. Neuzugang Zoran Ban wurde eingewechselt und brachte frischen Wind im SG-Rückraum. „Zoran hat das Zepter gleich in die Hand genommen und mächtig Druck gemacht! Er ist eine gute Alternative“, strahlte Siegesmund. Mit unbändigem Willen zum HSG-Tor stürmte Haste über ein 16:13 zum 20:13-Zwischenstand. Jetzt hatte der Tabellensechste ein deutliches Übergewicht, profitierte vom Überzahlspiel und zog uneinholbar zum 26:16 davon. Spätestens beim 34:20 war die Partie entschieden. Northeim konnte nur noch zum 34:22-Endstand verkürzen. Die Wiedergutmachung ist den SG-Handballern gelungen. Alle konnten einen versöhnlichen Jahresabschluss feiern. «SG Hohnhorst-Haste:» Weiser 7, Schirmer 2, Bruns 5, Dönitz 6, Philipp Daseking 1, Peters 3, Engel 3, Blanke 3, Hillebrandt 1, Ban 3.

Schaumburger Nachrichten vom 22.12

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Berichte Vorsfelde - Barsinghausen

Bangemanns Debüt misslingt

Handball-Oberliga der Männer: MTV Vorsfelde unterliegt Barsinghausen knapp mit 35:36
Von Nico Mohrmann

VORSFELDE. Die letzten zwei Punkte vor den Festtagen landen nicht unter dem MTV-Weihnachtsbaum. Zum Jahresabschluss setzte es eine 35:36 (11:17)-Heimpleite gegen den TSV Barsinghausen. Damit geht der Vorsfelder Handball-Oberligist mit 12:16 Punkten in die Pause.

Die Partie zeigte die zwei Gesichter der Vorsfelder Mannschaft. In der ersten Halbzeit lief bei beiden Teams kaum etwas zusammen. In der Schlussphase der ersten Hälfte gab der MTV die Partie aus der Hand. Aus einem 9:12 wurde innerhalb von fünf Minuten ein 9:16. Mit 11:17 ging es dann in die Pause.

Die MTV-Trainer Mike Knobbe und Jörg Grandt fanden in der Halbzeit offenbar die richtigen Worte. Das Team kam wie ausgewechselt zurück. "Ich habe betont, dass die Jungs die Bälle nach oben werfen sollen. Auf dem Boden hat der Torwart fast alles gehalten", erklärte Grandt hinterher. Auch die Deckung funktionierte besser. Immer wieder zeigten die Schiedsrichter Zeitspiel an. Die oft überhasteten Würfe hielt ein erneut gut aufgelegter Markus Heinecke im Tor.

In der 38. Minute glich Sascha Kühlbauch zum 19:19 aus. Zwei Minuten später brachte Michael Schwoerke den MTV sogar mit 21:20 in Führung. Das Spiel schien zu kippen. Doch die Leichtigkeit ging wieder verloren.

In der Schlussphase waren es dann die Vorsfelder, die sich mit eigenen Fehlern schwächten. Erst vergab Kris Behrens beim Stand von 27:27 einen Strafwurf (50.), dann sah Michael Schwoerke nach einem unnötigen Foul beim Tempogegenstoß die rote Karte (52.).

Immerhin einer konnte in der kritischen Phase auf sich aufmerksam machen: Christian Bangemann. Der Neuzugang im Rückraum fing nervös an. "Da wollte er zu viel", meinte Grandt. In der zweiten Halbzeit zeigte er dann seine Klasse und kam am Ende auf sechs Tore. "Da lief das Spiel für ihn besser."

Aber auch Bangemann musste zusehen, wie die Vorsfelder die große Chance auf einen Punktgewinn vergaben. Eine Minute vor Schluss, beim Stand von 34:35, erkämpfte sich der MTV den Ball, lief den Tempogegenstoß. Aus kurzer Distanz zum Tor wollte Nicolas Koch den Ball abgeben, spielte ihn aber einem Barsinghausener in die Arme. Die Gäste erzielten im Gegenzug das 36:34 – die Entscheidung. "Wir haben den Matchball und schmeißen ihn weg. Das ist einfach nur ärgerlich", stellte Grandt fest.

MTV: Heinecke, Lemm – Schwoerke (5), Bangemann (6), Basile (4), M. Frerichs, Kühlbauch (3), Koch (6/3), A. Frerichs (5), Schmidt (2), Witzke, Hofmann, Behrens (4).

Quelle: newsclick (Wolfsburger Nachrichten) - Montag, 22.12.2008

Ein Happy-End nach langer Leidenszeit

36:35! TSV-Sieben holt "big point" beim MTV Vorsfelde / Erster Auswärtssieg seit Mai 2007

Vorsfelde (uw). Am Ende kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Nach einer nervenaufreibenden zweiten Halbzeit gewann Handballoberligist TSV Barsinghausen am Samstag das Nachholspiel beim MTV Vorsfelde mit 36:35 (17:11) und beendete eine Leidenszeit ohne Auswärtssieg seit Mai 2007.

Zum Matchwinner avancierte in der Schlussphase Rolf Dombrowski, der erst den vorentscheidenden Treffer zum 35:33 (58.) markierte und zwanzig Sekunden vor Schluss den letzten Angriff der Gastgeber abfing. Mit der Schlusssirene brach dann die Anspannung aus den Akteuren heraus. Mit Jubelsprüngen und "Auswärtssieg, Auswärtssieg"-Rufen löste sich der Druck der letzten Wochen. Die Dramatik hätten sich die Deisterstädter allerdings ersparen können, denn zur Pause lag die Mannschaft von Gerd Köhler nach einer blitzsauberen Leistung bereits mit 17:11 in Führung. Die Abwehr ließ Vorsfeldes Top-Shooter Christian Bangemann nicht zur Entfaltung kommen und die eigenen Angriffe wurden konzentriert ausgespielt, so dass der TSV beim 8:7 (18.) erstmals führte und über 11:8 (22.) davonzog. Einziges Manko blieben vier vergebene Tempogegenstöße, die die Begegnung bereits beim Gang in die Kabinen hätten entscheiden müssen.

Dies rächte sich nach der Pause. Während Vorsfelde zunächst jeden Angriff erfolgreich abschloss, gelang der TSV-Offensive nichts mehr. Folgerichtig gingen die Gastgeber in der 40. Minute mit 21:20 in Führung. Doch der TSV bäumte sich auf und schlug unter frenetischem Jubel der 30 mitgereisten Fans mit drei Treffern in Folge zurück. Anschließend entwickelte sich ein dramatischer Schlagabtausch, bei dem vor allem der wiedergenesene Julian Frädermann und Christian "Faxe" Lehre mit einer bärenstarken Leistung am Kreis die Akzente setzten. Wichtig war zudem, dass Vorsfeldes "Halbrechter" Michael Schwörke in der 52. Minute nach einem Foul an Marc Schulze Schwering Rot sah. Da allerdings Bangemann nicht zu stoppen war,stand das Spiel fünf Minuten vor dem Ende auf des Messers Schneide. Torhüter Wolfgang Linz brachte den TSV dann mit einem parierten Siebenmeter den entscheidenden Vorteil, ehe Dombrowski und Schulze Schwering den Sack zumachten.

Barsinghausen: Linz, Schulze; Narten, Frädermann (10/4), Köhler (3), Kruse (4), Schulze Schwering (6), Sonneborn (2), Lehre (8), Kirsten, Tebbe (2), Dombrowski (2), Bargmann.

Quelle: Deister-Leine-Zeitung, 22.12.2008


von Rüdiger Seidel - am 22.12.2008 08:36

Bericht Eyendorf Dingelbe

Erst gepunktet, dann gefeiert

„Mensch, war das wichtig“, stöhnte am Sonnabendabend ein sichtlich mitgenommener Fan nach dem Abpfiff in der Eyendorfer Gerhard-Langer-Halle: Mit 30:26 behielten die Oberliga-Handballer des MTV die Oberhand in der Partie gegen TV Eiche Dingelbe und überwintern damit auf Rang 13, einen Platz hinter den Gästen.
„Wir haben von der ersten Minute an konsequent den Abschluss gesucht und sicher getroffen“, war denn auch MTV-Trainer Stefan Schenzel sichtlich erleichtert über die gute Heimvorstellung seiner Jungs. Das hatte er aber schon vor der Partie prognostiziert, denn „meine Jungs spielen immer dann gut, wenn die Weihnachtsfeier ansteht“.
Tatsächlich zeigten die Gastgeber mit dem 18:15-Pausenstand eine deutlich höhere Trefferquote als in den vergangenen Spielen. Eyendorf konnte sich auf 9:5 absetzen, kassierte dann aber das 11:11. Davon ließen sich die Schenzel-Jungs aber nicht schocken, sondern setzten weiter ihr Spiel durch.
Daran änderte sich glücklicherweise nur kurzzeitig etwas, als Volker Rieckmann, der bis dahin sechsmal getroffen hatte, in der 48. Minute beim Stand von 23:22 für den MTV mit seiner dritten Zwei-Minute-Strafe mit Rot vom Feld musste. In dieser Phase wirkten die Gastgeber etwas konzept- und orientierungslos. Das hing aber auch mit den Einwechselungen zusammen. Dankenswerterweise hatten sich die Ex-1.-Herrenspieler Ingo Buchholz und Marcel Borree bereit erklärt, wegen einiger Ausfälle in die Bresche zu springen. Dass die Abläufe mit „Zingo“ Buchholz auf der Mitte nicht harmonisch wirkten, war daher kein Wunder.
Doch Eiche Dingelbe nahm sich auch selbst aus der Partie. Fouls und Meckereien führten dazu, dass die Gäste zeitweise mit vier Feldspielern auf der Platte standen, was der MTV nun gut auszunutzen wusste: Über 27:22 setzte sich Eyendorf ab. Dass die Dingelber fünf Minuten vor dem Abpfiff mit einer offensiven 3:3-Abwehr ihre letzte Chance suchten, die Partie noch zu drehen, spielte den Gastgebern – jetzt in Unterzahl – in die Hände: Eyendorfs Keeper Johann Frischkorn parierte einen Ball, Dingelbe leistete sich im nächsten Angriff weitere technische Fehler, während der MTV nun seine Stärken im Spiel eins gegen eins ausspielte und zweimal traf.
„Es ist klasse, dass sich Ingo und Marcel trotz anderen Verpflichtungen wie Betriebsweihnachtsfeier und Väterdienst zu Hause einmal mehr in den Dienst der Mannschaft gestellt haben“, bedankte sich Stefan Schenzel bei den „Aushilfen“. „So platt es auch klingt“, fügte der Trainer hinzu, „wir müssen über den Kampf ins Spiel kommen, sonst reißen wir nichts. Dieses Mal hat die Einstellung komplett gestimmt. Vielleicht sollten wir öfter Weihnachtsfeiern machen.“

Quelle: Winsener Anzeiger vom 22.12.2008

von ZN ina - am 22.12.2008 09:48

Re: und noch ein Bericht Eyendorf Dingelbe

Wichtiger Erfolg für den MTV Eyendorf

Von einem "wichtigen Sieg" sprach Trainer Stefan Schenzel nach dem 30:26 (18:15) der Handball-Männer des MTV Eyendorf in der Oberliga Niedersachsen gegen den TV Eiche Dingelbe. Die Eyendorfer haben nun ein wenig Abstand zwischen sich und TSG Emmerthal sowie TuS Altwarmbüchen auf den beiden Abstiegsplätzen gelegt. Nachdem die Eyendorfer während der ersten Halbzeit ständig geführt hatten, geriet der doppelte Punktgewinn erst in der 50. Minute noch einmal in Gefahr. Beim Stand von 23:22 in der 50. Minute sah Volker Rieckmann (zweitbester Torschütze mit 6 Treffern/davon 2 Siebenmeter) wegen der dritten Zwei-Minuten-Strafe die Rote Karte. Der Ausgleich aber wurde nicht mehr hingenommen und Eyendorf setzte sich wieder ab. Zu verdanken war der Sieg neben dem Haupttorschützen Raphael Oertzen (8) und Torhüter Johann Frischkorn auch den beiden "Oldies" Ingo Buchholz und Marcel Borrée, die für Felix Köster (Nasenbeinbruch) und Eike Vogt (Urlaub) eingesprungen waren. Als nächstes geht es am 10. Januar daheim gegen Titelfavorit HF Springe. ml

Quelle: Hamburger Abendblatt Regionalteil Harburg am 23. Dezember 2008


von ZN ina - am 23.12.2008 10:08
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