Startbeitrag von Jens Stein am 22.04.2012 11:25
Genau wie es auf einigen Straßenbahnen Werbung für Fluggesellschaften gibt, gibt es bei TUIfly Flugzeuge, die im DB-Regio bzw. ICE-Lack Werbung machen (für das Zug zum Flug-Ticket).
Die DB Air Two im DB-Regio-Lack war dann heute Morgen zu einer kleinen Visite auf dem Cityairport Bremen und das dürfte die erste Regioverbindung in der Geschichte Bremens nach Teneriffa Süd gewesen sein:

Ich hoffe mir wird dieses Off-Topic-Posting nicht allzu übel genommen...
Die DB Air Two im DB-Regio-Lack war dann heute Morgen zu einer kleinen Visite auf dem Cityairport Bremen und das dürfte die erste Regioverbindung in der Geschichte Bremens nach Teneriffa Süd gewesen sein:

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DB-Regio auf dem Bremer Flughafen / Visionärer Grundstein für die BSAG
Bei dem Thema kommt mir die Idee einer Stadt-Bahn-Linie, die dort enden könnte, wo derzeit vorm Airport-Gebäude der See mit Springbrunnen ist. Von dort könnte sie eingleisig die Airbus-Allee und Georg-Wulff-Straße queren und neben dem Bsag-Gelände zur Betriebsstrecke Richard-Dunkel-Straße stoßen. In der Airport-Stadt-West (Duckwitzstraße) könnte neben dem desolaten Teppichhandel ein neuer Stadt-Bahn-Haltepunkt entstehen. Stadt-Bahn und ausrückende Straßenbahnen könnten sich die Betriebsstrecke teilen. Am Ende der Richard-Dunkel-Straße könnte eine neue Verbindungskurve zur DB-Strecke Richtung Stadt entstehen. Nächster Halt wäre Bf Neustadt. Im Hauptbahnhof gäbe es einen Fahrtrichtungswechsel. Es folgt ein Halt für die Uni (ggf. am ehemaligen Jan-Reiners-Abzweig). Bf Oberneuland wäre Endstelle.
Würde die Bsag sich hierfür bemühen, würde sie direkt die 6 (Airport-Uni) entlasten und eine eigene Zweirichtungs-Stadt-Bahn einführen, die auch schon einen Anschluss zum Betriebshof hätte. Weitere Ausbauplanungen zur Konkurrenz dieser anderen symbolischen NWB-Regio-S-Bahn würden denkbar leichter fallen. Ein Meilenstein...
von Fahrdrahtschnüffler - am 22.04.2012 16:06
Stadtbahn
Moin,
deine Ideen haben mehrere Punkte, die nicht beachtet werden (vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht).
1. Schreibst du, dass sich die Stadtbahn und die Straßenbahn die Betriebsstrecke Richard-Dunkel-Str. teilen könnten. Macht Sinn, doch vergisst du, dass man Straßenbahnen und "Züge" nicht einfach so auf einem Gleis fahren lassen kann. Das liegt an den verschiedenen Betriebsordnungen (BOStrab und EBO). Aufgrund dieser Tatsache müsste sicherlich das Betriebsgleis bautechnisch an einigen Stellen umgestaltet werden. Und nicht zu vergessen, dass wir im Bürokratieland Deutschland leben! Ich meine doch (wenn ich falsch liege, verbessert mich), dass unsere Straßenbahnen nur auf BOStrab zugelassen sind, nicht aber auch die EBO. Dies würde im Klartext bedeuten, entweder man rüstet alle Straßenbahnen so auf, dass sie die EBO-Kriterien genügen oder man beantragt für jedes Fahrzeug eine Sondergenehmigung. Beides nicht gerade schön.
2. Endstelle HB-Oberneuland? Ich denke, dass die Strecke jetzt schon mehr als gut ausgelastet ist. Auch "Güterzugmäßig" (Auch wenn ein gewisser Senator dafür entschieden eintritt, dass der Güterverkehr aus der Stadt raussoll. Vernünftig. Nur sollte er seine gefühlten anderen 10 Baustellen davor beenden).
Dann noch eine Stadtbahn reinquetschen? Viel Wendezeit dürfte diese in Oberneuland wirklich nicht haben! Darüberhinaus würde er in Konkurrenz zum Metronom stehen, der durch den nicht eingeplanten Halt an der Uni schneller am Hauptbahnhof sein dürfte und damit für mögliche Pendler attraktiver ist. Auch sehe ich generell nicht sehr viele Fahrgäste für diese Verbindung, da der Bahnhof Neustadt ja eher am Rand liegt und der Großteil der möglichen Fahrgäste, eher die vor der Tür fahrende Linie 6 benutzen als erst zum Bahnhof zu fahren, um dann nicht viel schneller an der Uni zu sein. Ich würde sogar behaupten, dass die komplexe Reisezeit (Weg zur Hst., Fahrt zum Bf. Neustadt, Wartezeit Bf. Neustadt, Fahrt zur Uni und Weg vom "Bf. Universität" zum Unigebäude) eine vielfache höhere ist als die gute, alte (relativ gesehen) Linie 6, die auch noch eine dichtere Taktfolge hat.
3. Wer wird der BSAG denn das Geld für die Stadtbahn geben? Die Stadt Bremen? Pleite und würde darüberhinaus auf die Regio S-Bahn verweisen, die sie mit finanziert. Wäre schön blöd, sein eigenes Produkt zu schädigen. (Wobei unseren Politikern könnte man das schon irgendwie zutrauen.) Und da die BSAG - wie wir alle wissen - ein bisschen Geld einsparen muss, sollte sie sich lieber auf die aktuellen Projekte konzentrieren als eine Stadtbahn zu planen.
4. Einen schönen Sonntagabend :rp:!
von Citaro - am 22.04.2012 16:36
Re: Stadtbahn
von T.Hancke - am 22.04.2012 18:56