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ProgDVB frisst Arbeitsspeicher auf

Startbeitrag von iroam 22.10.2007 14:33

Suchbegriffe: Arbeitsspeicherverbrauch, Auslagerungsdatei
Rechner: XP Pro, 1 GB RAM, SkyStar2, ProgDVB Version 5.09

Ich teste jetzt seit ca. 1 Monat mit ProgDVB herum und dabei fällt mir auf, daß das Programm Arbeitsspeicher ohne Ende auffrisst. Sobald das Programm gestartet ist frisst es pro Sekunde ca. 1/2 MB Arbeitsspeicher weg. Zwischendurch wird dann ein Teil in die Auslagerungsdatei verschoben. Falls gerade eine Aufnahme läuft, gibt es zu der Zeit wo gerade verschoben wird Aussetzer in der Aufnahme und am Bildschirm "hakt" es. Der zweite Bildschirm schaltet zur gleichen Zeit kurzzeitig schwarz. Arbeitsspeicher plus Auslagerungsdatei lassen sich im laufenden Betrieb bis auf ca. 3 GB aufblähen, danach friert das Bild dann endgültig ein.
Von diesem Problem abgesehen ist ProgDVB eigentlich ein klasse Programm, besonders die Kanallistensortierung und die Timeshift-Funktion sind wesentlich besser als bei dem der SkyStar2 beigelegten Programm "DVB Viewer TE". Allerdings läuft der DVBViewer wesentlich stabiler und belastet den Arbeitsspeicher auch nicht sonderlich. Auch arbeitet die Aufnahmeprogrammierung beim DVBViewer - im Gegensatz zu ProgDVB - zuverlässig.
ProgDVB bietet aber wesentlich mehr Konfigurationsmöglichkeiten. Ob da der Hase im Pfeffer steckt?
Die Timeshift-Funktion habe ich übrigens bereits vom RAM umgeleitet auf C:/timeshift.dat!
Antworten:
Zitat
Jack D.
Länger als 15min. läuft progDVB nicht auf meinem System. Meistens ist schon nach 10min. Schluß; das Betriebssystem (XP Pro SP2) wird komplett mit Bluescreen in die Tiefe gerissen und es kommt zum Neustart. Ich suche noch eine Alternative zu progDVB, diese muss aber ebenfalls ein paar "plugins" verwerten können. Hab nur noch nichts gefunden...:(


Habe selber ProgDVD und nach einiger Zeit stürzt es einfach ab. Jedoch ist der PC noch verwendbar.
Als alternative könnte ich hier DVBDream nennen.
Es ist vegleichbar mit ProgDVB, nur weniger Störanfällig.


von maadien - am 22.10.2007 15:39
So schlimm isses bei mir nicht. Zu Anfang hatte ich das Problem, daß nach 3-6 x Programmwechsel ProgDVB abgeschmiert ist, wobei der Prozeß von Hand im Taskmanager beendet werden musste. Nach ungefähr 6 derartigen Abstürzen hat sich dann die TV-Karte abgemeldet (bei Neustart ProgDVB Meldung "Device not found" / auch DVBViewer hat die Karte dann nicht mehr gefunden) - erst nach einem Rechner-Neustart konnte wieder auf die Karte zugegriffen werden. Nachdem ich in den Einstellungen einen anderen Video Renderer gewählt hatte war dieses Problem behoben! Evtl. könnte das Dein Problem auch beheben. Nachdem ich das gemacht hatte, konnte ich auch in einigen Einstellungsmenüs rumfummeln ohne Absturz, obwohl mir nicht ganz klar ist, was die mit dem gewählten Video Renderer zu tun haben könnten. Vorher stürzte das Programm teilweise schon dann ab, sobald ich einige Menüs auch nur angewählt hatte. Mittlerweile habe ich das Programm schon recht gut hingebogen bekommen - nur das mit dem Arbeitsspeicher ist eine echte KO-Geschichte.
AltDVB (so heißt es glaub'ich) soll plugins verwerten können...

von iro - am 22.10.2007 15:46
Ich kann die Probleme nur nachvollziehen! Wobei das stocken eindeutig am fehlerhaften Treiber meiner Skystar2 liegt. Die Aufnahme wird jedoch nicht beeinträchtigt.

Das langsamer werdende System bis hin zum einfrieren von progDVB hatte ich eigentlich nur ab version 5! Meine 4.x Version läuft im Moment relativ stabil. Früher ist das Programm gerne mal beim umschalten abgestürzt (Programm hat sich beendet, Windows-Problembericht, nicht senden... progDVB neu starten, funzt wieder), das Problem ist IMHO schon ewig nicht mehr aufgetreten.

Auch hatte ich mal einen Konflikt zwischen zwei "plugins", das sollte auch mit in Betracht gezogen werden!

von Rosti 2.0 - am 22.10.2007 15:50
Die 5er-Version habe ich bisher aus Zeitmangel nie getestet, und nach euren Berichten sollte ich das wohl auch besser sein lassen. Bei mir läuft die 4.83.2 ohne jegliche Probleme. Ich mache meine sämtlichen DVB-S-Aufnahmen damit. Teilweise läuft die Software tagelang, wenn ich mehrere Sendungen programmiert habe. Abstürze gab es bisher nie.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 22.10.2007 17:03
Da sollte ich also wohl mal ein "Downdate" in Erwägung ziehen - wenn's auch erstmal Zeit kostet! Dafür kostet's wohl hinterher weniger Nerven... Ich hab noch einen Installer der 4.85.3 auf Platte.
Den nervigen Windows-Problembericht - nicht senden habe ich mittlerweile abgeschaltet (ich meine das war in Systemsteuerung | System | Erweitert | Fehlerberichterstattung).

von iro - am 22.10.2007 17:37
ProdDVB hat sich auch bei mir ganz ungebührlich verhalten - primär auch genau so, wie es iro beschrieben hat. Dazu kommt aber bei mir auch noch, dass ProdDVB bei einem Neustart sämtliche Audiofunktionen ausgenommen der Systemtöne lahmlegt, indem es den Absturz eines Generic Host Processes auslöst, da hilft dann nur noch die Systemwiederherstellung von Windows XP. Mittlerweile läuft aber eben aus diesen Gründen ProgDVB bei mir nie mehr.
Danke auch für die Hinweise für Alternativprogramme!
Ich habe hier: Win XP Home SP2, 1GB RAM

von dxbruelhart - am 23.10.2007 06:17
So, jetzt ist die 4.85.3 installiert - und für den Anfang sieht's recht gut aus. Der kontinuierliche Verbrauch von Arbeitsspeicher ist vorbei. Bei Programmstart schnappt sich ProgDVB seinen Anteil daran - und dabei bleibt's auch. Channel List der 5.09 funktioniert auch in 4.85, eine andere deutsche Sprachdatei ist nötig. Auf "Geräteliste" darf nicht geklickt werden - das gibt einen sofortigen Programmabsturz. Mal sehen was da noch weiteres schlummert... Meine Systemtöne funktionieren übrigens auch noch.
Leider ist meinem LNB wohl zu kalt geworden, es funktionieren alle Ebenen außer Unterband vertikal. War im vergangenen Jahr auch schon so sobald draußen Temperaturen um die 0° herrschten. Komischerweise nur bei Betrieb mit der Sat-TV-Karte, nicht beim Betrieb mit einem normalen Sat-Receiver :confused:

von iro - am 23.10.2007 08:12
@iro:

Schleifst du das Signal vom Receiver zur Satkarte weiter? Falls ja, kann das ein Problem sein, denn wenn der Receiver läuft, lässt er nicht mehr alle Signale durch.

Ansonsten muss ich sagen, ich nutze ProgDVB jetz schon sehr lange, bisher ohne Probleme. Ist glaub die Version 4.7.

von Ralfifranken - am 23.10.2007 09:21
@Ralfifranken:
Nein, normalerweise schleife ich das nicht durch. Der Receiver steht seit geraumer Zeit eigentlich nur noch rum. Allerdings kann ich über die Sat-Karte dennoch das Unterband vertikal hereinbekommen, wenn ich den Receiver dazwischenschleife und dort die Empfangsebene vorgebe. Leider ist das keine sonderlich komfortable Lösung und sie verträgt sich auch nicht mit per Satkarte programmierten Aufnahmen.
Ab 0°C schafft die Satkarte die Umschaltung in Unterband vertikal nicht mehr, nur manchmal auch nicht das Unterband horizontal. Die beiden Oberbänder gehen immer.
Beim Eutelsat-LNB kann die Satkarte alle 4 Ebenen schalten.
Beide LNB hängen über einen 4/1-Positionsschalter an ca. 25m Kabel, was also heißt: am Kabel kann es eigentlich auch nicht liegen. Am Schalter auch nicht - da habe ich letztes Jahr schon mal hin und her gesteckt... Und an der Sat-Karte wohl auch nicht - sie schafft es ja, über dieselbe Leitung die korrekten Schaltsignale an den Hotbird-LNB zu übertragen.
Ich vermute mal, daß die Sat-Karte (im Gegensatz zum Receiver) weniger Spannung liefert, und daß der Astra-LNB mehr Spannung erwartet als der Hotbird-LNB. Und an warmen Tagen funktioniert diese fragile Konstellation dann wohl so gerade noch - aber an eiskalten Tagen nicht mehr...
Und 25m Kabel sind ja auch nicht gerade wenig!

von iro - am 23.10.2007 09:58
Seit Prog v4 kehre ich dem Programm den Rücken. Die 3er Version war noch gut, dann jedoch war die Oberfläche zu Russisch (sprich auch der EPG ...)

von andimik - am 23.10.2007 15:01
Hm komisch das ganze.. ich würde mal einzig das Kabel vom 4/1 Schalter zum ASTRA-LNB untersuchen bzw. mal austauschen, könnte ein Wasserschaden sein! Fakt ist jedenfalls 14V (vertikal) zu 18V (horizontal) sind _weniger_ das kanns schonmal nicht sein. Die Umschaltung von High auf Low-Band erfolgt per _wegnahme_ des 22kHz-Signals, kann es also theoretisch auch nicht sein.. wobei HF ist sonderbar! Wie gesagt mal direkt am ASTRA-LNB schauen was los is, wenns denn zugänglich ist!

von Rosti 2.0 - am 23.10.2007 15:07
Bei der 5.09 (=Sondermüll) und der 4.85.3 verstehe ich jedes Wort beim EPG. Und Russisch kann ich nicht... Sprich: mit der Eindeutschung durch "OL" bin ich zufrieden...
Ich verwende die Deutsch.lng für Version 4.78 & folgende samt EPG Modul.

Zitat
Miro
wobei HF ist sonderbar!

Sonderbar ist das ganze in der Tat. Aber Du bringst mich da auf eine noch übersehene Variante - jenes Kabel zwischen 4/1-Schalter und Astra-LNB.
Da ist nämlich noch etwas passiert, was ich hier noch nicht beschrieben habe. Den jetzigen Astra-LNB habe ich sozusagen gekapert von Nachbar's Schüssel, da ich vorher mit unserem Astra-Twin-LNB ein ebenso merkwürdiges Problem hatte: Am einen Ausgang des Twin hing ein Topfield, am anderen die Sat-Karte. Dabei war es von den am Topfield eingestellten Programmen abhängig, welche Ebenen ich mit der Sat-Karte empfangen konnte (die beiden eigentlich voneinander unabhängigen Ausgänge haben sozusagen miteinander kommuniziert - was allerdings ein häufiger vorkommendes Problem älterer LNBs sein soll).
Ich habe dann den Nachbarn samt seinem Technisat PVR an den zweiten Ausgang des Twin angeklemmt, der Topfield blieb am ersten Ausgang. In dieser Konstellation konnte jeder jede Empfangsebene auswählen. Ich habe dafür meine Sat-Karte dann an Nachbars jetzt freien Astra-LNB angeklemmt. Und solange es warm ist ging das ja auch gut. Aber die ganze Geschichte hat - wenn ich noch das einwandfreie funktionieren von Hotbird mit einbeziehe - einen gemeinsamen Nenner: das verwendete Kabel zwischen 4/1-Schalter und dem jeweils verwendeten Astra-LNB...


von iro - am 23.10.2007 15:11
@ iro

Zitat

Dabei war es von den am Topfield eingestellten Programmen abhängig, welche Ebenen ich mit der Sat-Karte empfangen konnte (die beiden eigentlich voneinander unabhängigen Ausgänge haben sozusagen miteinander kommuniziert - was allerdings ein häufiger vorkommendes Problem älterer LNBs sein soll).


Diese mysteriöse Kommunikation zweier, eigentlich unabhängiger Ausgänge kann ich bestätigen, zumindest für ein altes analoges LNB von Grundig aus dem Jahr 1996.

An dem von Mio genannten Problem des Eindringens von Wasser oder die Bildung von Kondenswasser könnte auch was dran sein. Am besten das Teil mal abschrauben und eine Stunde bei 50° C in den Backofen legen. Dann an einem trockenen Tag mit einer Temperatur um die 0° C wieder montieren und beobachten, ob das Problem immer noch besteht. Ist der Fehler dadurch behoben ist dein LNB eben undicht.


von Kay B - am 23.10.2007 15:56
Zitat
Jack D.
Weißt Du, welcher Chipsatz auf Deinem Mainboard werkelt, Rolf? Die Bezeichnung vom Board reicht zur Not auch. Ist reine Neugier. Ach ja, der DVB-S Empfänger ist natürlich auch nicht ganz uninteressant. ;)


Das Mainboard ist ein ASUS P4B-266-E mit einer Pentium 4 / 2.4GHz-CPU. Beim Chipsatz bin ich spontan überfragt. Auf jeden Fall irgendwas von Intel.
Die Empfängerkarte ist eine klassische Hauppauge WinTV DVB-S, Baujahr ~2000. Also alles recht alt...

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 24.10.2007 03:55
Folgende Alternativprogramme gibt es:
RitzDVB, AltDVB, DVBDream, MyTheatre. Letzteres ist kostenpflichtig. Alle funktionieren mit Plugins.

RitzDVB, (Version 9 irgendwas)
hab ich immer als Aufnahmesoft verwendet. Findet es nicht den richtigen Graphen bleibt das Bild schwarz, aber die Aufnahme funktioniert noch wunderbar. Läuft dann mit einer Auslastung von 1- 2 % auf einem XP2800+. Der EPG ist übersichtlich und die Programmierung einfach. Den Graph muss man mit Graphedit selber basteln, sollte aber kein Problem sein. Pluginunterstützung.

AltDVB,
wer technikverliebt ist nimmt das Programm. Es können Bitraten ausgewertet werden, Signalchecks der Transponder sind möglich, Diseq Kommandos im HEX Format, TRansport Stream Analyse. Aufnahmen im ts Format macht die Anwendung auch. Das ist besonders gut in der Hinsicht, dass AltDVB auch h.264 Streams unterstützt (Ab V2.2). Daneben ist auswählbar welche PID's aufgezeichnet werden sollen. Nur zeitgesteuerte Aufnahmen habe ich damit nicht hinbekommen. Je nach TV Kartentyp zickt das Programm beim Umschalten rum. Besonders merklich bei TwinHan Modellen.
Ach ja, es ist 3x PIP möglich. Dazu müssen aber 3 unterschiedliche MPEG Decoder installiert sein. Und die PIP Fenster können auch mit Plugins gefüttert werden.

DVBDream
Nicht ganz so viel Technikschnickschnack. Schneller Programmsuchlauf. Gut finde ich die Schnellfavoriten mit den Kategoriesymbolen. Besonderheiten sind die 31(!) Möglichen PIP Fenster und das ohne weitere installierte MPEG Decoder, geht alles irgendwie über ein und denselben. Auch alle mit Plugins fütterbar. Ist eigentlich nur auf den Transpondern mit den VIC Standbildern voll auslastbar :D . Und die Aufnahme mehrerer Audiospuren gleichzeitig.
Bei den programmeirten Aufnahmen war ich enttäuscht. Oftmals kam es vor, dass nur 1 - 2 Sekunden Bild und dann nur noch der Ton aufgezeichnet wurden. Das kann aber an meiner Konfiguration liegen. Ich muss es nochmal testen.

MyTheatre,
hab mal die Demo getestet aber das Program sagte mir nicht zu. Also keine Erfahrngen damit.

von _Nordostler_ - am 24.10.2007 09:27
Ja bitte sie wünschen? :D

von Rosti 2.0 - am 25.10.2007 01:07
Ich habe zur PC-Karte Skystar2 parallel folgende Programme:
DVBDream
AltDVB,
ProgDVB
DVBViewer
Alle Programme können mit PlugIn betrieben werden.

Ritz u. Mediaportal hab ich noch nicht probiert.

Alle Programme laufen auf meinem PC (natürlich nicht zur gleichen Zeit)
Betriebssystem WinXP, 2GB RAM, Mainboard mit Intel-Chipsatz, Celeron-Prozessor!!!!

ProgDVB stürzt meist nach 1 Std ab. AltDVB ist mir zu umständlich.
Stabil laufen Dream und DVBViewer.

Fazit:
Ich nehme Dream zum Sehen und Aufnehmen!
Prozessor ist nicht entscheidend (außer man guckt HDTV) - wichtig ist genügend RAM


von schnappdidudeldey - am 25.10.2007 05:29
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