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Das "Verkhermagazin" im SVT besucht die DDR 1985

Startbeitrag von SM6VPU am 09.08.2011 06:27

Das "Verkerhermagazin" (Trafikmagasinet) im SVT besucht die DDR wie man als besucher am Urlab in der DDR denken muss. Die Aufnahme ist von 1985.

Der Moderator heisst Carl-Ingemar Perstad.

http://www.youtube.com/watch?v=SpQxb4NHH4c

Antworten:

Danke, super interessant! Ich frage mich, ob die Sachen wie z.B. Panne und dann Notruf absetzen vorher abgesprochen waren.

von CBS - am 09.08.2011 10:08
Ich denke eher nicht, sonst hätte die nette Damen in der Autobahnmeisterei Birkenwerda sicherlich wie rein zufällig perfekt schwedisch, englisch und auch sonst alle möglichen Fremdsprachen gesprochen :D

von Mæx - am 09.08.2011 12:12
"Pratar du svenska?" - "Ich verstehe sie nicht" - "Do you speak english?" - "Nein, ich spreche kein Englisch!" - "Ahh, sie sprechen Deutsch!" :joke:

Und mal auf die Mode geachtet? Schweden ist ja immer ein paar Jahre voraus, aber DAS sind ja sicherlich 20 Jahre Rückstand...naja, so wars damals™

von Japhi - am 09.08.2011 14:11
Hadahordahor.. ich versteh kein Wort :D

Aber interessant, diese alte Beschilderung, zB die DDR-Tafel mit den Geschwindigkeitsbegrenzungen, genial!

Und diese Beton-Rumpel-Autobahnen, genial! :D

Wie war das mit Benzin damals? "Spezial 92" war also sowas wie Super Benzin für West-Autos? Und Trabis haben einfach Normalbenzin bekommen? Bestimmt bleihaltig?

Ich find diesen Reporter so stylish, mit der Sonnenbrille, und das weiße Hemd dazu .. :bruell: :nichtzufassen:

Aha, und der Polizist will nichts über Bußgelder sagen... hmmm na das erinnert mich sehr an Bosnien (Republika Srpska) im Jahr 2011 ... ;-)

Genialer Bericht :)

von DX-Project-Graz - am 09.08.2011 15:32
Das "beredte Schweigen" des Polizisten beim Bußgeld fand ich auch sehr aufschlussreich. Scheint, als hätten sie bei den Schweden nicht so stark darauf geachtet. Ein westdeutsches TV-Team wäre vermutlich nicht so offen behandelt worden. Schon gar nicht hätte der Trabi-Vorführer vor dem Minsterratsgebäude sagen dürfen, dass man zehn Jahre auf das Auto warten muss.

Jetzt verstehe ich nicht so viel Schwedisch, aber anscheinend hat das Eintreffen der Pannenhilfe 55 Minuten gedauert. Auch konnte die Dame von der Autobahnmeisterei weder Schwedisch noch Englisch (kein Wunder). Scheint also nicht gefaked zu sein.

Auch das Zeigen der teilweise zerfallenden Hausfassaden ist sicherlich im Sinne des Regimes gewesen.

Schließlich aber muss man auch im Falle Schweden die Logik des Kalten Krieges beachten: Schweden als neutrales Land durfte sicherlich die DDR nicht zu kritisch darstellen, aber auch nicht zu wenig Kritik üben. Beides hätte sonst als Parteiergreifung für die eine oder andere Seite gelten können.

Vermutlich konnte der Beitrag im SVT nur deshalb laufen, um damit die Neutralität Schwedens zu unterstreichen. Die Anzahl der Schweden, welche in der DDR ihren Urlaub verbracht haben, dürfte eher gering gewesen sein.

Natürlich haben wir alle bei der Durchfahrt auf Rügen die mächtigen TV-Antennen auf den Dächern gesehen. Bungsberg/Eutin lässt grüßen.

von Alqaszar - am 09.08.2011 17:28
Carl-Ingemar Perstad, der Moderator, erklärte im ende des Programs daß ihr und sein Team hatte ziemlich große Freiheit fast alles Filmen. Aber die waren nachgefolgt von am mindstens ein DDR-angestellte (Stasi).

Die DDR als Urlaubziel für schweden: Nein...
Vielleicht nur für rabiate sozialisten...
Schweden in gemein fuhr vielmehr nach die BRD.

Schweden hiel der gesamte Standpunkt wie die USA und die BRD eben ob wir nicht so laut waren.

Öffentlich ist und war Schweden neutral aber eigentlich im Wirklichkeit hatte und haben wir eine nahe Zusammenarbeit mit NATO und der USA.





von SM6VPU - am 09.08.2011 18:32
@ SM6VPU

Danke, ein sehr interessanter Beitrag. :spos:

Ist es in Schweden eigentlich üblich, daß man so gut deutsch spricht wie der Moderator?



@ alqaszar

Zitat

Ein westdeutsches TV-Team wäre vermutlich nicht so offen behandelt worden. Schon gar nicht hätte der Trabi-Vorführer vor dem Minsterratsgebäude sagen dürfen, dass man zehn Jahre auf das Auto warten muss.


Das fand ich auch sehr erstaunlich.

Insgesamt finde ich die Dokumentation aber doch so gehalten, daß sie die DDR optisch positiver darstellte, als sie es tatsächlich war. Zumindest von den gezeigten Bildern her. Kann sein, daß das optische Erscheinungsbild der DDR an den Transitstrecken tatsächlich besser als im Rest des Landes war.


von Kay B - am 10.08.2011 21:47
@Kay B: Kann es sein, dass du niemals in der DDR warst?

von Bolivar diGriz - am 11.08.2011 13:36
Zitat
DX-Project-Graz
Wie war das mit Benzin damals? "Spezial 92" war also sowas wie Super Benzin für West-Autos? Und Trabis haben einfach Normalbenzin bekommen? Bestimmt bleihaltig?

Spezial 92 ist das Normal-Benzin für West-Autos. Trabis tanken Zwei-Takt-Gemisch. Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Ottomotor#Zwei-_und_Viertakter

von Sebastian Dohrmann - am 11.08.2011 13:55
@ Exidor

Zitat

Kann es sein, dass du niemals in der DDR warst?


Mmmmh, mal sehen. Ich bin in der DDR geboren und habe da zehn Jahre gelebt bevor sich der Staat durch die bekannten Umstände aufgelöst hat. Ich glaube schon, daß ich demnach schonmal in der DDR war. :D

Wieso fragst du?


von Kay B - am 11.08.2011 15:53
1985 gab es nur hier 93 (Regular), 96 (Premimum) und 99 (Super) Oktan bleihaltiger Benzin. 95 Oktan bleifrei Benzin kam zu ersten mal 1986.

Zwei-taktmotoren saß im Saab-autos bis 1964...:-D

@Kay B
Ja, viele Leute im junger Generation haben Deutsch in der Schule gelest. Aber Englisch ist die Hauptsprache nachher Schwedisch.

Man wählt sprache in der Schule wenn man 12 Jahre ist (6:e Klasse). Und dann kan man zwichen z.b. Deutsch, Französisch, Spanisch u.v.a wählen. Und dann kannst du im Gymnasium såra hem weiter Studieren. Ich habe Deutsch für 7 gelest aber ich gefühle mich noch als ein Einfänger.

Aber viele denkt daß Deutsch nicht so romantisch wie Spanisch oder so ist. Spanisch und Französisch sind mehr popular als Deutsch. Und das ist eigentlich eine Probleme.

Deutschland ist unser größte exportmarkt. In Geschäftverhandlungen ist es benötig deutsch können.
Deutsch ist ja die zweite größte Sprache Europas.

Ja, der Moderator schaute ein ganz positiv Bild über der DDR. Warum alles in schwartz malen?
Bei Grenzkontroll Sassnitz war es verboten zu Filmen.

0,0 promille Alkohol wenn man ein Auto fahren möchte. Sehr gut!

Die Mechanichern hatte nie ein Dodge mal gesehen. Und man hatte eben nicht Teilen für Dodge...
Und so war es auch in der BRD. :confused:

Drei Studen von Trelleborg nach Sassnitz mit Fähre...

Die Tankstellen acceptierte nicht Ost-Mark, nur West-Geld...

Unser König Gustaf Ii Adolf ist bei Lützen gestorben. Man sagt noch bei dicke Nebel "Lützennebel" als er geschossen wird in nebel bei Lützen 6:e November 1632.








von SM6VPU - am 11.08.2011 21:21
Das Mischungsverhältniss ist vom Baujahr und Modell abhängig, der 601 fährt z.B. mit 1:50. Ob verbleit oder bleifrei ist egal, es gibt bei einem Zweitakter ja keine Ventile.

Im Netz habe ich dann noch das zu den DDR Benzinsorten gefunden.
Zitat

Rot-gelbe Zapfsäulen (Verkauf gegen M der DDR):
Normal Gemisch (88 Oktan)
Normal ohne Öl (88 Oktan)
Extra (94 Oktan)
DK (Dieselkraftstoff, soweit ich weiß, nur auf Bezugsschein)

Grün-weiße Zapfsäulen (Intertank = Verkauf gegen konvertierbare Währung, u.A. also DM):
Spezial (91 Oktan)
Super (98 Oktan)
Diesel
ab ca. 1986 zusätzlich:
Spezial bleifrei (91 Oktan)
Super bleifrei (95 Oktan)


Quelle: http://www.trabantforum.de/ubb/Forum1/HTML/006760_2.html

von Marc_RE - am 11.08.2011 21:39
Westautos sind schon extrem abkassiert worden bei Überschreitung der Geschwindigkeit. Es gab auch Geschwindigkeitsreduzierungen scheinbar ohne jeden erkennbaren Grund. Wer da dann nicht vom Gas ging wurde mit Sicherheit rausgezogen.

von Felix II - am 12.08.2011 10:02
Es gab für DDR-Bürger ein Einlegeblatt für maximal 5 Stempel. Die Verkerhrspolizei stempelte bei Verstössen bei einer Verkehrskontrolle gleich vor Ort rein. Wenn man schon 2 oder 3 Stempel hatte und der Polizist sah es, wurden gern auch mal beim nächsten Verstoss gleich 2 bzw 3 Stempel dazu gegeben und die Fahrerlaubnis wurde entzogen.
Meist musste man dann an viele Wochenenden zur Verkehrsteilnehmerschulung um die Anzahl der Stempel zu veringern, bzw. konnte man so bei Verkehrsübertretungen ohne Alkoholverstoss wieder seine Fahrerlaubnis schneller zurück bekommen.
Bei Alkohol am Steuer wurde die Fahrerlaubnis sofort für länger entzogen, meistens wenigstens ein Jahr.
Die Regeln wurden deutlich strenger ausgelegt als heute, wenn der Verkehrspolizist sagte, sie sind bei Rot über die Kreuzung gefahren, dann benötigte es auch keines weiteren Beweises, dann war es eben so, basta, man wurde bestraft, man musste es so hinnehmen.

Da Autoersatzteile und Bereifung für DDR-Bürger Mangelware gewesen waren, bekam man z.B. bei abgefahrenen Reifen meist einen Mängelschein, dann musste man in einer bestimmten Frist sein Fahrzeug wieder vorführen, natürlich ohne diesen technischen Mangel.
Mit diesem Mängelschein hat man u. U. beim IFA-Vertrieb ggf. auch mal bevorzugt ein paar runderneuerte Reifen bekommen.

Westbürger auf Besuchs- bzw. Transitreisende mussten ihre Strafe gleich bei einer Verkehrskontrolle in Valuta bezahlen, es gab für diese Bürger keine Stempel.
Die DDR sah die Verkehrsverstösse dieser Autofahrer als willkommene Devisenquelle, es wurde daher mesit auch ziemlich streng bestraft. Ein Bussbeldkatalog für Westbürger war mir nicht bekannt, sicherlich wird so etwas jemand wissen, der bei der Volkspolizei Verkehrspolizist war.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 12.08.2011 10:23
Eben angesehen, Christian! Danke fuer den Link! :spos:

von PowerAM - am 12.08.2011 12:46
Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
... Ein Bussbeldkatalog für Westbürger war mir nicht bekannt, sicherlich wird so etwas jemand wissen, der bei der Volkspolizei Verkehrspolizist war.


Die Strafe wird wahrscheinlich nach eigenem Ermessen des Polizisten festgelegt worden sein ;)

Meine (älteren West-)Berliner Kollegen haben auch schon einige nette Geschichten über den erlebten Transitverkehr erzählt..

von Chief Wiggum - am 12.08.2011 13:32
Schönes Video :spos:

von Robert S. - am 12.08.2011 21:17
Zitat
Kay B
@ Exidor

Zitat

Kann es sein, dass du niemals in der DDR warst?


Mmmmh, mal sehen. Ich bin in der DDR geboren und habe da zehn Jahre gelebt bevor sich der Staat durch die bekannten Umstände aufgelöst hat. Ich glaube schon, daß ich demnach schonmal in der DDR war. :D

Wieso fragst du?



Ach nur so, weil Dein Beitrag so klingt, als seit erst mit dem Fall der Mauer erstmalig die Wolkendecke aufgerissen und die Sonne rausgekommen und das Gras plötzlich grün geworden ist. Dann lag das wohl nicht daran, dass Michael den Farbfilm vergessen hatte, es war früher wirklich alles nur schwarzweiß in der DDR. :rolleyes:

von Bolivar diGriz - am 13.08.2011 05:10
Das Gegenteil war der Fall! Im "Westen" war alles grau. Jedenfalls dann, wenn man einen systemkonformen Farbfernseher ohne PAL-Dekoder hatte. Ich sah den Start von SAT.1 anno 1987 und die ALF-Folgen im "Zweiten West" bereits in Farbe.


Zu den Spritsorten: "VK-Normal" (VK=Vergaserkraftstoff) gab es mit und ohne (Zweitakt-) Oel. Beides soll mindestens 88 Oktan haben, praktisch bekam man entlang der Autobahnen und Transitstrecken haeufig 91/92 Oktan - aus Mangel an Tankanlagen.

Die Sorte "Extra" benoetigten theoretisch einige Lada und Wolga, wobei man - sofern machbar - die Beduesung und die Zuendeinstellung veraenderte, um trotzdem VK-Normal tanken zu koennen. Das brachte i. d. R. einen Leistungsverlust in Verbindung mit spuerbarem Mehrverbrauch, rechnete sich aber offensichtlich trotzdem.

Der DDR-Sprit war sicherlich nicht ganz bleifrei, es wurde aber nicht absichtlich zugesetzt. Eher ergab es sich aus nicht vollstaendig geleerten Tankwagen, dass eigentlich immer irgendwelche Mischprodukte aus allen Spritsorten in den Tanks fuer den Inlandsverkauf schwappten. Verbleites Benzin brauchte keiner der zuletzt in der DDR gebauten und gefahrenen Motoren. Wer noch einen Mercedes aus den 50ern oder einen gleichalten Opel, Volkswagen oder aehnliches hatte, der versuchte entweder gelegentlich verbleites Benzin zu bekommen oder baute irgendwann die entsprechenden Baugruppen um.

Die Kfz-Schrauber in der DDR machten viel in der eigenen Garage oder davor und wer Ahnung von Autos hatte, der kam so auch i. d. R. zu einer netten Nebeneinnahme. Ich erinnere mich z. B. noch an die ersten kantigen Mazda 323, die es zeitgleich mit dem Golf I sogar fuer eine entsprechend grosse Summe DDR-Mark gab, sofern man in einem Betrieb arbeitete, fuer den es eine Zuteilung gab und man zudem entweder zur Leitung oder zur Gruppe "Unsere Besten" gehoerte. Trotzdem war die Scheu recht gross, einen Golf oder 323 zu kaufen. Man befuerchtete, dass man keine Ersatzteile bekommen wuerde oder sie horrende Preise haetten. Komischerweise waren die 323 in meiner Heimat (am noerdlichen Berliner Stadtrand) beliebter als der Golf und die erhoffte Zuverlaessigkeit, Haltbarkeit usw. bestaetigte den Kaeufern, dass sie sich richtig entschieden hatten. Die 50 PS starken Golf 1.1er liefen zwar ebenfalls zuverlaessig, die Karossen rosteten aber z. T. schneller als der Kfz-Klempner des geringsten Misstrauens sie mit "Elaskon" vollkippen konnte. Zudem wurden die Golf I Mitte der 80er ueberproportional haeufig aufgebrochen. Selten kam das ganze Auto weg, meist ging es um Ersatzteilklau.

von PowerAM - am 13.08.2011 08:43
@ Exidor

Zitat

Ach nur so, weil Dein Beitrag so klingt, als seit erst mit dem Fall der Mauer erstmalig die Wolkendecke aufgerissen und die Sonne rausgekommen und das Gras plötzlich grün geworden ist. Dann lag das wohl nicht daran, dass Michael den Farbfilm vergessen hatte, es war früher wirklich alles nur schwarzweiß in der DDR. :rolleyes:


Es war aber nunmal so, daß die Infrastruktur hier im ländlichen Raum lange nicht so "glänzte" wie es in dem oben verlinkten Film der Fall ist. Deswegen einfach nur meine Vermutung, daß man sich in der DDR etwas mehr um die Transitstrecken und andere, von Bürgern aus dem westlichen Ausland besuchte Orte, gekümmert hat. ;-)


von Kay B - am 13.08.2011 10:58
Zitat

alles nur schwarzweiß


wohl eher grau in grau, ich erinnere an das andere kürzlich hier verlinkte Video wo die Sicht bei etwa 20 meter lag.

von Felix II - am 13.08.2011 13:42
@SM6VPU

Meine Erinnerung an Schweden und Norwegen ist, dass da eigentlich sehr viele Leute Deutsch sprechen. Meist sogar sehr gut. Das hat mich früher mit der Zeit dazu bewogen, gleich auf Deutsch mit den Einheimischen zu reden. Denn wenn die mein Auto-Kennzeichen gesehen haben, haben sie ohnehin so gut wie immer in Deutsch geantwortet.

Ist das heute auch noch so?

von delfi - am 13.08.2011 13:52
So weit ich das kenne wird man, wenn man nicht weiter auffällt, auf schwedisch angeredet, kann dann aber problemlos auf englisch switchen. Deutsch funktioniert eher bei "älteren" Menschen, habe ich gemerkt. Trotzdem muss ich mal etwas schwedisch lernen!!

von Japhi - am 13.08.2011 17:40
Zitat
Japhi
So weit ich das kenne wird man, wenn man nicht weiter auffällt, auf schwedisch angeredet, kann dann aber problemlos auf englisch switchen. Deutsch funktioniert eher bei "älteren" Menschen, habe ich gemerkt. Trotzdem muss ich mal etwas schwedisch lernen!!


:-)
Ich glaube daß du schwedisch einfacher als englisch finden.
30% von die Wörter in schwedisch kommen von die deutsche sprache, meistens Niederdeutsch (?).

Die Grammatik ist sehr einfacher als in Deutsch aber die Auszahl mit die zwei Tonaccenten kan ganz schwierig sein. Die Unterschied zwichen norweigsch und schwedisch ist schwedische wörter endet mit niedrig Tonfall und norwegische wörter endet mit hoch Tonfall. Wer hat mal ein böse norwege gehört? :verpiss:

Die Unterschied zwichen norwegisch, dänisch und schwedisch ist weniger als es ist zwichen die Dialekten in Deutschland. Die Sprachewissenschaft sagt daß die Skandinavische sprachen sind dialekten voreinander. Politisch sind die Sprachen voreinander...


von SM6VPU - am 13.08.2011 18:25
Wobei ich finde, dass Norwegisch und Dänisch näher zueinander verwandt sein müssen als zum Schwedischen. Irgendwie kommt mir auch vor, dass Norwegisch und Dänisch noch eine Spur näher zum Deutschen verwandt sind. Liege ich damit richtig?

von delfi - am 13.08.2011 19:47
Zitat

Ich glaube daß du schwedisch einfacher als englisch finden.
30% von die Wörter in schwedisch kommen von die deutsche sprache, meistens Niederdeutsch (?).

Die Grammatik ist sehr einfacher als in Deutsch aber die Auszahl mit die zwei Tonaccenten kan ganz schwierig sein. Die Unterschied zwichen norwegisch und schwedisch ist schwedische wörter endet mit niedrig Tonfall und norwegische wörter endet mit hoch Tonfall. Wer hat mal ein böse norwege gehört?

Die Unterschied zwichen norwegisch, dänisch und schwedisch ist weniger als es ist zwichen die Dialekten in Deutschland. Die Sprachewissenschaft sagt daß die Skandinavische sprachen sind dialekten voreinander. Politisch sind die Sprachen voreinander...


Stimmt :) Schwedisch ist wirklich sehr ähnlich zu Niederdeutsch...mit der schwedischen Aussprache klappt das schon, Norwegisch ist für deutsche am einfachsten zu sprechen, denke ich, und Dänisch geht nach ein paar Whisky :D Mir fehlen nur die Wörter für die Sprache, und ich bin zu wenig in Schweden in letzter Zeit. Verstehen geht schon etwas, eine Zündspule für nen Gold II kaufen geht auch, aber sprechen kann ich es nicht wirklich. Deshalb wird es Zeit zu lernen, da ich sehr gerne in Schweden bzw. Skandinavien bin :)

von Japhi - am 13.08.2011 20:00
Dänisch hat ein bißchen mehr deutsche wörter als schwedisch. Norwegen war ein Teil von Dänemark für viele hundret Jahren bis 1805 wenn in union mit Schweden hafte bis 1905. Die Haupstadt von Norwegen war genau Kopenhagen. So es ist ganz natürlich daß dänisch und im zweite Hand Deutsch Norweigisch (bokmål) eingeflusst hat. Norweigisch (bokmål) hat die geschreibte Sprache mehr gemeinsamt mit dänisch und die entsprochne Sprache mit Schwedisch. Geschreibte Nynorsk steht nahe zu Schwedisch als nynorsk nicht mit so viel dänisch und deutsch eingeflusst ist. Schwedisch steht nahe dänisch in der geschreibte Sprache. Entsprochen Dänisch hat die letzte 50 Jahren mehr und mehr zunehmen weg vor der geschreibte Sprache sich bewegt. Aber die sprachlichen grenzen sind ganz flussend. Die Leute auf Bornholm lautet mehr wie die in Südschweden. In Jämtland oder Bohuslän lautet Leute fast wie norwegen.



von SM6VPU - am 15.08.2011 05:36
Ich finde immer, dass die Leute in Skane eher dänisch sprechen, klingt ein bisschen so ;-)

von Japhi - am 15.08.2011 12:22
Skåne hörte bis 1658 zu Dänemark. Und Südschwedische dialekten z.b. in Skåne, südliche Småland, westliche Blekinge, südliche Halland und auf Bornholm hört zu die Ostdänische Sprachgebiet. Aber es gibt keinen Konsens über die Frage.

von SM6VPU - am 15.08.2011 17:44
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