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"Rückbau" von Diskotheken

Startbeitrag von Robert S. am 05.02.2012 21:59

Bei meinem gestrigem Besuch im QUEENS in Burkunstadt ist mir einiges aufgefallen,seit ich das erste Mal dort war hat sich einiges verändert,ein neuer Anstrich,ok,aber es wurde auch vermehrt zurückgebaut.
Nachdem es bei dem ersten Besuch ca 2002 noch eine große Galerie im ersten Stock gab mit Lounge,Housefloor und einem Rundkurs von wo man aus super die Tanzfläche bobachten konnte sah es vor 5 Jahren schon etwas anders aus,der Rundkurs existierte nicht mehr,es gab oben nur noch eine Bar und einen Raucherbereich.
Gestern dann der Schock,der obrige Bereich war komplett geschlossen,die ganze Disco nur noch ein Schatten seiner selbst :(
Neben dem großen Floor gab es noch einen in die Ecke gequetschten Blackfloor.
Auch waren die Besucherzahlen,naja eher gering,anders als ichs in Erinnerung hatte.
Auf der Rückfahrt wurde natürlich fleißig diskutiert über die aktuelle Entwicklung der Discoszene in unserer Region,hier einige Beispiele:

Disco K&M Sonneberg,vor 10 Jahren der Garant für gute Partys-------> geschlossen und abgerissen

Disco Fun,später Fabrik,jetzt "Zubrü",gute Musik,aber schlechte Umgebung im Keller mit Parkhaus,sehr versiffte Umgebung ---------------> mehrmaliger Besitzerwechsel,ständig monatelang geschlossen,dann zeitweise wieder offen,Zukunft ?

Disco Stern: einzigst noch offene Disco,zweifehalfter Ruf wegen agressiver Besucher mit mhh dunklerer Hautfarbe die schlecht bzw garkein Deutsch sprechen.

MECCA in Neuhaus: meist nur eine Veranstaltung pro Monat,gestern gabs die letzte,Zukunft ugnewiss.

Hühnerhof Ilmenau: ehemalige Kultdisco,umgenannt in ,,Parkcafe,, dümpelt vor sich hin.

MAD Eisenach: die bekannteste Disco Thüringens,wo die Besucher genau überwacht wurden,wie sie sich verhalten,was sie trinken usw -----> geschlossen.

Wenn diese Entwicklung weitergeht wird es in einigen Jahren für die Jugend kaum noch Möglichkeiten für einen normalen Discobesuch geben,wie schaut es bei euch denn so aus,konnte man da in den letzten 10 Jahren auch ein ähnliches Discosterben beobachten ?
Oder ist da die Entwicklung gar umgekehrt ?
Teilweise würd ich es auf die geburtenschwachen Jahrgänge nach der Wende schieben,die sind nun aber erst seit Mitte der 2000'er zu spüren.
Oder was denkt ihr ?

Antworten:

Was soll man als Jugendlicher auch noch inner Disco, wo weder gesoffen noch geraucht werden darf...
Das durfte man als Jugendlicher zwar früher auch nicht - nur damals hat sich kaum einer drum geschehrt. Heute dagegen wird's sogar kontrolliert oder gar überwacht.

von iro - am 05.02.2012 22:56
Hier kann ich das nicht bestätigen.

Nur finde ich es schade das nach dem Brand das Josefshaus in Weiden nicht mehr geöffnet wurde (lang wohl daran das die Stadt keine dauerhafte Genehmigung erteilen wollte) ... da gabs echt die besten Partys der ganzen Region.

von Martyn136 - am 06.02.2012 00:06
Wenn discofun (immerhin eine "Filiale" einer sehr grossen bundesweiten Kette) dichtgemacht hat, will es etwas heissen. Ich erinnere an den Untergang der einst vor Geld strotzenden Schüler & Presinger Unternehmen. Heute kommt es bei den Herren zu Taschenpfändungen.

Zum einen sind die Kosten davon gelaufen. Zum anderen haben die jetzt verbotenen flatrates (Saufen bis zum Umfallen für einen Preis) vieles kaputt gemacht. Und dann natürlich das Rauchverbot: In Discos will man einfach qualmen oder wenigstens einen Raucherbereich haben. Verschärfte Alokoholkontrollen wären zu nennen.

Was aber gewaltig reinschlägt, ist die Wirtschaftskrise. Die Jugendlichen haben kein Geld und bringen teilweise (versteckt) sogar ihre eigenen Getränke mit. Bei Teens und Twens, die keinen Job, keinen Ausbildungsplatz und keine Perspektive haben, kann man nur noch mit 99-Cent-Angeboten "Umsatz" machen.
Auch das Konzept, zweigleisig zu fahren, zieht nicht mehr: Zweite integrierte Disco mit viel Discofox für die älteren Jahrgänge. Die erwachsenen Besucher haben auch kein Geld mehr übrig und drehen jeden Euro zweimal um.

Eine immer noch gut laufende Diskothek hier in meiner Gegend hatte einmal sogar 6 Tage die Woche auf und vor 20 Jahren bekam man schon um 19 Uhr keinen Parkplatz mehr.

Jetzt gibt es nur noch den Freitag, den Samstag und den Sonntag - da ist aber nur eine Disco von zweien im Gebäude geöffnet. Einmal im Monat gibt es eine 30Plus-Party und das war es. Parkplätze sind -Ausnahmen bestätigen die Regel- noch um 22 Uhr reichlich zu finden.
Alles sehr bedauerlich, ja.
Und damit der Laden nicht so leer wirkt, wird als Notmaßnahme eben zurückgebaut.

Alle anderen Discos, die ich kenne, haben sogar nur noch Fr/Sa offen -und das war es. Drei aus meiner Region sind ganz von der Bildfläche verschwunden und jetzt bessere Lagerhallen.

von kirkroger - am 06.02.2012 00:22
In Hildburghausen mußte das Miami auch einmal schließen. Allerdings aus ganz anderen Gründen.

Die Disko war in einem Multifunktionsgebäude am Stadtrand, in dem auch verschiedene Läden und ein Lidl drin sind.

Dann kam es so, daß eine Beamte aus dem Landratsamt dort ein Häuschen baute. Als sie da einzog, fiel ihr auf, daß so eine Disko in der Nachbarschaft laut sein kann. :rolleyes:

Wie Beamte so sind, wurde halt nach einem Weg gesucht, die unliebsame Nachbarschaft los zu werden. Und den hatte sie leider auch gefunden. Das Miami war als "Freizeitpark" oder irgendsowetas lizensiert, aber nicht als Diskothek. Also mußte das Miami das Gebäude verlassen. :mad:

Dementsprechend stieg die "Rumgammelquote" von Jugendlichen, die nicht wußten, wohin sie an den Wochenenden zum Feiern gehen sollen, an. :-(

Das Miami wich auf Ersatzräumlichkeiten in der Umgebung aus bis es vor einigen Jahren wieder eine neue Bleibe in einer ehemaligen Industriehalle in Hildburghausen fand. Sieht eigentlich ganz gut rausgeputzt aus das ganze.

Die ehemaligen Räumlichkeiten des Miami, die sich eigentlich nur als Großraumdisko nutzen lassen, stehen seither leer.

von Kay B - am 06.02.2012 03:04
Bei uns hat man die Diskothek vor der Tür auch plattgemacht um einem Kleidergeschäft Platz zu machen. Eigentlich etwas schade, gestört haben sie mich trotz der Nähe eigentlich nie.

von RheinMain701 - am 06.02.2012 04:09
Zwei Diskotheken, die ich in meiner Jugendzeit besuchte, waren damals schon ein ganzes Ende entfernt. Wir bildeten Fahrgemeinschaften, jedesmal musste jemand anderes fahren. Wer kein Auto hatte, aber fahren durfte, bekam eins zur Verfuegung gestellt. Fuer den Fahrer gab es bei uns konsequentes Alkoholverbot, dafuer bezahlten wir seine/ihre Getraenke mit. Ging reihum, es war also jeder mal dran.

Diskothek #1 war im Nachbarlandkreis und ca. 45 km entfernt. Die war ausserhalb einer Kleinstadt gelegen und in einer ehemaligen Dampfmaschinenhalle untergebracht. Das bot die Basis fuer den Einbau einer auf riesigen Federn gelagerten freischwingenden Tanzflaeche. Nach dem Prinzip des Bass-Shakers hatte man diese Tanzflaeche musikgesteuert in Schwingungen versetzt und Koerperschall erzeugt. So blieb die Musik auf ohrenfreundlichem Niveau, man hatte auf der Tanzflaeche aber das Gefuehl, dass sie wahnsinnig laut war. Im Winter allerdings kaum beheizbar und eher frisch, Be- und Entlueftung war auch nur zwischen orkanartigem Lueftergeblaese oder "aus" umschaltbar. Geraucht und gesoffen wurde dort unbeschreiblich, die betanzbare Ruettelplatte hat auch einige Mageninhalte rausgeschuettelt. Trotzdem waren dortige Partys hammermaessig gut und vor allem bezahlbar. Den Besuch der damals angesagten Berliner Diskotheken konnten wir uns nur vereinzelt mal leisten.

Trotzdem es keinerlei Anwohner gab wurde die Diskothek im Jahr 2000 "von Amts wegen" geschlossen. Es gab einmal eine Kontrolle im laufenden Betrieb, bei der wohl einzig und allein die Innenlautstaerke keinen Grund zur Beanstandung gab. Die Luft war zum Schneiden, die sanitaeren Einrichtungen eigentlich inakzeptabel und es gab nur einen einzigen Zugang - damals war bereits mindestens ein zweiter Fluchtweg vorgeschrieben. Die Ruettelplatte wurde wegen der Unfallgefahr bemaengelt. Da die Heizungsanlage auch praktisch nicht mehr als 14 oder 15 Grad im Winter schaffte war nach dieser Kontrolle Schluss mit dem Schuppen.


Diskothek #2 war in einer ehemaligen Giesserei. Auch hier waren die sanitaeren Anlagen grenzwertig und reichten fuer die Schliessung aus. Dazu kam die Lage am Rande meiner Kreisstadt und die Tatsache, dass die POL jedes Wochenende mit Auseinandersetzungen vor der Diskothek und randalierenden Besuchern, die zuvor vom Tuerpersonal nicht eingelassen wurden, mehr als ausgelastet war. Die Schliessung trieb der damalige Buergermeister voran, dem der Schuppen seit seiner Machtuebernahme ein Dorn im Auge war.

von PowerAM - am 06.02.2012 07:39
Also hier hat sich gar nichts geändert. Alles ist so wie bisher und es wird gefeiert, gesoffen und geraucht. Ich kann mich nicht an eine schliessung errinern in meine Region. Nur ein Disko geht es ging es eine weile ganz schlecht, scheint aber jetzt wieder regulär geöffnet zu sein.

Zu die bepreisung:

Ein Bier kostet meisten zwischen 2 - 2,20 euro. Das geschilderte Bild hier oben erkenne ich ganz und gar nicht, auch nicht bei Studenten. 99 ct Party's sind hier ganz selten.

von Jassy - am 06.02.2012 08:29
@ PowerAM

Zitat

Die Luft war zum Schneiden, die sanitaeren Einrichtungen eigentlich inakzeptabel und es gab nur einen einzigen Zugang - damals war bereits mindestens ein zweiter Fluchtweg vorgeschrieben.


Das mit den sanitären Anlagen in Diskotheken ist wirklich ein Problem. Das liegt aber in der Regel daran, daß die ganz schnell runtergeranzt werden. Da wäre es fast am besten, die sanitären Einrichtungen komplett aus Edelstahl zu bauen.


Zitat

Die Schliessung trieb der damalige Buergermeister voran, dem der Schuppen seit seiner Machtuebernahme ein Dorn im Auge war.


Ganz toll! Wieder ein Entscheidungsträger, der ein absolut realitätsfremdes Weltbild hat und glaubt, die Jugendlichen würden stattdessen Gesellschaftsspiele spielen und sich unterhalten. :rolleyes:

von Kay B - am 06.02.2012 09:47
Beide Diskotheken hatten damals die sanitaeren Anlagen aus dem Fabrikbetrieb nahezu unveraendert uebernommen und weiterbetrieben. Beides Industriebauten aus der Zeit Ende des 19. Jahrhunderts. Das hiess dann geflieste Pinkelrinne und Waschtroege aus Betonguss als Handwaschbecken. Infernaler Gestank nach Pisse trotz ganzjaehrig offener Fenster und staendig nasser/rutschiger Fliesenboden. War bestimmt nicht nur Wasser... :rolleyes:

Fuer weibliche Besucher hatten beide Diskotheken draussen eine Batterie Dixis zu stehen. Die waren wegen regelmaessiger Leerung und Reinigung meist die bessere Adresse fuer das kleine oder grosse Geschaeft. Wobei man sich letzteres nach Kraeften verkniffen hatte.

von PowerAM - am 06.02.2012 09:52
Also bei mir in der Ecke hat sich auch nichts verändert.
Eine Discothek hat vor zwei Jahren ein wenig renoviert und eine weitere, große Disco hat nach Jahren im großen Stil wiedereröffnet.

In Groningen bemerkt man auch kein Discothekensterben ;-)
Dort gibt es aber auch sehr studentenfreundliche Preise.

Als Beispiel: Het Kasteel: 13 Bier für 10 €, alle Schnäpse 1 € :spos:

von pete04 - am 06.02.2012 10:06
Seit wann isn das MAD zu? :eek:

von Staumelder - am 06.02.2012 17:15
In Kempten gibt es zwei Discos:

1. ParkTheater- Im alten Kino
2. ferggies- In der alten Kantine vom FMA.

Letzteres es sehr klein und meist leer, was vorallem an den Preisen liegen darf. Das Parktheater ist besser besucht (wegen diesen 99c-Nights, o.ä.) und hat hierzulande Kultstatus.
Meine Meinung: Über Geschmack lässt sich streiten.
Eine dritte Disco, im kath. Kolping-Haus :-), machte 2008 dicht, da hochprozentiges gerne an 12-14 Jährige abgegeben wurde...

von Housefieber - am 06.02.2012 17:39
Hier gab es früher, leider vor "meiner" Zeit, mehrere kleine Diskotheken. Als ich dann in dem Alter war, gab es hier nichts mehr, von Kneipen mit 20m² Tanze mal abgesehen.
Also ging es in die umliegenden Städte, meistens nach Dortmund in die "Ruhr Rock Hallen". 3 Tanzflächen, mehrere Bars, Spielhalle mit Flippern usw. und ein Kino(!). Da man uns dort irgendwann kannte, und ich mich mal mit einem der Parkwächter angelegt habe, die verhindern sollten das man die umliegenden Straßen zuparkt, durfte ich da sogar in der Tiefgarage parken.
Das war zwar kein Nobelladen, aber war soweit OK.

Wenn mehr Kohle da war, wurde auch mal der Anzug und die guten Schuhe rausgeholt und es ging ins Bochumer Tarmcenter. Das war natürlich eine andere Welt. Teurer als Dortmund, dafür aber eine Top Anlage (Dynacord), bekannte und gute DJs, Lasershow und deutlich besseres Publikum. Der Laden war nicht umsonst fast weltweit bekannt. Auch TV-Sendungen kamen von da.

Und heute...

Das Tarm ist seit 2003 dicht, die Nachfolgeläden haben sich nicht gehalten. In den Ruhr Rock Hallen residierte später das "Big Island", liebevoll auch "Asipark" genannt. Heute nennt sich der Laden "Rush Hour", die Internetseite sieht nobel aus, soll wohl auch besser als früher sein. Trotzdem gibt mir die Adresse zu denken: http://www.rushhour.germany.ru
Mittlerweile ist die auf Deutsch, vor einiger Zeit konnte man da zwischen Deutsch und Russisch wählen, es kam aber grundsätzlich russisch.

Insgesamt denke ich aber, das es zumindestens hier mehr Disckos gibt, als vor 20 Jahren.
Hier in der Stadt gibt es mittlerweile ebenfalls eine Disko. http://www.moondock.tv Über die liest man dann nach dem Wochenende in der Lokalzeitung. Mal werden Autos demoliert, dann wieder die Nachbarschaft, dann mal Schlägereien oder Überfälle. Das Publikum ist teilweise wohl deutlich unter 18. Die Kritiken im Netz sind entsprechend.

Mittlerweile bin ich auch wohl zu alt für die heutigen Läden. Wenn ich da mit meinen 38 Jahren reingehe, wird man wohl beim Altenheim anfragen, ob die jemanden vermissen :-)
Ich muß allerdings sagen, das ich nie der große Tänzer war. Unter 2‰ tanze ich selten, ab 1,8‰ kann ich nicht mehr tanzen ;-)

von Marc_RE - am 06.02.2012 19:26
wir hatten hier das "Megadrome". Auch dicht, allerdings nicht so ganz, manchmal ziehen da noch so Größen wie "Radio Dresden - Maximal (mit DJ Happyvibes)" oder "sunshine-live" durch.

von Felix II - am 06.02.2012 21:05
Zitat
kirkroger
Was aber gewaltig reinschlägt, ist die Wirtschaftskrise. Die Jugendlichen haben kein Geld und bringen teilweise (versteckt) sogar ihre eigenen Getränke mit. Bei Teens und Twens, die keinen Job, keinen Ausbildungsplatz und keine Perspektive haben, kann man nur noch mit 99-Cent-Angeboten "Umsatz" machen.
99 Cent müssen zwar nicht unbedingt sein, aber die heutigen regulären Preise sind schon irgendwie überzogen. 3€ für ein Becks, 3,50€ für ein RedBull oder 5,90€ für einen Cocktail gelten ja heutzutage da als normal.

Das wären in DM umgerechnet dann 5,87 DM, 7,43 DM bzw. 11,54 DM. Bei solchen Preisen wäre auch zu DM Zeiten der Umsatz nicht sonderlich hoch gewesen.

Zitat
kirkroger
Jetzt gibt es nur noch den Freitag, den Samstag und den Sonntag - da ist aber nur eine Disco von zweien im Gebäude geöffnet. Einmal im Monat gibt es eine 30Plus-Party und das war es. Parkplätze sind -Ausnahmen bestätigen die Regel- noch um 22 Uhr reichlich zu finden.
22Uhr ist aber auch noch viel zu früh, um etwas sehen zu können. Da öffnen ja erst die Discotheken, und da ist ja noch kaum jemand da.

So ab etwa 22:30 kommen dann die U18 Besucher, welche aber keine Parkplätze belegen sondern entweder mit öffentlichen Verkehrsmittel ankommen oder aber von den Eltern gefahren werden.

Für über Ü18 Besucher ist eher 1-4 Uhr die Kernzeit.

von Martyn136 - am 06.02.2012 21:20
Zitat
Felix II
wir hatten hier das "Megadrome". Auch dicht, allerdings nicht so ganz, manchmal ziehen da noch so Größen wie "Radio Dresden - Maximal (mit DJ Happyvibes)" oder "sunshine-live" durch.


Jaa das "Megadrome" kenn ich auch noch,früher war ich dort auch des Öftern :hot:
Dann gabs doch noch die "Dance Facotry" (hies die so) an der Bautzner Straße,unweit der alten STASI Zentrale.
Das waren noch richtig schöne "Dissen"

@ Staumelder: ja das MAd ist seit etwas mehr als einem Jahr dicht :eek:
Ich hab es aber auch erst vor einigen Monaten erfahren :(

von Robert S. - am 06.02.2012 22:31
Großraumdiscos hier in der Gegend:
Capitol Oyten: vor kurzem komplett abgebrannt. Keine Warmsanierung, der Laden lief wohl recht gut. Es war wohl eine überlastete Mehrfachsteckdose hintern DJ-Pult schuld...

Fun Factory Wildeshausen: vor kurzem komplett renoviert und aufgepeppt. Läuft konkurrenzlos gut oder auch: Läuft gut, weil es keine Konkurrenz (mehr) gibt...

von iro - am 06.02.2012 22:45
Zitat

3€ für ein Becks, 3,50€ für ein RedBull oder 5,90€ für einen Cocktail gelten ja heutzutage da als normal.


In München wär das ein Billigladen. :joke: Kannste nen Euro drauflegen für "Normalpreise".

Im P1 kost das kleine Glas Wasser im Moment 6,50€ oder so... Da hängen die Leute im Klo am Wasserhahn. :joke:

von Detektordeibel - am 06.02.2012 23:49
Das ist dann aber auch assig.

Aber kommt eben davon wenn die Preise jeden Bezug zur Realität verloren haben.

von Martyn136 - am 07.02.2012 00:32
@ Robert S.

Über das MAD in Eisenach gibt's sogar 'ne Doku:

http://www.youtube.com/watch?v=ytPZm6lLMyc
http://www.youtube.com/watch?v=_me-onwm1y0
http://www.youtube.com/watch?v=FbNBVri-gP0
http://www.youtube.com/watch?v=n4xgC6GMWw0
http://www.youtube.com/watch?v=gtPygS_XfZ4

Ob man die Räumlichkeiten jetzt für private Feierlichkeiten anmieten kann? Partyschuppen XXL! :D

von Kay B - am 07.02.2012 01:47
@ Kay: ja die Doku kenne ich,hab sie glaub ich hier schonmal verlinkt und auch selbst schon gesehn :)

von Robert S. - am 07.02.2012 11:45
da muss halt so ein gewisser schuppen mit enormen hitzz und röhrenheizung herhalten!

von Tesco.live - am 07.02.2012 20:33
Zitat
cybertorte
da muss halt so ein gewisser schuppen mit enormen hitzz und röhrenheizung herhalten!


:spos: *Gefällt mir*

Der ist derzeit net nutzbar,bei den Außentemperaturen :(

von Robert S. - am 07.02.2012 22:55
Ja, es fällt mir auch auf, dass es immer weniger Diskotheken gibt. Vor allem die vielen Schuppen auf dem Land, die es früher gab, haben nach und nach zugemacht. In meinem Heimatort, bzw. im 3km entfernten Zentralort Frickenhausen gab es in den 90er-Jahren die sehr bekannte Disco "Skylab", die mittlerweile auch längst Geschichte ist. Das war damals wirklich eine überregional bekannte Locations, wie man am Wochenende abends an den geparkten Autos sehen konnte. In Kuchen im Filstal gab es damals das Way Up, auch das zog ein Publikum im Radios von gut 50km an...auch Geschichte.

von Peter Schwarz - am 08.02.2012 00:51
Wo kamen denn überhaupt die B.TV-Raveparties her? Gibt's die Disco noch? Oder war das gar keine Disco, sondern irgend eine Halle von B.TV oder so?

von Kay B - am 08.02.2012 04:56
"Mein früheres Wohnzimmer" >Cooky's

von Erich Hoinicke - am 08.02.2012 17:28
Leicht OT: ich habe bei einer Korsika-Reise im Jahr 2004 diese offenbar von Separatisten "rückgebaute" Disco vorgefunden...

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 08.02.2012 20:45
Bei uns hat vor Jahren ein Diskobesitzer seinen Laden angezündet um die Versicherung zu prellen. Kam raus, er sitzt im Knast. Bisher hat in der Gegend keiner mehr eine Neue aufgemacht. Landdiskos /"Bauerndiskos" gelten mittlerweile als "uncool", da muss man schon in die im Radio beworbenen Riesenläden in den Städten wie Nürnberg fahren. Nicht mein Ding.

von Terranus - am 09.02.2012 13:01
Das waren die BTV-Studios selbst in LuBu. Ich war einmal dort...und hab sogar Bernie getroffen.

von Peter Schwarz - am 09.02.2012 21:45
Eine super Disko gab es in Pirna,sie war sehr bekannt,bald mehr wie das "Megadrome" :hot:
Diese Disse hatte in den 90'ern richtigen Kult Status,ihr Name "Musikfabrik" kurz "MuFa"
NRJ sendete jeden Freitag die berühmte "Friday Scene" direkt us der MUFA und auch der MDR war da mit alten Sendungen zu Gast :hot:
Hier einige Videos

http://www.youtube.com/watch?v=2MomOFfGcGM
http://www.youtube.com/watch?v=OiXTBQwezYw&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=kLmMsUB-hDc&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=-R8rns0PljU&feature=related

Wenn ich mir so die Musik anhören,ach da werden Erinnerungen wach,es gab noch keinen Euro,man ist zu Fuß die 7 km von Wehlen dahin gelaufen :eek:
Es gab einen Schlagerfloor,man traf da Freunde und Bekannte und hat so einige unlöbliche Abende erlebt :rolleyes:
Das unrühmliche Ende kam irgendwann zu Beginn der 2000'er,warmer Abriss,die Ruine hat jahrelang vor sich hingegammelt,dann siedelte sich ein Containerdienst dort an :(

R.I.P. Mufa :( :( :( :(

von Robert S. - am 09.02.2012 22:47
Ganz ehrlich: ich brauche (im Moment) überhaupt keine Disco. Ich verspüre irgendwie nicht ansatzweise mehr den Drang, in eine solche zu gehen. Geht mir jetzt schon seit ein paar Jahren so.
Ich verkrieche mich oftmals in der wenigen freien zeit die ich habe und bastel rum oder beschäftige mich mit anderen Dingen.
Und ganz ehrlich: So langweilig sich das anhören mag, es macht mir Spaß!

Kann natürlich sein, dass sich das auch mal wieder ändert und ganz anders aussieht, im Moment aber irgendwie nicht.
Hängt vielleicht auch langsam mit dem Alter :eek: zusammen, wer weiß.

von WiehengeBIERge - am 10.02.2012 20:10
@ Rolf, der Frequenzenfänger

Zitat

Leicht OT: ich habe bei einer Korsika-Reise im Jahr 2004 diese offenbar von Separatisten "rückgebaute" Disco vorgefunden...


Das sieht immer so aus, wenn die Steinheider irgendwo gefeiert haben. :verpiss:

von Kay B - am 10.02.2012 23:59
Zitat
WiehengeBIERge
Ganz ehrlich: ich brauche (im Moment) überhaupt keine Disco. Ich verspüre irgendwie nicht ansatzweise mehr den Drang, in eine solche zu gehen. Geht mir jetzt schon seit ein paar Jahren so.
Ich verkrieche mich oftmals in der wenigen freien zeit die ich habe und bastel rum oder beschäftige mich mit anderen Dingen.
Und ganz ehrlich: So langweilig sich das anhören mag, es macht mir Spaß!

Kann natürlich sein, dass sich das auch mal wieder ändert und ganz anders aussieht, im Moment aber irgendwie nicht.
Hängt vielleicht auch langsam mit dem Alter :eek: zusammen, wer weiß.


Jedes WE wild feiern gehn,wie vor einigen Jahren im berühmten Kulti,mhh nö daß muß ich auch net mehr haben.
Es geht auch garnicht wegen meinen Schichten,wenn man am We Früh oder Nachtschicht hat,da hat sichs eh erledigt mit weggehn.
Aber so aller 4 Wochen mal bissl feiern,ich denk das kann man bzw ich noch vertragen ;)
Es muß ja net immer so ausarten wie noch vor einigen Jahren,man wird halt auch älter ;)

von Robert S. - am 11.02.2012 12:51
Also ganz so weit, dass ich mich verkrieche, bin ich noch nicht. Aber jedes Wochenende gehe ich auch nicht mehr auf den Wackel. Und Großraumdissen meide ich seit Jahren konsequent, man wird vom Gourmand zum Gourmet mit zunehmendem Alter. Statt sich 2x die Woche beim Mäckes drei Burger ins Fressbrett zu dimmen, speist man lieber 1 mal im Monat angemessen. Und genau so sieht es auch beim Ausgang aus. Ich konsultiere Stadtmagazine, surfe auf den Heimseiten meiner bevorzugten Lokalitäten vorbei und nicht zuletzt liefert Facebook da ganz gute Dienste, wenn es um Partyeinladungen geht...letztendlich laufen dann sowieso noch einige PMs zusammen bei mir, so dass ich eigentlich stets informiert bin über das, was in Aachen läuft und in Ansätzen über das Programm der benachbarten Städte. Tja, und da sucht man sich dann halt aus, was einem gefällt. Meistens eher kleine, aber feine Sachen, ab und zu auch ein Live-Gig.

von Peter Schwarz - am 11.02.2012 19:20
Auch in Prüm verschwindet die Disco.
Die Disco wurde 2011 "Übergangsweise" wiedereröffnet, nachdem sie laut meinen Infos 2005 nach mehreren Pächterwechseln im Jahr zuvor schloss..
Das Gebäude stand zum verkauf.
Vor ein paar Jahren wurde es an einen Autohändler verkauft, dieser plante schom im letzten Jahr einen Umbau zum Autohaus...
Jedoch durften nochmal ein paar Partys gefeiert werden, da sich jemand fand, der nochmal alte Erinnerungen hochleben lassen wollte.
Aus ein paar Partys wurde nun ein dreiviertel Jahr.
Im März allerdings ist Schluss, der Autohändler will im Sommer nun sein Autohaus dort haben.
Das wars dann auch wieder mit einer Disco in einer ländlicher Region, wie im Prümer Raum.

... http://www.stargate-eifel.de/start.html

von maadien - am 11.02.2012 20:11
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