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Informationen zum Thema:
Forum:
Nahverkehr Rhein-Neckar
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Führerbremsventil, Tw237, Lokleitung

Damit Deutschland vorne bleibt

Startbeitrag von Führerbremsventil am 04.12.2013 19:38

Antworten:

Den wichtigsten Link...

...hast Du vergessen ;-)

damit-deutschland-vorne-bleibt.de

von Lokleitung - am 04.12.2013 20:11

Re: Den wichtigsten Link...

Zitat
Lokleitung
...hast Du vergessen ;-)

damit-deutschland-vorne-bleibt.de


Sorry, hatte ich vergessen, letzte Woche schon angeschaut.

von Führerbremsventil - am 04.12.2013 20:33
Habe die Dinger auch schon gesehen.

Doch würde ich in einem wesentlichen Punkt der "Lobby" widersprechen: Kein Geld für die Kommunen vom Bund für die Instandhaltung!
Ich wäre sehr dagegen in ein neues GVFG auch Erhaltung einzubeziehen. Das ist nicht der Sinn der Sache.

Außerdem hört sich das so an, als ob die Städte mehr Geld bräuchten, da der ÖPNV so gut ankommt. Ich finde einen solchen "Link" für gefährlich. Eigentlich sollte der Betrieb ja günstiger, im Optimalfall sogar kostendeckend, sein, wenn er erfolgreicher wird. Viele Städte, darunter auch Mannheim(Erfolge von MVG2000), bestätigen diesen Trend.

Für eine Stadt wie Mannheim ist es sicher kein bedeutendes Problem eine Straßenbahninfrastruktur aus eingener Tasche zu finanzieren. Für eine Stadt wie Stuttgart ist eine Stadtbahn angemessen und finanzierbar, eine Stadt wie München kommt mit der Voll-U-Bahn gut aus. Die jeweiligen Systeme funktionieren gut und kosten in Betrieb und Instandhaltung in Ausmaßen, die man als gutes "Preis-Leistungsverhältnis" bezeichnen könnte.

Wenn eine Stadt wie Mülheim oder Bochum meint, sie müssten eine teure Infratruktur schaffen, deren Vorteile im Vergleich zur billigen Basislösung nur gering oder gar negativ sind, dann kann es nicht Aufgabe des Bundes sein, diese Fehler auszubügeln.


Es kann nicht die Lösung sein, indem man noch mehr Geld in das bestehende System schaufelt. Städte, die dafür bekannt sind, dass sie sich mit überdimensionierter Infrastruktur übernehmen würden ja genau so weitermachen wie bisher, wenn sie wüssten, dass sie nichtmal die Folgekosten schultern müssten.

Da das Land NRW früher solche infrastrukturen ohne sie genauer zu hinterfragen großzügig gefördert hat, ist klar, dass dieses Problem dort am stärksten ist.
Die nachhaltigste Lösung wäre wohl Städten, die mit ihren Schnellbahnanlagen Probleme haben eine Verdämmungsprämie zu zahlen :-P

Bekanntlich ist ja schon eine stattliche Anzahl von Kommunen in NRW zwangsverwaltet. Möglicherweise wäre es eine Lösung ganz NRW zwangszuverwalten. Z-.B. aus BaWü oder Bayern.

von Tw237 - am 04.12.2013 21:06
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