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Oberliga Sachsen
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vor 8 Jahren, 7 Monaten
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vor 8 Jahren, 7 Monaten
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Frank

HSG gelingt Auswärtssieg gegen den ESV Dresden (Freiberger Presse)

Startbeitrag von Frankam 01.11.2004 21:16

"Ersten" gelingt Auswärtssieg gegen den ESV Dresden

Schwab und Weise sorgen im Duett für Wende

Die Handballer der HSG bleiben in der Spitzengruppe der Oberliga. Beim ESV Lok Dresden hatten die Freiberger zwar wieder ein hartes Stück Arbeit zu bewältigen, setzten sich aber am Ende sicher mit 33:27 (14:12) durch und haben nun 10:2 Punkte auf dem Konto.
Der Aufsteiger bot dem Favoriten aus der Bergstadt zunächst Paroli und nutzte den Heimvorteil auf dem kleinen Spielfeld für einen furiosen Start. Nachdem dem ESV per Siebenmeter in den ersten Sekunden das 1:0 gelang, warfen die Dresdner innerhalb von zehn Minuten eine deutliche 8:4-Führung heraus. Die Freiberger ließen sich aber nicht aus der Ruhe bringen. Die HSG kam immer besser ins Spiel und erziehlte nach weiteren zehn Minuten beim 8:8 erstmals den Ausgleich. Frantisek Holsan sorgte dann für die Führung und leitete die Wende in einer zeitweise aber ziemlich hektischen Partie ein.
Zur Pause führten die Freiberger mit 14:12 zbd zogen mit einer starken Startphase der 2. Halbzeit weiter davon. Vor allem der durch Petr Schwab immer wieder sehr gut in Szene gesetzte Michael Weise sorgte mit seinen Toren dafür, dass beim 19:14 für die HSG eine Vorentscheidung gefallen war. Schwab glänzte dabei nicht nur durch seine Anspiele, sondern war mit sechs Treffern selbst sehr erfolgreich. Die Gastgeber kamen nicht mehr heran, so dass die HSG am Ende mit 33:27 sicher die Punkte entführte.
Trainer Wilfried Weber war dennoch nicht ganz zufrieden: "Der ESV kam vor allem von außen zu oft frei durch. Gerade hier, in der 1,50 m schmaleren Halle, hätten wir solche Gegenstöße besser unterbinden müssen. Aber letztlich ist entscheidend, dass wir unsere zwei Punkte abgeholt haben und sonst nichts." Die Freiberger belegen damit trotz eines weniger absolvierten Spiels den 3. Platz, nach Minuspunkten gleichauf mit Glauchau und Delitzsch II. "Nach fünf Siegen in Folge können unsere Männer beim nächsten Heimspiel gegen Zwönitz sicher mit vollen Zuschauerrängen rechnen", freuten sich die mitgereisten HSG-Fans.

Statistik:

HSG: Vogel, Eckhardt, Altermann (1), Weise (8), Schurig (1), Zornick (6/1), Schwab (6/3), Lehmann (1), Raabe (1), Holšan (7), Lange , Kumfert (2).

ESV: Jürich, Arendt; H.Hoffmann, Benisch, Kuhtz, Geckle (2/1), Reinhardt (8/2), Biedermann, F. Hoffmann (4/1), Sommer (6), Schneiders (5), Voigt (2).

Zeitstrafen: HSG 12 min, ESV 6 min.
Siebenmeter: HSG 4/4, ESV 6/4.
Schiedsrichter: Rother/Ferchof (Lauchhammer).

:cheers:
Antworten:

Das schrieb der Gegner (ESV Homepage)

ESV I - HSG Freiberg

Mit Freiberg stand eine erfahrene Oberligamannschaft auf dem Plan, die auch derzeitig die dritte Tabellenposition inne hat. Ein also alles andere als leichtes Spiel. Aber welches Spiel in der Oberliga ist denn schon "leicht"...

Endlich stand mal wieder ein Balliertag vor der Tür und so konnte es eigentlich keinem ESV-Fan an diesem verregneten Samstag langweilig werden. Ich persönlich hätte zwar auch anderes zu tun gehabt, aber wer kann sich schon dem Oberligazauber entziehen. Also legte ich meine Unisachen zur Seite und machte mich auf in die altehrwürdige Lokhalle. Dort angekommen vernahm ich sofort die frohe Botschaft dass sowohl Dritte als auch Zweite Mannschaft ihre Spiele bereits erfolgreich bestritten hatten. Das dies auch der Ersten gelingen könnte, schien zunächst so unmöglich wie der Nichtabstieg von Dynamo, schließlich war Freiberg und damit der derzeitige Tabellendritte zu Gast. Auch hatten wir vor der Saison in einem Freundschaftsspiel gegen ebendiese alles andere als gut ausgesehen. (Da war unser Lauftraining aber ja noch nicht abgeschlossen).

Dennoch gingen wir topmotiviert ins Spiel, mit dem Ziel dem Favoriten das Leben so schwer wie möglich zu machen. Und als hätten diesmal alle auf die Ansprache des Trainers in der Kabine gehört, legten wir los wie die Feuerwehr. Die Abwehr stand kompakt und es wurde schnell über die erste und zweite Welle nach vorn gespielt. Dazu kam, dass die Chancen konsequent genutzt wurden und so führten wir nach knapp einer Viertelstunde mit 8:4. Bis dahin lief alles so, wie es sollte, denn es war sowohl Stimmung in der Mannschaft als auch in der Halle. Doch dann kam ein anscheinend genialer Schachzug der Freiberger - Sie nahmen eine Auszeit! Plötzlich lief gar nichts mehr. Wir agierten überhastet im Angriff, trafen nur noch den Torwart und auch die Deckung ließ nach. Jedenfalls gelang es uns über zehn Minuten lang kein Tor, was dem Gegner die Gelegenheit bot den Rückstand in eine 8:10 Führung umzudrehen. Dann fingen wir uns wieder einigermaßen und es folgte ein gleichwertiger Schlagabtausch bis der Schiedsrichter beim Stande von 12:14 zur Halbzeit pfiff. Schade eigentlich. Es hatte doch so gut angefangen und nun lagen wir wieder einmal zur Pause hinten.

Natürlich nahmen wir uns dann in der Kabine vor, noch einmal so druckvoll anzufangen wie zu Beginn der ersten Halbzeit, aber so etwas ist eben nicht auf Knopfdruck abrufbar. Gleich im ersten Angriff nach Wiederanpfiff wurde der Ball verloren und so konnte Freiberg den Vorsprung weiter ausbauen. Es folgten wieder völlig verschlafene zehn Minuten in denen wir den gegnerischen Kreisläufer überhaupt nicht in den Griff bekamen und dieser einen Ball nach dem anderen völlig unbedrängt einnetzen konnte. So spielten die Gäste bis zum 16:22 einen 6-Tore-Vorsprung heraus, der uneinholbar schien. Schließlich stellten wir die Deckung um und kamen beim Stand von 22:26 noch einmal näher heran. Doch wieder gelang es uns nicht, im Angriff konsequent unsere Chancen zu nutzen und in der Deckung agressiv zu arbeiten. Am Ende trafen zwar Ronny und Torsten jeden Ball, doch leider klingelte es ebenso häufig in unserem eigenem Tor. So endete diese faire und von guten Schiedsrichtern geleitete Oberligapartie mit 27:33. Also blieben die Punkte leider wieder einmal nicht in Dresden. Aber wir rächten uns auf andere Weise und tranken demonstrativ kein Freiberger nach Spielende.

Fazit:
Wenigstens abschnittsweise haben wir gezeigt dass wir nicht völlig zu Unrecht in dieser Liga mitspielen und auch gegen eine starke Mannschaft mithalten können. Wichtiger wäre allerdings, mal wieder zwei Punkte zu holen, was wir gleich am nächsten Wochenende versuchen werden.

Flo


Statistik

Endstand: 27:33 (12:14)

Tore: Ronny 8, Torsten 6, Flo 4, Benni, Henry je 2

von Frank - am 02.11.2004 23:22
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