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vor 5 Jahren, 9 Monaten
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Coach.Manni

SB SBK vs. LWD (SBK-Sicht)

Startbeitrag von Coach.Manni am 21.10.2008 14:38

Handball-Oberliga, Männer : Lok Schönebeck – SV Langenweddingen 29 : 25 ( 16 : 13 )

Ein Heimsieg ohne Glanz


Von Marko Jeschor

Die Oberliga-Handballer von Lok Schönebeck haben gestern Abend in eigener Halle gegen den stark ersatzgeschwächten SV Langenweddingen gewonnen. Trotz des 29 : 25 ( 16 : 13 ) offenbarte die Mannschaft von Trainer Volker Musche erneut eine Vielzahl von spielerischen Schwächen, behielt aber in den entscheidenden Phasen die Nerven. Damit kehrt Lok auch in der Liga wieder in die Erfolgsspur zurück.
Schönebeck. War der Ball nun drin oder nicht ? Falk Hohmann stürmte trotz Manndeckung mit dem Ball nach vorn, suchte den Abschluss und traf womöglich auch ins Schwarze. Genau ist das jedenfalls nicht bekannt. Da das Leder nämlich hinter dem Tor wieder auftauchte, die Schiedsrichter anscheinend nicht genau hingesehen hatten, blieb es beim 17 : 14 ( 41. ). Falk Hohmann verstand die Welt nicht mehr.
Diskutiert wurde nicht nur über diese Szene im Anschluss. Diskutiert wurde vor allem über die Leistung der Schönebecker vor diesem Wurf und auch danach. Das Team legte zwar stets vor, war vor allem nach schnellen Angriffen erfolgreich, doch die Abwehr, das aktuelle Sorgenkind, arbeitete zu behäbig, wirkte oft starr und unbeweglich. Der SVL hatte eigentlich nur einen richtigen Shooter im Rückraum, und der wurde stets gesucht. Marian Winkler zog also meist von Halblinks in die Mitte, der Schönebecker Block war den Würfen aus drei Meter Höhe nur selten gewachsen. Langenweddingen glich so vom 7 : 10 ( 17. ) zum 10 : 10 ( 20. ) aus, weshalb Trainer Musche die grüne Karte ziehen musste. Dank einiger gelungener Einzelaktionen von Mario Seifert und einem vom Punkt sicheren Robert Zilke ging der Gastgeber mit einer 16 : 13-F ührung in die Kabinen.
Da Hohmann auch im zweiten Durchgang an die kurze Leine genommen wurde, Schönebeck damit irgendwie gar nicht zurecht kam, blieb Langenweddingen stets auf Schlagdistanz, hätte in einigen Überzahlsituationen sogar erneut ausgleichen können. Christian Schuster im Tor zeigte sich jedoch auf der Höhe, parierte viele freie Würfe. Obwohl Sven Herrmann sowie Sören Ratteisen im Angriff später Verantwortung übernahmen, so zum 21 : 15 ( 41 ) erhöhten, wirkte das Geschehen noch immer völlig zerfahren. Die Gäste mühten sich, standen nach der roten Karte gegen Enrico Bollmann ( 49. ), dem bis dahin erfolgreichsten Werfer beider Teams, auf verlorenem Posten. Letztlich behielt Lok dank der individuellen Klasse und dem unermüdlichen Kampfgeist die Oberhand, gewann mit 29 : 26.

Lok Schönebeck : Schuster – Rabe ( 1 ), Ratteisen ( 3 ), Stark ( 6 ), Seifert ( 3 ), Hohmann ( 4 ), Grünig ( 2 ), Herrmann ( 2 ), Kazmierowski, Zilke ( 6 ), Barby ( n. e. ), Weidner ( 2 )

Langenweddingen : Richter, Engelhardt, Bzdok ( 3 ), Bollmann ( 7 ), R. Schult, Winkler ( 9 ), Höllner, Herrig, Deutscher ( 2 ), Heine, Lange, Rohr ( 2 ), S. Schult ( 2 )
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