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Senderbau und HF Technik
Beiträge im Thema:
10
Erster Beitrag:
vor 9 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Elektronikbastler, broadcaster, HF Martin, "Elektronikbastler", Sebastian

400 mW Sender

Startbeitrag von Sebastian am 17.04.2009 15:12

Habe den 400mW Sender dieser Seite nachgebaut!

Welche Spannung muss angelegt werden? Wie muss ich die Trimmerkondensatoren einstellen?
Kann mir jemand weiterhelfen??

Danke!




EDIT: Thema zu einem eigenen gemacht.

Antworten:

12 -14 Volt, das Netzteil sollte > 200 mA liefern.

http://senderbau.egyptportal.ch/inbetriebnahme.htm

von HF Martin - am 17.04.2009 15:21
Hi, ich habe jetzt auchmal angefangen den Sender nachzubauen. Erst als ich die Platine fertig erstellt habe, und mir das Schaltungsdesign mal genauer angeschaut hatte, habe ich mich doch etwas gewundert, wie das "zuverlässig" funktionieren soll. Ich mein, ich weis es nicht, aber welchen Zweck hat der 4,7µF Elko von Basis des Oszillators auf Masse? Idr findet man "hier" doch eher Keramikkondensatoren von ca 1-10nF. Warum wird die Kapazitätsdiode nicht parallel zur Spule geschalten, sondern -meinem Verständniss nach- so, das die Frequenz des Oszillators in abhängigkeit von der "Belastung" durch die Kappazität der Diode gesteuert wird. Nun ja, ich habe den Sender jedenfalls angefangen nachzubauen, und er funktioniert nicht wirklich gut. Als Draht habe ich einen 0,8mm Silberdraht genommen, und anstatt 3,5 - 4 Windungen gemacht (ich vermute mal nicht, das es auf die halbe Windung so ankommt, da man die Spule ja dehnen/zusammendrücken kann). Ich habe die Einzelnen Stufen einzeln testen wollen. Der Oszillator schwingt bei mir mit LED als "Kappazitätsdiode" (Rote "Low Budget LED von Reichelt) bei ca 122Mhz - und eine Einstellung am Poti bewirkt kaum eine Frequenzänderung. Auch die LED testweise "andersrum" einzubauen brachte keine Veränderung. Ich habe dann die LED durch ein 1,3W 15V Zenerdiode ersetzt, und auf einmal schwang der Oszillator auf 81Mhz und lies sich durch auseinanderziehen der Spule (in geringem Maße versteht sich) auf´s UKW Band "ziehen" (unterer Bereich also ca 87-91Mhz). Nun konnte man auch die Frequenz ca +/-1Mhz einstellen mit dem 10k Poti. Aber das Problem ist nun folgendes - "unbelastet" also alleine funktioniert der Oszillator scheinbar. Belastet man ihn aber auf irgenteine Art und Weise - reisst die Schwingung wohl ab (kein Signal zwischen 81 und 140Mhz). Mit Belastung meine ich testweise ein Stück Draht an den 22pF Kondenastor - oder eben den BFR 91 einzubauen - das führt zum gleichen Ergebniss. Der Sender wurde auf einer Platine aufgebaut, die auf einer Seite komplett mit Kupfer beschichtet ist. Entsprechende Leiterbahnen wurden in die Platine gekratzt/gesägt (war viel Arbeit das einigermaßen zu machen da man ja kleine Flächen machen muss, und gewillt ist das "hf gerecht" aufzubauen). Nun ja, meine Frage hier - hat jemand schon diesen Sender aufgebaut, so wie der plan es vorschlägt, und er funktionierte - liegt der Fehler also bei mir, oder hat den bis jetzt noch keiner gebaut? Das Bild, was gepostet wurde, bringts ja prinzipiell auch nicht, da das eigendlich ein komplett anderer Sender ist als der "vorgeschlagene".

Wenn es gewünscht wird, kann ich mal ein Foto vom Aufbau posten - dieser ist aber noch nicht ganz fertig - ich habe noch nicht alles aufgebaut für "Testzwecke" meines erachtens unwichtige Sachen habe ich weggelassen (alles was "nach R7" kommt, sowie die BFR 96 Endstufe, da ich mir denke, wenn der Oszillator mit "Buffer" schon nicht schwingen mag, wird er´s mit Endstufe auch nicht wollen) [Die 1nF´s am Oszillator bei der Spule gg masse, und beim Buffer habe ich eingebaut].


von "Elektronikbastler" - am 09.05.2009 22:20
So, ich habe mich jetzt heute nochmal mit dem Sender auseinandergesetzt und ihn nun zum "senden" gebracht. Habe rausgefunden - -.- das ich bei dem Poti den "+" Anschluss zwar eingeplant hatte, auf meiner Platine, aber dann vergessen habe den zu verbinden. Ich habe folgende Werte ausserdem verändert - der 47pF bei der Kappazitätsdiode ist nun 33pF, und der 22pF gg 10pF getauscht. Kann leider nichts über die Ausgangsleistung sagen, da mir die entsprechenden Mittel fehlen, um das zu messen, aber sie scheint in etwa in dem angegebenen Leistungsbereich zu sein. Habe den Sender noch nicht genauer getestet bez. Frequenzstabilität und co aber das wichtigste geht - durch hinzufügen einer Pre Emphasis kann der Sender einwandfrei Stereo moduliert werden :-) Eine Frage noch bezüglich Tiefpass. Habe den Tiefpass von der Seite nachgebaut, aber ich weis nicht ob der allzugut ist, wird wohl auch an meinem Aufbau liegen, denn je nach Frequenz lässt er noch relativ "viel" durch. Da gibt es ja diesen "collins Filter" das ist Kondensator gg masse - Spule - Kondensator gg Masse. Habe mir bei einem anderen Sender soein Filter als Antennenanpassungshilfe dazugebaut, und wenn ich die Antenne am "besten" auf den Sender abgleiche, scheinen die Oberwellen auch einigermaßen unterdrückt zu werden - Frage - ist so ein Collins Filter auch ein Oberwellenfilter? Der währe nämlich "schöner" zum nachbauen, da man dank der Trimmkondensatoren viiel Platz zum "testen" hat bezüglich der Werte (Oberwellen werden mit einem rel. guten Scanner empfangen, habe keinen Spektrum analyser).

von Elektronikbastler - am 10.05.2009 17:49
Hi, ich bins nochmal. Habe schon wieder eine Frage zum Sender... Und zwar, welche Werte muss man ändern, um mit dem Sender von ca 40-42Mhz senden zu können?. Ich habe mich selber schon etwas mit dem gespielt, und auch in anbetracht dessen, das ich etwas weniger als 0,4W brauchte, habe ich die Werte wie folgt geändert: Beide Spulen sind jetzt 0,47µH Drosseln (für 40Mhz Wickeln währe zu groß gewesen) Die Kondensatoren im Oszillator habe ich gegen 56pF ausgetauscht. Ausserdem habe ich die beiden Widerstände weggelassen also von + auf basis und von basis auf - da habe ich stattdessen einfach einen 100k von C auf B gemacht (beim BF 199). Kapazitätsdiode ist mit 56pF angekoppelt. Der Oszillator funktioniert so genau im gewünschten Frequenzbereich. Kann die Frequenz von 40-42Mhz einstellen, aber mich würds halt interessieren ob das Schaltungstechnisch so ok ist (bin mehr oder weniger durch basteln auf dieses ergebniss gekommen, habe aber schon "nachgemessen" das ist die Grundwelle). Verstärker habe ich auch die Werte erhöht. Der 220R wurde durch einen 470R getauscht, und Widerstand zwischen B und C (beim BFR 91) ist jetzt 100k. Endstufe -> BFR 96 .. der 120R durch 220R getauscht worden, 470R gg 1k getauscht worden. Ausgekoppelt wird das Signal über 68pF.. geht dann auf folgenden Tiefpass: 60pF gg masse, 0,33µH, 120pF gg masse, 0,33µH - 60pF gg Masse. Nun meine Frage, ich vermute mal, man kann da einiges verbessern... Was müsst ich ändern, sodass der Sender möglichst optimal auf der Frequenz arbeitet, auf der ich ihn gern hätte? (Die Reichweite ist nämlich trotz der vielen Verstärkerstufen nicht nennenswert besser, als mit dem mitgelieferten, zugelassenem Sender [und der hat gerademal eine mhm 10-15cm lange *schätzwert* Antenne und mein Sender bekam eine 1,50m lange Drahtantenne).



von Elektronikbastler - am 19.05.2009 20:02
Na, dann mach mal eine passende Antenne dran. Oder verlängere die Drahtantenne elektrisch.

von HF Martin - am 20.05.2009 00:07
Hi ich habe jetzt die Verstärkerstufen genommen, und an einen eigenen Oszillator rangebaut, das funktioniert so weit so gut auch hervorragend - aber jetzt hätte ich gerne etwas mehr Leistung. Ich denke da so an 1W. Meine Frage ist jetzt aber, welche Endstufe sollte ich dafür verwenden? Ich hab hier 2N3553 und 2N3866 - habe mir schon überlegt, die Endstufe von dem 1W Sender hier auf der Seite zu verwenden, aber ich weis nicht, ob dann nicht die Eingangsleistung zu groß ist (ich weis nicht genau obs 0,4W sind aber ein Fahrrad Lämpchen am HF out leuchtet schon einigermaßen und auch die Reichweite kommt ganz gut in den Bereich um 0,4W). Ich möchte aber nicht zu viel Leistung, also keine 5W mit 2SC1971 o.ä. - Frage also, wie würdet ihr da eine Endstufe ranbauen?

PS: Ich habe nicht die Originale Trimmkondensator Beschaltung am HF out, sondern das Signal direckt am Kollektor des BFR 96 abgegriffen über einen Koppelkondensator, und das geht dann zu einem PI-Filter (einstellbar).

MFG: Elektronikbastler

von Elektronikbastler - am 08.09.2009 10:29
Nimm doch ruhig den 2N3553. Konzepte dafür gibts doch genug. Bei meinem damals hier gezeigten 2 stufigen Verstärker, lässt du dann einfach die erste Stufe weg. Solltest dann ohne Probleme ein gutes Watt rauskriegen.
Sollte deine Steuerleistung zu groß sein für den 2N3553, was ich nicht glaube, einfach etwas dämpfen oder Treiberstufe mit weniger Betriebsspannung fahren.
Bei 300mW input und 1,2W out am 2N3553 wäre das immerhin eine vierfache Leistung, wo man sagt, es ergibt ungefähr eine Reichweitenverdopplung.

Gruß
Broadcaster

von broadcaster - am 09.09.2009 13:17
Vielen Dank :-) Aber wo finde ich den von dir gezeichneten Plan/ favourisierten Plan? ist der hier auf Senderbau?

von Elektronikbastler - am 10.09.2009 10:23
Guckst du hier: Verstärker

Einige haben das Ding damals (huch, sind ja schon 2 Jahre her) erfolgreich nachgebaut,

Überhaupt ist der ganze Thread mit dem Dualgate Mosfet Oszillator ein riesiger Roman bei dem ich auch viel dazugelernt hatte.

Gruß
Broadcaster

von broadcaster - am 10.09.2009 13:56
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