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vor 10 Jahren, 11 Monaten
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handballer89

HC Einheit Halle - SG Eintracht Glinde 38 : 29 ( 17 : 14 )

Startbeitrag von handballer89 am 20.09.2007 18:24

Handball-Regionalliga : HC Einheit Halle – SG Eintracht Glinde 38 : 29 ( 17 : 14 )

Aus Fehlern nichts gelernt – Trainergespann unzufrieden
Von Marko Jeschor

Halle-Neustadt. Lange wollte Glinde-Trainer Sven Liesegang am Sonnabend nach dem Spiel seiner Regionalliga-Handballer gegen den HC Einheit Halle allein sein. Nachdenklich ging er auf und ab. " Es lief hinten einfach nichts zusammen. Wir haben aus der zweiten Halbzeit gegen Barnstorf-Diepholz nichts dazugelernt ", suchte er nach den Gründen für die herbe 29 : 38 ( 14 : 17 ) -Niederlage. Dabei schien zur Halbzeit noch alles möglich zu sein. Eine Minute vor dem Pausenpfiff, beim Stand von 12 : 13, Glinde hatte sich mit einer starken Leistung wieder auf ein Tor herangearbeitet, kassierte man durch unnötige Ballverluste noch vier Treffer zum 14 : 17-Halbzeitstand. " Das war symbolisch für den Spielverlauf ", meinte Liesegang später.


Zuvor rannten seine Schützlinge stets einem Rückstand hinterher. Von Beginn an legten die Hallenser, die durch ihre lautstarken Fans immer wieder nach vorn gepeitscht wurden, vor. Spielertrainer Dimitry Radkevich und Christian Dreibroth warfen dabei den SG-Torhütern Andreas Wiese und Michael Eisenkolb die Bälle nur so um die Ohren. Einen schlechten Tag hatten die beiden nicht erwischt, nur von ihren Vorderleuten wurden sie im Stich gelassen. Dass die Eintracht dennoch im Spiel blieb, hatten sie einem Mann zu verdanken – Matthias Scheller. Er suchte die Lücken in der tief stehenden HC-Abwehr und traf zudem dank seiner Klasse immer wieder aus dem Rückraum. Dagegen blieb Nachwuchstalent Jan Bernhardt auf der Mitte genauso blass wie Björn Rätzel am Kreis, wobei der Ex-Calbenser wenig Anspiele bekam. Carlos Swoboda und Christoh Frank auf den Außen erreichten am Sonnabend ebenfalls keine Normalform. Nach dem Seitenwechsel schien nur eine Mannschaft auf dem Parkett zu stehen. Während die Eintracht zehn Minuten brauchte, um durch einen verwandelten Siebenmeter von Scheller zum ersten Erfolg zu kommen, zog das Team von Trainer Dimitry Radkevich schnell auf zehn Tore davon – 25 : 15 ( 40. ). " Es hat einfach alles geklappt ", so der Hallenser Coach, der dann nur noch in die Partie eingriff, um die zahlreichen Siebenmeter zu verwandeln. Der Rest war nur noch für die Statistik. Selbst als die Hallenser in Anbetracht der hohen Führung mehrere Bälle " verschenkten ", verstanden es Scheller, Beyreis und Co. nicht, noch einmal entscheidend zu verkürzen.

Eintracht Glinde : Eisenkolb, Wiese – Langoff, Rätzel ( 1 ), Liesegang, Frank ( 4 ), Scheller ( 11 ), Bernhardt ( 3 ), Beyreis ( 2 ), Swoboda ( 2 ), Sonntag ( 3 ), Großmann ( 2 ), Sommerfeld ( 1 ).

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Dokument erstellt am 17.09.2007 um 05:56:23 Uhr
Erscheinungsdatum 17.09.2007 | Ausgabe: sbk

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