HG 85 behält gegen Oberligisten SV Lok Schönebeck die Oberhand

Startbeitrag von Jpg. am 26.08.2008 22:04

SV Lok Schönebeck gegen HG 85 Köthen (30 : 37)

Standesgemäßer Sieg

hhös. Am Dienstagabend prüfte die 1. Männermannschaft der HG 85 Köthen gegen den Oberligisten SV Lok Schönebeck noch einmal ihre Verfassung und gewann dabei 37:30 (21:15).
Vom numerischen Ergebnis her fiel die Bewertung des Spiels durch Trainer Enrico Nefe zwar positiv aus, aber er legte auch sofort den Finger in die offene Wunde: „Wir haben noch zu viele technische Fehler gemacht. Donnerstag gegen MTV Vorsfelde wird es auf alle Fälle besser, denn ich habe gestern die Jungs im Training tüchtig geschunden, die sind einfach platt. Das Zusammenspiel zwischen Torhüter und Abwehr ist bei 30 Gegentoren noch verbesserungsbedürftig.“

Der Oberligist gestattete der HG 85 Köthen, die ohne Ralf Stojan, Christian Lingk und Sebastian Loske antrat, über den größten Teil der Spielzeit keine einseitige Partie, im Gegenteil, er war konditionell durchaus auf Augenhöhe. Zudem führte er sogar in den ersten fünfzehn Minuten dreimal mit einem Tor. Erst als sich die Köthener ihrer anfänglichen Lethargie entledigten, kamen sie in die Erfolgsspur. Die Entscheidung der Partie hielt der Oberligist aufgrund seiner Kampfbereitschaft und Spiellaune bis zur 50. Minute (28:30) offen. Sie fiel in einem sehr fairen Übungsspiel erst als die Konzentration des Gastgebers bei seinen Angriffsbemühungen nachließ und Ants Benecke und Roman Bruchno je zwei sowie Sebastian Retting drei Tore im Schlussspurt erzielten. Bei den Schönebeckern war Mario Seifert mit 9/2 Toren bester Werfer seines Teams. Bei den Bachstädtern trug sich Robert Kreller (7) als erfolgreichster Werfer in die Torschützenliste ein.

Die HG 85 Köthen hatte in der Spieleröffnung zunächst keine klaren Vorteile, da der Gastgeber kräftig dagegen hielt. Er kämpfte einfach bissiger um den Erfolg und nutzte die technischen Schwächen des Gastes konsequent. Nach dem letztmaligen Ausgleich (9:9/16.) der Schönebecker nahm der Favorit das Zepter endlich fester in die Hand und lenkte sein Spiel in Richtung Sieg. Der war aber trotz der zeitweiligen 7-Tore-Führung (21:14/29.) noch längst nicht in Sack und Tüten.

In den ersten acht Minuten der zweiten Halbzeit erzielte die HG 85 Köthen durch Tobias Ufer und Robert Wagner lediglich zwei Tore, hingegen warfen die Schönebecker gleich fünf zum 20:23-Zwischenstand. Die Köthener waren nicht in der Lage, sich entscheidend abzusetzen, weil sie in der Abwehr zu lax agierten und damit Lücken gewährten, die der Gastgeber auch nutzte. Erst als sie in ihrer Abwehr konzentrierter zu Werke gingen, versiegte der Angriffsdruck der Schönebecker. Und vorne waren Ants Benecke, Roman Bruchno und Sebastian Retting nicht mehr zu halten. Als ein Gegenstoß auf den anderen folgte, weil der Gastgeber durch Fehler in seiner Offensive dies erlaubte, begann die HG 85-Kür. Sie endete mit einem 7-Tore-Vorsprung, der die Verhältnisse optisch gerade rückte.

Zum Bild: Thomas Karl (Zweiter von rechts) erzielte drei Tore als Kreisläufer.

Aufstellung:
Patrick Tuchen; Ants Benecke 3/1,Roman Bruchno 3,Steffen Cieszynski 5, Thomas Karl 3, Robert Kreller 7, Matthias Lache 2, Sebastian Retting 6,Tobias Ufer 3, Rene Uelsmann 4/2, Robert Wagner 1
Siebenmeter: Schönebeck 5/5 - HG 85 Köthen 5/3
Zwei-Minuten-Strafen: Schönebeck 2 - HG 85 Köthen 1

Quelle: www.hgkoethen.de

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