Startbeitrag von Der Pateam 17.05.2007 15:24
Brigitte Lassmann-Moser bringt es in er letzten NÖN Ausgabe in ihrem persönlichen Kommentar auf den Punkt:
ZWETTLS WIRTSCHAFT VERHINDERT NEUANSIEDLUNGEN VON BETRIEBEN
Dass die Lohnsummensteuer in Zwettl trotz steigendem Wirtschaftswachstums stagniert oder sogar rückläufig ist, sollte bei den verantwortlichen Kommunalpolitiker die Alarmglocken schrillen lassen. Da helfen auch die Schönredereien von BGM Prinz nichts, dessen Volkspartei das Schlamassel mitzutragen hat.
Ein Möbel Lutz alleine macht noch keinen Sommer. Spielcasinos und Wettcafes saugen auch mehr Geld aus der Region als Rückflüsse zu erwarten sind.
Es macht den Anschein, als ob Betriebsansiedlungen mit höher qualifizierten Jobs oder Mitbewerbsverhältnissen zu bestehenden Zwettler Betrieben nicht erwünscht wären.
BAUBRANCHE
Der Firma Strabag hat man das Leben in Zwettl mehr als schwer gemacht. Die für die Strabag so wichtige strategisch Asphaltmischanlage wurde verhindert. (Siehe Beitrag „Zwettler Asphaltgeschichten“, dann wissen Sie warum). Auch bei den öffentlichen Auftragsvergaben wurde sie schwer benachteiligt. Die Strabag ist nach Rastenfeld abgewandert, die Stadt Zwettl hat damit um die 70.000 Euro Kommunalsteuer verloren.
INDUSTRIEGRUNDSTÜCKE
kosten in Zwettl ein kleines Vermögen. Die Stadtgemeinde Zwettl unternimmt nichts, um den Spekulanten und Verhinderern das Handwerk zu legen. Ein neues Industriegebiet würde das Problem der hohen Kosten lösen, doch es scheint seitens der Politik kein Handlungsbedarf.
KREDITWIRTSCHAFT
Auch da wird in Zwettl sehr einseitig agiert. Der größte Teil der öffentlichen Auftragsvergaben landen bei der Sparkasse Zwettl, wo Politiker und politische Günstlinge ihre Nebenjobs im Aufsichtsrat verrichten dürfen. Die anderen Zwettler Banken werden auch ohne der Stadtgemeinde überleben, nur ist das das absolut falsche Signal für weitere Betriebsansiedlungen.
POLITISCHE INTERVENTIONEN
gegen neue Betriebe, die den harmonischen Ablauf der Zwettler Wirtschaft stören könnten, sind an der Tagesordnung. Da wagt sich so mancher Stadtrat sogar so weit hinaus, dass man ihm einen Amtsmissbrauch anhängen könnte.
HOCHPREISPOLITIK
Wenig bis gar kein Wettbewerb verhindert Innovation, Wirtschaftswachstum und angemessene Produktpreise. So darf man sich nicht wundern, wenn viele Zwettler nach Krems, St. Pölten und Wien zum Einkaufen fahren. Auch auswärts tanken soll sehr beliebt sein, da viele nicht mehr die hohen Treibstoffpreise hinnehmen wollen.
DIE LÖSUNG FÜR ZWETTL
Abwahl der ÖVP. Egal ob SPÖ, GRÜNE, FPÖ oder eine neue Bürgerbewegung. Mit normalen Hausverstand kann es für die Zwettler nur besser werden. Nur so besteht wenigstens für die nächsten Generationen die Hoffnung, bessere Arbeitsbedingungen und Löhne in der Bezirksstadt vorzufinden.
ZWETTLS WIRTSCHAFT VERHINDERT NEUANSIEDLUNGEN VON BETRIEBEN
Dass die Lohnsummensteuer in Zwettl trotz steigendem Wirtschaftswachstums stagniert oder sogar rückläufig ist, sollte bei den verantwortlichen Kommunalpolitiker die Alarmglocken schrillen lassen. Da helfen auch die Schönredereien von BGM Prinz nichts, dessen Volkspartei das Schlamassel mitzutragen hat.
Ein Möbel Lutz alleine macht noch keinen Sommer. Spielcasinos und Wettcafes saugen auch mehr Geld aus der Region als Rückflüsse zu erwarten sind.
Es macht den Anschein, als ob Betriebsansiedlungen mit höher qualifizierten Jobs oder Mitbewerbsverhältnissen zu bestehenden Zwettler Betrieben nicht erwünscht wären.
BAUBRANCHE
Der Firma Strabag hat man das Leben in Zwettl mehr als schwer gemacht. Die für die Strabag so wichtige strategisch Asphaltmischanlage wurde verhindert. (Siehe Beitrag „Zwettler Asphaltgeschichten“, dann wissen Sie warum). Auch bei den öffentlichen Auftragsvergaben wurde sie schwer benachteiligt. Die Strabag ist nach Rastenfeld abgewandert, die Stadt Zwettl hat damit um die 70.000 Euro Kommunalsteuer verloren.
INDUSTRIEGRUNDSTÜCKE
kosten in Zwettl ein kleines Vermögen. Die Stadtgemeinde Zwettl unternimmt nichts, um den Spekulanten und Verhinderern das Handwerk zu legen. Ein neues Industriegebiet würde das Problem der hohen Kosten lösen, doch es scheint seitens der Politik kein Handlungsbedarf.
KREDITWIRTSCHAFT
Auch da wird in Zwettl sehr einseitig agiert. Der größte Teil der öffentlichen Auftragsvergaben landen bei der Sparkasse Zwettl, wo Politiker und politische Günstlinge ihre Nebenjobs im Aufsichtsrat verrichten dürfen. Die anderen Zwettler Banken werden auch ohne der Stadtgemeinde überleben, nur ist das das absolut falsche Signal für weitere Betriebsansiedlungen.
POLITISCHE INTERVENTIONEN
gegen neue Betriebe, die den harmonischen Ablauf der Zwettler Wirtschaft stören könnten, sind an der Tagesordnung. Da wagt sich so mancher Stadtrat sogar so weit hinaus, dass man ihm einen Amtsmissbrauch anhängen könnte.
HOCHPREISPOLITIK
Wenig bis gar kein Wettbewerb verhindert Innovation, Wirtschaftswachstum und angemessene Produktpreise. So darf man sich nicht wundern, wenn viele Zwettler nach Krems, St. Pölten und Wien zum Einkaufen fahren. Auch auswärts tanken soll sehr beliebt sein, da viele nicht mehr die hohen Treibstoffpreise hinnehmen wollen.
DIE LÖSUNG FÜR ZWETTL
Abwahl der ÖVP. Egal ob SPÖ, GRÜNE, FPÖ oder eine neue Bürgerbewegung. Mit normalen Hausverstand kann es für die Zwettler nur besser werden. Nur so besteht wenigstens für die nächsten Generationen die Hoffnung, bessere Arbeitsbedingungen und Löhne in der Bezirksstadt vorzufinden.
Es gibt eine lange Liste von verhinderten Betrieben in Zwettl, aber es wird uns offiziell immerwieder vorgegaukelt, dass die schlechte Infrastruktur des Waldviertels Schuld daran wäre, dass sich bei uns kein produzierendes Gewerbe niederlässt. Das ist Sand in die Augen der Bürger, die nun glauben, dass der nun stattfindende Straßenausbau samt Umfahrung des Rätsels Lösung sein könnte. Wenn aber die Verhinderung so weitergeht, haben wir dann trotz allem keine Betriebe, aber dafür den Transit-Verkehr vor der Haustür.
Ein Beispiel gefällig, dass das Argument von den schnellen Verkehrsverbindungen oft nur ein Ammenmärchen der Straßenbauer und der Frächterlobby ist:
Unlängst gab es einen Beitrag in "NÖ-Heute" über eine Technologiefirma, die Anlagen bzw. Teile davon produziert, u.a. für Großaufträge in China. Die Firma expandiert an ihrem Standort. Und wo befindet sich dieser Standort? An der Westautobahn? An der Südautobahn? Weder noch, sondern in einer Ortschaft im tiefsten Alpenvorland im Mostviertel! Keine Autobahn, keine Schnellstraße weit und breit, gerade einmal eine kurvenreiche Bundesstraße. Also ...
Man will somit in Zwettl offensichtlich
a) direkte Konkurrenz verhindern,
b) verhindern, dass Fachkräfte zu neuen besser bezahlenden Betrieben abwandern könnten. Da viele aus berechtigten Gründen das Auspendeln scheuen, werden sie mangels Alternativen mit einer unterbezahlten Arbeitsstelle abgespeist und das Lohnniveau bleibt so gedrückt.
PS: EIN GUTTEIL JENER, DIE ZWETTL WIRKLICH REGIEREN, SITZEN NICHT IM GEMEINDERAT!
von Wers glaubt wird selig - am 17.05.2007 17:39
Technologiefirmen haben für die Zwettler Wirtschaft einen entscheidenden Nachteil: Das Lohnniveau
Deshalb wird verhindert, was nur verhindert werden kann. In ihrer grenzenlosen Dummheit bestimmen Politiker zu Gunsten einiger gegen die Bürger der Region.
Mit den leichtgläubigen Waldviertlern haben die Politiker natürlich ein leichtes Spiel. Unten wird fleißig gearbeitet, oben fleißig abkassiert.
Arbeitsmuskel x Hausverstand = Wirtschaftsleisung
von Yes! - am 17.05.2007 18:07
Noch nie standen so viele Geschäfte leer wie jetzt. Es werden noch mehr werden. Da helfen weder grüne Fahnen noch rote Herzen.
von Robert - am 17.05.2007 20:42
unterschreiben. Nur um kein Missverständnis zu produzieren. Gemeint sind die Arbeitsplätze durch Betriebsansiedlungen,
nicht die, die durch den Straßenbau entstehen.
Genau genommen kann alles unterschrieben werden, weil politische Versprechen nicht einklagbar sind. Für die Bürger
bleibt wenigstens ein Gedächtnisprotokoll, wie man sie wieder einmal über den Tisch gezogen hat.
von Rübezahl - am 18.05.2007 05:01
geraten, wie die Zwettler OEVAUPE Regierung.
von Robinson Crusoe - am 19.05.2007 06:35
dürften in Turbulenzen geschlittert sein.
Auch ÖVAUPE-Noch-Stadtrat Erwin Engelmayr dürfte
in einen maximalen Strudel geschlittert sein.
Er ist seit Wochen weder zu sehen noch hören.
Die Großhalsauer Kläranlage wird doch nicht zum Sargnagel
für Ihn und möglicherweise die gesamte ÖVAUPE Zwettl ?
von Freitag - am 19.05.2007 19:55
StR Erwin Engelmayr beantragt, folgende Resolution an den Bauwerber Fa. Strabag sowie an die Bezirkshauptmannschaft Zwettl als Bau- und Gewerbebehörde zu richten:
„Der Gemeinderat der Stadtgemeinde Zwettl-NÖ spricht sich gegen die Errichtung einer Asphaltmischanlage am geplanten Standort in der Gemeinde Großgöttfritz, KG Großweißenbach, in unmittelbarer Nachbarschaft zur KG Böhmhöf, Stadtgemeinde Zwettl, aus und begründet dies damit, dass an das Betriebsareal unmittelbar die Ortschaft Böhmhöf angrenzt und die nächsten bewohnten Häuser nur in einer Entfernung von 50 – 100 m gelegen sind. Insbesondere für die Bewohner dieser Häuser, aber auch für die gesamte Ortschaft Böhmhöf würde der Betrieb der geplanten Anlage eine unzumutbare Beeinträchtigung durch die zu erwartenden Immissionen von Lärm sowie Rauch- und Geruchsbelästigung, nicht zuletzt auch durch den damit verbundenen LKW-Lieferverkehr, mit sich bringen und die Lebensqualität empfindlich verschlechtern.
Auch für das Hotel-Restaurant Schwarzalm, das sich in den letzten Jahren zu einem renommierten Seminarhotel entwickelt hat und deren Qualitätsmerkmal die einzigartige Lage in einer unberührten Natur ist, wäre die relative Nähe einer Asphaltmischanlage eine schwere Beeinträchtigung.
Der Gemeinderat richtet daher an die Fa. Strabag als Bauwerber den dringenden Appell, von der Errichtung der Asphaltmischanlage am geplanten Standort Abstand zu nehmen.
Die Bezirkshauptmannschaft Zwettl als Bau- und Gewerbebehörde wird ersucht, den vorgebrachten Einwendungen Rechnung zu tragen und das Ansuchen der Fa. Strabag abzuweisen.“
OK, wenn ein Standort nicht ideal ist, muss man sich nach einem anderen Platz umsehen. Das Gemeindegebiet von Zwettl dürfte dafür groß genug sein.
Die Stadtregierung hat aber in der Sache den Eindruck hinterlassen, dass man gar nicht daran interessiert ist, die Firma Strabag in Zwettl zu halten. Das dürfte auch die Firma so empfunden haben und ist nach Rastenfeld abgewandert. Zum Schaden der Stadt Zwettl und zum Vorteil der Marktgemeinde Rastenfeld.
Wenn man jetzt noch die Auftragsvergaben für Asphaltierungsarbeiten näher betrachtet, muss man zu dem Schluss kommen, dass bei der Verhinderung der zweiten Asphaltmischanlage einige ihre Finger im Spiel gehabt haben.
von Verhinderer - am 20.05.2007 07:53
Soll man als Bürger wirklich denken müssen, dass Politiker nur heiße Luft produzieren, dass nur erzählt wird, was die Bürger hören wollen?
von Herbert - am 20.05.2007 09:45
von Gerlinde - am 20.05.2007 16:07
von Spekulant - am 23.05.2007 09:30
von CCCP - am 01.06.2007 19:58
von Fragender - am 03.06.2007 13:39
Fragen über Fragen und keine Antworten, zumindest von den politischen Verantwortlichen.
von nachdenklicher Zwettler - am 03.06.2007 14:47