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Eisenbahnforum Nordostbayern
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Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 6 Monaten
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Guliver, Stilllegungskandidat, Martin Pfeifer, Neuenmarkt

PM der DB: Bahnausbau in Bayern, Masterplan 2030

Startbeitrag von Neuenmarkt am 15.10.2009 17:06

Bayern und Bahn wollen Schienenangebot im Freistaat ausbauen
Überspringen: Bayern und Bahn wollen Schienenangebot im Freistaat ausbauenStaatsregierung fordert vom Bund stärkere Investitionen / Ausbau im bayerischen Chemiedreieck vordringlich / DB: Deutlicher Anstieg der Fahrgastzahlen Indiz für erfolgreiche Strategie
(Berlin, 15. Oktober 2009) Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer, Verkehrsminister Martin Zeil sowie DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Grube und der bayerische Konzernbevollmächtigte Klaus-Dieter Josel haben sich heute in einem Spitzengespräch über die Entwicklung der bayerischen Infrastruktur und über Konzepte im Schienengüter- und Schienenfernverkehr ausgetauscht. Im Mittelpunkt standen dabei die Umsetzung der wichtigsten Infrastrukturvorhaben in Bayern und die Frage der erforderlichen Investitionsmittel von Seiten des Bundes. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer fasste als Ergebnis zusammen: „Wir haben viele gemeinsame Ziele. Ich erwarte für die Zukunft sichtbare weitere Verbesserungen im bayerischen Netz und ein entsprechendes Engagement der Bahn.“ DB-Chef Grube fügte hinzu: „Wir möchten die enge Zusammenarbeit mit dem Freistaat, einem unserer wichtigsten Partner, intensivieren. Gemeinsam wollen wir den Ausbau der bayerischen Infrastruktur voranbringen. Selbstverständlich halten wir auch an der Umsetzung aller vereinbarten Vorhaben fest.“

Der Freistaat Bayern und die Deutsche Bahn gehen davon aus, dass die Mobilität und das Verkehrsaufkommen auf den bayerischen Schienenstrecken langfristig stetig steigen werden. Gemeinsam wollen sie sich daher für eine deutliche Anhebung der Bundesmittel für Investitionen in das Netz stark machen. „Die Investitionen in die klimafreundliche Schiene müssen Priorität haben. Im Freistaat gibt es allein im Bedarfsplan Schiene wichtige Neu- und Ausbauvorhaben ohne Finanzierungs- und Realisierungshorizont in Höhe von circa 5,5 Mrd. Euro. Hier sind deutlich mehr Bundesmittel und ein belastbares langfristiges Ausbau- und Finanzierungskonzept notwendig. Wir wollen als Hauptnutzer des Netzes dabei eingebunden werden“, betonte Bayerns Verkehrsminister Zeil.

DB-Chef Grube sieht die DB im Freistaat gut gerüstet: „Mit dem bundesweiten Wachstumsprogramm und dem „Masterplan Bayern 2030“ verfolgt die Bahn in Deutschland und Bayern eine langfristige Strategie zur Entwicklung der verkehrlichen Infrastruktur. Denn es besteht kein Zweifel daran, dass die Kapazität auf den bayerischen Strecken weiter erhöht werden muss.“

Neben vielen weiteren Themen wurde auch der Ausbau der internationalen Schieneninfrastruktur diskutiert. „Gerade der Ausbau von TEN-Strecken wie der Magistrale Paris – Bratislava mit den bayerischen Teilstücken Ulm-Augsburg-München-Freilassing muss höchste Priorität haben. Wir begrüßen, dass die Bahn die Vorentwurfsplanung für den Abschnitt München – Mühldorf – Freilassing eingeleitet hat wie im letzten Spitzengespräch im Februar vereinbart. Entscheidend für die Realisierung wird letztlich sein, dass die Bahn eine entsprechenden Priorisierung bei den notwendigen Mitteln für die späteren Planungsschritte und den anschließenden Ausbau vornimmt“, betonten Bayerns Ministerpräsident Seehofer und Verkehrsminister Zeil. Auch DB-Chef Grube hob die Bedeutung des Ausbaus zwischen München und dem Bayerischen Chemiedreieck hervor: „Der Ausbau der Strecke steht auch bei der DB ganz oben auf der Agenda. Wir freuen uns, dass wir hier durch Mittel aus den Konjunkturprogrammen den schrittweisen Ausbau beschleunigt vorantreiben können.“

Gegenstand des Gesprächs waren auch die notwendigen Ausbaumaßnahmen der Schieneninfrastruktur im Zuge der starken Wachstumsdynamik im Raum München. Grube: „In der Metropolregion München wird die Mobilität weiter deutlich ansteigen, der Bau der 2. Stammstrecke ist hier ohne verkehrliche Alternative.“ Weitere wichtige Ziele seien der Erdinger Ringschluss sowie eine deutliche Verbesserung der Flughafenanbindung.

Bahn und Bayern betonten auch die erfolgreiche Entwicklung bei den Fahrgastzahlen im Freistaat. In diesem Jahrzehnt wuchs die Zahl der Bahnreisenden, die Zugflotte wurde vielfach modernisiert sowie Strecken neu- und ausgebaut, allen voran die Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen München und Nürnberg. DB-Chef Grube „Bayernweit verzeichnen wir 50 Prozent mehr Fahrgäste in den Regionalzügen, verglichen mit Anfang der 90er Jahre. Auf unserer neuen Paradestrecke München-Nürnberg fand der gleiche, erfreuliche Zuwachs binnen zweieinhalb Jahren statt.“ Bayerns Verkehrsminister Zeil ergänzte abschließend: „Dieses erfreuliche Ergebnis ist vor allem auf die erfolgreiche Bestellpolitik des Freistaats zurückzuführen, die wir auch künftig fortsetzen wollen.“

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher
[www.deutschebahn.com]

Anmerkung von mir:

Wenn man sieht wie lange die an den paar KM zwischen Augsburg und München bauen und was unsere Nachbarn in der gleichen Zeit erreicht haben ...

Antworten:

Servus,

man kann diese Presse-Mitteilung ganz einfach auf drei Worte kürzen: "Bla Bla, Selbstbeweihräucherung"

von Martin Pfeifer - am 15.10.2009 17:39
dd

von Stilllegungskandidat - am 15.10.2009 21:25

Ausbau der KBS 940 eigentlich schon seit 1871 geplant

Eigentlich ist ein zweigleisiger Ausbau dieser Strecke doch schon seit ihrem Bau vorgesehen. Der Grund dafür befindet sich seit dem im Besitz der Bahn bzw. ihrer Vorgängergesellschaften.

Das sich hier nichts tut ist für mich unverständlich. Auch weil ich aus familiären Gründen mit dem "Schicksal" des Bahnübergangs in Hörlkofen verbunden bin. Dieser Bahnübergang (+letzte Ortsdurchfahrt der St 2331 zwischen Erding und der Autobahn) führt jeden morgen zu erheblichen Staus in Hörlkofen. Solange die Bahnstrecke hier nicht ausgebaut wird, weigert sich Bayern als Baulastträger den Bahnübergang zu beseitigen. Dazu kommt, das bis 2011 die A 94 bis nach Pastetten geführt wird. Somit werden hier noch mehr Autos diese St 2331 befahren und die Staus dort noch länger werden.

von Guliver - am 16.10.2009 09:42
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