Startbeitrag von Wunsiedel-Holenbrunn Hbfam 02.10.2010 12:01
steht leider bislang nur in der heutigen Printausgabe (Wirtschaftsteil).
Im Artikel geht es primär um die Verlagerung von 20 Arbeitsplätzen nach Hof
(aufgrund Regio Nordostbayern); zudem die zitierte Aussage von einem Herrn Domke,
dass bis spätestens Ende 2012 alle 610er in Hof gewartet und beheimatet werden.
von nvf - am 02.10.2010 12:31
Re: hoffentlich...
Plus 20 Arbeitsplätze schön und gut, leider verschweigt der Zeitungsbericht jedoch die vielen Arbeitsplätze, die durch den RB-Betreiberwechsel 2011 hier in Hof verlorengehen.
von fahr-gast - am 02.10.2010 13:09
Servus,
ich möchte hier keinem auf die Füsse treten, aber etwas besseres als die Zuständigkeit der Hofer Werkstatt kann den Pendos eigentlich nicht passieren. Vor mir aus sollen sie die Fahrzeuge schon morgen umbeheimaten.
Ist eigentlich schon klar, wie die Pendos zukünftig nach NHO gelangen? Bei den aktuellen Umläufen erreichen sie ja Hof nur noch mit Einzelleistungen.
von Martin Pfeifer - am 02.10.2010 15:10
Überleg doch mal, wie 2008 die 628.2 nach Hof gekommen sind. Als Tfzf via Bayreuth...
Gruß
Jan
von 628 245-2 - am 02.10.2010 16:41
Ich denke mal, auf der Schiene ... ;-)
von nvf - am 02.10.2010 16:43
Ich glaube, Martin meint nicht die Umbeheimatung, sondern die laufplantechnische Anbindung.
Bis zur Umbeheimatung ist ja noch ein gutes Jahr Zeit.
Mit dem heutigen Laufplan wäre das ungünstig, denn da gibt es wirklich nur eine einzige Planleistung (Sa: 3473, 23:41 an NHO und So: ab 5:13 mit 3474).
Extrem schlecht für die Anbindung des Heimatwerkes.
von nvf - am 02.10.2010 16:54
Weitere Leistungen werden sicherlich auch auf die 610 übergehen. Aber da war doch mal was von wegen Neigetechnik und Streckenausrüstung. Können die 610 nach Würzburg bogenschnell fahren? Oder geht das dort nur mit 612?
Gruß
Jan
von 628 245-2 - am 02.10.2010 17:27
Das Einsatzgebiet wird wohl unverändert bleiben (also von Nürnberg aus nach Bayreuth, Marktredwitz(-Cheb), Neustadt W/N, Schwandorf(-Furth im Wald;-Regensburg)). Es müsste dann eben einen mindestens täglich verkehrenden Pendo nach Hof geben, um den Fahrzeugtausch sicherzustellen.
von Der Ex-Wiesauer - am 02.10.2010 17:52
spekulativ...
Zumindest ein mal Riesenschritt für eine technische Erholung der VT610-Flotte, und für die Mitarbeiter ein Ausgleich für die wegfallenden 628er.
von guest - am 02.10.2010 18:23
Warum soll das ein "geiles" Motiv sein?
von domos - am 02.10.2010 18:33
Re: spekulativ...
Zwischen Weiden und Marktredwitz liegen Balisen, d.h. der 610 kann da nur bogenlangsam fahren.
von Thomas Gabler - am 02.10.2010 18:47
Re: spekulativ...
Gruß
Jan
von 628 245-2 - am 02.10.2010 18:54
Gruß
Jan
von 628 245-2 - am 02.10.2010 18:55
Sollten üblicherweise eh nur maximal vier Stück sein, Herr Mehrfachtraktionssteuerungsspezialist.
von domos - am 02.10.2010 19:00
von Der Ex-Wiesauer - am 02.10.2010 19:04
von Harald - am 02.10.2010 19:08
Weil sich für manch einen um Bad Steben die Welt dreht...
von 352 001-2 - am 02.10.2010 20:28
von Der Ex-Wiesauer - am 02.10.2010 20:36
Re: spekulativ...
M.W. gilt für den Abschnitt Irrenlohe - Weiden dasselbe.
Viele Grüße
Tobias
von Schwandorfer - am 02.10.2010 22:38
Re: spekulativ...
Wenn es für Fahrplanwechsel 2010 geplant gewesen wäre, hätte man das jetzt - also gut 2 Monate vorher - doch schon direkt schreiben können und nicht mit dem dehnbaren Begriff "bis spätestens 2012" kommen müssen.
Viele Grüße
Tobias
von Schwandorfer - am 02.10.2010 22:39
Re: hoffentlich...
Würde ich mir zwar auch wünschen, halte ich aber ehrlichgesagt für eher unwahrscheinlich, wenn man bedenkt, daß die Neigetechniklinien mit Betriebsaufnahme 12/2015 ausgeschrieben werden sollen und man sich mit den 610 wohl kaum mehr bewerben können wird (mit welchen Fahrzeugen wird man das dann eigentlich???).
Viele Grüße
Tobias
von Schwandorfer - am 02.10.2010 22:43
Re: hoffentlich...
Das wird alles auf den 612er hinauslaufen. Mein Beileid an alle betroffenen Kunden.
von TEE - am 03.10.2010 01:18
Re: hoffentlich...
Wenn ich mich recht erinnere, sind hierfür doch keine Neufahrzeige, sondern auch VT ab Baujahr 1991 zugelassen. Eine Ausschreibung die direkt auf die DB zugeschnitten ist.
von fahr-gast - am 03.10.2010 11:35
Re: hoffentlich...
Die 610er sind doch vom Freistaat mitfinanziert, die wären doch schön blöd, wenn sie jetzt Neufahrzeuge fordern würden.
von Thomas Gabler - am 03.10.2010 11:41
Re: hoffentlich...
Ich habe bislang noch keine genaueren Ausschreibungskonditionen diesbezüglich gesehen. Wenn es denn so wäre (Fz ab Bj 1991) dann könnte man sich eigentlich die ganze Ausschreibung schenken.
Gibt es denn eine Quelle dafür?
Viele Grüße
Tobias
von Schwandorfer - am 03.10.2010 20:11
Re: hoffentlich...
So toll die 610er früher mal waren, die haben in der neuen Ausschreibung nichts mehr verloren und die 612er sind noch nicht so alt, daher werden sie wohl leider weiterverwendet und terrorisieren die Kunden mind. 10 weitere Jahre.
Man kann aber dann gleich eine Direktvergabe machen, das wäre ehrlicher, da bietet sonst eh keiner mit.
von TEE - am 03.10.2010 21:59
"Sollten üblicherweise eh nur maximal vier Stück sein, Herr Mehrfachtraktionssteuerungsspezialist."
Es spricht aber absolut nichts dagegen, eine 4-fachtraktion als Vorspann vor einem 5. 610 zu fahren!
Es können sehr wohl mehr als 4 unterwegs sein. Aber nicht mehr als eine Mehrfachtraktion ;-)
von apfelpfeil - am 04.10.2010 12:45
Deshalb schrieb ich ja "üblicherweise" ;-)
von domos - am 04.10.2010 14:12
Re: hoffentlich...
von domos - am 04.10.2010 14:15
Re: hoffentlich...
Gerade für die Strecke Traunstein - Traunreut und andere Nebenstrecken mit tw. kurzen Halteabständen ist der 628 doch tödlich, es braucht ein spurtstarkes Fahrzeug.
Die 628 könnte man ja zu 629 umbauen, wäre auch eine vernünftige Idee, es gibt ja genug 628 und der Nachteil ist eben die lahme Beschleunigung.
von TEE - am 04.10.2010 14:37
Na ja, halt so eine schier endlose Schlange aus 20 Pendos, so halt wie bei einem menschlichen Umzug von einer Wohnung zur nächsten...
von Martin Pfeifer - am 04.10.2010 19:42
Gruß, domos
von domos - am 05.10.2010 07:59
Die 648 und 642 können die Fahrzeiten des 610 auf diesen Strecken m. W. nicht halten, außerdem fehlen sie dann auf "ihren" Strecken.
Die 610 sollten halt nach und nach ihrem neuen Heimatwerk zugeführt werden - oder nur bei Bedarf. Außerdem können sie ja in Nürnberg, wo sie seit Jahren gewartet werden, auch nach 2010 noch "behandelt" werden. Auch wenn sie in Hof beheimatet sein werden.
Gruß
Jan
von 628 245-2 - am 05.10.2010 11:43
Was weißt Du noch, was ich schon weiß? :D :D
von domos - am 05.10.2010 13:52
Re: hoffentlich...
Servus,
meines Wissens nach geht es um den Anschlußvertrag an den großen Verkehrsvertrag zwischen DB und BEG für alle noch nicht ausgeschriebenen Regionalverkehrs-Leistungen. Der wurde frei verhandelt, es sollte im wesentlichen das heute laufende Material bis zur Ausschreibung der Strecke eingesetzt werden.
Im übrigen ist das Alter der Pendos von 20 Jahren per se kein Ausschluß-Kriterium. Auch andere Fahrzeuge, die dieses Alter heute bereits weit überschritten haben, laufen noch. Ich denke da an die 110'er, die Baureihe 218 und auch die ganzen modernisierten Silberlinge. Eisenbahn-Fahrzeuge von damals(R) sind für eine Lebensdauer von 30 Jahren ausgelegt. Dumm wird es nur, wenn bei der zur Hälfte dieser Zeit vorgesehenen großen Aufarbeitung gespart wird, was man leider bei den Pendos getan hat. Neue Sitze rein, den Innenraum neu verkleidet und beleuchtet sowie dekoriert (die ganzen Aufkleber usw), schon macht der Pendo zusammen mit Neulack erst einmal optisch was her. Und wenn man der Technik etwas Liebe, Pflege und Ersatzteile gibt, sind es wieder die zuverlässigen Fahrzeuge aus der Anfangszeit. Nur dazu ist man bei DB Regio zumindest heute nicht bereit. Leider.
von Martin Pfeifer - am 07.10.2010 17:31
Re: hoffentlich...
Wobei es bei Loks doch noch etwas einfacher ist, als bei Triebwagen. Vor Allem die sicherlich komplizierte Steuerung der Pendos ist bestimmt nicht zu unterschätzen.
Das müsste man aber im Falle 610 etwas gesondert betrachten, da die Reihe 610.0 ja nicht unbedingt für den Regelverkehr gedacht war und eher eine Splittergattung zum Erproben darstellte. (Wobei man dem die 217 gegenüberstellen könnte, die auch nur Testbaureihe sein sollte und zum Teil heute noch fährt)
von domos - am 08.10.2010 20:51
Re: hoffentlich...
Technisch dürfte in der Tat die Elektronik von damals die Lebensdauer bestimmen. Einfach weil der Lebensdauer-Zyklus von Halbleitern aller Art viel kürzer ist als der von Schienenfahrzeuge und es für damals verwendete IC's keinen Ersatz mehr gibt. Dann muß die Steuerung praktisch neu entwickelt werden, was mit entsprechendem Aufwand verbunden ist.
Eine Splittergattung war bei der alten Bundesbahn eine Baureihe mit weniger als 20 Tfz. Wie das die Bahn AG heute sieht, entzieht sich meiner Kenntnis. Es gibt da immer auch andere Gesichtspunkte wie Ersatzteil-Verfügbarkeit und Bedarf / Ersetzbarkeit. Bedarf gibt es noch, da zumindest der große Verkehrsvertrag BEG - DB Regio den Einsatz noch zulässt und die Frage der Ersetzbarkeit beantworte ich mit Blick auf die aktuellen Einschränkungen der Baureihe 612 sowie deren Knappheit mit "Nein".
von Martin Pfeifer - am 11.10.2010 03:10