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Eisenbahnforum Nordostbayern
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Frankenpost: Jetzt gehts richtig los mit Selb-Asch

Startbeitrag von Neuenmarkt am 30.10.2010 08:06

[www.frankenpost.de]

ich hoffe ihr habt nichts dagegen das euer Moderator die Beiträge zusammengefügt und nach oben gesetzt hat.

Antworten:

(Frankenpost) Selb-Asch / Heute Abstimmung im Stadtrat

Servus,

[www.frankenpost.de]

[www.frankenpost.de]

[www.frankenpost.de]

Hof Hbf "Hilfssteg soll länger bleiben":

[www.frankenpost.de]

von Wunsiedel-Holenbrunn Hbf - am 28.10.2010 06:37

Am dritten Frankenpostbeitrag

Hallo,

in dem Bürger "interviewt" werden, merkt man an den Aussagen, wie weit hier gedavht wird. Meist auch nicht weiter wie jener OB.

In die Zukunft? In die Verkehrszukunft?
St Florian......



malo

von nix mehr - am 28.10.2010 10:10

Und hier das Ergebnis der Selber Abstimmung zum Lückenschluß

12 Points gehen an :::

[www.frankenpost.de]

von Neuenmarkt - am 29.10.2010 04:08

Re: Am dritten Frankenpostbeitrag

Zitat
malo
Hallo,

in dem Bürger "interviewt" werden, merkt man an den Aussagen, wie weit hier gedavht wird. Meist auch nicht weiter wie jener OB.

In die Zukunft? In die Verkehrszukunft?
St Florian......



malo


Fahren zum Kippenkaufen. Fahren zum Tanken. Das sind wohl sortierte Aussagen, die die Zeitung abdruckt. Von einem vernüftigen Zusammenleben über die Grenzen hinweg, so wie zwischen Aachen und Maastricht, scheint man in der Wahrnehmung noch weit entfernt. Schade, dass man nach 20 Jahren Wende nicht weiter ist.

von Brotbüchse - am 29.10.2010 15:12

Die Umgehung hat ihren Verkehr merklich "eingebüst"

Hallo,

nachdem sich das Tanken in CZ immer weniger lohnt...
Oder wird es mehr, da die Kippen teurer werden?

Was den Tourismus anbelangt: So ist dieser auch rückläufig. Diejenigen, die dazu bisher rüber fuhren, sind großteils satt. Der Tagesausflugsverkehr sowieso.
Und zum billig essen ins restaurace: lohnt auch nicht mehr.
Brikett bekomme ich hier bessere und billigere.

Einzig: Spezialitäteneinkauf in den Läden.
Mal die bestimmte Sorte Bier, den Borovicka aus der Slowakei, einen guten Jelinek (Kirsch-Likör), mährischen Käse, usw...
Aber dafür extra mit der Karre fahren? Ok, Benzin dazu, den Nachbarn mitgenommen für seine Kippen. Das wars dann.

Was wird dann im Zug fahren, sofern er rollt?
Mit der Zeit wird es sich noch mehr normalisieren.
Keine Ahnung, in wie weit sich Berufsverkehr entwickeln mag, wenn heutige Betriebe jwd sind, janns weit draußen an der Autobahn...

Vielmehr ist zu wünschen, das z.B. besagter Holzverkehr in die Zellstoffbude nach Blankenstein im Verbund mit dem Lückenschluß durchs Höllental zu rollen beginnt.
Und mit der Linie Erfurt - Hof - Cheb ist auch mehr zu erwarten.

Weil zukünftig noch mehr auf die Straße?
Noch mehr Plattwalzen in Form der LKWs?
Nur zu, der Holzweg ist für uns alle offen.

Daseinsvorsorge!
Und komme nun keiner mit der "Rechnerei" wie sich eine Strecke rechnen soll...
Da schau mer mal bei den Straßen, Wasserkanälen und Flughäfen. Weil dann, dann wirds da gleich Zappenduster, wenn hier die Draufzahlerei mal ehrlich auf den Tisch kommt.
Zuschüsse sind nun da! Und verbraten wir sie lieber hier, bevor sinnlos im bayrischen Süden, in Griechenland oder sonst wo.

malo


von nix mehr - am 29.10.2010 16:34

Re: Die Umgehung hat ihren Verkehr merklich "eingebüst"

Zitat

Was wird dann im Zug fahren, sofern er rollt?


Dasselbe wie auf Furth - Ceska Kubice auch, tät ich mal sagen...
Irgendwie hab ich den Eindruck, daß man in der Oberpfalz und Niederbayern die Grenze schon weit mehr überwunden hat (im Sinne von internationalen Freundschaften usw.) als in Oberfranken - oder trügt der Schein hier nur?!

Viele Grüße

Tobias

von Schwandorfer - am 29.10.2010 16:40

Win-Win-Situation

Zitat
Schwandorfer
Dasselbe wie auf Furth - Ceska Kubice auch, tät ich mal sagen...
Irgendwie hab ich den Eindruck, daß man in der Oberpfalz und Niederbayern die Grenze schon weit mehr überwunden hat (im Sinne von internationalen Freundschaften usw.) als in Oberfranken - oder trügt der Schein hier nur?!


Das kann ich nicht sagen, allerdings gibt es in der Oberpfalz und in Niederbayern bereits sehr viele Städtepartnerschaften mit tschechischen Kommunen und dazu ist eine Europaregion geplant, wo neben der Oberpfalz, Niederbayern auch zwei tschechische Regionen und Oberösterreich vertreten ist, auch als Gegenpol zur Metropolregion Nürnberg.

Interessant ist ja dass Bayern weit mehr profitiert als viele glauben. Es kaufen sehr viele tschechische Bürger in Bayern ein, gerade in den Städten entlang der Grenze, da viele Dinge oftmals wesentlich günstiger sind als in Tschechien. Daher ist den Einzelhändlern geraten tschechisch zu lernen und sich mehr auf die tschechischen Kunden einzustellen.

Die Reaktivierung Plößberg - A¨ sehe ich positiv. Ein Provinzdorf wie Selb hat das bisher nur tw. erkannt, da einige Provinzpolitiker noch hinterm Mond leben.
Die Region kann von einer Reaktivierung nur profitieren.

von TEE - am 29.10.2010 16:52

Re: Und hier das Ergebnis der Selber Abstimmung zum Lückenschluß

Servus,

das ist ja eine Meisterleistung und ein Lehrstück der Demokratie. Da kommt ein Antrag der Opposition durch, weil von der Opposition alle Abgeordnete da sind und bei der Mehrheitsfraktion drei Stück entschuldigt fehlen. Das wirkt jetzt irgendwie so, das der Herr OB nicht weiter als der Buhmann da stehen wollte und deshalb nach einer Lösung gesucht hat, wie er und seine Mannen dagegen sein können, ohne das Projekt zu verhindern. Den ansonsten werden bei einer wichtigen Abstimmung auch alle Abgeordneten herangekarrt, egal wo sich gerade befinden. Da zählt nichts, Anwesenheit muß sein.

Ich verstehe jetzt die Zahlen nicht ganz: sind jene 350.000 Euro (der Anteil an den kommunalen Kosten von 840.000 EUR) genau der von Selb geförderte Beitrag, das heißt unter Ausnutzung aller Zuschüsse ist das benötigte Geld jetzt genau da? Sprich es kann gebaut werden und in Selb-Plößberg siegt der Wald nicht?

Wenn ja, es wäre ein historischer Moment und er erfüllt mich mit großer Freude!

von Martin Pfeifer - am 29.10.2010 17:34

KEC in Marktredwitz

Hallo,

nicht nur hier werden an Wochenenden gut 20% aus CZ zum Einkauf einfahren.
Was in Selb in den Baumärkten los ist.
Es hat sich hier schon einiges "normalisiert".
Wanderer und Skifahrer aus Böhmen sind hier im Fichtelgebirge auch üblich.

malo

von nix mehr - am 29.10.2010 19:12

Tschechen kommen nach Bayern

Also was ich in Ostniederbayern beobachten kann, ist eher die umgekehrte Richtung. Man trifft immer mehr Tschechen in Niederbayern. Kein Wunder steigen die Löhne dort ja an und die Krone gewann gegenüber dem Euro 20% an wert. Es lohnt sich also für Tschechen in Deutschland ihr Geld auszugeben. Für Deutsche dagegen wird es in Tschechien teuerer.

Wobei ich die Grenze hier im Bay. Wald schon langsam sinken sehe. Man bemüht sich stark um Partnerschaften. Schildert die Sehenswürdigkeiten auch in Tschechisch aus. Bietet mehr Tschechischkurse an. Man eröffnet neue Grenzübergänge. Der Blick öffnet sich da schon nach Osten. Als ich etwa bei der Eröffnung der Ilztalbahn einen Stand für das Bayerwald-Ticket betreute wurde ich sehr oft nach den Fahrplänen der CD und der CSAD gefragt. Diese veröffentlichen den Fahrplanflyer ja auch auf Deutsch [www.npsumava.cz] [www.npsumava.cz] und man erhält ihn hier bei den Touristinfos.

von Guliver - am 30.10.2010 07:35

Re: Tschechen kommen nach Bayern

Zitat
Peter_Wolf
Wobei ich die Grenze hier im Bay. Wald schon langsam sinken sehe. Man bemüht sich stark um Partnerschaften. Schildert die Sehenswürdigkeiten auch in Tschechisch aus. Bietet mehr Tschechischkurse an. Man eröffnet neue Grenzübergänge. Der Blick öffnet sich da schon nach Osten. Als ich etwa bei der Eröffnung der Ilztalbahn einen Stand für das Bayerwald-Ticket betreute wurde ich sehr oft nach den Fahrplänen der CD und der CSAD gefragt. Diese veröffentlichen den Fahrplanflyer ja auch auf Deutsch [www.npsumava.cz] [www.npsumava.cz] und man erhält ihn hier bei den Touristinfos.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.10.10 09:39 durch Peter_Wolf.


Deine Eindrücke kann ich bestätigen. Aber vielleicht liegt es auch daran, dass das oberfränkische Grenzkommando, welches sich im Verhalten viel bei den der DDR PKE abgeguckt hat, auch stückweit dafür verantwortlich ist, dass es im nördlichen Bereich Bayerns weniger Grenzgänger aus CZ gibt, wie in Niederbayern.

Wem unangenehme Kontrollen, und auch rechtliche fragwürdige Befragungen ("Was haben Sie da und da gemacht" ) jahrelang begegnet sind, der bleibt vielleicht einfach zu hause, wenn er merkt, dass er in D nicht gern gesehen ist. Jedenfalls habe ich ähnliche Art von Kontrollen in Altbayern weniger erlebt, so dass ich gern den Weg über Furth nach Tschechien nahm und die Schirndinger Kontrollen einfach umging. Aber das lag oft eben auch an einzelnen Akteuren - einer sprach sogar tschechisch, der sich von seinen Kollegen mal abhob.

Der Übereifer in OF mag wohl damit zu tun haben, die Kontrollen lange zu erhalten, um wohnortnah seinen Dienst zu schieben. Je mehr Auffälligkeiten ermittelt werden, desto wichtiger ist man nun. Grundregel der Polizei.

Übersehen hat man wohl, dass genau dieses Verhalten ein Zusammenleben der Menschen vor Ort eher verhindert bzw. verzögert. Bei Radio Prag gibt es ab und an immer wieder Berichte, über bay. Kontrollen, die wohl eher unverhältnismäßig sind. Man sollte auch im bay. Innenministerium begreifen, dass der Tscheche eine enorme Kaufkraft mitbringt. Faktisch alles an Waren, die man erwirbt, ist in D billiger - auch Lebensmittel. Die Einkaufsfahrten beleben die Wirtschaft vor Ort. Aber offenbar ist das eben schwer zu begreifen für Mitarbeiter bei der Polizei, die im Grenztourismus nur KippenSchmuggel und Schieberei vermuten.

Seehofers Fahrt nach Prag ist lange überfällig. Man muss einfach da auch in den Köpfen etwas einreißen. Und auch die Haltung des Selber Bürgermeisters zum Tanken zeigt eine provinzielle Engstirnigkeit, die sich an die distanzierte CSU-Haltung zu Tschechien anlehnt.

Auch ein zweisprachiger Auftritt von öffentlichen Websites, Flyern ist in Niederbayern viel weiter entwickelt - man ist dort einfach pragmatischer, obwohl man eher das Gegenteil vermuten würde.

Die Beziehungen zwischen Tschechien und dem sächs. Vogtland möchte ich hier nicht anführen. M. E. sind sie trotz offizieller Bekundungen noch viel schlechter, wie zw. Bayern und Tschechien. Aber das hat wohl viel mit der Geschichte der DDR zu tun. Und mit den „D-Mark“ Touristen aus der DDR nach der Wende.


von Brotbüchse - am 30.10.2010 09:23

Re: Und hier das Ergebnis der Selber Abstimmung zum Lückenschluß

Genau das Gleiche dachte ich auch, wahrscheinlich wollte der OB nicht als Totengraber der Bahnlinie in die Geschichte eingehen und man hat dann hinter den Kulissen (da gabs bestimmt auch diverse Telefonate usw) abgekartet, dass ein paar Stadtraete fernbleiben, so hat er bis zuletzt gegen die Bahnlinie gekaempft und sie doch nicht verhindert.
Lustig fand ich uebrigens z.T. die Kommentare auf frankenpost, vor allem den mit dem "Buergermeisterscheisshaus".
Das mit den interviewten Buergern wuerde ich nicht so negativ sehen, die meisten waren ja dafuer, klar haben die eher "lokale" Interessen, aber so ist es halt. Auf jeden Fall kann die Region nur gewinnen, denn wenn man immer was von einer Grenzlanduni faselt und die z.T. in Selb einrichtet, kann man dann von Cheb aus nach Selb mit der Bahn durchfahren, umgekehrt ist es ja nicht auszuschliessen, dass es zukuenftig Arbeitnehmer gibt, die in Selb wohnen und in Franzensbad, Asch oder Cheb arbeiten, ja ich weiss, Zukunftsmusik aber vor dem Krieg war die Baederrregion auch boomend und das deutsche Grenzland am Arsch der Welt.
Auch die Leutchen in Erkersreuth duerfen froh sein wenn sie einen Haltepunkt kriegen, wenn die naemlich mit ihren tollen Haeusern in 10 oder 20 Jahren "in die Jahre" kommen, die Kinder aus dem Haus sind, dann ist es ja meistens so, dass man merkt, dass es gar nicht so toll ist weitab vom Schuss zu wohnen, wenn man alt und siech wird, dann duerfen sie froh sein, wenn sie einen funktionierenden NAhverkehr haben. Das ist ja das Lustige, den Leuten im Grenzland werden immer BAugebiete am Arsch der Welt schmackhaft gemacht aber niemand sagt ihnen dass aufgrund der Bevoelkerungsentwicklung sie nie wieder das Geld rauskriegen werden, das sie in so ein Eigenheim stecken, weil einem ja heute schon die HAeuser und Wohnungen nachgeschmissen werden, da ist dann ein direkter Bahnanschluss zumindest ein Pluspunkt. Ich sehs ja selber wenn ich mal wieder meine Heimatstadt Tir besuchen will und aus RLP anreise, dann kann ich im Sommer entweder von Wiesau aus zu Fuss gehen, die Busverbindungen sind ein Witz oder ich muss mir ein Auto mieten. Und sowas nennt sich dann Kreisstadt.

von extirschenreuther - am 30.10.2010 10:01

Allfällig bis heute so

Hallo,

wie sagt doch immer Freund Jan aus M Boleslav: Dodadecne Drancovani Republiky
Das wurde aus Erfahrungen geboren.

Beliebtes Ziel auch heute noch: guggn!
Mluvite cesky? Ne mam!
Der größte Teil auch nach 20 Jahren nicht das allereinfachste :-(
"Nää, mir gomn schon immer nach Ääscher!"
Ein kehliges "ch" mit einem kurzem "e" eher in Richung "ä"? Cheb?
Da fällt gar noch ein Dscheb :-(

Wohl der Vorteil der Franken, Pfälzer, Niederbayern und sonstiger Randböhmen:
Dialekt und Wesensart sind sehr verwandt.

Ob hier nun im Raum Wunsiedel mehr kontrolliert wurde/wird, kann ich als hiesiger nicht beurteilen. Gewöhnung?
Andererseites: alles was weiter westlich als der Lkr WUN ist, wird heraus gezogen.
"Ausländer" sowieso. Und darunter leider auch CZ-Pendler.

Man stehe früh zeitig an der B303: das sind zumeist Konsumenten gen West. BT und N ist es schon.
Und in manchen Vogtlandbahnen via Schirnding, beim Umstieg in Marktredwitz, hört Tschechisch sehr häufig.

Es wird zunehmen! Und normal werden.
Schaut mal an den hiesigen Schulen, was hier an Sprachen ausgewählt! wird.

Eine Generation ist es schon, die nicht mehr weiß, was der Zaun hinter Hof und Schirnding war. Nochmal 20 Jahre, dann ist es hier wie im Saarland, im Schwarzwald, am Niederrhein. Man lebt zusammen!
Und dann ist es gut, das die Strecke lebt.

Doch es gibt halt Leute, die denken bis zum Gartenzaun, bzw. in der Periode eines gewählten OB...


malo


von nix mehr - am 30.10.2010 10:17

Re: Tschechen kommen nach Bayern

Zitat
Brotbüchse
Die Beziehungen zwischen Tschechien und dem sächs. Vogtland möchte ich hier nicht anführen. M. E. sind sie trotz offizieller Bekundungen noch viel schlechter, wie zw. Bayern und Tschechien.


Wobei ich persönlich die Beziehungen von Deutschen und Tschechen in Dresden jetzt als offen einschätze. Ich war überrascht wie selbstverständlich dort das Zusammenleben und -arbeiten ist.

von Guliver - am 30.10.2010 14:39
Zitat

ich hoffe ihr habt nichts dagegen das euer Moderator die Beiträge zusammengefügt und nach oben gesetzt hat.


Ehrlichgesagt finde ich es dadurch etwas unübersichtlich, weil alle Beiträge wieder die "neu"-Markierungen bekommen und ich dann nicht mehr weiß, was ich schon gelesen habe und was nicht...

Viele Grüße

Tobias

von Schwandorfer - am 30.10.2010 15:16

Re: Tschechen kommen nach Bayern

Zitat
Brotbüchse
Übersehen hat man wohl, dass genau dieses Verhalten ein Zusammenleben der Menschen vor Ort eher verhindert bzw. verzögert. Bei Radio Prag gibt es ab und an immer wieder Berichte, über bay. Kontrollen, die wohl eher unverhältnismäßig sind.


Davon war schon mehrfach zu lesen dass scheinbar tschechische Fahrzeuge unter Generalverdacht gestellt werden bzw. viele Tschechen den Eindruck haben, da sie überdurchschnittlich oft kontrolliert werden.

Zitat
Brotbüchse
Und auch die Haltung des Selber Bürgermeisters zum Tanken zeigt eine provinzielle Engstirnigkeit, die sich an die distanzierte CSU-Haltung zu Tschechien anlehnt.


Die CSU ist eben realitätsfremd und unmodern, nicht nur was die Haltung zu Tschechien angeht, aber gerade die Orte an der tschechischen Grenze müssen die Chancen begreifen die sie haben und sich auf die tschechischen Kunden einstellen. Mir sind mehrere Städte bekannt, wie z. B. Weiden, wo Läden für ihre Mitarbeiter Tschechischkurse durchgeführt haben.

Zitat
Brotbüchse
Die Beziehungen zwischen Tschechien und dem sächs. Vogtland möchte ich hier nicht anführen. M. E. sind sie trotz offizieller Bekundungen noch viel schlechter, wie zw. Bayern und Tschechien. Aber das hat wohl viel mit der Geschichte der DDR zu tun. Und mit den „D-Mark“ Touristen aus der DDR nach der Wende.


Da kann ich mich gut an die erste Zeit der Grenzöffnung erinnern, da hatte man durchaus den Eindruck dass die Beziehungen zum ehem. "Bruderstaat" nicht so toll waren und man westdeutschen Bürgern viel freundlicher entgegnete als ostdeutschen. Vielleicht liegt es ja auch an 1968 wo die DDR an vorderster Front in Prag einmarschieren wollte, so wie früher schon mal ein Regime.

Das Verhältnis zwischen Tschechien und Bayern ist hervorragend, auf kommunaler und regionaler Ebene (nur das Staatsministerium ziert sich eben). Für Niederbayern und die Oberpfalz kann man das bestätigen, wie das in Oberfranken ist, keine Ahnung.

von TEE - am 30.10.2010 23:52

Re: Tschechen kommen nach Bayern

Zitat
Peter Griffin
Zitat
Brotbüchse
Übersehen hat man wohl, dass genau dieses Verhalten ein Zusammenleben der Menschen vor Ort eher verhindert bzw. verzögert. Bei Radio Prag gibt es ab und an immer wieder Berichte, über bay. Kontrollen, die wohl eher unverhältnismäßig sind.


Davon war schon mehrfach zu lesen dass scheinbar tschechische Fahrzeuge unter Generalverdacht gestellt werden bzw. viele Tschechen den Eindruck haben, da sie überdurchschnittlich oft kontrolliert werden.


Kann ich aus eigener Anschauung bestätigen. Beim Grenzübergang Philippsreut sehe ich regelmässig auffällig unauffällige BMWs direkt hinter der Grenze mit zwei Schleierfandern besetzt. Oder gleich Polizeifahrzeuge. Auf tschechischer Seite bzw. auf der sächsischen Seite habe ich bisher noch keine Schleierfander gesehen.

von Guliver - am 31.10.2010 07:10

Re: Tschechen kommen nach Bayern

Zitat
Peter Griffin
Zitat
Brotbüchse
Die Beziehungen zwischen Tschechien und dem sächs. Vogtland möchte ich hier nicht anführen. M. E. sind sie trotz offizieller Bekundungen noch viel schlechter, wie zw. Bayern und Tschechien. Aber das hat wohl viel mit der Geschichte der DDR zu tun. Und mit den „D-Mark“ Touristen aus der DDR nach der Wende.


Da kann ich mich gut an die erste Zeit der Grenzöffnung erinnern, da hatte man durchaus den Eindruck dass die Beziehungen zum ehem. "Bruderstaat" nicht so toll waren und man westdeutschen Bürgern viel freundlicher entgegnete als ostdeutschen. Vielleicht liegt es ja auch an 1968 wo die DDR an vorderster Front in Prag einmarschieren wollte, so wie früher schon mal ein Regime.

....


Servus,

aus einigen Gesprächen mit Tschechen weiß ich, das der Einmarsch der Ostblockstaaten 1968 das Verhältnis zwischen der DDR und der CSSR vergiftet hat. Auch wenn die NVA nicht beteiligt war (das wollte die Sowjetunion nicht), er ging von deutschen Boden aus. Das reicht. Hinzu kommt, das die DDR-Bürger nach der Einführung des visafreien Reiseverkehrs die tschechische Wirtschaft im Bereich der Komsumgüter ziemlich belastet haben, weil sie in der CSSR ihre Mangelwirtschaft ausgeglichen haben. Und, so etwas habe ich auch im Riesengebirge (Polen) gehört, nur DDR-Bürger waren so gutgläubig im sozialistischen Ausland mit ihren "Brüdern" russisch zu sprechen. Denn: Brüder kann man sich nicht aussuchen, wohl aber Freunde.

von Martin Pfeifer - am 31.10.2010 07:44

Selb-Asch

Guten Morgen,

ich muss sagen ich bin höchst erfreut zu hören, das doch noch die Vernunft gesiegt hat! Gut, dies kann jeder anders sehen! Ich für meinen Teil hingegen bin "hoch erfreut" über dieses ergebnis, und kann nur sagen, das es deutlich für die Zukunft der ganzen Region beigetragen hat.

ICh selbst bin ja ursprünglich Oberbayer, gehe aber in spätestens 3 Jahren nach Hof wegen dem Schienengüterverkehr! Und wegen hoffentlich bald möglichen Direktanbindung von Hof nach Asch erwarte ich eigentlich durchweg positive Resonanzen für den SGV. Auch wenn es noch große Hürden zu meistern gibt, wie zum Beispiel den Ausbaud der Strecke für den Güterverkehr. Es wird mind. in Rehau ein weiteres Ausweichgleis benötigt, wenn der Takt so bleibt! Am besten wäre auch das ehemalige in Oberkotzau.

Auch ist somit für die Regionen in Südostthüringen, dem Vogtland und ganz Oberfranken besser, SGV in die Tschechei zu betreiben. Wobei bisher nur die Privaten auf Grund ihrer flexibilität Vorteile daraus ziehen können! Die DB (bzw Schenker Rail Deutschland AG) ist auf Grund ihres sog. Richtpunktverfahrens immer noch gebunden! Und das zu ändern, vor allem Sinnvoll, würde lange dauern.

Was ist ein Richtpunktverfahren? So wird bei der DB salop gesagt die Orientierung in Hub-ans-Spoke-Netz genannt. Jeder Bahnhof hat eine Richtzahl! Diese ist 5 Stellig und gibt codiert an, in welche Niederlassung der Bf/Gvst gehört, von welchen Knoten/Sattelieten mit Rangiermitteln aus der Bf/Gvst bedient wird und nach dem Strich, welcher bahnhof/Gvst es eigentlich ist!

Beispiel: Hof hat die Richtzahl 670-96! Hof ist nur von Marktredwitz angebunden! Das heist auch wenn ein Wagen in die Tschechei muss (und selbst wenn die DB SChenker dann auch einen Zug richtung Asch fahren würde), läuft er zurück nach MR und dann über SChirnding. Genau so verhält es sich mit Wagen für Hof, welche von DZW kommen! Hof ist nur von MR angebunden! Wenn etwas von Zwickau nach Hof muss (wie zum Beispiel der Kohlensäurewagen für Höllensprudel!! Das ist so, ist kein FAKE!!!!) dann fährt der Zug von DZW nach NMR. Er fährt an Hof vorbei, und selbst wenn er hält, werden da keine Wagen abgesetzt, da ja Hof über NMR angebunden ist! So das dass Stangedreibein die ganzen Wagen dann wieder zurück nach Hof zerrt. So etwas nennt man "Geistigen Dünnschiss"!!!! Es gibt in Deutschland tausende solcher Beispiele wo die Vernunft ausgeschalten wurde und man einfach am Ziel vorbei fährt! DB SChenker als größter hat die Möglichkeiten den SGV ehr wirtschaftlich zu Betreiben, auf grund von "Dummheit" werden sie aber nicht genutzt.

Bestes Beispiel ist der jährliche Bericht der DB Schenker. Einfach mal das Jahr 2001 oder später (nach MORA C) mit heute vergleichen. Was sieht man? Die Verkehrsleistung (in tkm) hat zugenommen, obwohl über 1500 Gvst abgehängt wurden! Der normale sagt, ja die Fahren jetzt mehr! Mehr vll, aber nicht SO VIEL!! Was ist als falsch? Die Verkehrsleistung wird gemessen in Tonnenkilometern (tkm) im personenverkehr übrigens in Personenkilometern (Pkm). Beispiel: wenn ich 100t 10km weit fahre habe ich eine Verkehrsleistung von 1000 tkm! Einfach oder? Im Bericht steht jedoch nichts von der Erbrachten entfernung! Um eine Verkehrsleistung von 1.000.000 tkm zu erreichen kann ich entweder 1.000.000 t einen kilometer weit fahren, oder ich fahre 1.000.000 km lang eine tonne Ladung spazieren! (Ja ist etz übertrieben!) Insofern ist die Aussage eigentlich moralischer Dünnschiss, weil sie ohne weitere Zahlen nichts aussagt!
Trotz Abnahme des Verkehrs und der Beförderungsmenge (das Boomjahr 2007 lass ich etz mal raus) hat die Beförderungsleistung zugenommen! ALso fahren wir einfach mal weitere Strecken! Ist ja klar, viele Rangierbahnhöfe werden zugemacht, dann muss man halt zum nächsten fahren. Fürher hatten die Übergaben Anfahrwege von ~40 km heute sind es 80 oder mehr!!

Es bleibt also mit Spannung abzuwarten, ob jemals ein DB Schenker Zug von Hof nach Asch (-Eger) fährt wenn die Strecke fertigt ist!

Gruß K. R.

von K. R. - am 31.10.2010 09:19

Re: Tschechen kommen nach Bayern

Zitat
Peter_Wolf
Zitat
Peter Griffin
Zitat
Brotbüchse
Übersehen hat man wohl, dass genau dieses Verhalten ein Zusammenleben der Menschen vor Ort eher verhindert bzw. verzögert. Bei Radio Prag gibt es ab und an immer wieder Berichte, über bay. Kontrollen, die wohl eher unverhältnismäßig sind.


Davon war schon mehrfach zu lesen dass scheinbar tschechische Fahrzeuge unter Generalverdacht gestellt werden bzw. viele Tschechen den Eindruck haben, da sie überdurchschnittlich oft kontrolliert werden.


Kann ich aus eigener Anschauung bestätigen. Beim Grenzübergang Philippsreut sehe ich regelmässig auffällig unauffällige BMWs direkt hinter der Grenze mit zwei Schleierfandern besetzt. Oder gleich Polizeifahrzeuge. Auf tschechischer Seite bzw. auf der sächsischen Seite habe ich bisher noch keine Schleierfander gesehen.


Das ist bay. Politik in Reinkultur. Schon zu Zeiten der regulären Dokumentkontrolle, bevor Schengen wirksam wurde, wurde im sächs. Vogtland recht lasch kontrolliert. Das hängt vielleicht damit zusammen, dass in Reihen der dortigen Bundesbeamten auch ein große Anzahl von ex Stasibeschäftigten eingesetzt wurden, deren Ziel es war, möglichst wenig aufzufallen. [www.bpb.de]

Denn jede kritische Kontrolle, die im rechtlich grauen Bereich verläuft, wie durch die Bayern, gibt ggf. Anlass zur "Verwaltungsrechtskontrolle". Beispiel: Im VBG von Marktredwitz nach Cheb notierten alle bay. Beamten immer eifrig alle Namen auf Zettel von Reisenden, die nach Tschechien wollten oder nach Bayern einreisten. Die Verwendung der Daten blieb unklar. Während die Bayern also in der Wirkung mehr im Stil der DDR kontrollierten, waren die ex Stasis bei der Bupo das genaue Gegenteil.

Das Thema Kontrollen gehört auf die Tagesordnung. Meines Erachtens könnte die tschechische Seite beim Besuch Seehofers in Prag ihn mal direkt darauf ansprechen und vielleicht auch darauf verweisen, dass es zwischen Sachsen und Tschechien diese Art der anlasslosen "Schleier-Kontrollen" nicht gibt. Denn diese Art der Schleierfahndung ist ja keine- sie ersetzt nur die bisherigen Kontrollen und widerspricht dem Geist von Schengen.

Aber offenbar verfolgen bestimmte Kräfte in München eine Nebenaußenpolitik auf kleiner Sparflamme. Wenn gegen die Tschechen gestichelt werden kann, werden die Spielräume genutzt, die die Rechtslage hergibt. Da muss nur ein Referatsleiter im Innenministerium mit dick angehäuftem Tschechenhass die Kontrollen am Laufen halten. Seine innere moralische Legitimation gewinnt er dann aus den Pfingstreffen, während er nach außen nur auf die Kriminalität verweist. Je mehr ermittelt wird, desto mehr erscheint auch auf - in der Statistik. In der Wirkung ist das alles Unsinn. Wer was zu "verschieben" hat, nutzt dann eben andere Routen und gelangt trotzdem nach Bayern.


von Brotbüchse - am 31.10.2010 10:45

Re: Selb-Asch

Seh ich jetzt nicht ganz so. Nehmen wir mal an das Holzzeugs das heute in Asch ausgeladen wird, wird mit der Bahn bis Hof transportiert. Auch wenn es ueber Cheb MAK rollt so wird dem Endkunden also der Papierfabrik doch nur die Transportkmzahl ueber Asch berechnet, also auch wenn die Strecke fuer den Transport des Holzes dann doch niht genutzt wrid, so ist es doch ein indirekter Vorteil, dass sie wieder geoeffnet wird, weil ja doch mehr Gueter auf die Schiene kommen. Würde das Holzzeugs heute über Eger transportiert, so würde man ja die Streckenkilometer Cheb-Mak-Hof in Rechnung stellen, was teuerer ist. Dass Transporte rationell organisiert werden müssen, ist ja auch unbestritten, wenn sowieso ein Güterzug nach MAK fährt, ist es dennoch rationeller, die Waggons für Hof mit an diesen Zug zu hängen und nicht ne extra Übergabe über Asch zu fahren, sofern der Schienenverkehr nicht exorbitant zunimmt oder Ganzzüge zu fahren sind, ich könnte mir bspweise vorstellen, dass der Schrottzug vom Stahlwerk Thüringen ein Fall für die Strecke über Asch werden könnte und ggf. Zubringerzüge fürs Containerterminal in Hof (das wären dann wohl eher private).
Kann mich auch noch erinnnern, dass die Schmelitz in Tir wöchentlich 2-3 Waggons für Windischeschenbach verladen hat, die Waggons liefen über Wiesau, MAK, Nürnberg, Weiden, aber unbestritten war dies der rationellere Transportweg als die Waggons einzeln von Wiesau nach Windischeschenbach zu fahren.

von extirschenreuther - am 31.10.2010 15:04

Re: Selb-Asch

Guten Abend,

und was nutzt eine Strecke wenn sie nicht genutzt wird! Und ja es wird der firma weniger berechnet! Deswegn fährt man aus Dummheit immer noch ums Ziel herum! Und deswegn wirds nicht besser für die Umwelt etc.

Und das mit der Übergabe war von Zwickau aus genannt! Net von Asch, oder Eger aus etc!

UNd warum soll es rationeller sein, von Tir über Wiesau, Mak, N, WEiden nach windischeschenbach? Also allein der Spritverbrauch hätte schon bei 3 Wagen das ganze wirtschaftlich gerechnet!!!!

Gruß K. R:

von K. R. - am 31.10.2010 17:25

Kontrollen durchaus Thema in Prag

Zitat
Brotbüchse
Das Thema Kontrollen gehört auf die Tagesordnung.


Das ist es in Prag schon. Man beschwerte sich dort laut Radio Prag über die Kontrollen in München.

Zitat

Meines Erachtens könnte die tschechische Seite beim Besuch Seehofers in Prag ihn mal direkt darauf ansprechen und vielleicht auch darauf verweisen, dass es zwischen Sachsen und Tschechien diese Art der anlasslosen "Schleier-Kontrollen" nicht gibt.


Dieser angekündigte Besuch von Seehofer war auch wieder bayerische Überheblichkeit in Reinkultur. Statt das man wie es diplomatisch geboten wäre, darauf wartet das man eingeladen würde, läd man sich selbst ein. Und verkündet das auch noch schön vor der Sudetendeutschen Landsmannschaft. Darauf hat man ja in Prag nicht unbedingt mit wohlwollen reagiert und lässt nun ihrerseits Seehofer mit einer offiziellen Einladung zappeln. Von einem guten nachbarschaftlichen Verhältnis auf Regierungsebene sind wir da noch lange entfernt.

von Guliver - am 31.10.2010 20:23

Re: Kontrollen durchaus Thema in Prag

Zitat
Peter_Wolf
Zitat
Brotbüchse
Meines Erachtens könnte die tschechische Seite beim Besuch Seehofers in Prag ihn mal direkt darauf ansprechen und vielleicht auch darauf verweisen, dass es zwischen Sachsen und Tschechien diese Art der anlasslosen "Schleier-Kontrollen" nicht gibt.


Dieser angekündigte Besuch von Seehofer war auch wieder bayerische Überheblichkeit in Reinkultur. Statt das man wie es diplomatisch geboten wäre, darauf wartet das man eingeladen würde, läd man sich selbst ein. Und verkündet das auch noch schön vor der Sudetendeutschen Landsmannschaft. Darauf hat man ja in Prag nicht unbedingt mit wohlwollen reagiert und lässt nun ihrerseits Seehofer mit einer offiziellen Einladung zappeln. Von einem guten nachbarschaftlichen Verhältnis auf Regierungsebene sind wir da noch lange entfernt.


Servus,

das ist jetzt zwar off-topic, aber ich schreibe trotzdem mal. Ich habe immer mehr den Eindruck, das das Problem mit "CSU" und "Seehofer" kurz, knapp und treffend auf den Punkt gebracht ist. Seit bei der letzten Landtagswahl das übliche Ziel 50 + X nur mit einem negativen X erreicht wurde, bangt die CSU um ihre Bedeutung. Und deshalb ist Herr Seehofer im Bund bei allem erst einmal dagegen und hier im Lande ist die CSU noch populistischer als Herr Haider in Kärnten.

von Martin Pfeifer - am 01.11.2010 07:43

Re: Selb-Asch

Also um mal bei den Beispielen zu bleiben:
1. Wenn der Kohlensäurewagen in Hof durchfährt und der Zug extra stehenbleibt, kostet das Energie beim Anfahren und Bremsen, irgendeiner (der Lokführer) muss absteigen und das Ding abhängen, das kostet Zeit und Geld, dann kommt wieder ein anderer Zug hinterher und der ganze Takt usw kommt durcheinander. Da ist es doch besser, das Ding an die sowieso fahrende Übergabe MAK-Hof anzuhängen, der Zug muss ja i.d.R. in MAK sowieso ein paar Wagen abhängen.
2. Tir-Windischeschenbach: Der Sinn des Eisenbahnverkehrs ist ja, die Wagen gesammelt und möglichst rationell zuzustellen. Die Bedienung WEs erfolgte über Wen, die Bedienung Wens über Nürnberg, die Wagen von Schmelitz wurden über Wiesau, Mak, Nürnberg abgefahren. Welchen Sinn machte es denn, einen einzelnen Wagen von Schmelitz nach WE zu fahren, ums mal bis ins Detail durchzurechnen: Wiesau WE Hin und Rück incl. notwendige Rangierfahrten usw das wären mindestens 1 Stunde gewesen, dazwischen wären noch ein paar Zwischenhalte wegen zugfolge usw. dringewesen, das hätte sich doch nie gerechnet.
3. Selb Asch. Wieviele Wagen mit Holz werden denn zur Zeit nach Asch zugestellt, soweit ich weiss aktuell 3x pro Woche 5-7 Wagen. Nehmen wir mal an die Wagen gehen nach Wiedereröffnung der Strecke nach Hof durch, es macht doch logistisch keinen Sinn extra eine Zugleistung über Asch zu fahren wegen 7 Wagen, wenn man die Wagen genauso an den keineswegs ausgelasteten Güterzug Cheb Richtung MAK anhängen kann, von wo aus die Wagen dann mit der Übergabe nach Hof weiterfahren lassen kann. Das ist doch viel rationeller unter verkehrsgeographischen Gesichtspunkten, nimm mal das Telefonnetz. Wenn du von sagen wir Schirnding nach Selb telefonierst, dann gibts ja keine durchgehende Telefonleitung Schirnding Selb sondern du wirst erstmal von Selb nach was weiss ich MAK, von dort zum Zentralknoten nach Nürnberg von dort zum Unterknoten nach Hof und von dort nach Selb weitergeleitet. Genauso ist das doch hier bei der Optimisierung solcher Transportabläufe. Oder nehmen wir mal Strassenspedition, du gibst beim Millitzer und Münch ne Palette von Wiesau nach München auf, dann kommt der Sammler vom Millitzer, holt die Palette ab und verfrachtet sie nach MAK, dort wird umgeladen, alles was nach München geht kommt in nen LKW und die Palette fährt auf der Autobahn nochmal durch Wiesau spazieren.

von extirschenreuther - am 01.11.2010 15:31

Re: Selb-Asch

Guten Abend,

zu 1.)
Wieso kommt, wenn man(n) bei der TRasse einen BETRIEBSAUFENTHALT von, sagen wir mal 35 Minuten einplant, der "Takt" durcheinander!??? Also das Trassenmanagement von DB Netz weis schon was es tut!! Keine Angst! Aussderm haben "Fensterlzüge" immer vorrang. Ausser man bestellt eine besondere GV-TRasse, was aber wegn der Kosten bisher weder von DB SChenker noch von anderen Dritten parktiziert wird! Einzige Ausnahme sind die Containerzüg der Gattung PIC, Zugnummernpaar 50000 und 50001 (für die Münchener Züge!!!)

Dann zum Zeitwert: wenn man es mit Sinn und Verstand macht, dann Gruppiert man in DZW die Wagen für NHO vor, somit kann nicht nur ein Waggon, sondern X Wagen abgehängt werden! Je mehr man abhängt, desto weniger Energie braucht man beim Anfahren, dazu später mehr!! Bei einem 500 m Zug braucht ein "normaler Tf" (also ohne das er rennt) Hinter und wieder zurück zur Lok inkl. Festlegen der Fahrzeuge(oder Fahrzeuggruppe) max. 30 minuten! Wenn er net unterwegs iwo Pause macht!! Ist der tatsächliche Zeitwert der DB, und der reicht auch in REAL aus!! Auch hier gilt, je mehr man am Schluss abhängt, desto weniger muss er hinter rennen! Gar net mal so schlecht, nicht war! Und wenn jetzt wieder der Spruch kommt mit Berichtigung BreZel und WaLi, also bitte! Der Tf bekommt in DZW zwei ausfertigungen (da die meisten eh zu Faul sind es von Hand zu ändern):
- einmal Strecke DZW - NHO
- und dann NHO - NMR bzw weiter nch NNR

Und der Kohlensäruewagen wird auch nicht in NMR abgehängt, den von DZW laufen die Züge des EWV immer zum nexten Zugbildungsbahnhof (Rangierbahnhof!) der DB SChenker! Also schau ma mal:
DZW gehts los
Hof Zugbildungsbahnhof?? NEIN
NMR Zugbildungsbahnhof - Ja, aber nur aus Ri Nürnberg (siehe RIchtpunkverfahren)
und als nextes kommt nur noch NNR! Und dann läuft der Wagen den ganzen Weg wieder zurück! Und das bei der Kostenintensiven V-Traktion!!!!

Anfahren + Bremsen: Also ich könnt mal Klugscheissen und (die Wahrheit) sagen: Ab Gutenfürst gehts schön Bergab! Also in der Regel läuft das Ding eh nur im Leerlauf bzw der Tf muss sogar bremsen! Bremsen muss ein GZ in der Regel so oder so in bzw vor NHO! Warum? wenn er in einer Lücke zwischen den Nahverkehrszügen fährt, hat er in NHO Zugfolge (Abstand!) und muss warten! Wenn er Glück hat, sind die Fensterlzüge grad über alle Berge und er muss nur runter auf 40 bzw 60 km/h, je nach einfahrt! Warum? Die Fdl wurden angewiesen, GZ wenn mgl auch übern Gbf-Teil fahrn zu lassen, damit nicht die Gleise im Pbf so "runtergehobelt" werdn vom Russen! ALso Bremsen muss er so oder so :-) Und verzeih mir die Ehrlichkeit. Ein Gz steht so oft, da kommts auf einen Halt mehr oder weniger nicht mehr drauf an!!!

zu 2.)
Richtig! RATIONELL!!! In deinen vorherigen Beitrag sagtes du etwas von 3 Wagen (nicht plötzlich wieder einem!!) EIne Nahbedienung (ehem. CB für CargoBedienfahrt) rechnet sich in der Regel bereits ab 2,8 Wagen! Da wir jedoch keine Komma 8 Wagen fahren, sagen wir mal 3!!! Und schon sind wir im wirtschaftlichen! Haben unseren Dekungsbeitrag drinnen und sogar noch Gewinn! Ich fang etz net an die Kostenstruktur hier aufzumalern, den das versteht keiner! Ich möcht nicht überheblich klingen:
Aber ich weis schon, wovon ich rede, insbesonder beim Güterverkehr! Ich bin unter anderem auch mal Planer uvm gewesen! Also das was ich schreibe ist nihct erfunden, das ist die HARTE Realität! Aber genug davon!

zu 3.)
Geld!!! Etz sind wir wieder bei der Nahbedienung etc! Also wie gesagt, eine Bedienfahrt kann schon ab 3 Wagen wirtschaftlich sein! Aber gut, räumen wir die Zweifel anders ausm Weg. Gehn wir davon aus es ist keine Nahbedienung sondern eine Ganzzugleistung (also Tf statt Lrf was teurer ist, Russe statt 294/Gravita usw.)
Zum ersten: Wenn die Strecke erst mal da ist und sie auch genutzt wird, dann enstehen sog. Synergieeffekte? Whats this? Salop gesagt für die Freunde des Gummis: Wenn man ne Autobahn hat, dann wird sie auch genutzt! So ist das genau so! Bisher wird viel mitm Lkw gefahrn weils Dünschiss ist, bis Asch oder da in die Gegnd das Holz zu fahrn und dnan auf Lkw umzukarren! Kostet zeit und Geld! Von Hof sieht das wieder ganz anders aus! Bzw noch besser wenns die fränkische HTB wieder gibt! Na egal! Wir merken uns --> Synergieffekte!! (im BWL gibts 2 Theorien: der Markt schafft sich seine eigene Nachfrage oder die Nachfrage schafft sich einen Markt! Beides Richtig!! Je nach dem! is aber zu Makroökonomisch!!)
Weiter! Wie erwähnt, ne Nahbedienung kann sich ab 3 Wagen rechnen! Wenn wir etc nen teurere Tf statt dem Lrf und nen Russen veranschlagen (und Glaube mir, bei der Strecke brauchst schon was starkes), dann wäre dies eine Preissteigerung um ca. 40%! Dann rechnen wir mal 2,8 Wagen! Oder nehmn wir 3, is einfacher + 40% dann sind ma bei 4,2 Wagen! Sagn wir 5 Wagen! Und Hurra, wir haben unseren Dekkungsbeitrag ("Selbstkosten") wieder drinn und sogar gewinn! Wennst ganz genau wissen willst, musst studieren gehn :-)
Ausserdem kann man von Selb-Plössberg nach Rehau eh nicht 2000 t Züge fahren, wegen der Neigungen und der Zughakenlast! Also wären die 7 Wagen ohnehin schon sehr Nahe an der Grenzlast! Wir merken uns: Ganzzug ist wirtschaftlicher aber Teuerer als EWV-Übergabe! Machn wir weiter!

Etz habn wir nen teuren Ganzzug, der sich rechnet (und nicht mal schlecht) und Synergieeffekte! Wenn man das ganze dann noch miteinander Verkuppelt, weil das Angebot nun für die Kunden attraktiver geworden ist, dann haben wir vll 9 oder 10 Wagen 3 mal in der Woche! Hurra, wir machen VERKEHR :-)
Und zum Thema Telefonnetz! Ich glaube n Kabelnetz mit Relais- bzw TRansitorverteileranlagen ist a bisi was anders von der Energie- und Kostenstruktur als ein EVU!
Und zum Thema Palette von den M&M´s! Richtig! Die machen den gleichen Mist wie wir! Aber nur weil jeder den gleichen Scheiss macht, heists noch lange nicht das er dadruch besser oder gerechtfertigt wird! Grundsätzlich gilt es zu sagen:
Ein Direktverkehrsnetz ist am Wirtschaftlichsten, gefolgt vom Hub-and-Spoke-netz (verteilernetz, wie der EWV)! Wenn man beides hat ist eine SINNVOLLE kombination von beidem am besten!! Das problem der Bahn ist zum einen das überalterte Richtpunktverfahren (also das verfahren ist gut, es muss nur besser verknüpft werden) und zum anderen die Aufteilung von EWV und Ganzzugverkehr(TM)! Die TM´s (die Ganzzugabteilung bei Schenker) fährt nur die Ganzzüge, auch die die aus Einzelwagen erst gebildet wurden! Das sind die Tf-Leistung!
Die CZ (nein das heist nicht Chaos sondern CargoZentrum und is die EWV-Abteilung)machen die Nahbedienungen und BILDEN Ganzzüge! Wenn du jetzt dem TM sagst, es soll in XXXX (also nicht am Endbahnhof des Ganzzuges) eine Gruppe von Einzelwagen abhängangen, dann sagen die NEIN. Dafür gibts die Nahebedienungen. Oder man schreibt sich gegeseitig eine Rechnung (wie oben genannt für Fussweg, Aushängen, Sichern usw Für jeden mist gibts da Geld). Deswegn wird dies nicht Praktiziert und wir fahren wie wie halt fahren!

Ausserdem! Bei uns ist das Thema Umweltschutz schon recht fortgeschritten. Also sollte man versuchen, jeden unnötigen km zu vermeiden!! Wenn man eine Strecke hat, die um mind 60 km kürzer ist, dann sollte Sie auch genutzt werden! Also ich will meinen Enkeln net mal sagen müssen: Hey sorry das du nicht mehr weist was n Baum ist, nur weil wir zu blöd und faul waren, unseren Verstand einzuseten und sinnvoll zu arbeiten!

So für heut reichts!

Schönen abend noch!!


von K. R. - am 01.11.2010 16:36

Re: Kontrollen durchaus Thema in Prag

Zitat
Martin Pfeifer
das ist jetzt zwar off-topic, aber ich schreibe trotzdem mal. Ich habe immer mehr den Eindruck, das das Problem mit "CSU" und "Seehofer" kurz, knapp und treffend auf den Punkt gebracht ist. Seit bei der letzten Landtagswahl das übliche Ziel 50 + X nur mit einem negativen X erreicht wurde, bangt die CSU um ihre Bedeutung. Und deshalb ist Herr Seehofer im Bund bei allem erst einmal dagegen und hier im Lande ist die CSU noch populistischer als Herr Haider in Kärnten.


Das Verhältnis Tschechien - Bayern ist auf kommunaler und regionaler Ebene bereits sehr gut, das Problem sind sowohl die CSU-Staatsregierung als auch die tschechische Regierung, beide sind nicht bereit etwas entgegenzukommen. Denn auch bei den Benes-Dekreten könnte man sich etwas bewegen, diese sind genauso Menschenverachtend wie das Regime das davor gewütet hat.
Die CSU ist einfach weit davon entfernt eine moderne Partei zu sein und sie wäre schon längst abgelöst wenn die anderen, vor allem die Bayern-SPD nicht so unfähig wären.

Dein Vergleich mit Kärnten ist unfair. Hast du dich schon mal mit der FPÖ/BZÖ beschäftigt? Da ist die CSU richtig links dagegen. Dort gibts schon wegen zweisprachiger Ortstafeln größte Probleme und Kärnten ist in Österreich das heruntergewirtschafteste Bundesland das am Tropf der anderen Bundesländer hängt (also das österreichische Berlin).
Ohne die CSU zu mögen, aber ich denke sie verhindert mit ihrer weiten Abdeckung hinein nach rechts genau solche Parteien wie die FPÖ. Sind wir froh dass es bei uns keine FPÖ gibt die bis zu 20% der Stimmen bekommt.

von TEE - am 02.11.2010 12:58

Re: Tschechen kommen nach Bayern

Zitat
Peter_Wolf

Wobei ich persönlich die Beziehungen von Deutschen und Tschechen in Dresden jetzt als offen einschätze. Ich war überrascht wie selbstverständlich dort das Zusammenleben und -arbeiten ist.



Die seit 20 Jahren nicht erfolgte Reaktivierung des Grenzübergangs Sebnitz - Dolni Poustevna belegt die sächsisch-tschechische Freundschaft eindrucksvoll!

Ansonsten war ich auch überrascht, dass ich neulich bei der Dreiländertour bei der Einreise nach Bayern über Nove Udoli nicht kontrolliert wurde.

Bayerische Ein- und Ausreisekontrollen kann man ansonsten immer noch regelmäßig in den ICE Wien-Frankfurt erleben, wo zwischen Passau und Regensburg immer zwei meist unauffällige Herren in zivil und ohne Gepäck durch den Zug gehen und ausländisch aussehenden Reisenden ihren Polizeiausweis unter die Nase halten.

von Schulleiter - am 02.11.2010 15:11

Re: Selb-Asch

ok, jetzt wirds speziell und ueber diverse deiner Aussagen muss ich mal reflektieren aber jetzt noch eine Idee zu Asch, Meinung erbeten: Ich gehe mal davon aus dass die Idee der durchgehenden Zuege sei es ueber Asch sei es ueber Mak fuer die Papfabrik dennoch nicht realistisch ist, Grund: Bei Entladung in Hof wird das Ganze so oder so teurer und ist ne politische Entscheidung der Papfabrik ob sie das Ganze zahlen wollen, wenn naemlich der LKW das Holz holt so ist die laengere Anfahrzeit nach Asch zur Entladung nur minimal laenger im Vergleich zur Entladung in Hof HBF. M.e. koennte die Papierfabrik schon heute mit der Bahn verhandeln um entspr. Frachttarife fuer die Anlieferung nach Hof ueber Mak zu bekommen, aber die Kosten Bahn von CZ-Grenze bis Hof und Entladung dort sind so oder so hoeher als Entladung CZ Landesgrenze und LKW transport bis Blankenstein. Uebrigens, hier bin ich nicht ganz auf dem Laufenden, wie war das mit dem Holz aus CZ bis zur Einstellung des Gueterverkehrs ueber Asch 1996? Sinn machen wuerde der Uebergang Asch z.B. fuer den bekannten Schrottzug oder aehnliche Leistungen.

von extirschenreuther - am 04.11.2010 19:48

Hoiz :-)

Gudn Abend,

na verhandeln kann man(n) grundsätzlich alles mit der Bahn! Man bekommt auch alles, wenn man genug Geld hat. Naja. über wenn man über MAK fährt, muss man auch die Strecke über MAK zahlen! So einfach ist das! Ausserdem sind unsere Tschechischen Nachbarn vom Güterverkehr her noch günstiger als wir (zum Glück, sonst würd bald gar nix ma fahrn).
Nach Asch sinds ja einfach gute 32 km mitm Lkw von Hof aus! Hin und zurück 64, logisch! Das heist es wäre kanpp über eine Stunde Fahrzeit. Dann kommt halt noch die Zeit fürs Aufladen und Ladungssicherung dazu (die hat man in Hof aber genau so).
Wenn man etz den Mist nicht nach Asch fährt sondern nach NHO Ladehof, dann hat man schon mal (sag ma mal grob geschätzt) 800 t Holz in Hof stehen. Wenn es etz n guter Holz-Lkw ist, kann er 30 t zu laden! Das wären den (aufgerundet) 27 Fahrten! Somit sparen wir uns dann 27 mal eine Stunde Fahrzeit, das heist etwas mehr als 27 Stunden.
Und was daran etz so toll?! Bei einer durschnittlichen Einsatzdauer eines LKW´s von 12 h (man beachte auch das Nachtfahrverbot füf BAB`s usw) können wir somit den Lkw-Anteil um (27 / 12) 2 Fahrzeuge reduzieren (da es ja kein 0,25 Fahrzeuge gibt).
Wenn die ZPR oder wer auch immer dann noch Schlau ist, dann machen Sie mit einem Spediteur einen festen Rahmenvertrag für mind. ein Jahr aus! Das bringt Preissicherheit (und auch niedrigere Preise) und der Spediteur hat für ein Jahr für X Lkws einen sicheren Auftrag. So kann man dann die Preise derart beeinflussen, das es auch günstiger ist als gleich von Asch mitm Lkw das Holz zu holen! Geht alles wenn man nur will!

Wie heist es so schön: Logistik lebt von der Dummheit der Menschheit!!!!!!
So lange es günstiger ist einen Jogurtbecher von Deutschland in Italien zu bedrucken und zum auffüllen wieder zurück nach Deutschland zu fahren, solange wird das auch gemacht!

Der Schrottzug des SWT mach Sinn, aber auch zum Beispiel die Kohle welche in Hof ausgeladen wird (für Helmbrechts), Holz, Ölbomber, uvm!

Gruß K. R.



von K. R. - am 05.11.2010 16:52
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