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Eisenbahnforum Nordostbayern
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Erster Beitrag:
vor 6 Jahren, 7 Monaten
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Gast

Mobil im Frankenwald [2 Bilder]

Startbeitrag von Gast am 12.06.2011 17:14

Erster Betriebstag von Agilis in Oberfranken. Zu diesem Zweck hab´ ich am Vortag am Streckenendpunkt der KBS 853 als wahrscheinlich einer der letzten Fahrgäste ein Ticket „Frankenwald Mobil“ zu 11 Euro gezogen.
Am Sonntag früh startete ich also zur ersten Fahrt des Tages, den ich ab Helmbrechts um 7.22 Uhr machen (Ag 84639). Drei Minuten vor der Abfahrt kam aus Münchberg das schicke neue Triebfahrzeug VT 650732. Außer mir war der frühen Uhrzeit geschuldet außer dem netten Zugpersonal nur ein weiterer Fahrgast an Bord. Über Münchberg ging es zum Hofer Hauptbahnhof. Dort war eine halbe Stunde Zeit, sich vom Baufortschritt der neuen Luftbrücke zu überzeugen. Dann wieder zurück zum Gleis 10, um mit Ag 84641 nach Bad Steben zu reisen. Ähnlich wie in Helmbrechts war, wie angekündigt auch hier – im Gegensatz zum Automat in Naila- funkstille am Fahrkartenautomat, was allerdings ja bei Zugbegleitung eher unbedeutend anzusehen war. Um 10 Uhr misslang jedoch die Planzugkreuzung in Selbitz. Grund mir nicht bekannt. Jedenfalls kam das andere Tfz der Agilis mit +25 Min., so das mein Zug mit +28 Min. im Hofer Hauptbahnhof eintraf. Somit meine Pläne für heute „leicht“ durchkreuzte.
Also, alles sportlich nehmen, also den RE nach Saalfeld (Saale), der aus mir unbekannten Gründen nur bis Lichtenfels, aber wenigstens bogenschnell verkehrte. In Lichtenfels also den Zug gewechselt und die Frankenwaldstrecke bis zum Gültigkeitsendpunkt des „FW Mobil“ nämlich Ludwigsstadt bereist. Das Reisendenaufkommen war auch hier als niedrig zu bezeichnen. Eine halbe Stunde blieb für eine kleine Ortsrunde im etwas heruntergekommenen Ludwigsstadt (mein Eindruck). Mit + 5 Min. ging es auf der Frankenwaldstrecke wieder zurück bis Lichtenfels. Da war wieder alles im Plan. Der Übergang nach Coburg war problemlos. In Coburg sofort wieder auf die Rückleistung ( Übergang 2 Minuten) weil Coburg auch ein Endtarifpunkt von „FW Mobil“ ist. Pünktlich der Übergang in Lichtenfels zum RE Nach Bayreuth und Hof. Überraschenderweise bestand dieser nur aus dem Bayreuther Zugteil, was in Neuenmarkt wiederum bei etlichen Fahrgästen zu Verwirrungen und Unannehmlichkeiten führte (außer bei mir). Pfingstdampftage in Neuenmarkt, dachte ich mir, könnten die niedrige Zuggeschwindigkeit auf der „Schiefen Ebene“ (75 -80 nach meinem Navi) an diesem Tag zur Pflicht gemacht haben. Als der RE dann aber mit konstant um die 70 km/h (bis Münchberg !) fuhr, dachte ich (Schelm) schon wieder an ausgefallene Neigetechnik. Naja. Um 17.04 Uhr kam der Zug doch noch an und ich wechselte zum letzten Mal für heute den Zug um mit Ag 84676 zurück nach Helmbrechts zu reisen. Zum Zugpersonal waren es dann diesmal doch 6 Personen, die diese Leistung in Anspruch nahm.

Fazit: Für mich war´s spannend. Danke an die Zugbegleiterin von Ag für kleine Givaways. Ich fahre bald wieder und werde in meinem Umfeld positive Werbung für die Bahn insgesamt machen…

*Gast* beitrag




Noch leicht nebelig beim Betriebsstart in Helmbrechts



Zugkreuzung mit Verspätung in Selbitz

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