Startbeitrag von dudeam 31.03.2006 07:44
Der Sekt ist kalt gestellt, alles ist für den großen Augenblick vorbereitet. Aber OSC-Trainer Uli Teis mahnt einmal mehr: "Wenn wir feiern wollen, müssen wir vorher hart arbeiten."
Gegner beim großen Showdown (Sa., 19.30 Uhr), an dessen Ende der Aufstieg in die Verbandsliga stehen soll, ist am Samstagabend der TV Ennigerloh. Aber die Gäste wollen mit Sicherheit mehr, als nur die Statistenrolle bei der OSC-Meisterfeier, denn sie stecken in allerhöchster Abstiegsgefahr.
"Ein starker Rückraum", weiß Uli Teis, und er hat sehr wohl registriert, dass die Ostwestfalen in der Rückrunde viel Boden gut gemacht haben: Ganze vier Punkte holten sie im alten Jahr, mittlerweile sind es schon 16. Trotzdem gibt es keinen Zweifel: Diese Hürde will der OSC mit vollem Kader nehmen.
Ganz wichtig wäre ein OSC-Sieg auch für Westfalia Hörde, das bei einem gleichzeitigen Sieg in Westerholt (Sa., 19 Uhr) die Distanz zu Ennigerloh auf drei Punkte ausbauen könnte. "Ein absolutes Schlüsselspiel", sagt Trainer Dirk Brandes mit einigem Respekt vor der berüchtigten engen Halle des SV, "wenn wir verlieren, wird die Chance sehr klein." Die personellen Voraussetzungen sind nicht gut: Auf der Kippe stehen die Einsätze von Tim Birkelbach, Martin Halberstadt, Thomas Quandt, Peter Bachmann und Mark Kähler.
Vollen Kader melden hingegen Oespel/Kleys Rüdiger Edeling und Höchstens Volkmar Bötzel vor dem Derby des Wochenendes (So., 17 Uhr). Während es für die Gastgeber nur noch eine theoretische Chance auf den Klassenverbleib gibt, könnte Höchsten einen Riesenschritt zur Rettung machen. "Oespel wird zeigen wollen, dass sie Klasse für die Liga haben", erwartet Topper Bötzel einen großen Kampf, und Rüdiger Edeling bestätigt: "Wir werden bis zuletzt in jedem Spiel alles geben."
Der siebte Platz des HC Süd II könnte den Eindruck vermitteln, mit dem Abstieg habe die Mannschaft von Dirk Schmelter nichts mehr zu tun, aber es sind nur drei Zähler bis zu den Abstiegsrängen, bei vier ausstehenden Spielen noch kein Ruhekissen. Im Heimspiel gegen den Lüner SV (Sa., 16 Uhr) sollten sie also nochmal punkten. Schon im knapp verlorenen Hinspiel hatten die HC-Angreifer Dirk Cipa und Thorsten Kötter erhebliche Mühe mit der Lüner Deckung. Sie sollten also gewarnt sein, zumal Dirk Schmelter möglichst nicht spielen will. Er soll anschließend in der abstiegsbedrohten Dritten aushelfen.
Eine Partie, in der es nun wirklich nur noch um die Ehre geht, bildet am Sonntag um 18 Uhr den Abschluss des Wochenendes. Genau an dieser Ehre arbeitet aber der ASC 09 und will entsprechend beim HC Heeren/Werve gewinnen. Platz zwei (ASV Hamm II) ist weiterhin nur zwei Punkte entfernt - und "Vizemeister" hört sich so schlecht nicht an