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Informationen zum Thema:
Forum:
Kirchgemeinde Röhrsdorf - interaktiv
Beiträge im Thema:
2
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Fam. Kempt, Tobias D.

Gemeindeleben

Startbeitrag von Tobias D. am 20.01.2006 13:06

In letzter Zeit frage ich mich, warum es in den (Kirch-)Gemeinden (deutschlandweit) so viel Streit und Uneinigkeit gibt. Erfahrungen, die ich mache sind dabei: Es gibt viel Rechthaberei und Sturheit. Oftmals wird die alleinige Erkenntnis der Wahrheit beansprucht. Dies wird dann mit (fast) allen Mitteln gegen jeden, der (etwas) anderer Meinung ist, vertreten. Damit wird jeder offen Kommunikation die Grundlage entzogen. Einer kann den anderen auch nicht mit seiner Meinung stehen lassen, wenn sie nicht eindeutig biblisch widerlegbar ist. Lieber wird bis auf's Messer gestritten. Oftmals sind es Kleinigkeiten und Nebensächlichkeiten. Warum ist das so? Ein bißchen leide ich schon darunter. Zwar hat Jesus vorausgesagt: Die Liebe wird in vielen erkalten. Und die Liebe haben nur, welche Jesus Christus kennen/folgen. Also, wenn die Liebe in vielen erkaltet, ist das doch ein Alarmsignal. Und wir nehmen das scheinbar so hin. Brauchen wir in unserer Gemeinde eine Plattform, in welchem strittige Themen beackert werden? Dies kann ja auch unter Leitung eines Christen erfolgen, der nicht zu unserer Kirchgemeinde gehört. Was denkt Ihr anderen?
Tobias :hot:
Antworten:
Gut gebrüllt Löwe,

aber was soll das bringen? Wenn in einer Gemeinde hier oder auch dtl.-weit die Liebe, die Gott uns geschenkt hat, nicht die Nr.1 ist( ich denke da auch an die Predigt vom K.-H. Lang- die mit dem Zug wo immer der erste Wagen Liebe sein muß und alles andere dahinter angekuppelt wird wie z.B. Ordnung, Lehre, Predigt, Musik usw.) , dann funktioniert es auf Dauer nicht. Das ist ist immer so ein Problem mit der Liebe. Sie verlangt viel von einem persönlich -->z.B. Demut und Respekt vor dem Anderen und seiner Meinung bzw. Überzeugung, ein Zurückstellen der eigenen Meinung, Geduld und sie macht dich angreifbar, weil Du deine Deckung aufmachen mußt, verletzbar wirst. Aber Sie fordert , so denke ich , ein festes Fundament in Jesus, denn so wie er seine Liebe an uns verschwendet hat, so sollen wir Sie auch an Andere verschwenden. Meiner Meinung nach, können einige mit dieser Liebe nicht so richtig umgehen. Für sie ist es Schwäche oder so was in der Art, wenn Sie Liebe dem Anderen gegenüber spüren lassen. Ein Verlust der eigenen Werte, Ordnungen, Verhaltensmuster und Lehre wird befürchtet. Sie brauchen Rahmen oder Schubladen für Ihre Begegnungen mit den Mitmenschen. Konträren Meinungen wird auf korinthenkackerische Art und Weise begegnet, anstatt sich erstmal mit der Sache zu beschäftigen und auch immer wieder den eigenen Standpunkt an Gottes Wort zu prüfen und gegebenenfalls auch zu revidieren. Ob eine Plattform da hilft, wage ich zu bezweifeln, das muss man sich von Jesus ins Herz schenken lassen und dann auch den Willen haben es zu verschenken. Das muß also von innen kommen. Ich denke beten hilft und ein sich selbst mal von der"anderen Strassenseite " zu betrachten.
Ich denke bei uns( Gemeinde)kommt noch das Problem eines fehlenden Zieles( ... ja ich weiß, schon wieder das alte Thema, aber Jahresanfang wäre doch mal ein guter Zeitpunkt über sowas nachzudenken!) und ein nur noch glimmendes Feuer im Geist dazu. Wir drehen uns immer nur um uns und unsere Probleme, aber die Welt ist groß und bunt und wir sollen Lichter sein und das FEUER nach außen( Dorf !?)tragen.
Meine Meinung!
Andreas

von Fam. Kempt - am 21.01.2006 10:04
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