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Forum der Handball-Landesliga im Bezirk Hannover
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Zeitungsleser, Roger Wittmann, René, mr.bean, Neugieriger

Alarm in Aerzen die Luft wird immer dünner

Startbeitrag von mr.bean am 14.02.2008 19:13

Alarm in Aerzen – die Luft wird immer dünner

Sonntag zählt nur ein Sieg in Letter / Michael Hylmar: Trainer Antonewitsch bleibt auch beim Abstieg

Handball (kf). „Wenn nicht jetzt, wann dann ...“ – mit diesem Motto tritt Landesligist HF Aerzen am Sonntag (15 Uhr) beim Schlusslicht HSG Letter/Marienwerder an. Im Kellerderby zählen dann nur zwei Punkte, denn bei den Handball-Freunden ist die Luft im Kampf um den Klassenerhalt in der sechsten Liga in den letzten Wochen mehr als dünn geworden. Mit mageren acht Pünktchen rangieren die Hummetaler derzeit nur auf dem vorletzten Tabellenplatz. Für die Spieler und die Verantwortlichen des Aerzener Sportvereins, der vor vielen Jahren auch schon in der Oberliga Niedersachsen mit Größen wie Albrecht Niemeyer, Sönke Koß und Michael Hensel auf Torjagd ging, ist die Situation äußerst prekär. Für das Aerzener Urgestein Ralf Schlie, der ebenfalls die Hochzeiten seines Stammvereins miterlebte, spielt nicht nur das Letter-Spiel für die kommenden Wochen eine entscheidende Rolle: „Ein Sieg am Sonntag reicht längst nicht zum Klassenerhalt. Wir müssen nicht nur gegen Mannschaften aus der unteren Region punkten, sondern auch schon mal für die ein oder andere Überraschung sorgen.“ Für den 32-jährigen Rückraumspieler, der den Aerzenern auch in der kommenden Saison die Treue halten wird, spielte vor allem die Verletzungsmisere in dieser Saison eine entscheidende Rolle: „Wir hatten einfach zu viele angeschlagene Spieler und dadurch oft einen zu dünnen Kader.“ Ähnlich schätzt mit Bernhard Grabbe ein weiterer erfahrener Rückraumspieler die Situation an der Humme ein. „Die Chance zum Klassenerhalt ist weiter gegeben. Doch wenn wir in Letter verlieren, dürfte die Moral endgültig einbrechen,“ ist für Grabbe Fakt.
Auch Aerzens Handball-Chef Michael Hylmar schätzt die Lage realistisch ein: „Mit einer Niederlage am Sonntag können wir das Thema Landesliga abschreiben.“ Doch Hylmar blickt bereits in die Zukunft. So ist klar, dass Trainer Andrej Antonewitsch nach dem durchaus möglichen Abstieg auch in der kommenden Saison auf der Trainerbank sitzen wird. Der Klassenerhalt ist für den sportlichen Leiter der Handball-Freunde natürlich ein wichtiger Punkt: „Wir führen bereits Gespräche mit einigen Spielern. Doch für die ist allein der Verbleib in der Landesliga für eine endgültige Zusage von Bedeutung.“
Verzichten müssen die Aerzener künftig auf Torsten Schwitzer. Der torgefährliche Routinier verabschiedete sich nach einem Disput mit dem Trainer bereits in der letzten Woche von der Mannschaft.

Quelle: DEWEZET vom 14.02

Antworten:

Sollte Aerzen in Letter verlieren, ist der Abstieg wohl besiegelt.
Ob dann der Ausverkauf losgeht - denke Spieler wie Schulz (KM), Steup (RL) und Bauer (LA) stehen bestimmt bei dem ein oder anderen Verein oben auf der Liste, oder?!

Weiß einer was genaueres?

Sollten jedoch alle Spieler gehalten werden - geht es wohl nur um den sofortigen Wiederaufstieg!
Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt - vielleicht geht ja ein Ruck durch die Mannschaft sollten sie am WE gewinnen (wird sicherlich schwer) und starten eine Siegesserie.

von Neugieriger - am 15.02.2008 07:06

HSG Letter droht bei Niederlage im Kellerduell der Abstieg

HSG Letter droht bei Niederlage im Kellerduell der Abstieg

Im Kellerduell der Landesliga treffen am Sonntag um 15 Uhr Tabellenschlusslicht HSG Letter/ Marienwerder und die um eine Position besser platzierten HF Aerzen aufeinander.
Allen ist in Letter klar: Sollte die Partie gegen Aerzen verloren werden, führt der Weg direkt in die Regionsoberliga. Beim letzten Punktspiel in Stadthagen zeigten die HSG-Akteure gegen einen ebenfalls abstiegsgefährdeten Konkurrenten Nerven. „Das war ein Rückschritt“, erinnert sich Trainer Bernd Fritsche, der zuvor einen deutlichen Aufwärtstrend seiner Riege ausgemacht hatte. Noch haben die Verantwortlichen das Landesliga-Kapitel aber nicht zugeschlagen und planen zweigleisig.
Vor allem die aus der zweiten Mannschaft aufgerückten Akteure haben für frischen Wind gesorgt und sich sehr gut in das stark ersatzgeschwächte Team eingefügt. Mit den Langzeitverletzten Matthias Claus und Jens Mönnich fehlen Fritsche allerdings weiterhin zwei Akteure, die er in diesem „Vier-Punkte-Spiel“ gut gebrauchen könnte.

von Zeitungsleser - am 15.02.2008 10:21

Re: HSG Letter droht bei Niederlage im Kellerduell der Abstieg

HSG Letter droht bei Niederlage im Kellerduell der Abstieg ???
Letter ist doch schon abgestiegen!!!
Wer in Letter noch an den Klassenerhalt glaubt, sitz auch zu Weihnachten vor dem Kamin und wartet auf den Weihnachtsmann.

Wenn hier schon von Abgängen in Aerzen geredet wird, wie schaut es denn in Letter aus?
Ich habe gehört, das einige Spieler aus Letter noch nicht für die kommende Saison zugesagt haben und mit einem Wechsel liebäugeln.

von René - am 15.02.2008 10:52

Re: HSG Letter droht bei Niederlage im Kellerduell der Abstieg

Ja, interessant.
Auch schön, dass einige Spieler der beiden Absteiger mit Vereinswechsel liebäugeln sollen.
Woher wissen die Herrschaften davon?

Und: Wo sollen die denn spielen?!

Einzelne Aerzener, die sich für besser halten, können ja nach Hameln in die Zweite gehen.
Ist ja während der Saison schon praktiziert worden.

Aber soll mir auch Latte sein.

von Roger Wittmann - am 16.02.2008 14:19

Spielbericht: Letter - Aerzen (von Letter)

Beide Torhüter lassen sich anstecken
Landesliga Herren: HSG Letter/Marienwerder kann den Abstieg kaum noch verhindern


Das war es wohl: Nach der 33:39 (15:21)-Niederlage im Kellerduell gegen die HF Aerzen können die Landesliga-Handballer der HSG Letter/Marienwerder für die Regionsoberliga planen.
„Mit den ersten zehn Minuten war ich durchaus zufrieden“, sagte Trainer Bernd Fritsche. Engagiert, mit Spielwitz und gekonnten Angriffskombinationen zogen die Gastgeber mit 4:2 in Front. Bis zum 5:5 gestalteten sie die Partie offen. „Dann haben wir leider einen Einbruch erlitten“, berichtete Fritsche. Im Angriff häuften sich die Abstimmungsfehler. Immer wieder prägten Fehlpässe das Spiel der Gastgeber, die dadurch zahlreiche Tempogegenstöße kassierten. „In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit haben wir die Begegnung verloren“, analysierte Fritsche.
Nach der Pause erhöhte sich der Rückstand nicht, weil die Gastgeber nie aufgaben, alles versuchten. „Da wir in der Abwehr deutlich schwächer als in den Vorwochen waren, konnten wir leider den Abstand nicht mehr verkürzen“, berichtete Fritsche. Er erlebte, wie sich seine sonst so sicheren Torhüter Alexander Margraf und Daniel Plesivac von den Unsicherheiten ihrer Vorderleute anstecken ließen.

HSG Letter/Marienwerder: Alexander Margraf, Daniel Plesivac (beide Tor), Martin Goede (10), Karsten Ries (7/6), Alexander Hannachi (6), Olaf Brockmann (4/1), Christoph Falkenhagen (3), Dennis Valentin (1), Philipp Mesecke (1), Jörn Behrendt (1), Lukas Thum, Jens Brunkhorst
Siebenmeter: Letter 8/7, Aerzen 5/5; Zeitstrafen: Letter 4, Aerzen 5

von Zeitungsleser - am 18.02.2008 10:36
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