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Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 2 Monaten
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wxdf, awp, Strojmistr

Sonderfahrt am 16.12. - die KBS 132 lebt!

Startbeitrag von Strojmistr am 11.12.2007 06:36

Mich haben aus Dresden 2 PDF´s erreicht, die ich Euch nicht vorenthalten will. Also Sonderfahrt Decin-Telnice a zpet:

[www.oleba-online.de]

[www.oleba-online.de]

Antworten:

Und sie soll weiter leben

Übersetzung von [www.k-report.net]

Die Rathäuser der Gemeinden und Städte, die entlang der Eisenbahnstrecke von Děčín nach Oldřichov u Duchcova liegen, bestellen sich einen Zug auf dieser Trasse. Einstweilen wird er nur am 22.März und 17. Und 31. Mai fahren. Der Bürgermeister von Telnice Jaroslav Doubrava sagte ČTK, dass sich darauf am 21.12. die Bürgermeister der Gemeinden geeinigt hätten. Ihr Endziel ist die Erneuerung des Wochenendverkehrs auf der Strecke. Seit 9.12. fahren dort keine Züge mehr, weil der Bezirk Usti an ihrer Stelle Autobusse bestellt hat, die angeblich billiger sind.
Die Rathäuser bestellen die 3 Verbindungen beim Klub der Lokalbahnfreunde Kamenický ¦enov. Die Daten haben die Bürgermeister absichtlich gewählt, weil es sich um Ostern, den Internationalen Kindertag und die populären Děčíner Feierlichkeiten handelt. „Wir wollen an diesen Tagen auch Begleitaktionen vorbereiten Über die Ferien planen wir den Zug jeden Sonnabend zu bestellen“, fügte Doubrava hinzu. Die Rathäuser werden Verkehrsunternehmen, einschließlich der Tschechischen Bahnen, ansprechen und das beste Angebot auswählen.
Für einen ganzjährigen Wochenendverkehr auf der Strecke müssen die Gemeinden um die 300.000 Kronen jährlich auftreiben. Eine Schlüsselrolle nimmt für sie dabei Děčín ein, das die einzige große Stadt an der Strecke ist und etwa ein Drittel des benötigten Betrags aufbringen sollte. Děčín teilte heute mit, dass darüber die nächste Stadtverordnetenversammlung entscheiden werde. Gemäß Oberbürgermeister Vladislav Ra¨ka erwägt zwar die Straßen- und Autobahndirektion auf dem Bahnkörper einen Autobahnzubringer zur D8 zu bauen, aber keine der Varianten wurde bisher gebilligt. „Bis zu der Zeit, wo das geschehen wird, verwehren wir die finanzielle Unterstützung für Verkehr auf dieser Strecke nicht“, führte Ra¨ka aus. Er fügte hinzu, dass außer den Gemeinden auch die Bürgerinitiativen einen Beitrag leisten sollten, die für die Erhaltung der Strecke kämpfen.

Wär ja nicht schlecht, wenn das nicht nur Wunschdenken bleibt ...


von wxdf - am 23.12.2007 14:20

Wer will am 22.3.2008 noch mal fahren ?

[karel-loko.net]

Die Fahrt wird vom Klub přatel lokálky (KPL) mit einem M131 durchgefúhrt, der sich nach dem Kauf der Museumsstrecke Česká Kamenice - Kamenický ¦enov durch den K´C von dieser zurückgezogen hat.
Falls es jemandem interessiert, könnte ich den Brief des KPL-Vorsitzenden Fogl übersetzen, worin er sich bitter über den K´C beschwert.

von wxdf - am 15.03.2008 20:07

ja, hier Interesse

schade, hatte angenommen, daß der Streckenkauf das Museumsprojekt in ruhigeres Fahrwasser bringt :confused:

von awp - am 16.03.2008 05:43

Auszug aus der Diskussion auf der zelpage

Offener Brief an die Mitglieder des K´C

Kollegen,

ich gratuliere Euch (mehr anstandshalber als aufrichtig) zum Sieg in der Ausschreibung und dem Erwerb der Strecke Česká Kamenice – Kamenický ¦enov Gestattet mir einen kleinen Denkanstoß zu dieser Transaktion – 10 Lebensjahre gewidmet im (vergeblichen) Bemühen die Lokalbahn zu erwerben und hier ein Eisenbahnmuseum aufzubauen, berechtigt mich hof-fentlich dazu.
Sofern ich den Ablauf der Ereignisse so begreife, dass es um die Krönung des langfristigen Bemühens des Klubs der Eisenbahnreisenden geht, die Eisenbahn zu besitzen „koste es was es wolle“, wünsche ich Euch bei ihrem Betreiben viel Erfolge und feste nerven – Ihr werdet sie brauchen. Eine Eisenbahnstrecke zu besitzen und zu betreiben erfordert viele Anstrengun-gen, Elan und gleichzeitig hunderttausende (Millionen) Kronen und hunderte (tausende) frei-willige Arbeitsstunden.
Ich bemühe mich zu begreifen, dass wir in einer Zeit funktionierender Marktmechanismen le-ben und Ihr deshalb die Möglichkeit genutzt habt, die Strecke zu kaufen – ich begreife nicht, dass Ihr nicht das Bemühen erkennen ließt, mit dem einheimischen Klub der Freunde der Lo-kalbahn über die ganze Sache auf gleicher Ebene zu handeln. Immer habe ich den K´C für eine faire Vereinigung von Eisenbahnfans gehalten (mehrmals habe ich an den von Euch ver-anstalteten Aktionen teilgenommen) und von der Art und Weise Eures Handelns bin ich milde ausgedrückt überrascht.
Es gibt hier selbstverständlich eine zweite Möglichkeit – nämlich, dass es nicht um eine „Ak-tion“ des Klubs der Eisenbahnreisenden, sondern um die Aktivität eines Einzelnen (Einzelner) handelt, in diesem Fall begreife ich allerdings nicht, wie Ihr einen derartigen brutalen Miss-brauch der Marke K´C zulassen konntet. Seid Euch bewusst, dass der viele Jahre aufgebaute gute Ruf ernsthafte Schrammen erlitten hat! Das Argument, dass K´C Klub und K´C Ver-kehr nicht ein und dasselbe sind, ist nicht haltbar – seid Euch z.B. der ersten 3 Buchstaben im Namen oder des Namens des Ehrenpräsidenten bewusst und vielleicht begreift Ihr besser, wa-rum viele Eisenbahnfans beginnen, auf Euch „durch die Finger“ zu sehen. Wenn ich aufrich-tig sein soll, ich denke, dass Ihr Euch das verdient habt.
Noch einmal gratuliere ich Euch und (vielleicht) irgendwann Auf Wiedersehen auf Eurer Mu-seumseisenbahn.

Miroslav Fogl, scheidender Geschäftsführer der KPL

und aus der Diskussion noch eine Ansicht eines anderen Vereinsmitglieds:

Sehr geehrte Damen und Herren,

gestatten Sie mir die Situation, in der der KPL war und in der der K´C OHG jetzt ist, ist in vielem ähnlich. Wohl überhaupt erstmals beginne ich dort, was in dem Offenen Brief der KPL-Kollege Mirek Fogl schrieb. Aus diesem Brief wird deutlich, dass niemand will, dass es zum Zerfall der K´C OHG kommen soll, sondern dass sich ihre Mitglieder bewusst werden, wozu ihre Marke, das know-how u.ä. missbraucht wurde und das ganz unauffällig und mit „guter Absicht“. Auch ich gehörte zu den Befürwortern von Herrn Kří¸, dem ich grenzenlos vertraute und den ich für einen meiner besten Freunde gehalten hatte. Ich war mit ihm ge-meinsam bei der Geburt der KPL und ihrem Wirken auf der Lokalbahn nach K.¦enov dabei. Niemals wäre mir eingefallen und ich wollte nicht glauben, dass er fähig ist, seine Freunde zu betrügen und ihnen in so einer Art und Weise etwas vorzulügen. Und vielleicht wenn nicht einer der neuesten Mitglieder zur KPL gekommen wäre, der in der Firma Tschechische Nord-bahn AG beschäftigt war, könnten wir uns nicht genug wundern , dass eines schönen Tages aus heiterem Himmel ein Zwangsvollstrecker auf den Bahnhof in K.¦enov auftauchen und vielleicht M131.1441, T211.1532 o.ä. beschlagnahmen würde und es mit dem KPL vorbei wäre. Seinerzeit war ich jene unten aufgeführte graue Minderheit, die sich an der Tätigkeit sehr sporadisch beteiligte, aber das hatte seine Gründe. Nämlich sich an einer Klubtätigkeit in bedeutender Art zu beteiligen, würde bedeuten Herrn Kří¸ „in die Karten zu sehen“, was au-ßer seiner 2. Ehefrau niemandem gelang. Ich wurde also Mitglied einer dreiköpfigen Revisi-onskommission, und ganz ruhig ließen wir uns fast 2 Jahre mit Erklärungen „benebeln“, dass alles in Ordnung sei, bis 2005, als bei der Rechnungsführung die 1. Zwangsvollstreckung er-schien, die vieles aufdeckte. Nach der folgenden steigenden Kritik bereits von der überwie-genden Mehrheit der Mitglieder, die im Dezember 2005 ihren Höhepunkt erreichte, kam es zum Zurücktreten von Herrn Kří¸ von der Funktion des Sekretärs auf eigenen Wunsch und am gleichen Tag auch als KPL-Mitglied. Obwohl der KPL-Ausschuß aus 5 Mitgliedern (mit einigen kleinen Änderungen) bestand, gelang es niemand währen d der gesamten Zeit der KPL-Existenz festzustellen, das etwas nicht in Ordnung ist (worin ich sie nicht beschuldigen will). Ich gestatte mir sogar zu behaupten, dass sie das nicht einmal feststellen konnten, weil sie nicht die notwendigen Informationen erhielten. Also dank der „Alleinherrschaft“ des Herrn Kří¸ gelang es , die Bahn nach K.¦enov aus der Asche auferstehen zu lassen, was ich nicht leugnen kann und will, aber sie auch fast wieder zu Asche werden zu lassen und das zusammen mit den erworbenen Fahrzeugen und dem Eigentum des KPL und weiterhin der Arbeit Dutzender Mitglieder und Freunde des KPL und zahlreicher Leute aus verschiedenen Vereinen und Gesellschaften (SC Praha,Výtopna Zlíchov, NTM, S´N Děčín, MB´S, TS´-ÚTD Teplice, S´VJ und anderer) und nicht zuletzt der Marke KPL (von Freundschaft ganz zu schweigen). Wie sagte ein nicht genannt werden wollender Gemeindevertreter von Kamenický ¦enov: „ Ein nicht kontrollierbarer Herrscher dieser Vereinigung zu sein, gibt die-sem Individuum das Gefühl des alleinigen Besitzes…“ „… und das bis zu seinem völligen Ende“ (Anmerkung des Autors).
Der Leser möge sich selbst ein Bild darüber machen, wohin die Zukunft der Glashütten-Lokalbahn führen wird, aber lassen wir und überraschen.


von wxdf - am 16.03.2008 10:47

Eisenbahnvereine funktionieren nach dem Atomprinzip...

...sprich: Kernspaltung? :confused: Besten Dank Helmut, fürs Übersetzen.

von awp - am 17.03.2008 12:33

Wortreiche Gegen-Stellungnahme des K´C auf der ´elpage

[www.zelpage.cz]

Der Artikel ist mir zu lang, um ihn insgesamt zu übersetzen.
Zusammengefaßt geht es darum, dass man den KPL beschuldigt, die Strecke fast úberhaupt nicht unterhalten zu haben, so dass der K´C das ganze Jahr 2008 über zu tun habe, den Oberbau wieder in Ordnung zu bringen. 2009 solle es dann einen "halbregelmäßigen" Betrieb mit K´C-Fahrzeugen geben. Es stehe anderen Vereinen frei, beim K´C auch für 2008 Fahrplantrassen zu beantragen. Man habe dem KPL angeboten, er könne 2008 dennoch seine geplanten Fahrten auf der Strecke durchführen, dieser habe darauf aber nicht reagiert. Der KPL wird beschuldigt, er habe dem K´C Diesel gestohlen und seine Mitglieder hätten eher in den umliegenden Kneipen herumgesessen, als sich um die Strecke zu kümmern. :mad::sneg:

von wxdf - am 28.03.2008 18:47
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