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Informationen zum Thema:
Forum:
ADHS ADS Selbsthilfe
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
Beff82 , Nana, Dagmar D.

Mein Sohn Hat ausrastet

Startbeitrag von Beff82 am 08.03.2012 13:17

Mein sohn hat ausrastet immer mehr er wurde jetzt bis auf weideres von der Schule suspendiert bis er ihn einer klinik ihn Riedstadt war

Die Schulleitung sagt er ist eine Gefahr für sich selbst und für andere ja aber der Kinderarzt hat dann dort angerufen das ist nicht so solange er kein abstechen tut ist er keine Gefahr und die warte Zeit bedrägt Monate wenn nicht länger also kann er jetzt so lange nicht ihn die Schule er ist 9jahre alt
Ich weiß nicht was ich machen soll

Jeder sagt mir wenn er ausrastet sollen wir die Polizei rufen die weisen den dann dort ein und mein Mann macht sich sorgen ihm ihn weil er immer öfters ausrastet aber machen tut er nichts alles bleibt an mir hängen habe die Woche nur mit der Schule ärtzte Tel. Ihn meiner arbeitszeit mein Chef und ich Konen Momenten sowie so nicht gut aus

Und dann muste ich mir von einem Oberarzt sagen lassen (er hat uns noch nie gesehen ) das die diaknostig wo ein artzt
Antworten:
Gemacht hat fragwürdig ist und das was er jetzt gehört hat alles an meiner erziehung liegt da kommen schon zweifel ob Mann alles richtig macht ich weis nicht was ich machen soll da er ja jetzt erstmal zu Hause ist und ich muss auch arbeiten wir brauchen ja das Geld .

Lg

von Beff82 - am 08.03.2012 13:20
Hallo Beff,

das klingt sehr anstrengend, was du beschreibst. Ich schicke dir erst mal ein dickes Kraftpaket.

Hat dein Sohn die Ausrater nur in der Schule oder auch zu Hause? Wie ist es nachmittags, wie wird er da betreut?

Was berichten euch die anderen Eltern, hat er noch Freunde? Was sagt seine Klassenlehrerin?

Habt ihr schon mal an einem Elterntraining teilgenommen? Die werden vom Kinderschutzbund oder von Triple P oder von Opti Mind angeboten.

von Dagmar D. - am 10.03.2012 09:55
Hallo Beff82,

was du schilderst hört sich sehr, sehr schlimm an.

Ich kann deine Verzweiflung nachvollziehen.Mein Sohn rastet auch immer wieder aus, nennt uns Drecksau, blöde Kuh, bedroht uns mit einem Messer und ist nur 9 Jahre alt.

Er war letztes Jahr 6 Wochen lang in der Kinderpsychiatrie und dort wurde uns gesagt, er habe kein ADHS (er ist 9 und ADHS wurde nach auffälligen Konzentrationstests im SPZ mit 7 diagnostiziert), sondern die Agressivität und das oppositionelle Trotzverhalten liegen an meiner psychischen Störung (habe eine Boderline Störung, leide immer wieder unter Depressionen, habe mehrere Selbstmordversuche hinter mir) und an den häufigen Ehestreiten (welche aber zum Teil Folge der von mir vermuteten ADHS meines Mannes, und zum Teil aber auch Folge und nicht Ursache der Verhaltensstörungen unseres Sohnes sind/waren).

Die Kinderpsychologin hat mit Einverständnis des Jugendamtes die Unterbringung im Internat empfohlen.

Seitdem ist mein Sohn im Internat, kommt nur am WE (Freitag mittags) und in den Ferien nach Hause.Somit sind wir zumindest 5 Tage die Woche entlastet.Am WE und in den Ferien ist es leider nach wie vor schwierig.

Ich kann dir nur empfehlen, ein Beratungsgespräch mit dem Jugendamt zu vereinbaren.Eine Fremdunterbringung (Internat oder Kinderheim) ist leider manchmal unumgänglich.

Da dein Mann nicht hinter dir steht und dich allein mit dem Problem lässt, finde ich nicht OK.Unter diesen Vorraussetzungen hilft ein ADS Elterntraining m.E. wenig/kaum oder sogar gar nicht.Denn diese Erziehungsmaßnahmen wirken nur nachhaltig, wenn beide Elternteile (am Besten die ganze Familie, auch die Großeltern, Tante, Onkel !!!) am gleichen Strang ziehen.Mein Mann wollte nie mitmachen, das Buch von Prof.Döpfner lesen und zum Training kommen.Meine Erziehungsmaßnahmen hat er systematisch sabottiert, indem er z.B. den Fernsehen abends eingestellt hat nachdem ich den Buben das Fernsehen als logische Konsequenz für unangemessenes Verhalten (z.B. Schwester schlagen) verboten hat.Oder er hat mich vor ihm für mein Verhalten/meine Entscheidungen kritisiert, niedergemacht, so daß der Junge natürlich kein Respelt vor mir hat.Es ist wichtig, daß das Kind merkt, die Eltern halten zusammen, sind einer Meinung (wenn nicht, dann soll man nie vor dem Kind streiten) und handeln gemeinsam für das Wohl des Kindes.

Mein Mann ist leider vom Typ "Waschlappen", sprich lieber gibt er gleich nach, um seine Ruhe zu haben.Aber genau das fördert das tyrannisierende Verhaltens eines ADHS Kindes mit oppositionellem Verhalten.

Ich wünsche dir viel Kraft!

LGJoMama

von Nana - am 06.04.2012 12:25
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