wer kann mir helfen

Startbeitrag von Perusich (topolina tina)am 19.03.2004 10:18

hallo
ich bin ganz neu hier und hoffe einfach ein paar austausch möglichkeiten und rat zu finden den manchmal fühlt man sich so allein gelassen mit den gefühlen wenn mann ein kind oder sogar 4 mit adhs hat wir stehen ganz am abgrund und brauchen dringend hielfe wir wissen nur noch nicht wo die herkommen soll da sich die familie von uns abgeseilt hat durch die kinder die schule mit dem jugendamt droht und mit schulverweis wir sind schon umgezogen da wir der abschaum der strasse waren und hier hat auch nach kurzer zeit schon eine mutter gestanden die meinte ob ich meine kinder nicht in griff hätte unverantwortlich das jemand wie ich auch noch 4 kinder hat wenn er sich nicht kümmert FALSCH mein ganzes leben jede freie sekunde verbringe ich mit ihnen wir gehen zum sport ,camping,basteln,spatzieren zu jeder vorladung in der schule bin ich da aber es scheint nicht zu reichen warum kann nicht mal einer sagen toll das was du erreichst mit deinen kindern NEIN jeder hackt auf einem rum und man hat irgendwann keine kraft mehr und irgendwann bleibt vor lauter schimpfen und konseqenz zu wenig platz für die doch so wichtige liebe zwischen eltern und kindern wer kann mir einige tipps geben der schon seine erfahrung gemacht hat den wir stehen vor dem seelischem aus die kraft ist weg wir verkrischen uns nur noch
Antworten:
Hallo Perusich,

herzlich willkommen in Forum!

Das was du beschreibst, hat wohl jeder von uns Eltern durchgemacht.

Vorwürfe, man kümmere sich nicht genug, die Kinder seien nur so wegen der fehlenden bzw. falschen Erziehung, da fehlt eine "feste Hand", ...

Wichtig ist: zweifel nicht an dir. ADS verursacht vielerlei Probleme, denen man ohne professionelle Hilfe nicht gewachsen sein kann.

Du schreibst, deine 4 Kinder haben alle ADHS. Bekommen sie irgendwelche Therapien? Werden sie medikamentös behandelt?
Habt ihr einen Arzt, der sich gut damit auskennt, und der jederzeit ein offenes Ohr für eure Nöte hat?

Liebe, Mühe, Verständnis und Zeit sind die besten Voraussetzungen, um mit deinen Kindern besser klarzukommen und ihnen zu helfen. Aber ohne Hilfe reicht das leider nicht!

Kopf hoch und liebe Grüße,

Georgia

von georgia - am 19.03.2004 11:02
ich danke für die zügige antwort mein zweites kind hat vor 3 monaten diese diagnose bekommen aber sie war noch die harmlosere von den 4 meine anderen 2 grossen gehen am 1.4 zum stationären aufenthalt nach süchteln obwohl beim familien gespräch von meiner tochter legte die ärztinn die untersuchung ans herz der anderen kinder da sie davon ausgeht das die es auch haben allein vom erscheinungsbild bei der therapie nicht vorstellbar kann man nicht beschreiben wir können nirgendwo hingehen beim entgespräch sagte sie machen sie dringend einen termin für die kinder sie brauchen fachmännische hielfe aber unser kleinster mit seinen 2jahren könnten sie noch nicht untersuchen erst mit ca 4-5 jahren obwohl er uns noch wahnsinnig macht er redet nicht der kinderarzt sagt nicht altersgerecht entwickelt wir sollten nicht mehr auf sein schreien reagieren aber es hielft nicht er schlägt alle er ist immer in jeder sek blödsinn am machen spielen tut er nicht nur blödsinn machen und uns auslachen richtig schadensfroh er hüpft richtig vor freude wenn er jemanden aussperren kann weh tuen kann und kapputt machen ist eine grosse leiden schaft da freut er sich richtig taub ist er nicht laut hnoarzt aber ja die frage ob wir gut beraten sind NEIN ich weis ja nicht wo wir hatten die kleine 3 monate in stationärer therapie und jetzt bekommen wir die tabletten vom hausarzt und das war es wir fühlen uns so hielf los und allein gelassen wir brauchen so anlaufstellen wo man sich austauschen kann oder hielfe bekommt aber wo ich weis es nicht

von Perusich (topolina tina) - am 19.03.2004 11:21
Hallo Perusich,

du solltest dir über eine Selbsthilfegruppe in deiner Nähe einen guten Arzt empfehlen lassen. Auf der Startseite findest du "Suche Arzt oder Elterngruppe" nach Postleitzahlen sortiert.

Das nur so am Rande.

Egal, wie alt der Kleine ist, ich denke eine Verhaltenstherapie oder eine Spieltherapie wäre dringend nötig. So kann dein Kleiner lernen, falsche Verhaltensweisen abzulegen, spielerisch.

Mein Kleiner war auch so zerstörerisch, doch wir ahnten nicht, was mit ihm los sein könnte.

Gespräche mit einer Familientherapeutin zielten nur darauf ab, unsere Erziehungsfehler zu entlarven. Auch eine Kinderpsychologin vom Jungendamt brachte wenig Hilfe. So bekam unser Kleiner erst Hilfe, als die Situation extrem eskaliert ist (Schulbeginn).

Du hast die Chance, seinen Leidensweg zu verkürzen. Ich weiß von einer befreundeten Mutter, dass ihr Kind mit 3 Jahren Amphetaminsaft bekam, nach einer Diagnose. Doch das ist nur der Grundstein. Es ging weiter mit Spieltherapie, Ergotherapie, Logopäden.

Wichtig ist, dass du einen Arzt hast, der sich wirklich auskennt mit Verhaltensauffälligkeiten und/oder ADS. Nur mal davon gehört zu haben, reicht nicht.

Bei uns war es ein Neurologe /Psychiater /Psychoanalytiker, der sich spezialisiert hat auf ADS.

Er ging nicht an die Diagnose ADS ran, sondern schaute erstmal, was mit dem Kleinen los sein könnte. Redete, testete, hinterfragte, schloss eine Psychose aus, beleuchtete sein Umfeld, testete die altersgerechte Entwicklung, usw.
Er hielt Rücksprache
mit Kindergärtnerin, Vorschullehrerin und Lehrerin, Erzählungen von uns und sogar der Großeltern, alles floss in die Diagnosestellung ein.
Aber - wir hatten es ein bisschen leichter- denn meiner war ja schon 6 Jahre alt und konnte reden.

Ich weiß nicht, ob dein Kleiner ADS hat oder nicht, aber Hilfe benötigt er ganz sicher. Und ihr auch, denn so ein "kleiner Terrorist" ist schwer zu händeln.

Was für Tabletten bekommt ihr eigentlich von eurem Hausarzt?

Und aus welchem Bundesland kommst du?

Ich wünsche dir viel Kraft!

Liebe Grüße,

Georgia

von georgia - am 19.03.2004 11:55
die kleine bekamm erst retalin morgens eine und mittags eine halbe dann wurde sie aber auf das langzeitmedikament concerta eingestellt 36 mg pro tagsie war in einer kinder und jugendphychiatrie in viersen-süchteln wo die ärztinn uns auch das mit dem kleinen sagte das das erst mit 5-6 jahren frühestens mit 4 jahren ginge es ist wirklich für mich grausam morgens fragt man schon wann ist der tag zu ende aber zu meiner tochter zurück als die therapie beendet war bekammen wir ans herz gelegt eine spieltherapie zu suchen und gesagt das wir uns das medikament vom hausarzt verschreiben lassen müsten das war es somit sind wir jetzt auf uns gestellt auch mit der spieltherapie ist auch so ein ding ich warte immer noch auf rückrufe oder am telefon bekommt mann gesagt 4monate warte zeit ich finde es doch sehr langmit der warte zeit
aber dein tip mit der seite werde ich wahrnehmen danke bin ja noch neu hier kenne mich ja noch nicht so aus tausend dank auch für deine antworten und verständnis
gruß tina

von Perusich (topolina tina) - am 19.03.2004 19:29
ich finde unter der seite ärzte und selbsthielfegruppen nicht den kreis neuss oder köln schade ich hatte gehofft dort eine selbsthielfegruppe zu finden und gute ärzte die sich mit ads/h auskennen ...hat jemand eine idee wo ich mich danach erkundigen kann
danke
gruß tina

von Perusich (topolina tina) - am 19.03.2004 20:05
Hallo Perusich!

Ich kann mich sehr gut in dich hineinversetzten!

Mir gings genauso. Ein einfach nicht mehr weiter können und ICH hätte am liebsten Koffer gepackt und wech -geht ja nicht da man seine Bageage ja trotz all der Probleme Liebt-

Neben all der Hilfe suche für deine Kinder solltest du auch Hilfe für DICH suchen. Ich habe einige Zeit selber Stimmungsaufheller verschrieben bekommen weil ich nicht mehr konnte. Da meine Kinder durch mein nicht mehr können auch noch mal zulegten.... Ich habe eine Gruppentherapie hinter mir und konnte dort einiges an Kraft für meine Familie tanken. Und ich habe nur 2 Kinder....

Und wenn es nicht mehr geht, scheu dich nicht dir von allen Seiten her Unterstützung zu holen!

Ich bin die ganze Zeit am überlegen wie ich das Schreiben soll. Vielleicht mach ich einfach ein neues Thema auf mit Titel "Jugendamt". Das werde ich jetzt nach diesem hier auch tun!

Dort findest du Leute die dir durch den Weg helfen können. Dich mit Familienhelfern in der Familie unterstützen können. Das sage ich aber als Sozialarbeiterin die selbst einige Zeit als Familienhelfer tätig war. Ich weiß einfach das ein Anruf von mir Wege geöffnet hat, Dinge beschleunigen konnte was die Mütter einfach nicht können. Aber ich kann dir nicht sagen wie die Jugendamtler in Köln und Umgebung drauf sind oder ob du mit ihnen klar kommst!

Schau noch unter der neuen Frage nach was die anderen zu Berichten haben. Denn es gibt immer 2 Seiten!

Schau einfach unter der nächsten Frage von "Janette" nach!!!!

Was vielleicht für dich aber auch gut zu wissen ist, das einer von der anderen Seite mit den eigenen Kindern nicht mehr weiter weiß! Und ich weiß da nicht nur mich!!!! Theorie und Praxis sind zwei ganz verschiedene Dinge! Vorallem wenn man selbst Betroffen ist!!! Den Weg einem anderen zu zeigen und weiter zu führen ist ein anderer als ihn selbst zu gehen!!!

Einen ganz lieben Gruß und du schaffst das!!!!

Janette

von Janette - am 19.03.2004 23:24
Liebe Tina,

bin heute auf eine Selbsthilfegruppe in Köln gestoßen.

Bundesarbeitsgemeinschaft zur Förderung
hyperaktiver Kinder e. V.
Postfach 45 02 46
50877 Köln

Vielleicht hift dir das weiter.

Hoffentlich darf ich das hier so posten...

Liebe Grüße

Georgia

von georgia - am 22.03.2004 14:59
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