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kite2fly.com forum
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29
Erster Beitrag:
vor 16 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 16 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Armin Harich, murdoc, Paul, thorsten, Sonicsurfer, gerry, hccv, Buzzy

an die flysurfer unter euch:

Startbeitrag von murdoc am 09.11.2001 10:12

also, folgendes problem besteht ja immer noch:

ich z.B. habe letztens mal obergrenzen-überprüfungen durchgezogen, und meine 9er speedair bei böigen bedingungen mit gelegentlichen oberen 6 aufgezogen.
das war ein fehler, wie ich nach zwei schlägen festgestellt habe - kite flach fahren war nicht so richtig, und auf 11 uhr hat er mich in den böen einfach abgehoben.

deshalb musste das ding runter.
wenn man aber schon 300m downwind von den kollegen ist, muss man das ding alleine runterbekommen.

meine normale prozedur ist, dass ich den kite vorsichtig lande (an land/stran/deich), von der bar trenne und an den hauptleinen zum kite hochhangele, wo ich ihn dann sichere. dann zurück zur bar und gemütlich die leinen aufwickeln.
das geht, zugegebenermassen, bei oberen 6 nicht mehr.

meine methode dabei:
den kite mit der schleppkante ins wasser beissen lassen, und warten, bis er so 30L wasser intus hat. dann kann man ihn auf den rücken werfen und unter weiterem höheverlust und wassereintritt die leinen aufwickeln.
mit etwas glück hat man mit der waage dann auch einen aal fürs abendessen gefangen.
diese prozedur ist aber langwierig und sau anstrengend (ich musste mich erstmal n halbes stündchen ausruhen, bis ich mit ner nummer kleiner weiterrocken gegangen bin).

was macht ihr so, um den lappen vom himmel in die tasche zu bekommen?

Antworten:

moin murdoc,

gestern ging das kite2fly-team "fremd", heute gibt´s den gegenbesuch ... ;-)

freut mich, dass noch jemand diese problematik interessiert! ich hoffe es gibt hier ein paar flysurfer-spezialisten, die einen tipp für uns haben.

ansonsten musst du warten, bis ich meine flysurfer umgerüstet habe. bin ganz optimistisch, dass die 2-ring-lösung auch auf flysurfern funktioniert. das schöne daran ist, dass man dann beide systeme kombinieren kann! das klassische flysurfer-safety und über (!) der querleine halt die beiden ringe für das durchschlüpfsystem. dann kann man bei mässigen wind über das klassische system landen (und wieder starten) und wenn es ordentlich weht oder im notfall nimmt man das 2-ring-system.

meine arcs werde ich auch auf diese "doppelsystem" umrüsten. da klappt das auf jeden fall (schon probiert).

grüße
thorsten
eine lange nicht upgedatete homepage ;-)


von thorsten - am 09.11.2001 10:40
ja, hier gibt's eben mehr mattenexperten ;-)

ausserdem bin ich manns genug für 2 foren *g*

von murdoc - am 09.11.2001 10:48
mehr matten-experten? gibt es in kiel überhaupt noch jemanden der erfahrung mit matten hat? armin hat leider ewig nicht gepostet ...

bin gespannt, wie die südlichter mit dem problem umgehen,
oder fährt hier niemand seine matte an der oberen grenze?

von thorsten - am 09.11.2001 11:05
naja, wie sollen sie das denn?
dazu braucht man wind (nur spass)

aber lustig.
da verlässt man das land, um in einem österreichischem kitesurf-forum zu posten, und der typ, der 3 strassen weiter wohnt antwortet ;-)


also zurück zum thema:
wie kommt das ding vom himmel, ohne dass man es in einen nadelbaum fliegt oder wartet, bis er wg. plötzlichem windstopp von selbst runterfällt ?

von murdoc - am 09.11.2001 11:17
nix zu tun?
ich brauch ne speedair 12.0 für wenig wind (bin ein südlicht)
möglichst gebraucht, denn als student darf ich sonst lange post austragen.
thanks, hccv

von hccv - am 09.11.2001 11:42
...dann schau mal bei oase rein.
da bekommst du son teil unter 750,- EURO....

von murdoc - am 09.11.2001 12:05
herzlichen dank

cu on the water (or above)

hccv

von hccv - am 09.11.2001 12:24
Nun, das von dir beschriebene Problem besteht für ALLE Kites, übrigens BESONDERS für Tubes. Wir von der "Flysurfer Bande" haben es in von dir beschriebenen Situationen genauso wie du gemacht, nur dass wir wenigstens von jedem Winkel des Sees heimGEHEN können ;-)
Eine Idee gäbe es aber sehr wohl noch, und zwar: du baust eine extra Leine (120kp müsste reichen) an den Kite und zwar an zwei oder drei der ganz linken oder rechten Waagenanknüpfpunkte und führst sie quasi als Safety bis nach unten zum Trapetz. So wäre gewährleistet, dass das Baby voll auswehen kann, wie eine ARC. Heikel könnte das nur in 2 Punkten werden:
1: halten die Anknüpfpunkte das aus? (Man stelle sich eine wild wehende 16er vor)
2: würden sich Waagenleinen und diese Zusatzleine hoffnungslos vertüddeln sodass ein Restart unmöglich wird?

Wir werden mal den Armin hierzu befragen.
cu Gerry

von gerry - am 09.11.2001 16:23
Kannst du das mit der 2-Ring Lösung ein bissl beschreiben? Kann mir nämlich gornix drunter vorstellen, vor allem: alles was an einer linken und/oder rechten Leine hängt verzweigt sich oben in die Waage und die macht Fläche...

von gerry - am 09.11.2001 16:33
hi gerry,

das zwei ring-system funktioniert wie alle durchrutsch-systeme (z.b. airrush).

wenn man an einer bremsleine zieht, zieht man über die blaue schnur der waage, die über die rolle läuft, auch an der hauptleine und man macht fläche. soweit hast du völlig recht.

hat man aber die bar losgelassen und hält nur die bremsleine fest, dann sollte die blaue leine (und die hauptleine) doch durch die rolle der waage rutschen und so den kite öffnen. jedenfalls wenn kein knoten den blauen tampen daran hindert durch die rolle zu rutschen. die alten flysurfer-rollen ohne wirbel sind zu klein, als dass ein knoten durchrutschen kann, die neuen rollen mit wirbel könnten funktionieren, zur sicherheit werde ich es wohl mit noch größere rollen versuchen ...

es ist nicht die eleganteste lösung, die möglichkeit eines neustart nach dem man die safety genutzt hat erscheint mir eher unwahrscheinlich. aber zumindest könnte es ein wirklich druckloses safety-system sein.

die flysurfer-kites fliegen so klasse, aber das man auch bei gezogenem safety noch so viel druck auf dem drachen hat ist nicht wirklich lustig ...

grüße
thorsten


von thorsten - am 09.11.2001 17:07
Hi Murdoc

Bei mittleren 6 ist definitiv Schluß mit "Fahrspaß" beim 9er SpeedAir. Egal wie gut Mann fährt. Auch das alleine landen ist außerhalb des Windeinsatzbereiches des Kites nicht mehr so einfach. Ich versuche mal die verschiedenen „Landemöglichkeiten“ die sich bei uns als sinnvoll ergeben haben aufzuzeigen.

Ich fange mal mit den einfacheren Varianten an:

1. zum landen im überpowerten Bereich ist es wie beim Tubekite am Windfensterrand mit eingewiesenem Helfer am angenehmste.
2. Durch ziehen mit einer hand an der blauen Safetyleine und Aushängen der Bar mit der 2. Hand kann Mann den Kite im Rückwärtsflug mit der Hinterkante nach unten auf den Boden legen. Sobald der Kite rückwärts fliegt sollte Mann die Safety nur zu etwas 70% ziehen, also einfach die Bar etwas heranziehen. Dadurch kann der Kite sich nicht drehen oder vom Boden wiederaufsteigen.
3. Wenn der Kite nun daliegt kann Mann entweder die Safety irgendwo sicher befestigen und zum Kite gehen.
4. Mann kann den Kite gegen ein Hindernis wie Busch , Baumstamm, ... drücken lassen und kann einfach aufwickeln.
5. Wenn wirklich nichts da ist, muß Mann mit ca. 70-80& gezogener Safety 2-3 Umdrehungen aufwickeln. Dann ist die Safety fixiert. Nun sollte mann sich die Safetyleach vom Trapez entfernen und bis zum Kite aufwickeln. Das ganze ist überpowert nicht mehr so ganz drucklos, aber es geht. Am Kite angekommen versuche ich mit einem schnellen Schritt das Flügelende zu bekommen und wickele den Kite wie gewohnt auf.

Tschüß, Armin

FlySurfer.de


von Armin Harich - am 11.11.2001 18:05
Hi Gerry

Wir machen uns viele Gedanken, wie Mann die Safetyfunktion außerhalb des sinnvollen Windeinsatzbereiches noch verbessern kann. Unsere normale Safetyfunktion sind wir am weiteren verbessern. Aber eine Safetyfunktion 2. Stufe=“Not Aus“ währe auch eine nette Sache.

Deine Variante sitz bei uns auch schon länger im Kopf. Die Aufhängepunkte halten das übrigens locker aus. Der Kite muß allerdings auf „einen Schlag“ nur noch an den 3 Aufhängepunkte des Flügelendes hängen. Doch wer hat Lust auf eine 4. leine wenn Mann sie so selten braucht? Oder was meint ihr?
Der Wiederstart ist natürlich nach so einer Landung nicht so einfach wie mit der normalen Safety.
Uns sitzt noch eine 2. Variante im Kopf: Die Depowerleine „abzusprengen“. Dann hängt der Kite nur noch an der Hinterkante. Hier ist der Wiederstart dann ganz unmöglich. Dafür muß keine 4. Leine her. Die dicke V-Leine muss wahrscheinlich im Leinensystem umgedreht werden, damit sich auch durch die Rolle passt.

Ich probiere die Varianten diese Woche in der "überpowerten" Praxis mal durch.

Tschüß, Armin
PS: Ich schaffe es auch nicht diese Woche mal runterzukommen. Ich bin wieder 1 Woche außer „Haus“.
FlySurfer.de


von Armin Harich - am 11.11.2001 18:19
Wenns sicherheitstechnisch was bringt (und das würde es bei Hackwind sicher) würde ich (speziell bei der 16er) eine 4. Leine sicher montieren.. Man müsst diese halt anbringen, daß sie so wenig wie möglich störend wirkt (Ev. ausgehend von den äusseren Waagebefestigungspunkten über eine Öse (vielleicht an der Umlenkrolle montiert) die Steuerleine entlang runter zur Bar und dort an einer Schlaufe befestigt und diese zur optionalen Verwendung an der Bar montiert.. Ich stelle mir das in der Praxis dann so vor... Nettes dahincruisen mit 16er...Plötzlich frischt der Wind auf 5-6 Bft auf (Was er ja am Neusiedler See gern mal tut) Lass die Bar los um die Safety zu aktivieren...Merk natürlich, daß der Kite durch den starken Wind trotzdem noch mörderischen Zug hat...In letzter Konsequenz hab ich nun die Möglichkeit die Schlaufe zu nehmen und die Safety Leash zu öffnen...Kite sollte dann kraftlos auswehen...
Nur mal so ein Gedanke
Greets
Norbert
kitepower.net


von Sonicsurfer - am 12.11.2001 07:58
Ja, genauso stelle ich es mit auch vor. Ich muß es mal ausprobieren. Mal schauen, wie das sich dann alles "vertüddeld".

Bye, ArminSonicsurfer schrieb:
FlySurfer.de


von Armin Harich - am 12.11.2001 09:06
Offiziell Herzlich willkommen Murdoc

Wir haben ja schon den einen oder anderen interessanten thread produziert....

Was du beschreibts ist genau der Grund warum ich von den waageleinenmatten fürs kitesurfen weg bin, Arc ist da einfach sicherer.

Was ich voriges jahr mit meinen Waterfoils immer gemacht hab war folgendes:

ich hatte immer ein ca. 2m langes seil mit 2 karabinern dabei.

Ich hab den kite normal gelandet, und dann das seil mit der safety verbunden, das andere ende vom seil hab ich je nach bedarf an einem Baum, Steg, Parkbank, schild etc. besfestigt.
Damit bleibt der kite unter vollem zug liegen und ich kann zum kite gehen (schwimmen) und die luft rauslassen und den kite aufwickeln und das board drauflegen, dann hab ich die leinen aufgewickelt.

ARC ist da durch totales auswehen natürlich 100x angenehmer.

Was mir noch einfällt wäre eine 5. leine und eine kleine Zusatzwaage und ein System ala Windtools, das funtioniert nämlich auch sehr gut und müsste mit der flysurfer waage problemlos möglich sein.

LG

Paul
Progressive Sports Network


von Paul - am 12.11.2001 09:57
hallo armin!

ich will nicht an den flysurfern rummeckern oder so,
ich sehe nur momentan das grösste potential bei euch, und will einen kite, den ich in jeder situation problemlos alleine landen kann.


der trick mit der 70% safety macht aber auch keinen spass, wenn man mit der flysurfer rauswill, weil der druck zu gross wird. selbst bei mittleren 5 windstärken macht die 'hockende' flysurfer so viel druck, dass es ein unangenehmer kraftakt ist, das ding zu landen, bzw unmöglich, wenn man nach 4 stunden auf dem wasser vollkommen fertig ist.




noch eine idee zum thema ' bremsleine absprengen '
wenn man an einem punkt der bremsleine einen ring und snap-schäkel befestigt, kann man den kite problemlos auswehen lassen.
aber dafür reichen doch c.a. 2m.
wenn man nun also einen tampen anbringt (2m von schäkel zu ring), der bei auslösen des systems die bremsleine nicht absprengt, sondern um 2m verlängert, könnte man das ding wahrscheinlich im wasser wieder zusammenbauen, auf jeden fall aber ohne totales leinenchaos bergen.


eine weitere idee, die mir noch kam, ist folgendes:
wenn man den kite vom 3-auf 4-leiner umrüstet (indem man die schwarze leine mit dem V durch zwei leinen ersetzt), sollte es doch möglich sein, ein ARC-Typisches safety zu bauen, das sowohl an haupt- als auch an bremsleine montiert ist.
sollte das nicht auch den kite zum auswehen bringen?

von murdoc - am 12.11.2001 11:27

Re: an die flysurfer unter euch: ARMIN AUFGEPASST !

Nein ich denke nicht, denn durch die Waage würde der Kite wild zu drehen anfangen, am Boden könnts natürlich funktionieren.

Mir gefällt für klassiche Matten mit waage immer noch die Windtools Idee mit der Safety in der Mitte am besten (auch wenn windtools matten sonst ein rechter schmarrn sind...) - fast kein zug und der Kite geht ganz langsam und kontroliiert runter - und vor allem ist er meist wieder startbar.

Alles was man bei einer Flysurfer machen musste ist eine extra safety waage an den mittleren 2 waageleinenreihen anzubringen und das ganze mit einem Wegbegranzer mit der Mittelleine zu verbinden. Die safety kommt dann weiter oben an die Mittelleine und wenn die wegdifferenz zwischen mittelleine und lenkleinen einen gewissen wert überschreitet beginnt sich die Matte zu deformieren und schließlich ganz auszuwegen und hängt nur mehr an den 2 (oder4 falls Festigkeit der Aufhängepunkte sonst zu gering) mittleren Zellen. Einziges Risiko ist jetzt noch ein hoffnungsloses verwickeln der Waage , aber das würde man konstruktiv durch zusätzliche Verbindungsleinen auch easy in den Griff kriegen

LG

Paul

PS: Habts Ihr so ein System schon probiert Armin ?
Progressive Sports Network


von Paul - am 12.11.2001 11:42
Hi Murdoc

Das hat nichts mit meckern zu tun, sondern mit Verbesserungsvorschlägen die ich auch mal gerne kurz etwas öffentlich diskutiere. Denn die „Gotteslösung“ eines NotStops haben wir immer noch nicht. In meinen Augen haben die anderen es aber auch nicht. Denn wer löst schon gerne die Safety aus, wenn der Kite dann z.B. nur noch schwer zu starten ist. Ich denke das ist ein Grund, warum so wenig Tubes mit Savety gefahren werden.

Ich habe zwar bis jetzt immer meinen Kite auch alleine eingepackt bekommen. Aber wenn es einfacher geht, währe natürlich super.

Bei deinem „Bremsleinen absprengen“ meinst du sicher die „Depowerleine absprengen“. Bei den größeren Kites mit knapp 1-2 Meter Profiltiefe sind 2-4 Meter Depowerleinenverlängerung nötig. Mann könnte eine 2-4 Meter Leine in eine Tasche packen. Doch bei voll Zug ist das zusammensetzen auch kein Spaß mehr. Diese Lösung dient auch nur als „Not Stop“. Allerdings wird der Kite bei viel Wind immer wieder in die Luft aufsteigen.
Ich bin ab morgen 10:15 im Flieger und werde verschiedene Varianten mal durchtesten.

Die Depowerleine durch 2 Leinen zu ersetzen macht auch keinen Sinn. Mann kann nur eine 4. Leine entlang der Depowerleine führen um etwas „Ordnung“ in das ganze zu bringen.

Tschüß, Armin
.
FlySurfer.de


von Armin Harich - am 12.11.2001 12:05

Re: an die flysurfer unter euch: ARMIN AUFGEPASST !

Hi Paul

Beim Windtools Safety steigt der Kite in der zusammengeklappten Form bei viel Wind auch immer wieder auf und dreht sich ordentlich ein.
Der Druck ist aber schon gut draußen.

Wir können an der Vergabelung der Depowerleine in die 2 V-Leinen eine Leine anbringen. Durch unsere Geometrie haben wir aber nur 1 Meter Weg zur Verfügung. Bei bis zu 7 Meter Spannweite langt das nicht so richtig. Aber zur Not kann Mann die V-Leinen verlängern.
Aber die Frage ist noch, wie Mann den Kite am besten auswehen läst. Ich probiere mal die Woche ein paar Varianten durch.

Tschüß, Armin
FlySurfer.de


von Armin Harich - am 12.11.2001 12:19
wie gesagt:
ich bin der meinung, dass bei euch am meisten potential vorhanden ist.
meine speedair habe ich hier und da mit riesen stress und viel zug zusammengepackt - das war nervig, hat aber funktioniert.
mein tube hat mich schonmal beim versuch fast umgebracht.

ich sehe in der flysurfer (, da ich sie kombiniert mit tubes fliege) folgende vorteile:
das 'plug & play' verhalten:
ich nehme das ding aus dem laden mit, werfe es am strand hin, rolle die leinen von der bar (ohne vertüddelung!!!), und fliege los.

-> ich könnte auf dem wasser sein, wenn mein kollege die erste verschnaufpause an der fronttube des 13.5ers einlegt.

-> das bisherige safety. ist ein 'alltagstaugliches' system.
bevor ich mir von einem 15er tube den arm auskugeln lasse, überlege ich ja kurz erstmal, obs nötig ist, loszulassen.
bei der flysurfer hat sich mehr oder weniger fogender ablauf automatisiert:
irgendwas unvorhergesehenes passiert .. kurzer kontrollblick nach lee und erstmal bar wegwerfen...

mit diesem system kann man ja ne menge: safety, 'anti-stall', start-verhinderung, rückwärts-start, dosen öffnen, rückwärtsflug usw.

->drucklos-depower. man weiss genau, ob man mit dem flysurfer oder dem naish draussen war - ja nachdem ob man seine arme noch bewegen kann, oder nicht ...



naja, genug.
*befehlston*
baut ein landesystem, und zwar sofort.
wenn es fertig ist, schickt es an mich!

von murdoc - am 12.11.2001 12:52

Re: an die flysurfer unter euch: ARMIN AUFGEPASST !

Genau wegen der Waagenlänge hab ich gefragt, hab schon befürchtet das da für 9er und 12er zuwenig weg ist, und grad die beiden Großen hätten am notwendigsten.....

bei der längeren Waage ist halt die gefahr des durch die waage fliegens bei überfliegern oder crashs um einiges großer....

LG

Paul
Progressive Sports Network


von Paul - am 12.11.2001 17:18
High Murdoc, High Armin

Also alles was Murdoc da beschreibt kann eine Arc schon lang, Arcs kann man stacken ARC stallen NIE und haben gewedged ein depowerwirkung auf tube niveau.
Peter Lynn arcs sind halt preislich recht günstig ausgelegt und im detailfinish OK aber nicht "luxuriös" (auf Flysurfer niveau) gearbeitet

*Befehlsmode ein*
Baut mir eine ARC in Flysurfer qualität
*Befehlsmode aus*

Ich stell mich gern als tester und optimierer zur verfügung

LG

Paul
Progressive Sports Network


von Paul - am 12.11.2001 17:25

Re: an die flysurfer unter euch: ARMIN AUFGEPASST !

Hi Paul

Irgendwie reden wir an einander vorbei. Schau dir mal unser Leinensystem genauer an. Die länge der Waageleine hat damit nichts zu tun, sondern die Länge der äußeren V-leine unseres 3-Leiner Systems.

Tschüß, Armin
FlySurfer.de


von Armin Harich - am 12.11.2001 20:54
Hi Paul

Wir haben schon einige "ARC´s" gebaut. Wir sind aber von dem Konzept wieder abgekommen.

1. Die Stabilität der ARC hat nichts mit dem Bogen, sondern primär mit dem profil zu tun.
2. Eine gebogene Fläche verliert nun einmal fast 50% der projizierten Fläche.
3. Eine Softkite ohne Waageschnüre=ARC kann sich auf Links drehen und fliegt dann doch etwas anders.

Jedes System hat Vor- und Nachteile. Wir versuchen möglichst viele Vorteile der verschiedenen Systeme zu kombinieren. Das System aus einem selbstaufblasenden flachen Kite bietet uns die besten Möglichkeiten dazu.
Ich versuche euch mal zu besuchen. Das Flugticket nach Wien zu gerry leigt schon hier. "Leider" bin ich 1 Woche in Venezuela zum Testen.

Ich zeige Dir dann mal unseren neusten "Protos". Wenn du oder jemand anderes es schaffst, unseren Kite durch unterspringen abstürzen zu lassen bekommst du oder er ein Abendessen. Ich trete genauso an, mit dem Kite den größten Windbereich aller Kites abzudecken.


Also bis dann,
Armin

FlySurfer.de


von Armin Harich - am 12.11.2001 22:28
Die Gefahr eines Leinensalats ist bei Auslösen solch einer Art "Notbremse" natürlich sehr gross (kann sein, muss aber nicht sein) Allerdings, wenn ich sowas in letzter Konsequenz auslösen muss, dann hab ich nachher eh sicher kein Interesse weiterzufahren, sondern möchte mit Kite stressfrei ans Ufer gelangen... Ich denke so eine zusätzliche Safetyfunktion würd speziell bei den grossen Kites (9,12 u. vor allem 16qm) Sinn machen. Die kleineren Grössen kriegt man bei Hack auch so ganz gut unter Kontrolle.
Greets
Norbert
kitepower.net


von Sonicsurfer - am 12.11.2001 22:34
..da kennt er gar nix, mit dem 9,5er Proto ist er auf Fehmarn bei 6-7 bft gefahren..(mit heftigeren Böen)....ich hatte da mit der 5er Speedi schon gut zu tun und auch dieverse 7,5er Tubes waren schon fett angesaftet..
Sah zwar nicht meht soo entspannt aus, ging aber noch erstaunlich gut klar ;)
(die 7er MAstairs haben da auch schon gut Stress gemacht)...
Sttttart in der Powerzon wäre da natürlich keine gute Idee gewesen..

P.S vielleicht sieht man sich bald aufm Neusiedlersee

von Buzzy - am 13.11.2001 07:38

Re: an die flysurfer unter euch: ARMIN AUFGEPASST !

Hallo Armin !

Wollte nur wissen ob Ihr in diese Richtung schon was probiert habt und eigentlich keine Detaildiskussion auslösen.

"Waage" ist für mich ein simpler Sammelbegriff für alles was zwischen "Kappe" und Flugleinen zu finden ist (jo i weis des is technisch net ganz korrekt, aber ich hoffe es ist ein verständlcihes synonym).

Wenn ich mich an euer system richtig erinnere müsste man die " lenkleinen" kürzen (halbe kitespannweite) und um diesen wert den Mischer zu den Gallerieleinen der Flügelhinterkanten verlängern (Ich nehme an das ist das was du die außere V-Leine nennst).
Wenn man jetzt die safety an der Hauptleine anbringt (halbe kitespannweite über der maximal angepowerten stellung vom bar entfernt) dann müsste das system einwandfrei funktionieren.
Es bleiben alle bisherigen Funktionen erhalten inkl. Rückwärtsstart und die Safety funktioniert auch endlich so wie sie soll. Und das alles mit weiterhin nur 3 leinen.

Einziges Problem ist noch das sich die notwendige Leine vom mittleren Mischer zur "safetywaage" im normalen flugzustand in den Umlenkrollen verfangen könnte, aber das kann man ja auch ganz easy in den griff kriegen - hab da schon eine Idee.....

Dann hätten wir den aus meiner Sicht perfekten Mattenkite mit Waage der dann gegenüber einer arc-artigen Konstruktion nur mehr 2 Nachteile hat -
1. er Lufft noch immer ..... 2. man kann nicht stacken........
aber das ist halt eine Frage des Einsatzzwecks......

Vorteil einer "halbstarren" Matte mit Waage ist das man zumindest theoretisch einen kite mit dem besten L/D verhältnis und damit theoretisch den am höchsten springenden Kite und den am besten Höhe fahrenden Kite hat....wenn man Ihn bei schwierigen Verhältnissen (böen oder Welle) in der Luft halten kann - und das ist leider der große Kompromiss der aus der idealen lösung hackfleisch macht......

Meine Zukunftsvision:

Waageleinenmatten mit dynamischer Großenänderung für Leichtwind-weitsprungfanatiker auf Flachwasser, ARCs (als synonym) für alltagsfahrer mit Startmöglichkeit von Land, und low AR Tubes (AR3, freeair artige dinger) für alltagsfahrer die bei welle aus dem Wasser starten müssen.
High AR Tubes wiederum nur für Leichtwind-weitsprungfanatiker die bei welle aus dem Wasser starten müssen

LG Paul

PS: Armin, hoffe wir schaffens endlich einmal uns zu treffen
Progressive Sports Network


von Paul - am 13.11.2001 10:48
Ich frei mich schon und bin gespannt.....

Nochmals, Arc ist für mich keine Religion, unterspringen ist nicht das Probelm, das ist eine reine technikfrage, aber die "gerade" waageleinenmatte die ein unterfahren mit slacken leinen ohne Abstürz übersteht will ich sehen - da liegt der große clou der ARC verborgen....und das geht meiner meinung nach nur mit einem nicht starren konzept. Das man damit leistung verliert is klar und nicht die top priorität des konzepts - leistung muss uneingeschränkt fahrbar sein !

LG

Paul
Progressive Sports Network


von Paul - am 13.11.2001 10:55
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