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Gaby Guder
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vor 10 Jahren, 2 Monaten
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"*ES" mit Ansgar Hirt

"*ES" u. DER 10.RUNDBRIEF VON HANSZ

Startbeitrag von "*ES" mit Ansgar Hirt am 27.05.2004 06:59

"*HERZ"-"*LICHT" "*WILL-KOMMEN" im "*PLATINCLUB AGAIN" von "*ES" mit Ansgar Hirt.

...Dem "*PLATINCLUB" FÜR „*DIE BESTEN DER BESTEN!"

...NATÜTLICH FÜR „*ALLE STARKEN MÄDCHEN“ und „* ALLE STARKEN JUNGENS!"

„*HARTE ZEITEN GEH`N VORBEI..........STARKE MENSCHEN BLEIBEN !“
( Ansgar Hirt )

„*DA.............WO DIE WÜSTE IST,..........DA IST AUCH KEIN SAND !“
( Ansgar Hirt )

„*DIE WEGE ZU UNSEREM BEWUSSTSEIN SIND DIE SCHLÜSSEL UND DIE OFFENBARUNGEN FÜR UNSERE ZUKUNFT !“ ( Ansgar Hirt )


26.Mai 2004
Liebe Freunde!

Heute ein dreifacher Rundbrief:

1. Der Troia-Film -- endlich! Ich habe ihn sehnsüchtig erwartet, seit ich in den Vorschauen (er wurde ja massiv beworben) die Invasions-Armada (in etwa zitiert aus "Der längste Tag") auf der Leinwand-Ägäis gesehen habe, was für ein Bild! Gibt es überhaupt irgendeinen Vorläufer, eine bedeutende Ilias-Verfilmung aus früheren Jahrzehnten?

Der Ilias-Ausschnitt des Krieges nimmt durchaus den größten Teil dieses Films ein, das ist eine tiefe Verbeugung des Regisseurs vor Homer, und hier meine tiefe Verbeugung vor Wolfgang Petersen!

Es ist also keine ästhetisierende Kritiksucht oder Schulmeisterei, wenn ich doch den Homer in die andere Waagschale werfe: Mit der Beschränkung auf den "Zorn des Achilles" (der sich gekränkt vom Kampf zurückzieht,

ja darin besteht sein Zorn:

eben NICHT mehr Trojaner abschlachten zu wollen; der dann aber, weil sein Mignon Patroklos von Hektor getötet wird, rachedurstig in den Kampf zurückkehrt, und so endet die Ilias mit Hektors Bestattung, nicht etwa mit dem Pferd) und mit seinem fulminanten Einstiegskapitel ist Homer der geschicktere, gerafftere, modernere, spannendere, einfach der bessere Erzähler, z.B. in der Steigerungskurve der Pest-Episode (1,46 ff):

Apollo eilt hinab, Bogen und Köcher über den Schultern, --


"und bei jedem Schritt erklangen drinnen die Pfeile
an des Grollenden Schultern; so stieg er nieder, der Nacht gleich.
Und er kniete fern von den Schiffen und sandte den Pfeil aus;
furchtbar dröhnte dabei der Klang des silbernen Bogens.
Und er erlegte zuerst Maultiere und hurtige Hunde,
doch dann, zielend gegen sie selbst mit dem spitzigen Pfeile,
schoß er, und immer brannten zuhauf die Feuer der Toten."

Kunst des Weglassens bei Homer, Sprung in die Folge, aus der das Weggelassene (der Pesttod der vielen Menschen) mit um so größerem Schrecken deutlich wird.

Dann bedauert ein Homerbegeisterter wie ich, daß der gute Petersen die Götterhälfte der Ilias einfach gestrichen hat. Reflexionen über den Sinn des Kämpfens sind an deren Stelle getreten, also Reflexionen des 20. Jahrhunderts, aber die Kämpfe um die "heilige Stadt" sind bei Homer doch von Anfang an mit der Götterwelt verknüpft (siehe das zitierte Beispiel).

Es ist, als streiche man aus einem Bild alle helleren Farben oder aus einer Sinfonie alle Streicher.

Sehr gut: die bei den Griechen immer gern zitierte, dargestellte und verarbeitete Liebe von Hektor und Andromachê, das Thema "Abschied der Andromachê", wo jeder weiß, daß der verantwortungsbewußte Bruder des Helenaentführers Paris den Kampf mit Achilles wohl kaum überleben wird: das erzählt eben auch der Film, mit einer Andromachê, die vielleicht die Helena an Anmut übertrifft.

2. Was ist (per me) neu im Netz? Zunächst einmal der dritte der großen Propheten, Hesekiel (Ezchiel):
http://marvin.sn.schule.de/~latein/hesekiel.htm

Die Thronvision mit den vier ZÔIA (rechts-südlich der Löwe, links-nördlich der Stier, unbestimmt in der Ost-West-Achse bzw. vorne-hinten also Adler und Mensch; diese vier entsprechen einem Kreuz durch

die zwölf Zeichen

des Zodiakus mit dem jeweils zentralen Zeichen der vier Jahreszeiten) und den belebten Rädern voller Augen.

Je älter die Darstellungen himmlischer Wesen sind, desto tierartiger erscheinen sie,

und die Menschengestalt der Engel kämpft sich erst allmählich durch, befreit sich, bereinigt sich erst im Laufe des 1. Jahrtausends vor Christus von den tiergewaltig-expressiven Ausgestaltungen der untergründigen Seelenkräfte.

Aber menschengestaltig thront auch schon der sich-Seiende selbst über den vier ZÔIA und ihren geistbelebten Himmelsrädern.

3. nach dem 1.Johannesbrief nun der 1.Korintherbrief des Paulus (Kap.1/2 und die berühmten Kap.12-15).
http://marvin.sn.schule.de/~latein/paulus.htm

Nebenbei bemerkt:

Im ganzen Qur'ân (Koran) habe ich bisher noch kein Kopftuchgebot für Frauen gefunden, aber bei Paulus himself, 1.Kor 11,2-16;

vielleicht nimmt das Frau Schawan demnächst in die "christlichen Grundlagen" der baden-württembergischen Verfassung und ihres Schulgesetzes auf?

Und desweiteren:

Im 2.Korintherbrief vertritt dieser Paulus doch durch die Bank weg die pure

"Werkgerechtigkeit",

wie sie ja durchaus auch den Evangelien entspricht;

ein Widerspruch zu dem von Luther vereinnahmten Römerbrief

ist das aber eigentlich noch nicht, da hier wie dort der Auferstandene selbst es ist, der im wahren, verantwortungsernsten Ich (nicht im damit gern verwechselten Empfindungs- oder Wunschbild vom Ich) der Menschen wirkt und per se als Tätigkeitsquelle deren Individualität durchlebt;

denn auch die "ZÔÊ" des Johannesbriefes und des Johannesevangeliums ("Leben") ist pure opferfreudige Handlung, Wandlung, Tätigkeit in sich, reine Beflissenheit, Bienenemsigkeit in ihrer dichtesten Intensität, in ihrer innigsten Hingegebenheit;

und der Auferstandene - Paulus sagt immer "der Christus in mir" - geht durch die Menschen hindurch, bleibt nicht wie ein Fremder außen vor.

Im 1.Korintherbrief, im 12. bis 15. Kapitel dieses Briefes, geht Paulus weiter:

Da zeigt er, daß der Auferstandene nicht nur im lebendigen Handlungsquell der Menschen aufgeht,

sondern besonders auch ZWISCHEN den Menschen,

die mit ihren jeweiligen Begabungen einander ergänzen und so ein nach den Persönlichkeiten differenziertes Miteinander entfalten.

Dieses Miteinander belebt all diese Persönlichkeiten mit ihren geistigen Begabungen als Organe des Christus.

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Das ist etwas ganz anderes, als der übliche üble Frontalunterricht der harten Kirchenbank,

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wo man sich bepredigen lassen muß und zwischendrin traurige Lieder mit schlechten Texten singt.

Wir Philologen sind jener Spiralpackung der Begabungen, wo die Menschen im Kreis reihum einander den SINN mitteilen, vielleicht sogar näher:

Denn Paulus beschreibt insbesondere die Aufgabenteilung

zwischen den spontan in "Zungen" (=Sprachen) übersprudelnden (pardon) Hip-hop-Rappern der Antike und denen,

die deren Orakelsprüche ins Verständliche übersetzen konnten.

Durch die verschiedenen Tätigkeiten und Fähigkeiten strömt die Erkenntnis hindurch, die Begeisterung, vor allem aber (weil sonst alles sinnlos wäre) die nüchtern-bewußte Zuneigung, Quelle aller Charakterstärke.

Frohe Pfingsten!
grusz, hansz

Mit "*LICHT-VOLLEN" und "*CREA-TIVEN" "*MÄCHTIGEN GEFÜHLEN" und "*MÄCHTIGEN GEDANKEN" verbleiben "*WIR MIT UNSEREN LIEBE-VOLLEN VERBÜNDETEN".......... sehr gerne.......

"*HERZ"-"*LICH(T")-ST.........."*ES" mit Ansgar Hirt.

"*KOMMT,LASST UNS NUN WEITERSCHREITEN,..........SINGEN,TANZEN,LACHEN,WEITER-BAUEN,..........LASST UNS GANZ EIN-(S)-FACH SEIN !"

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