Die Bedeutung der Liebe für die Welt

Startbeitrag von Michael Heinen-Anders am 01.08.2004 15:35

Christus ist die reinste Liebe, doch er teilt um der
Freiheit der Menschen willen seine Macht mit Ahriman und Luzifer (siehe auch den unten genannten Vortrag Steiners). Daher sagt er auch: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt". Gleichzeitig ist im neuen Testament zu lesen "... denn es kommt der Herrscher der Welt" (Johannes 14,30). Damit gemeint ist Ahriman. Diesem ist die Macht gegeben
für eine begrenzte Zeit zu herrschen (vgl. auch "Ahriman - Profil einer Weltmacht"). Wenn aber diese Zeit vorüber ist, mit dem Eintritt des astronomischen Frühlingspunktes in den Wassermann, dann kommt das Zeitalter der Bruderliebe, das johanneische Zeitalter (vgl. auch
Gisela Gorrissen, Astrosophie des Tierkreises und der Planeten). "Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und das eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. Dies trage ich euch auf: Liebt einander!" (Johannes 15,16-17).
Ergänzend dazu hat Rudolf Steiner in seinem Vortrag „Die Liebe und ihre Bedeutung in der Welt“ (Vortrag vom 17.12.1912, in GA 143) ausgeführt wie wichtig die unegoistische Liebe
bereits jetzt ist, er bezeichnet die Liebe „als moralische Sonne der Welt“. Und so mancher
Mystiker scheut vor dieser selbstlosen Liebe zurück, da sie ihm keinen unmittelbaren Gewinn bringt. Dies schildert Steiner in dem erwähnten Vortrag, als die „Gefahren der Mystik“.

Es gibt dazu auch eine Rudolf Steiner Hörbuch CD, mit dem Titel: "Licht und Liebe", ISBN 3-7274-4251-4.

Viele Grüße

Michael

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Antworten:

Eintritt des astronomischen Frühlingspunktes in den Wassermann



Wann ist der

Eintritt des astronomischen Frühlingspunktes in den Wassermann ?

Gruss
Lilo

von lilo Witter - am 02.08.2004 10:08

Re: Eintritt des astronomischen Frühlingspunktes in den Wassermann

Hallo Lilo,

der Eintritt in den astronomischen Frühlingspunkt in ein Tierkreiszeichen ist
genau dann, wenn die Sonne exakt zu Frühlingsbeginn in diesem Zeichen
aufgeht (siehe auch das genannte Buch von Gisela Gorrissen, S. 18-21).

Komliziert ist aber die genaue Datierung dieses Ereignisses für den Wassermann,
da sich Wassermann und Fische-Zeichen um einiges überlappen.

Gisela Gorrissen datiert daher den Eintritt des Frühlingspunktes auf eine Zeit
zwischen 2000 und 2200 n. Chr. (siehe S. 28 ihres Buches). Die eigentliche 6. Kulturepoche beginnt aber erheblich später (um 3600 n.Chr.). Warum das so ist
begründet sie ausführlich in ihrem Buch. Der Sachverhalt ist zu kompliziert, um ihn
hier kurz abzuhandeln.

Hier die genaue Angabe zum o.g. Buch:
Gisela Gorrissen, Astrosophie des Tierkreises und der Planeten, Urachhaus Vlg.
ISBN 3-8251-7254-6. EURO 18,50.

Grüße

Michael

von Michael Heinen-Anders - am 02.08.2004 12:37

Johanneisches Zeitalter

Hier noch zur Erläuterung des Begriffs: johanneisches Zeitalter:

"Als Petrus sich umwendet, sieht er den Jünger nachfolgen, den Jesus liebte,(...).
Als Petrus ihn jetzt sieht, spricht er zu Jesus: Herr, was soll aber dieser? Jesus
spricht zu ihm: Wenn ich will, daß er bleibe, bis ich komme, was hat das mit dir zu tun? (...). Darauf verbreitete sich unter den Brüdern das Wort: Dieser Jünger stirbt nicht. Doch Jesus hatte zu Petrus nicht gesagt: Er stirbt nicht, sondern: wenn ich will, daß er bleibe, bis ich komme, was hat das mit dir zu tun?
Das ist der Jünger der als Zeuge dies alles berichtet und der es niedergeschrieben hat. Und wir wissen, daß sein Zeugnis wahr ist." (Johannes 21, 20-24).

Auch diese Textstelle ist ein Hinweis auf die Reinkarnationen Johannes des
Evangelisten in späteren Zeiten.....

Gruß

Michael

von Michael Heinen-Anders - am 02.08.2004 15:40

Re: Eintritt des astronomischen Frühlingspunktes in den Wassermann

Und was wird vermutet, wie sich Johannes, der Evangelist, wieder verkörperte? Ich weiss davon nichts.

Undf ist es nicht so, dass wir in diesem Sinne alle "bleiben" bis der Christus Jesus widerkommt. Und WIR "waren" ja wohl auch damals schon, denke ich.

Gruss
Lilo

von lilo Witter - am 02.08.2004 16:03

Johanneisches Zeitalter

Sorry, aber das Du es nicht weißt, heißt nicht, das es nicht so ist.
Als Lektüre dazu empfehle ich Dir dringend B. Lievegoed "Über die Rettung der
Seele" (Vlg. Freies Geistesleben) - insbeondere die Rosenkreuz-Kapitel.

Ist es übrigens nicht ein wenig seltsam, wenn Jesus Christus speziell Petrus in die Schranken weist - ausgerechnet den Fels auf den er bauen will - und Johannes den Evangelisten ausdrücklich erhöht....

Gruß

Michael

von Michael Heinen-Anders - am 02.08.2004 16:22

Re: Eintritt des astronomischen Frühlingspunktes in den Wassermann

Hallo....

Die Wiedergeburt Christi bedeutet für mich, das jesus den Christus verkörperte und im Universum verankerte. 2000 Jahre ruhte er da und nun wird er wiedergeboren, aber der Christus, nicht Jesus. Das ist doch was jetzt geschieht. Wir sollen unseren Christus ausdrücken.


Mit Licht und Liebe,



von Gaby Guder - am 02.08.2004 16:35

Wiederkunft des ätherischen Christus

Hallo Gaby,

so in etwa sehe ich es auch. Der kosmische Christus kommt wieder (bzw. ist
bereits von den meisten Menschen unbemerkt wiedergekommen) und gibt der
menschlichen Evolution einen neuen Aufwärtsimpuls.(Vgl. dazu: Robert A. Powell:
"Das größte Geheimnis unseres Zeitalters").

Die Tatsache des Nichterkennens hat zwei Gründe: 1. der Christus kommt
unsichtbar, aber er kann sich uns zeigen und 2. kommt Christus gerade zu
den Menschen, die in großer Not sind (vgl. "Wir erlebten Christus" Edition
Die Pforte sowie Wolfgang Garvelmann: "Ich bin bei Euch", Edition
Die Pforte).

Viele Grüße

Michael

von Michael Heinen-Anders - am 02.08.2004 17:33

Re: Wiederkunft des ätherischen Christus

Hi Michael,

Es geht darum, den Christus in Dir zu entwickeln, da brauchst Du nicht in Not zu sein. Das kann jeder, ob reich ob arm.
Nun ist die Zeit da, in der viele Menschen das Christusbewusstsein entwickeln.
Mit Licht und Liebe,



von Gaby Guder - am 02.08.2004 17:54

Re: Wiederkunft des ätherischen Christus

Hallo Gaby,

dazu passt der von Rudolf Steiner häufig zitierte Ausspruch: "Nicht ich, sondern der Christus in mir".

Auch folgendes Zitat passt dazu:

"Es ist der Gedanke: Der Mensch ist nicht allein; in ihm lebt etwas, was ihm immerdar den
Beweis liefern kann: Es kann der Mensch sich über sich selbst erheben, zu etwas, was
gegenwärtig schon über ihn hinauswächst und was wachsen wird von Leben zu Leben. Immer
bestimmtere und bestimmtere Gestalt kann dieser Gedanke annehmen; er liefert dann etwas
ungeheuer Beruhigendes und Erhebendes; aber durchdringt auch die Seele mit entsprechender
Demut und Bescheidenheit. - Was hat in diesem Sinne der Mensch in sich? Wahrhaftig einen
höheren, einen göttlichen Menschen, von dem er sich lebendig durchdrungen fühlen kann, sich
sagend: Er ist mein Führer in mir."
(Aus: Rudolf Steiner, Die geistige Führung des Menschen und der Menschheit.
Geisteswissenschaftliche Ergebnisse über die Menschheits-Entwickelung, GA 41,
auch im Internet verfügbar: http://www.goetheanum.org/fileadmin/aas/downloads/41SteinerGeistigeFuehrung.pdf ).

Schöne Grüße

Michael

von Michael Heinen-Anders - am 02.08.2004 18:48

Du missinterpretiertest mein Frage

Hallo Michael

"Und was wird vermutet, wie sich Johannes, der Evangelist, wieder verkörperte? Ich weiss davon nichts."

Diesen Satz von mir hast Du offensichtlich missinterpretiert. Es sollte nicht heissen, dass es das nicht gibt, was ich nicht weiss. Im Gegenteil, er sollte signalisieren, dass ich gerne davon etwas wissen möchte.

Aber danke für Deinen Literaturhinweis.
Gruss
Lilo

von lilo Witter - am 02.08.2004 19:14

Re: Wiederkunft des ätherischen Christus

Hallo Michael,

Ja, was hat der Mensch in sich?

Den Weg zu Gott, von dem er Teil ist.

Lebt er erst aml den inneren Christus und schreitet auf dem Weg voran ist er bald wieder geheilt!

Mit Licht und Liebe,



von Gaby Guder - am 02.08.2004 19:41

Re: Du missinterpretiertest mein Frage

Liebe Lilo,

Ich habe Dich da wohl tatsächlich mißverstanden.
Danke für Deine Erläuterung.

Viele Grüße

Michael

von Michael Heinen-Anders - am 03.08.2004 03:27
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