Ein Goitzschecup bleibt in Wolfen - E-Jungen bejubeln Turniersieg

Startbeitrag von Matthias Berger am 01.09.2009 09:23

Ein Goitzschecup bleibt in Wolfen
Die D – und E – Jugend beendet Turnierfolge – Positive Resonanz von Gästen


Von Matthias Berger

Am Ende war der Jubel der Jungwölfe unüberhörbar. Nach dem 17:2 Sieg im Finale über die Favoriten der Jugendspielgemeinschaft aus Kühnau, stand eines fest, eine zweite der 33 ausgespielten Pokale bleibt in Wolfen. Am Samstag hatte bereits die weibliche D-Jugend die Durststrecke für die HSG beendet und den Silberpokal erobert, am Sonntag war es zum Turnierabschluss gar der große Cup.

Zum Abschlusswochenende des von der Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld gestützten Turniermarathons stand für die Helfer noch einmal harte Arbeit auf dem Programm. Mit 18 Mannschaften am Samstag und 16 Mannschaften am Sonntag gipfelte das letzte Augustwochenende auch zum Höhepunkt der Goitzschecups. Gefragt waren die D – Juniorinnen am Samstagmorgen die Siegesserie der zahlreichen sächsischen Gäste zu beenden. Aber die Bundesligazukunft aus Markranstädt ließ keine Überraschungen zu und setzte sich souverän durch. Aber Wolfens Mädchen schlugen sich auch gegen den Favoriten achtbar und konnten den zweiten Platz behaupten.
Auf dem Bronzeplatz verewigten sich die Finken aus Raguhn.

Am Nachmittag musste das Turnier in drei Staffeln ausgetragen werden. Mit zwölf Teams vermeldeten die Organisatoren eine Rekordbeteiligung. Die zwei Wolfener Teams konnten den Favoriten aus Aue; Leipzig; Ludwigsfelde und Kühnau kaum Paroli bieten.
Zu unkonzentriert waren sie sowohl in der Deckung als auch im Angriff. „Mit vielen Einzelaktionen brachten sie sich teilweise selbst um den Lohn ihrer Mühen.“, kritisierte Wolfens Co-Trainer André Löbel die Wölfeschar. Er wusste zwar um die Stärke der Gäste, hatte aber auf mehr Gegenwehr aus den eigenen Reihen gehofft, wohl wissend, das sie es besser können. Am Ende erreichten die erste Vertretung den neunten und die zweite Mannschaft den 12.Platz. Sieger war wieder einmal die Bundesligareserve aus Aue, gefolgt von den Teams von LVB Leipzig und der TSG Schkeuditz. Damit reisten alle von der Oberbürgermeisterin gestifteten Trophäen nach Sachsen.

Am Sonntag gab es die letzten Chancen auch ein große Trophäe in die HSG-Pokalvitrine zu stellen. Die Mädchen um Grit Baumbach hatten beste Chance und nach einem unglücklich verlorenen Halbfinalspiel, ging es gegen Gräfenhainichen noch um den kleinen Cup. Dort zeigten die Mädels ein wenig Nerven und ließen sich den Triumph noch streitig machen. Am Ende stand hier ein vierter Platz zu Buche. Auf dem Siegertreppchen standen die Finken Raguhn, welche sich im Finale gegen Wittenberg-Piesteritz durchsetzten.

Am Nachmittag hatte Wolfen die letzte Chance noch einen Turniersieg für die HSG zu erreichen . Beim elften Turnier der Goitzschecupreihe mussten sich die beiden E-Jungen Mannschaften mit namhaften Gegnern auseinandersetzen. Die Jahrgangsmannschaft des Geburtsjahres 1999 konnte beim ersten Spiel gleich den hohen Favoriten aus Aue überrumpeln. Beim 9:7 Sieg schlüpften sie auf einmal ebenfalls in eine ungewohnte Favoritenrolle. Auch in den Partien gegen USV Halle; Landsberger HV und Raguhn zeigten sie keine Blöße und zogen verlustpunktfrei ins Halbfinale ein.
Das zweite Team, welches aus den Anfängern und F-Jugendlichen bestand wusste sich von Spiel zu Spiel zu steigern und bejubelte den neunten Platz euphorisch. Diese Auftritte machen auf jeden Fall Mut für die Zukunft.
Ebenfalls lautstark freuten sich die Jungwölfe über den Halbfinalsieg der ersten Mannschaft über Ludwigsfelde und im Finale wartete Angstgegner Kühnau. Aber diese mal hielten die Nerven und mit einem 17:2 Sieg sicherten sich die Fuhnehandballer den großen Goitzschepokal. Die Erzgebirgler, welche in fast jeder Altersklasse in Wolfen angetreten waren, eroberten noch den dritten Platz.

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