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vor 8 Jahren, 11 Monaten
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Dr. Hans-Joachim Zillmer

Der Hammer von Texas - 140 Millionen Jahre alt

Startbeitrag von Dr. Hans-Joachim Zillmer am 17.01.2009 11:32

Im Juni 1934 wurde im Kimball County in Texas ein seltsames Artefakt gefunden, welches heute im "Creation Evidence Museum" in Glen Rose, Texas zu besichtigen ist.



Die Familie von Emma Hahn, die ihn im Juni 1934 in London, Texas (Kimball County), bei einer Wanderung zum Llano Uplift fand, feilte am Hammerkopf um zu überprüfen, ob dieser wirklich aus Metall besteht. Die Stelle rostet bis heute nicht.

Zum Zeitpunkt seiner Entdeckung war der Gegenstand komplett von Kalkstein eingeschlossen. Daraus wurde gefolgert, dass der "Hammer" vor der Entstehung des Steinmaterials entstanden ist, zumindest aber das gleiche Alter aufweisen müsste. Dieses Alter wird von Geologen auf 140 Millionen Jahre geschätzt. Eine urzeitliche Epoche, wo nach gängiger Auffassung noch kein menschliches Leben existierte. Eine Analyse durch das Metallurgische Institut "Batelle Memorial Laboratory" in Columbus (Ohio, USA), brachte 1989 ein verwirrendes Ergebnis: Der metallische Oberteil des Fundstückes ist aus 96,6 % Eisen, 2,6 % Chlor und 0,74 % Schwefel zusammengesetzt. Demnach bestünde das Material fast zur Gänze aus reinem Eisen und korrodiert (rostet) nicht. Röntgengenaufnahmen zufolge soll der Stahl des Hammerkopfes keinerlei chemische Verunreinigungen oder Unregelmäßigkeiten aufweisen.





Dr. Carl E. Baugh, der Direktor des Creation Evidences Museum, machte mir die Untersuchungsergebnisse zugänglich. Der Stiel des antiken Hammers ist kristallin versteinert, sehr hart und in seiner Struktur intakt. Der innere Teil scheint porös in Kohle umgewandelt worden zu sein. Die Kombination von Verkohlung und Versteinerung ist sehr ungewöhnlich, wissenschaftlich nicht zu erklären, und mir ist kein ähnliches Fundstück auf der ganzen Welt bekannt.

Das Alter von versteinertem Holz wird offiziell auf 100 bis 200 Millionen Jahre geschätzt. Es entsteht, wenn es als Ablagerung überschwemmter Flüsse oder Seen in der Erde lagert. Es wird durch im Wasser aufgelöste Silikate imprägniert, welche z.B. durch Vulkanasche geliefert werden. Diese Stoffe ersetzen den Wasserstoff- und Luftgehalt des Holzes und beginnen mit dem Versteinerungsprozess durch Verkieselung oder Silifizierung. Dadurch kann sehr hartes Opal oder Quarz entstehen, und das Endprodukt ist etwa fünfmal schwerer als das normale Kiefernholz.

Nach dieser kurzen Beschreibung des Hammerstiels liegt eigentlich schon klar auf der Hand, dass dieser fossile Hammer echt und alt sein muss. Wer das nicht glauben kann, sollte darlegen, wie man einen versteinerten Holzgriff mit oder ohne zu porös verwandelter Kohle im Innenteil mit modernen oder auch antiquierten Methoden herstellen kann.

Aber Menschen, die hochwertige Werkzeuge herstellen, gibt es der wissenschaftlichen Meinung nach doch erst seit ein paar tausend Jahren. Irgend etwas stimmt doch da mit der Zeitdatierung, den großen Zeiträumen der vergangenen Erdzeitaltern oder beidem nicht.

John Mackay, der Direktor der Creation Science Foundation in Australien, unterzog bei seinem Amerikaaufenthalt den Hammer sehr gründlicher Analysen. Eingehende Analysen wurden unabhängig von verschiedenen Instituten vorgenommen, unter anderem vom Metallurgischen Institut des Batelle Memorial Laboratory in Columbus (Ohio/USA). Hochentwickelte Elektronenmikroskope dienten hierbei der zerstörungsfreien Untersuchung der Struktur und Zusammensetzung des Stahls, aus dem der Hammerkopf hergestellt worden war. Das Ergebnis der Untersuchungen war mysteriös und rätselhaft zugleich, denn es stellte sich heraus, dass die chemische Zusammensetzung des Hammerkopfes aus 96,6% Eisen, 2,6% Chlor und 0,74% Schwefel besteht. Unglaublich, dieses Material besteht aus fast absolut reinem Eisen! Weitere Beimengungen oder Verunreinigungen konnten nicht nachgewiesen werden. Reines Eisen besitzt aber eigentlich eine geringe Festigkeit.

Zu den zerstörungsfreien Prüfverfahren der Stahlgüte gehören das Röntgenverfahren, magnetische Prüfverfahren und Ultraschall-Verfahren. Mittels Röntgenaufnahmen wurde festgestellt, dass der Stahl des Hammerkopfes keine Einschlüsse oder Unregelmäßigkeiten aufweist. Also wurde er auf irgendeine Art und Weise vergütet und gehärtet.
Eigentlich muss chemisch reiner Stahl, der nicht weiter behandelt worden ist, relativ weich sein. Aber aufgrund der nachgewiesenen gleichmäßigen Struktur scheint es sich um harten Stahl zu handeln, der durch eine hoch entwickelte Technologie hergestellt wurde. Um noch genauere Aussagen machen zu können, müsste der Hammerkopf durch Sektionsschnitte zerteilt und dann genau untersucht werden.

Um Beschädigungen des Hammers und des ihn umgebenden Gesteins zu vermeiden, wurden entsprechende Untersuchungen wie auch direkte Datierungsmethoden bisher nicht vorgenommen.Trotzdem ist das Untersuchungsergebnis einfach sensationell und fast utopisch zugleich, denn wer sich mit moderner Stahlherstellung nur einigermaßen auskennt weiß, dass bei allen uns bekannten Herstellungsprozessen von hochwertigem Stahl Verunreinigungen durch Silizium oder Kohlenstoff zwangsläufig entstehen müssen!
Ich unterstreiche nochmals fett das Wort müssen. Eine Stahlerzeugung ohne diese Verunreinigung ist einfach garnicht denkbar!

Auch andere uns zur Stahlveredlung bekannte Beimengungen wie Kupfer, Titan, Mangan, Kobalt, Molybdän, Vanadium, Wolfram oder Nickel konnten nicht nachgewiesen werden. Diese und andere Elemente werden bei den uns bekannten Methoden der Stahlherstellung, je nach Anwendungsgebiet, zur Erzielung bestimmter Stahleigenschaften eingesetzt. Hochwertiger Stahl in der hier vorliegenden Zusammensetzung kann durch unsere modernen Verarbeitungsmethoden also gar nicht hergestellt werden.

Es stellt sich automatisch die Frage: Wer hat dann aber diesen Hammer produziert und zu welcher Zeit?

Gemäß dem offiziellen Stand unserer Forschung und Wissenschaft kann dieser Hammer eigentlich überhaupt nicht vorhanden und hergestellt worden sein. Ein gefälschter Hammerkopf ist damit grundsätzlich ausgeschlossen. Entsprechendes hatte ich ja auch schon für den Hammerstiel festgestellt. Also zwei fälschungssichere Materialien, für die wir keine wissenschaftliche Erklärunghaben, vereint in einem Werkstück. Außerdem war dieses antike Werkzeug komplett in solidem Gestein eingeschlossen. Als der Felsbrocken, in dem er sich befand, 1934 durch die Familie Hahn geöffnet wurde, beschädigte man den Metallkopf an der oberen Kante. Es entstand eine kleine Kerbe. Auch nach über sechzig Jahren hat sich diese Stelle augenscheinlich nicht verändert. Von Rost ist nichts zu erkennen. Es könnte sein, dass für diese Erscheinung der relativ hohe Anteil von Chlor bei gleichzeitig völliger Abwesenheit von Kohlenstoff verantwortlich ist.

Die ursprüngliche Oberfläche des Hammerkopfes besteht aus einer dunklen, geschwärzten Patina. Die Analyse dieser feinen Schicht ergab 82,9% Eisen, 8,9% Silizium, 3,6% Schwefel, 2,5% Kalzium, 1,3% Chlor und 0,78% Kalium und könnte somit eine Reaktionskruste der Elemente des Metalls mit dem umschließenden Gesteinsmaterial sein. Solche Reaktionen wurden zum Beispiel durch die im Grundwasser gelösten Substanzen hervorgerufen.

Auf einem Teil des freigelegten Hammerkopfes erscheint ein Rest des Felsgesteins wie aufgeklebt und mit dem Metall verschmolzen. Von John Mackay wurde aufgrund diverser Diskussionen mit Geologen die Vermutung geäußert, dies könne unter Bedingungen von zumindest zwei Atmosphären Druck und gleichzeitiger Abschirmung von ultravioletter Strahlung geschehen sein.

Zusammenfassend ergeben sich damit folgende Faktoren:

Der Hammer war komplett von massivem Gestein umschlossen. Der Stiel besteht aus versteinertem Holz, das im Inneren Verkohlungserscheinungen zeigt. Der Hammerkopf besteht aus einem sehr reinen Metall, das wir so nicht herstellen können. Es korrodiert (rostet) nicht.

Höherer Druck zur Zeit der Entstehung des Einschlusses.

Es wäre denkbar, dass das Eisen von einem in der Erdkruste eingeschlagenen Meteoriten stammt. Das aufgefundene Metall müsste dann in irgendeiner Weise nur noch geschnitten und bearbeitet worden sein. Technisch gesehen ergibt ein solches Verfahren - ohne weitere Verarbeitung des Metalls bei gleichzeitig notwendigerweise auftretender Verunreinigung - erfahrungsgemäß aber niemals einen guten Hammer.

Außerdem kommt das Material eisenhaltiger Meteoriten in Verbindung mit Nickel und Verunreinigungen an Kobalt, Aluminium,Schwefel, Phosphor, Chrom und Kohlenstoff vor. Doch von äußerst geringen Anteilen an Schwefel und Chlor abgesehen, wurde kein anderes Element im Metall des Hammers gefunden.

Möglich wäre, dass das Material des Hammerkopfes in der vorliegenden Form aus einer irdischen Eisenerz-Lagerstätte gewonnen wurde. Technisch gesehen bestehen hier aber dieselben Einschränkungen wie bereits zuvor erwähnt. Außerdem sind alle natürlichen Eisenerze durch verschiedene Elemente verunreinigt, insbesondere ist immer auch Kohlenstoff anwesend. Es ist meines Wissens auf der ganzen Erde kein weiteres natürliches Eisenerz bekannt, das auch nur annähernd chemisch so rein wie dieses Fundstück wäre.

Da keine dieser Möglichkeiten in Betracht kommt, bleibt eigentlich nur die Konsequenz, dass dieser Hammerkopf durch ein uns nicht bekanntes technisches Verfahren hergestellt wurde. Nachweislich war der ganze Hammer zum Zeitpunkt seiner Entdeckung komplett und teilweise auch heute noch von Kalkgestein eingeschlossen. Ein Teil des Metalls ging mit dem umgebenden Material des Felsens eine chemische Verbindung ein (Reaktion- oder Verwitterungskruste).

Daraus folgt zwangsläufig, dass der Hammer vor der Entstehung des Steinmaterials entstanden, zumindest aber das gleiche Alter aufweisen muß! Dieses Alter wird von Geologen auf mindestens 140 Millionen Jahre geschätzt.



Auf den Röntgenbildern des Hammerkopfes kann man deutlich erkennen, dass die Struktur des Eisens gleichförmig ist und keine größeren Einschlüsse oder Unregelmäßigkeiten aufweist. Dieser Umstand deutet auf eine künstliche Behandlung des Eisens hin, und man kann deshalb von Stahl sprechen. Es ist unbedeutend, welchen Härtegrad dieser Stahl letztendlich wirklich hat.

Die Kombination von künstlich bearbeitetem Stahl, versteinertem Holz und der Einschluss in über 100 Millionen Jahre altem Sandgestein ist das eigentliche Mysterium. Entweder gab es Menschen zu Zeiten der Herrschaft der Dinosaurier oder die Datierungen stimmen nicht. Beide Möglichkeiten ergeben jedoch Perspektiven, die mit unserem schulwissenschaftlichen Weltbild kaum in Übereinstimmung gebracht werdenkönnen.

Die Koexistenz von Dinosauriern und Menschen wird andererseits durch die versteinerten Spuren von Dinosauriern und Menschen in den gleichen geologischen Schichten nachgewiesen, wie ich zu meinem Erstaunen bei den Ausgrabungen im und am Paluxy River feststellen musste. Diese die Abdrücke beinhaltenden Gesteinsschichten werden geologisch auf ein Alter von mindestens 140 Millionen Jahre geschätzt. Oder verhält es sich ganz anders, und die Dinosaurier starben eventuell vor 65 Millionen Jahren gar nicht aus?

Die schulwissenschaftliche Meinung spricht natürlich von einer Fälschung. Aber wie fälscht man etwas, das man selbst gar nicht herstellen kann, und das anscheinend aus der Zeit der Dinosaurier stammt?

DARWINS IRRTUM – Hans-Joachim Zillmer, Langen Müller Verlag, 1998

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