Startbeitrag von grenz|wissenschaft-aktuellam 05.09.2009 19:04
Samstag, 5. September 2009
Tempe/ USA - Auf neuen Aufnahmen der NASA-Mondsonde "Lunar Reconnaissance Orbiter" (LRO) haben NASA-Wissenschaftler rollende Felsbrocken von bis zu 40 Metern Durchmesser und die von diesen hinterlassenen Spuren im Mondboden entdeckt. Die kuriosen Details deuten auf aktive geologische Prozesse auf der Mondoberfläche hin.

Beispiele besonders großer, ins Rollen gekommener Felsbrocken auf dem Mond | Copyright: NASA/GSFC/Arizona State University
Der Krater Tsiolkovskiy hat einen Durchmesser von rund 185 Kilometern, befindet sich auf der Rückseite des Mondes und ist laut NASA eines der spektakulärsten Beispiele für einen komplexen Einschlagskrater: Sein Rand ist terrassiert und ein mächtiger Zentralhügel aus dem Auswurfmaterial des Einschlags ist von einem Kraterboden aus dunkler basaltischer Lava umgeben, die - so glauben die Forscher - im Laufe von mehreren 100 Millionen Jahren aus dem Innern des Mondes austrat.
Für die Wissenschaftler ist es zwar nicht ungewöhnlich, dass es an derartig steilen Hängen selbst auf dem Mond zu Bodenrutschen kommt, doch dass dabei auch derart mächtige Felsbrocken bewegt werden, wurde bislang auf dem Mond noch nicht beobachtet. Da die Brocken deutliche Spuren im Mondboden hinterlassen haben, ist es für die Forscher relativ einfach, deren ursprünglichen Positionen auszumachen.

Weitere Beispiele der rollenden Mondfelsen im Krater Tsiolkovskiy | Copyright: NASA/GSFC/Arizona State University
Die Gesamtaufnahme in interaktiv steuerbarer Originalgröße finden Sie HIER
Tempe/ USA - Auf neuen Aufnahmen der NASA-Mondsonde "Lunar Reconnaissance Orbiter" (LRO) haben NASA-Wissenschaftler rollende Felsbrocken von bis zu 40 Metern Durchmesser und die von diesen hinterlassenen Spuren im Mondboden entdeckt. Die kuriosen Details deuten auf aktive geologische Prozesse auf der Mondoberfläche hin.

Beispiele besonders großer, ins Rollen gekommener Felsbrocken auf dem Mond | Copyright: NASA/GSFC/Arizona State University
Der Krater Tsiolkovskiy hat einen Durchmesser von rund 185 Kilometern, befindet sich auf der Rückseite des Mondes und ist laut NASA eines der spektakulärsten Beispiele für einen komplexen Einschlagskrater: Sein Rand ist terrassiert und ein mächtiger Zentralhügel aus dem Auswurfmaterial des Einschlags ist von einem Kraterboden aus dunkler basaltischer Lava umgeben, die - so glauben die Forscher - im Laufe von mehreren 100 Millionen Jahren aus dem Innern des Mondes austrat.
Für die Wissenschaftler ist es zwar nicht ungewöhnlich, dass es an derartig steilen Hängen selbst auf dem Mond zu Bodenrutschen kommt, doch dass dabei auch derart mächtige Felsbrocken bewegt werden, wurde bislang auf dem Mond noch nicht beobachtet. Da die Brocken deutliche Spuren im Mondboden hinterlassen haben, ist es für die Forscher relativ einfach, deren ursprünglichen Positionen auszumachen.

Weitere Beispiele der rollenden Mondfelsen im Krater Tsiolkovskiy | Copyright: NASA/GSFC/Arizona State University
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