Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Abraham
Beiträge im Thema:
1
Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Gerry

Geldwäsche im Vatikan - Seligsprechungen für 40 000 Euro

Startbeitrag von Gerry am 08.03.2013 07:43

Geldwäsche im Vatikan - schon 6 Verdächtige

Der Vatikan kommt nicht zur Ruhe. Jetzt ermittelt die vatikanische Finanzaufsicht (AIF) in sechs Fällen wegen des Verdachts der Geldwäsche.
Das erfuhr BILD aus Kreisen des Vatikanischen Staatssekretariats.
Die Vatikan-Bank, die im von der Öffentlichkeit abgeschiedenen Bereich im mittelalterlichen Turm „Torrione Niccolo“ untergebracht ist, hat 20 000 Kunden.


1000 von ihnen werden nach Einschätzung der Ermittler als „höchst problematisch“ eingeschätzt. Darunter ist ein Rechtsanwalt, der Seligsprechungen für 40 000 Euro anbietet.

Die aktuellen Ermittlungen leitet ein Schweizer: Rene Brülhart (40). Im Vatikan ist er der neue Chef der Finanzaufsicht. Der Finanzexperte war zuvor in Liechtenstein tätig, wo er nach dem SED-Vermögen fahndete und wichtige Hinweise im Siemens-Skandal lieferte. Unterstützung bekommt er vom neuen Chef des Geldhauses. Mit dem Anwalt Ernst von Freyberg steht ein Deutscher an der Spitze der Papst-Bank.

Vor 30 Jahren geriet die Vatikan-Bank in die Schlagzeilen, nachdem Geldwäsche aus dem Kokainhandel bei der Schwesterbank „Banco Ambrosiano“ bekannt geworden war. Damals starben drei Bankmitarbeiter unter mysteriösen Umständen, die bis heute nicht aufgeklärt wurden.

Die Aufklärung der Geldwäsche-Vorwürfe bei der Vatikan-Bank soll der emeritierte Papst Benedikt noch vor seinem Rücktritt vorangetrieben haben.

Quelle: bild.de, GoMoPa

Antworten:

Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.