Junge!!

Startbeitrag von uglauser am 12.06.2010 18:49

Hallo
die weisse Pfauenhenne Sophia hat ihre 2 Eier ausgebrütet!!! Die ersten Jungtiere nach etwa 8 Jahren. Ihre Vorgängerin sass zwar jeweils kurz auf ihren Eier, verliess das Nest jedoch immer wieder. Heute habe ich die beiden Winzlinge von Sophia erstmals zu Gesicht bekommen. Eines ist braun wie ein wildfarbiges Hühnerküken. Ich nehme mal an, dass dies ein Blaupfau wird. Das andere hat aber weiss drin.... Kann das ein Scheckenpfau werden, sieht man das bereits von Beginn weg? Ich mache morgen mal ein Foto.
Ursula (ganz kribbelig vor Freude):D
Antworten:
Hallo Ursula,

Gratuliere zum Nachwuchs, wie sieht denn der Vater der beiden Kleinen aus?

Viele Grüße, Eva

von Bjoern - am 12.06.2010 21:33
Wir haben einen weissen und einen blauen Pfauenmann,zu unseren weissen und blauen Hennnen passend. Die Vier kommen gut zusammen klar, aber der weisse Hahn war anfänglich noch etwas scheuer (wir haben die Herren erst seit diesem Frühling). Es kommen beide in Frage, denn ich mochte die Paare nicht farblich passend voneinander trennen.

von uglauser - am 13.06.2010 07:07
Hier ist das Bild, hoffe, es klappt.Ich habe nur ein Bild gemacht, da ich die 3 nicht stressen wollte.


von uglauser - am 14.06.2010 09:14
Hallo Ursula,

Der Erste sieht aus wie ein blauer Pfau, wie das Zweite mal aussehen könnte, da müssen wohl mal Helga oder Phillip her.

Eva

von .Eva. - am 14.06.2010 10:31
Hallo Ursula,

das erste ist ein blaues Küken (hat vielleicht an den Handschwingen ein paar weiße Federchen) und das zweite ist ein Scheckenküken!

Ganz herzlichen Glückwunsch und gutes Gedeihen für die Minis :-)

LG,
Helga

von Helga_ - am 14.06.2010 21:27
Heute abend lag das wildfarbige Kücken tot im Stall. Tagsüber waren die 3 immer allein im grossen Stall. Es sah unverletzt aus. Gefüttert habe ich Kückenfutter, Parkgeflügel-Starterfutter, Parkgeflügelkörner für die Mutter, Wasser. Gestern etwas Pfirsich.Sie waren noch nie draussen, hattena lso nie nass, Muuter Sophia scheint mir sehr fürsorglich, eine gute Mutter. Nachts sind die Hühner und anderen Pfauen auch im Stall, das gab nie Probleme. Heute morgen waren noch beide Kücken munter. Irgendeine Idee, was ich falsch gemacht habe?

von uglauser - am 20.06.2010 15:34
Das tut mir unglaublich leid, Ursula. Ich kann nachvollziehen, wie Dir zumute ist!

Die Gründe können so viele verschiedene Ursachen haben, dass es schwer ist, eine Vermutung anzustellen. Die eine ist, dass es "nur" im Stall gelebt hat; die Kleinen brauchen wie jedes Lebewesen natürliches Sonnenlicht, nicht nur z.B. durch ein Fenster. Weiter sind speziell Pfauenküken auf sehr proteinreiches Futter angewiesen, welches z.B. ganz einfach junges Gras ist. Oder auch mal ein hart gekochtes Ei, vor allem im Stall, wo die Mutter vielleicht nicht so viele Insekten fangen kann.

Eine andere Möglichkeit ist, dass das Kleine durch einen der anderen Pfaue verletzt wurde. Bei den zarten Wesen reicht ein Anticken, um lebensgefährliche Verletzungen hervor zu rufen. Aus diesem Grund bleiben meine Mütter mit den Kleinen von den anderen die ersten Wochen separiert.

Einer Freundin sind ebefalls in dieser Woche drei Küken gestorben, die ihre großen Pfaue und die Hühner nachts zuzammen im Stall hat. Da wir nun die kürzesten Nächte haben, wirds auch im Stall doch sehr früh hell. Eine Pfauenhenne ist bestimmt sehr wehrhaft, aber sie kann die Kleinen nicht nach allen Seiten beschützen, selbst gegen Hühner nicht. Wenn dann eventuell - wenn auch kurze - Rangordungskämpfe stattfinden ist es um die Kleinen oft schon geschehen...!



von Helga_ - am 20.06.2010 22:28
Bei uns war jetzt drei Wochen lang ganz schlechtes Wetter. Es regnete täglich, zeitweise wie aus Kübeln, Der Boden hier im Hühnerhof hat sich in einen Morast verwandelt. Deshalb war es mir ein Anliegen, dass sie im Stall bleiben sollten. Mutter Sophia hat auch nie versucht, mit den Kleinen ins Freie zu gehen.
Dann gebe ich heute mal wieder ein gekochtes Ei und junges Gras und Vogelmiere. Schneidest du das Gras ganz klein?
Ist es für ein nächstes Mal besser, einfach den Stall offen zu lassen und der Pfauenmutter die Entscheidung zu überlassen, ob sie raus will oder nicht?


von uglauser - am 21.06.2010 04:45
Ich kann mich Helga nur anschließen - so viele Mitbewohner im Stall sind bestenfalls Stress für Mutter und Küken (aber auch Stress kann zum Tod führen), schlimmstenfalls wird da gehackt, und dann kann die Henne es einfach nicht schaffen, die Jungen zu verteidigen. Du solltest zur Rettung des 2. Kükens unbedingt sofort die Henne samt Küken isolieren!
Gruß
Gaby

von Gaby - am 21.06.2010 20:38
Ja, das Wetter ist wirklich zum Mäusemelken. Hier hat es vor zwei Wochen das letzte Mal geregnet, aber es war saukalt - der Ostwind wehte kräftig. Jetzt wird es grad etwas milder, aber es dörrt alles vor sich hin - kein Wachstum im Moment.

Ich brauche kein Gras schneiden, weil in meiner Voliere genug davon wächst. Die Mütter zupfen es ab und halten es den Kleinen hin. Die lernen schnell, wie es geht! Vielleicht kannst Du Sophia ja Grassoden abstechen? So kann sie es dem Kleinen auch beibringen. Vogelmiere ist gut und unters Ei auch kleingehackten Löwenzahn. Meine Stalltüren zu den Volieren sind immer offen und ich lass die Mütter seit Jahren entscheiden, ob sie raus wollen.

Und wie Gaby schon schrieb, würde ich die Henne mit dem Kleinen in jedem Fall von den anderen separieren.

Viel Glück für Sophia und das Kleine,
Helga

von Helga_ - am 21.06.2010 21:59
Ich fürchte, wir haben Schwarzkopfkrankheit. Die blaue Pfauenhenne Esmeralda hinkt seit Tagen, eine Kontrolle ergab aber keine "verdächtigen" Stellen an den Beinen, keine Verletzung, keine heisse Stelle, keine Schwellung, nichts.
Heute sah ich am Boden unter ihrem Sitzplatz seltsam flüssigen gelben Kot, fast wie Eigelb in der Farbe. Habe dann rumgestöbert und kam auf den Verdacht auf Schwarzkopf:-( Esmeralda selber ist sehr ruhig, hockt viel am gleichen Ort, geht aber nachts immerhin noch auf die Stange. Ich habe sie jetzt in den Kräutergarten gelassen, damit sie selber etwas passendes suchen kann.
Es gibt ja keine Medikamente, wenn ich das richtig verstanden habe. Oder liege ich falsch? Ich habe jetzt im Bioladen Grapefruitkernextrakt geholt und ins Trinkwasser getan.
Und dann behandle ich alles Geflügel mit dem Orgonstrahler (das ist eine Schwingungs-Informationstherapie, mit der ich seit Jahren gerade bei Tieren viel Erfolg habe.)
Habt ihr noch andere und bessere Ideen? Mein Mann schlug vor, ich solle über eine befreundete Kaninchenzüchterin in den USA ein Mittel gegen Schwarzkopf besorgen. Die sind dort noch erlaubt. Aber bis das da ist und ob es durch die Zollkontrolle kommt...
Ich kann mir vorstellen, dass das Kleine daran gestorben sein könnte... Ich räume zwar täglich allen Kot weg und streue frisch ein, aber die Ansteckungsgefahr bringe ich so bestimmt nicht ganz auf Null.

PS noch vegessen: Mariendistelsamen habe ich ins Futter gemischt zur Leberstärkung.

von uglauser - am 22.06.2010 08:54
Zitat
uglauser
Ich fürchte, wir haben Schwarzkopfkrankheit. Die blaue Pfauenhenne Esmeralda hinkt seit Tagen, eine Kontrolle ergab aber keine "verdächtigen" Stellen an den Beinen, keine Verletzung, keine heisse Stelle, keine Schwellung, nichts.
Heute sah ich am Boden unter ihrem Sitzplatz seltsam flüssigen gelben Kot, fast wie Eigelb in der Farbe. Habe dann rumgestöbert und kam auf den Verdacht auf Schwarzkopf:-( Esmeralda selber ist sehr ruhig, hockt viel am gleichen Ort, geht aber nachts immerhin noch auf die Stange.


Ein Verdacht bringt nichts. Das muss vom TA überprüft werden.

Zitat

Ich habe sie jetzt in den Kräutergarten gelassen, damit sie selber etwas passendes suchen kann.


Zur Vorbeugung kann das nützlich sein (manchmal wird Oregano empfohlen), bei ausgebrochener Krankheit absolut nutzlos.

Zitat

Es gibt ja keine Medikamente, wenn ich das richtig verstanden habe.


Doch. Ronidazol und Dimetridazol sind wirksam. Nicht zugelassen bei Tieren, die der Lebensmittelproduktion dienen. Aber unter verschiedenen Markennamen erhältlich.

Zitat

Oder liege ich falsch? Ich habe jetzt im Bioladen Grapefruitkernextrakt geholt und ins Trinkwasser getan.
Und dann behandle ich alles Geflügel mit dem Orgonstrahler (das ist eine Schwingungs-Informationstherapie, mit der ich seit Jahren gerade bei Tieren viel Erfolg habe.)


Orgonstrahler? Da kannst Du sie genau so gut mit dem Föhn behandeln, oder gleich eingraben. Das hier ist kein Esoterikforum.

Grüsse,
Bjoern


von Bjoern - am 22.06.2010 09:14
Herzlichen Dank, habe gleich den TA angerufen, er wird ein Mittel besorgen. Kotprobe bringe ich auch noch, damit eine Diagnose vorliegt.

Wer mit Homöopathie Hochpotenzen arbeitet, bewegt sich auch auf unwissenschaftlichem Gebiet. Und trotzden sind Erfolge da (wenn man sich auf solchen "Schwachsinn" einlässt. Ich will aber keinen Glaubenskrieg auslösen ;)

von uglauser - am 22.06.2010 09:37
Nach Abklärung und Bestätigung der Diagnose würde ich in jedem Fall Ronidazol verabreichen.

Schwarzkopf wird durch Hühner - die oft kein typisches Krankheitsbild vorweisen - auf Pfaue und Truthühner übertragen, die dafür hoch empfänglich sind. Hier hilft nur regelmäßige Entwurmung der Hühner, vorbeugend auch Oregano!



von Helga_ - am 22.06.2010 22:46
Danke für all eure Tipps. Wir haben ja schon jahrelang Pfauen, bisher problemlos (allerdings hat unsere erste Henne nie gebrütet, die Aufzucht von Jungen ist also Neuland). Die Krankheit könnte mit unseren neuen Tieren gekommen sein oder mit dem Altsteirerhahn, den wir erst seit etwa 1 Monat haben. Sein Vorgänger ist altershalber gestorben.
Die Kotprobe habe ich gebracht, dasa Ronidazol ist aber noch nicht gekommen.

Jetzt habe ich nochmals eine Frage, wie ich mit Mutter und Pfauenküken weiter verfahren soll: gestern habe ich einen kleinen Auslauf montiert, damit sie frische Luft schnappen und ein Sonnenbad nehmen können.Das ist aber wirklich sehr klein.
Kann ich sie einfach mit dem Küken im Hühnerhof losmarschieren lassen? Wir haben auch Katzen, die in den Hühnerhof können. Sie haben grossen Respekt vor den Pfauen, aber so ein Kleines passt natürlich problemlos ins Beuteschema. (Ich hoffe, ich nerve nicht allzu sehr mit meinen Anfängerfragen...)

von uglauser - am 23.06.2010 12:28
Laß die Pfauhenne mit dem Küken in dem kleinen Auslauf, lieber zu wenig Platz als als Katzenfutter zu enden. Pfaue sind super Mütter, aber die Gefahr kann auch mal von zwei Seiten gleichzeitig kommen und da hat die Henne keine Chance. So junge Küken sind auch überfordert bei Gefahr das richtige zu tun, wie ein aufgescheuchtes Huhn, das vor dem Auto noch schnell die Straße überquert und dann aber wieder umkehrt. Henne und Küken von allen Anderen trennen, mindestens 3 Monate oder länger, je nachdem was es für Gefahren und Tiere bei Euch gibt.

Eva

von Bjoern - am 23.06.2010 16:02
Wenn es wirklich Schwarzkopf ist, dann ist der Kampf gegen die Krankheit vor allem ein Kampf gegen die Zeit. Das kranke Tier verliert wahnsinnig schnell an Gewicht - bei uns war es ein Drittel des Körpergewichts innerhalb von nur ein paar Tagen! Das Schlimme ist, dass Vögel sich dann unglaublich aufplustern können, um zu vertuschen, dass sie krank sind. Wir haben unsere Henne durchgebracht, aber wir haben sie 4 Tage lang über einen Schlauch ernährt (in unserer Küche!!), und auch das Ronidazol über den Schlauch gegeben.

Ich drücke dir alle Daumen für einen guten Ausgang!
Gruß
Gaby

von Gaby - am 23.06.2010 20:50
Das Mittel ist da.Nicht Ronidazol, das ist bei uns nicht erhältlich, sondern Flagyl (aus der Humanmedizin).1 Tablette für 5 kg Pfau. Das Mittel ist schlecht löslich, ich werde es wohl von Hand eingeben müssen... Kanm ich die Tbl einfach mit einem Finger runterschieben soweit der Finger reicht? Oder kann das in den falschen Hals kommen? Dann würde ich das Mittel aufschlämmen und mit einer Spritze eingeben.
Wenn ich Esmeralda eh stresse, könnte ich ihr noch etwas Flüssignahrung eingeben. Was eignet isch da gut? Ich habe mal ein Trinkjogurt gekauft, aber vielleicht gibt es ja noch besser geeignetes?
Ihr wisst gar nicht, wie ich eure Hilfe schätze! Die Pfauen wachsen einen ans Herz und es ist schlimm, wenn man sie krank sieht.



von uglauser - am 24.06.2010 09:52
Wenn die Henne schon schwach ist, kannst Du sie über einen Schlauch ernähren. Wie das geht, findest Du z.B. hier. Schlauchlänge für Pfauenhals anpassen!
Die Methode hört sich stressig an, wenn man es noch nie gemacht hat.
Geht aber einfacher als man denkt, wenn man mal den Bogen raus hat, dann ist es easy und für das Tier ideal.

Trinkjoghurt ist nicht das Richtige. Was Du nehmen solltest ist Babybrei, eine Sorte die keine Bröckchen enthält dass es gut durch den Schlauch geht. Das Medikament kann man dann gleich mit reintun.

Tabletten ohne Schlauch würd ich in ein Stückchen Leckerli einpacken (Wiener, Milchbrötchen).

Grüsse,
Bjoern


von Bjoern - am 24.06.2010 10:05
Die Tabletten schiebe ich mit dem Finger tief in den Schlund, das geht sehr gut. Mit der Spritze gebe ich ihr Babynahrung mit ein bisschen Anima-Strath (Vitaminpräparat aus Hefen und Kräutern), Mariendisteltinktur für die Leber und ein paar Tropfen Johannisöl gegen die Entzündungen. Sie nimmt es nicht ungern, die Behandlung klappt also gut. Jetzt hoffe ich, dass wir noch rechtzeitig sind mit dem Flagyl.

von uglauser - am 25.06.2010 07:22
Hallo Ursula,
ich würde wirklich versuchen "Zwergnase" mit Mama in einen möglichst hellen luftigen Stall zu verbrigen, idealerweise mit geschützter Voliere.... Wir (also Helga und ich ) halten es in der regel so das die Kleinen die ersten zwei drei Wochen ( immer na klar abhängig vom Wetter und den Begebenheiten) mit den Mamas alleine sein können und sodann sie dann selber "aufbaumen" ... oder sollte man in diesem Fall eher "Aufstangen" sagen, vergesellschaften wir sie wieder mit möglichst friedlichen Gesellen.... So haben die kleinen die Möglichkeit erstmal zu Kräften zu kommen und dann ist die Bindung von Mutter und Baby am idealsten, keine Störung keine Gesellen die den kleinen möglicherweise die Leckerchen streitig machen usw... sie haben in dieser zeit nur ein paar sinnvolle Interessen, und das sind fressen, schlafen, sonnen, wachsen und fressen schalfen sonnen und wachsen.... Und je ungestörter das abläuft desto besser für die Entwicklung...

Ich hoffe es geht dem kleinen Scheckenbaby gut, schreib doch mal wie es sich entwickelt,

LG P

von nick007 - am 11.07.2010 02:00
Hallo,

dem kleine Schecklein geht es sehr gut, es baumt auf (die Stange ist auf Kopfhöhe) und ist tagsüber mit Mama Sophia allein (der Stall und der kleine Auslauf steht ihnen zur Verfügung). Abends kommen die beiden Pfauenherren und di 9 Altsteirer Hühner dazu. Das hat sich sehr gut eingespielt und es kommt zu keinen Aggressionen.
Leider hat es aber Esmeralda nicht geschafft. ich konnte ihr die ganze Tablettenkur geben und habe sie zusätzlich mit Babynahrung gepäppelt. Ca. 1 Woche nach Abschluss der Behandlung ist sie dennoch gestorben:-(
Ich hoffe jetzt, dass das kleine Schecklein ein Weibchen ist. Damit hätten wir wieder 2 Paare.


von uglauser - am 18.07.2010 16:05

Hallo Helga

Hallo, liebe Helga,
es hat jetzt gar nix mit dem ursprünglichen Thema zu tun, aber ich wollte dir mitteilen, dass ich dich gestern als "erfahrene Pfauen-Fachfrau" in der Schlichter-Sendung bei RTL gesehen habe. Wollte mich jetzt nicht mehr im Forum wegen Verwaisung anmelden, darum dieser Weg.
Hab sofort gewusst, dass nur DU das sein kannst: Die Fachfrau aus dem Pfauenforum.
Sind die 14 Pfauen jetzt tatsächlich auf der Berliner Pfaueninsel?
War ja schon ziemlich verfahren mit den beiden Parteien. Da kamen dann Erinnerungen hoch. Wenn schon einem Nachbarn die Haltung aufstößt, hat man schlechte Karten.
Alle Pfauen abschaffen, fand ich da schon ganz schön hart.
LG
Sigrid

von S.Wendel - am 22.07.2010 09:19

Re: Hallo Helga

Wie schön, Dich wiederzulesen, Sigrid :):):)

Jau, der Bjoern hat mir das Dingen eingebrockt :cool:

Die Produktionsfirma hat das Forum wohl gefunden und eine Anfrage an Eva und Bjoern gerichtet. Von Nähe München bis Niedersachsen ist es aber lang hin. Und auf Empfehlung von der Familie Clauss sind die Herrschaften wohl bei mir gelandet :D Ich wollte erst nicht, aber Heinrich Olmes ist schon ein sehr außergewöhnlicher Mensch. Ich hab ihm ernsthaft abgenommen, dass ihm das Wohl der Tiere mehr als am Herzen liegt!!! Und so bin ich dann in Ehmlichheim gelandet ;-)

Seit Ende der Dreharbeiten sind wir ständig in Kontakt und aufgrund der Anlockempfehlungen bekommt Herr Olmes die Pfauen nun in einen Raum, den man schließen kann. Am Montag haben wir telefoniert und vereinbart, die Fangaktion am übernächsten Wochenende zu starten. Am späten Samstagabend fangen wir die Vögel und fahren in die Nacht nach Berlin. Zur Zeit bin ich dabei, die Verantwortliche der Produktionsfirma zu erreichen, weil der Fährtransport mit der Pfaueninsel abgestimmt werden muss. Nu hat sie ausgerechnet gerade jetzt Urlaub :rolleyes: Und mit Vertretungen hat man ja so seine Probleme. Alles muss zunächst einmal recherchiert werden... seufz!

Es sind übrigens keine vierzehn Pfaue; es handelt sich um drei Hähne (jetzt zum Glück nicht mehr in Pracht) und sechs Hennen. Anfänglich war von 18 Pfauen die Rede!

Ich hab' den Mozilla Firefox, und der speichert alle meine Zugangsdaten in den verschiedenen Foren. Sonst wär ich auch aufgeschmissen! Gaby kam auch nicht mehr ins Forum... aber unser Bjoern hat ihr helfen können :spos: Schreib' ihm doch mal... der ist soooo nett und immer hilfsbereit!

LG,
Helga






von Helga_ - am 22.07.2010 22:14
Hi,die Küken ca.3-4,unseres Henne sind heute (Nest im Freien )geschlüpft!!die Mutter sitzt aber immer noch auf dem gelege Was muss ich jetzt beachten es sind ihre ersten Küken.Wann verlässt die Henne das Nest um Futter zu suchen?wie lange kommen die Küken ohne Nahrung aus?und wie wissen sie was Essbar ist, und reicht die Henne als Witterungs-schutz für die Kücken? Gruß Carolin

von carolin - am 04.08.2010 13:38
Hallo Carolin,

die Henne wird sitzenbleiben, bis alle Küken geschlüpft und abgetrocknet sind. Weißt Du denn, wieviele Eier sie bebrütet hat? Sollten abgestorbene Embryos oder auch unbefruchtete Eier im Gelege sein, wird die Henne bis zu drei Tagen sitzen bleiben. Aber spätestens am dritten Tag wird sie aufstehen, weil die geschlüpften Küken dann Nahrung brauchen. Bis dahin zehren die Kleinen von ihrem Nahrungsvorrat aus dem Dottersack, den sie vor dem Schlupf absorbiert haben.

Die Küken werden all das futtern, was die Henne ihnen zeigt. Sonst gibts was auf die Mütze :-) Vordergründig ist das proteinreiches Futter, sprich Insekten. Du kannst sie dahingehend unterstützen, indem Du ihr und den Küken z.B. hartgekochtes Ei mit Haferflocken vermischt anbietest.

So kleine Küken in hohem, bei uns zur Zeit sehr feuchtem Gras - nee, is nicht wirklich gut. Wenn Du die Möglichkeit hast, die Henne in einen von oben geschützen Bereich zu kriegen, dann tu das!

Berichte mal weiter.

Grüße,
Helga


von Helga_ - am 04.08.2010 22:23
Hallo Helga,
Vielen dank für die viele Infos!!
Ich werde den Tip mit den Haferflocken und dem Ei gleich umsetzen.Es sind Vier der Fünf Eier Geschlüpft die Henne hat nun auch das Nest verlassen sitzt aber dennoch viel die Küken unter sich auf einen Pfleck müsste sie nun nicht mal anfangen die Küken zu Nahrung zu führen? (Futter und Wasser ist in Schüssln vorhanden) manchmal tritt sie auch auf eins der Küken können die das ab?
Zuzeit ist die Henne wegen der Katzen auf dem Hof in einer Voliere,sollten sie dort drinn bleiben oder kann die Henne die Küken gegen Katzen verteidigen?so das sie raus können dort ist auch mehr natürliche Nahrung wie Graß vorhanden

Gruß Carolin

von carolin - am 05.08.2010 13:58
Hi Carolin,

die Kleinen brauchen in den ersten Tagen nur sehr wenig Nahrung, weil sie - wie gesagt - einen Vorrat aus dem Dottersack haben. Doch der Mutter tut nach der anstrengenden Brutzeit die hochwertige Nahrung auch gut.Also keine Bange, soweit ist alles in Ordnung.

Wenn Deine Voliere mit etwas Gras und Wildkräutern bewachsen ist, würde ich die Henne auf jeden Fall da lassen. Sie scheint noch sehr verunsichert zu sein, wenn sie auf die Küken tritt! Die Kleinen können das natürlich nicht ab. Sicher verteidigt eine Pfauenhenne ihre Küken gegen Katzen, aber da es wohl Erstbrut ist, würde ich vor dem ersten Freigang bestimmt drei Wochen warten. In dieser Zeit hat die Henne ausreichend Zeit, ihrer Mutterrolle gerecht zu werden und sich ausreichend zu erholen.

Frisches Wasser, Körnerfutter - für die Kleinen vielleicht fein gemahlen und täglich das Eifutter mit den Haferflocken sollten für die ersten drei Wochen völlig ausreichend sein!

Gutes Gedeihen Deinen Minis und der Frau Mama,

Helga

von Helga_ - am 05.08.2010 20:16
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