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Forum Regionalliga Süd-West Frauen
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vor 6 Jahren, 9 Monaten
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koama74, KL

SV Germania Fritzlar - Sv Zweibrücken: Vorbericht aus Fritzlarer Sicht

Startbeitrag von koama74 am 30.11.2007 06:49

SVG vor Stolperstein

Regionalliga: Fritzlar gehen die Optionen aus - nun gegen Zweibrücken
Fritzlar. Mit den Damen des SV Zweibrücken hat der SV Germania Fritzlar in der Handball-Regionalliga am Sonntag (17 Uhr, König-Heinrich-Schule) den Tabellenletzten zu Gast. Was auf den ersten Blick wie eine Pflichtaufgabe aussieht, stellt sich aber angesichts der anhaltenden Personalsorgen im Lager der Nordhessinnen schnell als möglicher Stolperstein dar.

Trainer Detlef Kleinmann muss weiter auf die verletzten Caroline Fisch, Mioara Cipaian und Aldijana Kicin verzichten, Saskia Erbuth fehlt aus beruflichen Gründen. Nadine Frank brachte vom Spiel in Albersweiler eine Überdehnung im Sprunggelenk mit, kann aber wohl eingesetzt werden. Gerade im Rückraum gehen dem SVG langsam die Optionen aus, auch wenn Ina Giebisch nach ihrer Verletzungspause "fast wieder alte Form erreicht" hat, wie ihr der Coach bescheinigt. Neben der 24-Jährigen bleiben momentan fast nur Franziska Kley und Daniela Andrei für die Halbpositionen. Zum Kader gehören am Sonntag auch Anna Stoll und Sabine Hupfeld.

Die Gäste aus dem Saarland fielen bisher durch ihr unkon-ventionelles, offensiv ausge-richtetes Deckungsspiel auf. Meist stören gleich zwei Spie-lerinnen Aufbau und Passspiel des Gegners. Das ermöglicht aber auch Räume für die Angreiferinnen, wie mehr als 30 Gegentore der Mannschaft von Trainer Axel Koch im Schnitt belegen. (kh)


Fast wieder die Alte: Fritzlars Ina Giebisch, die lange verletzt war und jetzt wieder Akzente setzt. Auch am Sonntag gegen Zweibrücken? Archivfoto: Hahn

Quelle: http://www.hna.de/sesportstart/LINKTHIRD00_20071129172229_SVG_vor_Stolperstein.html
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Re: SV Germania Fritzlar - Sv Zweibrücken: Spielbericht aus Fritzlarer Sicht

SVG bricht am Ende ein

Regionalliga: Nach 26:27 gelingt SVG Fritzlar kein Tor mehr

Von Michael Koch

Fritzlar. Die Handball-Damen des SV Germania Fritzlar unterlagen ihren Gästen vom SV Zweibrücken deutlich mit 26:35 (13:16). Gegen den bisherigen Tabellenletzten konnte das verletzungsgeschwächte Regionalliga-Team von Trainer Detlef Kleinmann seine Nervosität nie ablegen und geriet schon in der Anfangsphase in Rückstand.

Die Gastgeberinnen brauchten einige Zeit, um sich auf die ungewohnte 4:1:1-Deckung der Saarländerinnen einzustellen. Doch als Ina Giebisch nach zehn Minuten das Spiel im Griff zu haben schien und ihre Mannschaftskolleginnen immer wieder gut in Szene setzte, stellten die Gäste auf 6:0 um. Tore für den SVG fielen danach bis zum Wechsel nur noch über die flinken Jana Giebisch und Carina Friedrich, die auf Rechtsaußen ein ganz starkes Spiel ablieferte, sowie durch Einzelaktionen von Daniela Andrei. Torfrau Malgorzata Rodziewicz mit zwölf gehaltenen Bällen, davon zwei Strafwürfe, war es zu verdanken, daß ihr Team mit nur drei Treffern Rückstand in die Pause ging.

Der zweite Durchgang lief besser für die Domstädterinnen, doch bis zum Ausgleich schafften sie es trotz starker Leistung der eingewechselten Katja Bode nie. "Immer wenn wir dran waren, gab es Siebenmeter gegen uns", meinte ein enttäuschter Detlef Kleinmann nach dem Spiel. Insgesamt elf davon bekam Zweibrücken zugesprochen.

Nach 48 Minuten schien Fritzlar auf dem besten Wege, das Spiel nach Carina Friedrich's Tempogegenstoß zum 26:27 zu kippen. Doch in den letzten zwölf Minuten gelang der SVG kein Tor mehr. "Das war fast zu erwarten. Unsere Wechselmöglichkeiten sind begrenzt. Wenn einzelne Spielerinnen volle 60 Minuten gehen müssen, fehlt am Schluß die Kraft", erklärte Kleinmann die schwache Schlussphase.

SVG: Rodziewicz, Bode; Friedrich 7, Kley 7/5, J. Giebisch 3, Frank, Andrei 7/2, I. Giebisch 2, Hupfeld, Stoll.


Traurig: Carina Friedrich, die mit ihren sieben Toren die SVG-Niederlage nicht verhindern konnte. Foto: Kasiewicz

Quelle: http://www.hna.de/sesportstart/LINK00_20071202200042_SVG_bricht_am_Ende_ein.html

von koama74 - am 03.12.2007 07:17

Re: SV Germania Fritzlar - Sv Zweibrücken: Spielbericht aus Zweibrücker Sicht

Wichtiger Sieg für die SV-Damen!

„Auswärtssieg, Auswärtssieg!“ Mit Sprechchören feierten die Damen des SV 64 Zweibrücken den zweiten Sieg der Regionalligasaison. Und was für einen: nach 60 Minuten stand es 26:35. Das lässt die Zweibrückerinnen im Kampf gegen den Abstieg wieder hoffen.

Während Trainer Axel Koch gerade in den letzten Spielen das fehlende Durchsetzungsvermögen am Kreis bemängelte, hatte er heute keinen Grund zur Klage. Denn seine Kreisläuferin Kathrin Leiner traf – 12mal insgesamt. Auch die in den letzten Spielen oft gescholtene Jeanne Charlier hatte sich die Kritik offenbar zu Herzen genommen. Sie nutzte konsequent die sich ihr bietenden Räume und konnte endlich einmal ihr volles Potential ausschöpfen. Nach einer abwechslungsreichen ersten Halbzeit ging es mit einem Drei-Tore-Vorsprung (13:16) in die Pause. Anschließend leisteten sich die SV-Damen wie in bisher jedem Spiel einen kleinen Hänger, so dass Fritzlar beim 16:17 erstmals bis auf ein Tor heran kam. In der Folge gestaltete sich das Spiel relativ offen: Zweibrücken zog mehrmals auf drei Tore davon, Fritzlar verkürzte im Anschluss stets bis auf ein Tor. Doch beim 26:27 war Schluss: die Zweibrücker Defensive verteidigte nun wieder solide und ließ kein weiteres Tor der Gastgeber zu. Während die Fritzlarerinnen sich aufgaben, zogen die Zweibrückerinnen bis zum 26:35 Tor um Tor davon. „Dieser Sieg ist extrem wichtig für die Moral der Mannschaft“, meinte Mannschaftskapitänin Kathrin Leiner nach dem Spiel. Und auch Trainer Koch stimmte ein: „Wir haben im Gegensatz zu den letzten Spielen die Nerven behalten und sehr verdient gewonnen. Mein Kompliment an die Mannschaft.“
Torschützen: Zöllner, von Gilgenheimb (Tor) – Hoffmann (6), Leonhardt (5), Herl (1), Leiner (12/4), Charlier (11/3), Krämer, S. Witzgall, Vössing

Quelle: http://www.sv64.de/exv2/modules/news/article.php?storyid=88

von KL - am 03.12.2007 09:20
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