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Informationen zum Thema:
Forum:
Geschichte und Gegenwart der Zeugen Jehovas
Beiträge im Thema:
2
Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Stefan75, Drahbeck

Ein fragwürdiger "Weg" ...

Startbeitrag von Drahbeck am 20.05.2009 11:29

In nachfolgendem Bericht kommt auch die Vokabel vom „höllischen Feuer" mit vor.
Damit wird schon mal deutlich, dass der Verfasser des Berichtes, sich vordem offenbar nie mit der Zeugen Jehovas-Thematk befasst hat. Wäre es anders, hätte er sich diesen Lapsus nicht geleistet.

Unbeschadet dieses Umstandes, und unter Ausblendung genannten Versehens, wird da von einem Vorgang berichtet, welcher die Öffentlichkeit in den USA derzeit massiv bewegt.
Es kommt weiter der Begriff der „Chemotherapie" mit in diesem Bericht vor.
Um von Hause aus kein Fan selbiger zu sein, muss man sicherlich kein Zeuge Jehovas sein.
Diesbezügliche Ängste, Vorbehalte gibt es auch andernorts. Und eine individuellen Versagung einer Chemotherapie, kann man der Fairnes halber nicht der WTG anlasten.
Das ist dann eine tatsächliche Individualentscheidung.

Gleichwohl scheint der Weg den da die Betroffenen eingeschlagen haben, trotz allem, mehr als bedenklich.
Aber bilde sich jeder sein eigenes Urteil zu dem Bericht:


Es ist von einem 13jährigen Krebspatienten die Rede, der nunmehr zusammen mit seiner Mutter, unauffindbar „untergetaucht" sei.
Und in dieser Konsequenz nunmehr auch die Justizmühlen in Bewegung gesetzt hat.

...
Als die Behörden die Familie auf ihrer Farm in Sleepy Eye aufsuchte, erklärte der Vater, die Mutter habe sich mit dem Sohn an einen «unbekannten Ort abgesetzt».

Nun wird in den USA heftig über das Thema debattiert. In Foren und auf diversen Plattformen befürworten die Benutzer die Aussage, «das Beste für den Kranken» müsse im Vordergrund stehen. In einer Umfrage auf MSNBC.com waren allerdings 40 Prozent der Teilnehmer der Meinung, dass Eltern die «totale Kontrolle über die Gesundheit ihrer Kinder» haben sollten – was nun zum nächsten Konflikt führt.
Denn für die Eltern von Daniel ist die Verweigerung einer Chemotherapie das Richtige für ihr Kind. Als Zeugen Jehovas glauben sie fest daran, dass die Behandlung mit dieser Methode Daniel in die ewige Verdammnis und zum «höllischen Feuer» schicken würde - was in ihren Augen durchaus schlimmer wäre, als an Krebs zu sterben.

www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/Wenn-das--Beste-fuer-ihn--nicht-genug-ist-21281253
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Antworten:
Klar, für die Eltern ist das die Richtige Entscheidung. Ob es aber für das Wohl des Kindes ist?
Solange Behörden auch in Deutschland sich mit solchen Vorgehensweisen abgeben und nicht bedenklich halten, werden die Zeugen nicht als eine Gemeinschaft angesehen, die psychischen Druck auf ihre Mitglieder ausübt, die sogar über Leichen geht.

Eltern, die Ihre Kinder im Auto nicht anschnallen, werden dafür bestraft, denn es könnte etwas passieren.

Eltern,die bewusst Ihre Kinder nicht behandeln lassen, und eventuell den Tod des Kindes in Kauf nehmen schieben das auf Ihre "Glaubensfreiheit" und kommen ungeschoren davon.

von Stefan75 - am 23.05.2009 07:05
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