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Geschichte und Gegenwart der Zeugen Jehovas
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 9 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 9 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Frau von x, swordfish

UNSER KÖNIGREICHSDIENST für Juni 2009

Startbeitrag von Frau von x am 10.06.2009 09:19

KD S.1

Unser Dienst ist ein Ausdruck
unserer Liebe zu Gott

______________________________

1 Jesus verrichtete seinen Dienst aus Liebe zu Jehova. ... Wir treten in Jesu Fußstapfen und freuen uns darüber, dass auch wir unsere tiefe Liebe zu Gott durch unseren Dienst zum Ausdruck bringen können (...).

2 "Dein Name werde geheiligt": Wir zeigen unsere Liebe zu Gott ..., wenn wir die Augen offen halten und jede Gelegenheit nutzen, um anderen von Jehova zu erzählen (...). Genau wie bei Jesus spiegelt sich immer, wenn wir predigen, unser Herzenswunsch wider, dass Jehovas Name geheiligt wird ... .

3 Liebe lässt uns Hindernisse überwinden: Die Liebe zu Jehova ist größer als jedes Hindernis (...). ... Auch wir stehen vor Hindernissen, die wir aber ebenfalls durch unsere Liebe zu Gott überwinden können. Wenn wir uns eng an Jesu Beispiel halten, werden wir uns in unserem Dienst sicher fühlen und unbeirrt weitermachen. Widerstand von der Familie, gesundheitliche Probleme, fortgeschrittenes Alter oder die allgemeine Gleichgültigkeit der Menschen machen uns zwar zu schaffen, aber wir geben deshalb nicht auf, sondern zeigen weiter unsere Liebe zu Jehova, indem wir so effektiv wie möglich predigen.

4 Liebe ist stark, und wir haben die schöne Möglichkeit, unsere uneingeschränkte Liebe zu Gott durch unseren Dienst zum Ausdruck zu bringen (...). Da wir rasant der Zeit entgegengehen, wo Jehova seinen Namen ein für alle Mal heiligen wird, ist es unser Wunsch, dass unsere "Liebe noch mehr und mehr überströme" (Phil. 1:9; ...).



Steven Hassan Ausbruch aus dem Bann der Sekten S.121:
Sozialpsychologische Untersuchungen haben gezeigt, daß nichts die eigenen Überzeugungen besser bestärkt als der Versuch, sie anderen zu verkaufen. ...

Diese Erfahrungen werden zu einer Form des Märtyrertums und verstärken wiederum die Bindung an die Gruppe. ...

So macht das Opfer wieder andere zu Opfern, das destruktive System wird aufrechterhalten.

Hervorhebung von mir

Antworten:

Zitat
Sozialpsychologische Untersuchungen haben gezeigt, daß nichts die eigenen Überzeugungen besser bestärkt als der Versuch, sie anderen zu verkaufen. ...


Als wenn das nicht schon schlimm genug wäre.

Zitat
Unser Dienst ist ein Ausdruck der Liebe zu Gott[/quote

Als ebenso verwerflich bezeichnend ist doch auch, das die Form, das WIE man Gott zu lieben hat, vorgeschrieben bekommt.

Du liebst Gott NUR DANN, wenn du dich an seiner Organisation durch seinen Sklaven hälst.
Du liebst Gott NUR DANN, wenn du deinen monatlichen Bericht abgibst.
Du liebst Gott NUR DANN, wenn du andere Menschen, vor allem deine Kinder, in ihrem Glauben und Liebe an Gott, ebenso von dieser Organisation abhängig machst, wie du es bist.
Du liebst Gott NUR DANN, wenn du eine Krawatte im Gottesdienst trägst, sofern du ein Bruder bist.

usw. usw. usw.

Erfolgreich schafft es diese Organisation, ihren Mitgliedern glaubhaft zu vermitteln Gott lieben zu dürfen, da Gott jeden Einzelnen ja ebenso liebt - was laut Bibel natürlich absolut richtig wäre.
Dennoch:
Wahre Liebe zu einem Gott kann man in dieser Organisation kaum kennenlernen, da die Form, das WIE diese Liebe auszusehen hat, in ihrer natürlichen Funktion verdreht und eingeschränkt wird.
Der Wille wird untergraben was die persönliche Freiheit betrifft, bezüglich dem gottgegebenen Recht das ein Mensch seinen Glauben so ausleben darf, wie er es möchte.
Das Beginnt in der Kleidung, wo der persönliche Wille gestutzt wird, geht über das WIE man zu denken hat, da man beginnt zu denken wie die WTG es will; und endet schließlich darin, das man nur so empfindet, wie es die Organisation jemanden vorgibt zu fühlen:

Liebe zu Gott in Form von Werbung für ein Zeitschriftenkonzern!

Infolgedessen, das, wenn es einen Gott gibt, das man daranging sein erlebtes Gottesgefühl, inklusive das Gefühl von Liebe, welches man meinte erlebt zu haben, ja das dieses Gefühl an eine lügenverseuchte Sekte verknüpft wurde, ja ist es da kein Wunder, wenn viele Menschen nach dem Ausstieg nie wieder was von Gott wissen wollen?

Wenn man sich gewahr wird, das es nur üblen Psychospielchen zu verdanken war, das man sich von einem Gott gesegnet gefühlt hatte, so ist jegliche Form von Gottglaube also ebenso ein Hirngespinnst?

Eines will ich mal festhalten:
Es gibt keinen manifesten Gottesbeweis.

Es gibt eben Menschen die aufgrund ihrer Betrachtung der Natur und Weltalls zu dem Schluss kommen, das es da jemanden geben muss, der all dies erschaffen hat. Gleiche Betrachtungsweisen lassen andere Menschen zu einem anderen Ergebnis kommen.
Doch darum geht es mir nicht.
Es geht mir darum:
Es gibt Menschen, die machen sich aus dieser Schlussfolgerung des Gottglaubens anderer einen "Spaß", und verdienen Geld damit.
Genauso wie es in der atheistischen Fraktion Geldmacher gibt.

Doch wenn es einen Gott gibt, dann hat er all dies nicht nötig.
Er braucht keine Psychosekten oder korrupte Geistliche um sich auf Erden die Gläubigen zu fischen.
Der Mensch darf selber entscheiden, ob es allen Leben ein höheres Wesen zu verdanken hat, oder nicht.

Wenn ein Mensch seine Liebe zu Gott jedoch vorgeschrieben bekommen hat, inklusive seinens Willens und der Art und Weise über das WIE das geschehen muss, dann ist das die krankhafteste Perversion an gestiger Sklaverei, wie man sie heutzutage beobachten muss.


von swordfish - am 10.06.2009 11:01
KD S.2

Gute Vorbereitung ist
unerlässlich

____________________________

1 Wir müssen auf ein Bibelstudium gut vorbereitet sein, wenn wir den Interessierten dazu motivieren möchten, Jehova zu dienen. Die Motivation wird von ganz allein kommen, wenn es uns gelingt, seine Dankbarkeit für die biblische Wahrheit zu fördern (...). Wie können wir dabei konkret vorgehen?

2 Bei der Vorbereitung beten: Da es Jehova ist, der den Samen der Wahrheit aufgehen lässt, ist es gut, schon bei der Vorbereitung speziell für den Interessierten zu beten (...). ...

3 Den Interessierten vor Augen haben: Um wirkungsvoll lehren zu können, muss man sich auf seinen Gesprächspartner einstellen. ...

4 Den Stoff nochmals durchsehen: Egal wie oft wir den Stoff schon mit jemandem besprochen haben, bei diesem Interessierten ist es das ersten Mal. Möchten wir sein Herz ansprechen, führt an guter Vorbereitung kein Weg vorbei. Immerhin ermuntern wir ja auch den Studierenden, sich vorzubereiten. Sehen wir uns den Stoff und die Bibeltexte also nochmals an und denken wir dabei an ihn. Es ist auch gut, wichtige Punkte zu unterstreichen. (...).

5 Jehova achtet bei jedem Interessierten darauf, wie er vorankommt (...). Wenn wir uns immer gut vorbereiten, beweisen wir das gleiche liebevolle Interesse.

Hervorhebung von mir



Steven Hassan Ausbruch aus dem Bann der Sekten S.87:

Der Werber legt sich eine Strategie zurecht, wie er die Zielperson Schriit für Schritt in die Gruppe locken kann.



von Frau von x - am 17.06.2009 09:09
KD S. 4

Bekanntmachungen
____________________________

:::
Das Zweigbüro erhält von Zeit zu Zeit Berichte, dass einige Brüder und Schwestern von umherreisenden Betrügern um ihr Geld gebracht werden. Daher erinnern wir an den Artikel "Sei wachsam, meide unangebrachte Güte" aus Unserem Königreichsdienst für Februar 1994, Seite 7.




1 Jehovas Volk ist für seinen gütigen und freigebigen Geist bekannt. Oft zeigt sich dieser in materieller Hinsicht, ... . Doch einige, die es nicht verdienen, materiell unterstützt zu werden, versuchen vielleicht, die Güte anderer auszunutzen. ...

2 Innerhalb der Versammlung: Jemand sagt beispielsweise, er sei arbeitslos oder nennt andere Gründe für seine Bitte um Unterstützung. Es kommt vor, daß die Betreffenden sich nicht ernstlich um Arbeit bemühen, sondern darauf aus sind, von anderen mit dem Lebensnotwendigen versorgt zu werden. ...

3 Für einen Bedürftigen dürfte es vorteilhaft sein, sich an einen Ältesten zu wenden. Die Ältesten sind wahrscheinlich über staatliche Hilfsmaßnahmen unterrichtet, können beim Ausfüllen der Formulare beistehen und wissen, was erforderlich ist, um in den Genuß solcher Maßnahmen zu gelangen. ...

4 Umherreisende Betrüger: Das Büro erhält immer wieder Berichte darüber, daß einige in der Versammlung von umherreisenden Betrügern um Geld und Gut gebracht wurden. ...Nicht selten behaupten diese Betrüger, daß sie sich plötzlich in einer Notsituation befinden und nun Geld und Nahrung benötigen, um die Heimreise wieder antreten zu können. Obwohl sie aufrichtig erscheinen, handelt es sich meistens überhaupt nicht um Zeugen Jehovas, sie geben es nur vor.

5 Wenn ein Fremder um Hilfe bittet, ist es weise, einen Ältesten der Versammlung zu Rate zu ziehen, der die Sache in die Hand nimmt, um herauszufinden, ob es sich bei dem Betreffenden um unseren Bruder handelt. In der Regel sollte ein Ältester in der Versammlung des Betreffenden anrufen, um sich zu erkundigen, welchen Ruf er in der Versammlung genießt. Echte Brüder und Schwestern, ..., werden für dieses Vorgehen Verständnis haben, denn es dient zum Schutz aller, die es betrifft. Andererseits werden Betrüger durch diese gründliche Untersuchung entlarvt. ...

5 ...




...
Wir bitten jeden, der in ein Land reisen möchte, das nicht im aktuellen Jahresbericht oder auf der letzten Seite des neuesten Jahrbuchs aufgeführt ist, sich an das eigene Zweigbüro zu wenden. Dort erhält man spezielle Hinweise, zum Beispiel über Vorichtsmaßnahmen. Es könnte sein, dass unsere Tätigkeit in dem Land Einschränkungen unterliegt (Mat. 10:16). In manchen Ländern ist es nicht ratsam, mit Versammlungen oder einheimischen Brüdern Kontakt aufzunehmen. Es werden auch Hinweise zum informellen Zeugnisgeben und Mitnehmen von Literatur gegeben. Diese Regelung erspart sowohl dem Einzelnen als auch unserem Werk unnötige Probleme (1.Kor. 14:33,40).

...


von Frau von x - am 01.07.2009 10:08
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