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Geschichte und Gegenwart der Zeugen Jehovas
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Erster Beitrag:
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Letzter Beitrag:
vor 6 Jahren, 2 Monaten
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Frau von x, Drahbeck, Frau von x

UNSER KÖNIGREICHSDIENST für Mai 2008

Startbeitrag von Frau von x am 14.05.2008 08:50

Woche vom 12.Mai KD S.3

BEKANNTMACHUNGEN
________________________

"Empfohlene Veröffentlichungen für Mai: Der Wachtturm und Erwachet!. Besondere Anstrengungen sollten unternommen werden, Neuinteressierte zu besuchen, die beim Gedächtnismahl oder beim Sondervortrag anwesend waren, aber nicht aktiv mit der Versammlung verbunden sind. Das Ziel sollte sein, ein Bibelstudium mit ihnen zu beginnen. Juni: Was lehrt die Bibel wirklich?. Besondere Anstrengungen sollten unternommen werden, um mit diesem Buch Bibelstudien einzurichten. ... "




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WT vom 15.JUNI 2005 S.30/31 Thema:

Wir können
jede Prüfung durchstehen!


"Machst du gerade eine schwere Zeit durch? ...

Die Bibel bestätigt, dass Gottes Diener 'in mancherlei Prüfungen geraten' werden (Jacobus 1:2). ... Mit "mancherlei Prüfungen" sind also schwierige Situationen unterschiedlichster "Farbschattierungen" gemeint. Doch Jehova stützt uns, sodass wir jede Prüfung durchstehen können. ...


Jehovas Güte ist jeder Prüfung gewachsen
Die unverdiente Güte Gottes kommt nach den Worten des Petrus unter anderem durch viele verschiedene Menschen in der Christenversammlung zum Ausdruck (...). Jeder, der Gott dient, hat geistige Gaben oder Fähigkeiten, durch die er andere in schweren Zeiten aufrichten kann (...). Manche in der Versammlung sind zum Beispiel ausgezeichnete Lehrer der Heiligen Schrift. Mit ihren tiefgründigen, verständnisvollen Worten geben sie Auftrieb und motivieren dazu, durchzuhalten (...). Andere machen regelmäßig Hirtenbesuche, das heißt, sie besuchen diejenigen, die Unterstützung benötigen, zu Hause. Solche Besuche schenken neuen Mut und 'trösten das Herz' (Kolosser 2:2). Aufseher, die den Glauben ihrer Brüder durch solche Besuche stärken, schenken ihnen damit eine geistige Gabe (...). Wieder andere in der Versammlung sind sehr warmherzig, mitfühlend und gehen mit ihren Glaubensbrüdern, die es schwer haben und traurig sind, behutsam und liebevoll um (...). Dass sich diese liebevollen Brüder und Schwestern so in andere einfühlen und ihnen praktische Hilfestellung geben, ist ein bedeutsamer Ausdruck oder eine wichtige "Farbschattierung" der unverdienten Güte Gottes (...).

Ja, welcher Natur unsere Prüfung auch immer ist oder welche Farbschattierung sie hat, es wird stets eine Farbschattierung oder eine Ausdrucksmöglichkeit der unverdienten Güte Gottes geben, die ihr gewachsen ist (...). Jehovas passende Hilfe zur rechten Zeit - ganz gleich wie unterschiedlich die Prüfungen oder Schwierigkeiten seiner Diener auch geartet sind - ist nur e i n Beweis der 'überaus mannigfaltigen Weisheit Gottes' (Epheser 3:10). Empfindest du das auch so?"

[Hervorhebung von mir]
Antworten:
(PROGRAMM DER DIENSTZUSAMMENKÜNFTE

Woche vom 12.Mai

"Kannst du im Sommer Hilfspionier sein? Besprechung mit den Zuhörern. Besprich die im Organisiert-Buch auf den Seiten 112 und 113 aufgeführten Voraussetzungen. Frage Verkündiger, die sich extra Urlaub genommen haben, um Hilfspionier zu sein, wie sie dafür gesegnet wurden. Frage Schüler, die in den Ferien Hilfspionier waren, wie sie von anderen ermuntert und unterstützt wurden. Wie hat ihnen der Hilfspionierdienst geholfen, ihr Verhältnis zu Jehova zu vertiefen? Was haben sie Schönes erlebt? Ermuntere alle, die die Voraussetzungen erfüllen, darüber nachzudenken, ob sie im Sommer Hilfspionier sein können."



(Buch: ORGANISIERT, JEHOVAS WILLEN ZU TUN S.112/113)


HILFSPIONIERDIENST, ALLGEMEINER
UND SONDERPIONIERDIENST
"Alle Verkündiger sollen mit den allgemeinen Erfordernissen für den Hilfspionierdienst, ... sowie für die anderen Zweige des Vollzeitdienstes vertraut sein. Von Zeit zu Zeit erscheinen in Unserem Königreichsdienst zusätzliche, ins Einzelne gehende Auskünfte. Ein Pionierverkündiger muss ein vorbildlicher getaufter Christ sein, dessen persönliche Verhältnisse es ihm gestatten, jeden Monat eine festgelegte Anzahl von Stunden auf das öffentliche Predigen der guten Botschaft zu verwenden. Bewerbungen um den Hilfspionierdienst werden vom Dienstkomitee der Ortsversammlung angenommen, ... .

Hilfspioniere können je nach den Umständen für mindestens einen Monat ernannt werden, für eine bestimmte Anzahl von aufeinander folgenden Monaten oder auf Dauer. Viele Königreichsverkündiger sind gern bei besonderen Gelegenheiten Hilfspionier, ... . Einige wählen Urlaubsmonate dafür aus. Getaufte Verkündiger, die noch zur Schule gehen, möchten vielleicht in den Ferienmonaten Hilfspionierdienst verrichten. Wie auch deine persönlichen Verhältnisse sein mögen: Wenn du in sittlicher Hinsicht einen guten Ruf hast, das entsprechende Stundenerfordernis für den Predigtdienst erfüllen kannst und glaubst, du könntest einen oder mehrere Monate Hilfspionier sein, dann ziehen die Versammlungsältesten deine Bewerbung um dieses Dienstvorrecht gern in Betracht."

[Hervorhebung von mir]



von Frau von x - am 15.05.2008 08:38
Woche vom 19.Mai KD S.3

FRAGEKASTEN
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"Wäre es passend, nach jedem Programmpunkt in der Theokratischen Predigtdienstschule und in der Dienstzusammenkunft zu applaudieren?

. . .

Für das Bemühen unserer Brüder und für den Stoff, den sie darlegen, zeigen wir gern unsere herzliche Dankbarkeit. Wir applaudieren beispielsweise nach Vorträgen und Darbietungen bei besonderen Zusammenkünften wie unseren Kongressen. Sehr viel Zeit und Mühe wurde aufgewandt, diese Programmpunkte vorzubereiten. Durch unseren Beifall zeigen wir unsere Wertschätzung, allerdings nicht nur für die Anstrengungen der Vortragenden, sondern auch für Jehova und die Anleitung, die er durch sein Wort und seine Organisation gibt ( ... ).

Wäre es auch passend, nach Darbietungen in der Theokratischen Predigtdienstschule und in der Dienstzusammenkunft zu applaudieren? Es gibt keine Regeln, die spontanen Beifall untersagen würden, zum Beispiel wenn ein Studierender seine erste Aufgabe in der Schule gelöst hat. Beifall könnte allerdings leicht zu etwas Mechanischem werden und damit seine Bedeutung verlieren. Daher applaudieren wir normalerweise nicht nach jeder Darbietung.

Auch wenn wir bei solchen Programmpunkten meistens nicht applaudieren, können wir doch auf andere Weise zeigen, dass wir die Gedanken und das Bemühen der Vortragenden schätzen, beispielsweise indem wir den Rednern konzentriert und aufmerksam zuhören. Und vielleicht ist es ja nach der Zusammenkunft möglich, uns bei ihnen persönlich für ihre Mühe zu bedanken ( ... )."

[Hervorhebung von mir]
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(Ist es nicht mechanisch, wenn jeden Sonntag, nach jedem öffentlichen Vortrag oder auf jedem Kongress nach jedem Vortrag applaudiert wird?)




Manfred Gebhard 'Die Endzeit der Zeugen Jehovas S.80 - 83:


"Als dann das Jahr 1975 tatsächlich da war, wurde wieder mit geschickten psychologischen Tricks gearbeitet. Die "Christliche Verantwortung" (Nr. 77) kommentierte dazu:
' . . . Am 29. August 1975 sprach Franz in der Westberliner Deutschlandhalle. ... Man kann sagen, dass ... rund 5500 Verkündiger Westberlins versammelt wurden, um F.W.Franz zu hören. . . .
Klatschen begrüßte dann den Redner, ... . Grüße der Bethelfamilie und von WTG-Präsidenten N.H.Knorr bewirkten das nächste Klatschen, der Hinweis, wieder in Berlin sein zu können, weiteres Klatschen. Eine weitere Bemerkung über diese Möglichkeit in Westberlin nochmaliges Klatschen, und die geschickte Bemerkung, dass er nicht widerstehen konnte zu kommen neues Klatschen und Lachen.
Jedesmal, wenn F.W.Franz die Zuhörer als Berliner ansprach, brandete es auf. ...
... Und F.W.Franz zitiert Hitler, der Jehovas Zeugen in Deutschland ausrotten wolte. Er sei in der Grube. Jehovas Volk aber sei heute hier in Berlin! Frenetisches Klatschen brandete auf. ...
F.W.Franz kommt dann langsam seinem Ziel näher, allen beizubringen, dass das Werk sozusagen lebenslänglich weitergeht. Er lanciert wieder einen psychologischen Kunstgriff. Den Übersetzer R.Kelsey und sich selbst aufrufend fragt er die Menge, ob Jehova jedem die Lebenszeit, die Lebenszeit, mit dem gesättigt habe, was gut ist! Und er ruft in deutscher Sprache in den Saal: 'Was ist die Antwort? Ja oder Nein!' Klatschen brandet auf, vermischt mit lauten Rufen aus der Menge: Ja! Ja! Ja! . . .
Dann schiebt F.W.Franz eine Warnung dazwischen. Keiner gehöre sich selbst. Den Verpflichtungen daraus nicht nachzukommen, bedeute Betrug und Untreue gegen Gott. Dabei geht es gar nicht um Gott, sondern um Untreue gegenüber der WTG mit ihrem erneuten Endzeitbankrott. Und so fragt er, ob nicht alle erfahren hätten, wie barmherzig und geduldig und langsam zum Zorn ( ... ) und wie überströmend an liebender Güte Gott sei. Natürlich klatschten alle. ...
Wer diese 'Güte Jehovas' erfahren möchte, müsse natürlich seine Bestimmungen kennen und sie ausführen. ... Es sei solange zu predigen, wie allen das "Vorrecht" dazu eingeräumt werde! ... Da klatschen alle wieder. ...
Dann geht er auf den heißen Termin ein. Am 1.September beginne das neue Dienstjahr. Aber das sei, was am kommenden Freitag, den 5.September geschehen wird. An diesem Tag würden bei Sonnenuntergang die 6000 Jahre ablaufen. ... An diesem Freitag zum Sonnenuntergang, 'so ungefähr am Ende von 6000 Jahren Menschheitsgeschichte' werde F.W.Franz mit seinem Begleiter wieder 'im Flughafen von New York landen'. Ein Klatschen der Menge braust auf. Haben sie in dem Moment begriffen, was sie tun? F.W.Franz stößt nach, das heiße natürlich nicht, dass er dann 6000 Jahre alt sei. Wieder brandet Klatschen der Menge auf. Mit was für lächerlichen Mätzchen speist er die Menge ab! Am Ende der 6000 Jahre, wann das 'Ende dieser Welt' sein sollte! Und sie klatschen Beifall! Haben sie vergessen, was sie der Welt für 1975 verkündigt haben?"

von Frau von x - am 21.05.2008 09:34
Ergänzend vielleicht noch eine „Leserfrage” und ihre Beantwortung, aus dem seinerzeitigen „Trost” vom 1. 7. 1943.
Was den im Text mit genannten WTG-Kongress in Sl. Louis anbelangt, das war jener, wo das WTG-Buch „Kinder” stilgerecht inszeniert, „freigegeben” wurde. Jenes Buch „glänzte” bekanntlich mit der These, mit dem Heiraten bis „nach Harmagedon” zu warten.

Also angefragt wurde in der genannten „Trost”-Ausgabe:

„Ist es angebracht, daß das Volk Gottes sein glückseliges Empfinden mit einer Händeklatscherei kundtut, wie es manchmal bei Kongressen üblich ist? Es sind nicht alle Teilnehmer damit einverstanden.”

Und als Antwort darauf verlautbarte die damalige WTG:
„Antwort : Die Befürworter verweisen auf jene Bibelstellen, die man in jeder Bibelkonkordanz unter “klatschen" zusammengestellt findet:
2. Könige 11:12: sie klatschten in die Hände und riefen: Es lebe der König!
Hiob 27:23: Man klatscht über ihn in die Hände. (34:37)
Psalm 47: l: Ihr Völker alle, klatschet in die Hände!
Jesaja 55:12: alle Bäume des Feldes werden in die Hände klatschen.
Hesekiel 25: 6: Weil du in die Hände geklatscht und ... gestampft hast.
Nahum 3:19: Alle, welche die Kunde ... hören, klatschen in die Hände.

Demnach ist das Händeklatschen als Freudenbezeugung seit Jahrtausenden bei den Menschen üblich.
Wer es angebracht findet, seiner Freude laut und vernehmlich Ausdruck zu geben, damit die Umstehenden wissen sollen, was m ihm vorgeht, wird gern diese natürliche Ausdrucksform bei passender Gelegenheit benützen.

Wer den Bericht über den “Tag der Kinder", anläßlich des großen Kongresses in St. Louis (USA.), gelesen hat, wird gefunden haben, daß die Kinder besonders gern ihre Freude durch Händeklatschen äußern. Die Kinder stört der Lärm oder das rauschende Getöse noch gar nicht. Erwachsene, die gelernt haben, in Freude und Schmerz sich besser zu beherrschen, werden gewöhnlich die nichtlärmenden oder stilleren Formen der Freudenbezeugung vorziehen. Es ist durchaus begreiflich, daß feinfühligen Menschen lärmender Beifall mißfällt oder gar “in den Ohren wehtut", besonders wenn der Anlaß zu geringfügig ist, oder wenn der “Lärm" sich zu häufig wiederholt. Wir lesen es nirgends und wir erwarten es auch nicht, daß - als Beispiel gedacht - die Zuhörer Jesu bei der Bergpredigt oder den hocherfreulichen Wundern der Speisung von 5000 Mann durch Händeklatschen Beifall gezollt haben. Seine Zuhörer und Zuschauer werden wohl ergriffen, ja verwundert gewesen sein. Auch wenn es in l. Petrus 3: 4: nicht ausdrücklich geschrieben wäre, daß ein “sanfter und stiller Geist vor Gott sehr köstlich ist", erinnert ein Übermaß von lärmendem Geräusch doch zu sehr an die Betriebe und Methoden der Welt. Beifall, Freudentaumel, Begeisterung, Triumphgeschrei, Bewunderung, Ehre und Ruhm hängen eben sehr eng zusammen mit weltlichen Dingen. Es sind nicht die Unedelsten, die eine Abneigung haben gegen die etwas primitive und geräuschvolle Form des Beifalls. Solche wären dankbar, wenn es die übrigen unterlassen wollten, häufig Beifall zu klatschen.

Nach einem musikalischen Ohrenschmaus, - was im Jazz-Zeitalter selten genug zu erleben ist - wirkt oft ein Beifallsturm recht roh und ernüchternd. Wer es nicht fühlt, den wird niemand mit Worten darüber belehren! Menschen, die so zart besaitet sind, daß sie jedes Beifallklatschen stört, haben soviel stille Freuden, die die ändern nicht kennen, daß sie von der großen Mehrheit nicht verlangen werden, sich ihnen anzupassen. Man verlange aber von diesen empfindsamen Naturen auch nicht, daß sie das billigen, was ihnen innerlich widerstrebt!
Die Menschen sind von Natur sehr verschieden, und wer den Geist der Liebe hat, wird gern Rücksicht nehmen auf anders Empfindende, besonders dann, wenn er wahre Freude erleben darf. Zu häufiger Beifall wirkt widerlich und ist ein Zeichen unreifen oder
kindischen Geistes.
“Als ich ein Mann wurde, tat ich weg, was kindisch war." Rücksichtsvolle Freundlichkeit wird nicht denken: Ich werde niemand um Erlaubnis fragen, wenn ich durch kräftiges Händeklatschen meiner Freude Ausdruck verleihen will.
“Mäßigkeit hebt den Genuß!" - Doch bleiben wir natürlich, niemand vergewaltige sein Temperament.

Beifall nach künstlerischen Darbietungen ist in aller Welt üblich. (Wie soll man den Künstlern sonst danken?) Aber nach Vorträgen über geistige Dinge ist solcher Beifall nicht sehr passend, denn der Redner, der Gottes Wort verkündet, sucht nicht den Beifall der Menschen”


von Drahbeck - am 21.05.2008 09:55
Zitat
Drahbeck
Beifall nach künstlerischen Darbietungen ist in aller Welt üblich. (Wie soll man den Künstlern sonst danken?) Aber nach Vorträgen über geistige Dinge ist solcher Beifall nicht sehr passend, denn der Redner, der Gottes Wort verkündet, sucht nicht den Beifall der Menschen”


Manfred Gebhard 'Die Endzeitder Zeugen Jehovas' S.75/76:

" . . . anlässlich eines großen Kongresses der Zeugen Jehovas, 1950 in New York, . . .

. . . Ein besonderer Höhepunkt dieses Kongresses war auch eine Neuinterpretation der Fürstenlehre. Dem damaligen WTG-Vizepräsidenten F.W.Franz war es vorbehalten, sie als große "neue Wahrheit" zu verkaufen. Der Bericht in dem WTG-Buch "Jehovas Zeugen in Gottes Vorhaben" (S.252) vermerkt dazu:
"Seit vielen Jahren hatte der Wachtturm die Auffassung vertreten, dass die treuen Männer der alten Zeit, die Gott vor der Zeit Jesu treu gedient hatten, noch vor Harmagedon vom Tode auferweckt würden ... Viele Zeugen Jehovas erwarteten zufolge des Verständnisses dieses Textes, das so lange vorherrschte, bei jedem Kongreß, Abraham, Isaak, Jakob, David und die anderen, die aus den Toten zurückkehren sollten, willkommen heißen zu können. Ihr könnt euch deshalb vorstellen, welch elektrisierende Wirkung folgende Worte des Redners auf die Zuhörerschaft hatten:
'Würde sich dieser internationale Kongreß freuen, zu erfahren, dass sich heute abend hier, in unserer Mitte eine Anzahl der voraussichtlichen Fürsten der neuen Erde befinden?' ...
Ein gewaltiger, anhaltender Applaus gaben dem Redner die Gewißheit, dass die Zuhörer im Augenblick nichts anderes mehr interessierte als dieses. Eine atemlose, tiefe Stille herrschte im Yankee-Stadion. Alles lauschte gespannt, um sich kein Wort dessen entgehen zu lassen, was Bruder Franz ... sagte." . . .
Franz führte aus: "dass nichts in der Bibel dagegen spreche, dass Christus, je nach den Bedürfnissen, viele dieser 'anderen Schafe' zu 'Fürsten auf der ganzen Erde' einsetze, wurde seine denkwürdige Rede wiederum durch donnernden Beifall unterbrochen."

Nun war es heraus: Die eigene Funktionärsschicht bildet die vermeintliche Fürstenklasse. . . . "
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(Franz wußte, daß er sich hier auf den Beifall der Menschen verlassen konnte und hat ihn sicher auch ganz bewußt gesucht, und wie erhofft gefunden.)


von Frau von x - am 21.05.2008 11:50
Woche vom 19.Mai KD S.4

Du kannst reich werden!


" 1 Möchtest du noch glücklicher und zufriedener sein? Bist du jemand, dem es viel gibt, wenn er anderen helfen kann? Möchtest du gern mehr im Dienst für Jehova tun? Wenn eine dieser Fragen auf dich zutrifft, dann wäre der allgemeine Pionierdienst eigentlich genau das Richtige für dich. ...

2 ... Heute bringt uns der Segen Jehovas hauptsächlich geistigen Reichtum - und das erleben ganz besonders allgemeine Pioniere. Zum Beispiel spüren sie, dass Geben glücklicher macht, weil sie Zeit für andere einsetzen statt nur für eigene Interessen ( ... ). ... Außerdem kommen Pioniere Jehova immer näher, ... .

3 Wer buchstäblich reich werden will, entwickelt nicht selten "viele unsinnige und schädliche Begierden" (1.Tim. 6:9,10; Jak. 5:1-3). Mit dem Reichtum, den der Segen Jehovas einträgt, kann einem das nie passieren. Weil allgemeine Pioniere viel Zeit im Dienst einsetzen, fällt es ihnen leichter, ausgeglichen zu bleiben und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren ( ... ). Ein Bruder gab seine zeitaufwendige Berufstätigkeit als Ingenieur auf und wurde Pionier. Er berichtet: "Bei meiner Arbeit fühlte ich mich ständig gestresst. Im Pionierdienst ist das ganz anders. Jetzt kann ich Menschen helfen und ihnen die Wahrheit vermitteln. Das gibt mir viel mehr und ist viel interessanter."

4 Andere werden gesegnet: ... Überall haben Menschen eine Hoffnung bitter nötig. Wie sich der Ausdruck der Verzweiflung in ihrem Gesicht in hoffnungsvolles Strahlen verwandeln kann, wenn sie die gute Botschaft annehmen, ist für Verkündiger des Königreiches ein einzigartiges Erlebnis - erst recht für allgemeine Pioniere, die ja mehr als 800 Stunden im Jahr dafür einsetzen, Leben zu retten! ( ... ).

5 Hast du in letzter Zeit einmal ganz konkret überlegt, ob du allgemeiner Pionier sein könntest? Dazu ist es vielleicht nötig, Zeit von weniger wichtigen Interessen abzuzweigen ( ... ). Das haben schon viele geschafft. Sie haben ihr Leben vereinfacht und brauchen deshalb nicht mehr so viel arbeiten, ... . Könntest du dir das auch einrichten?

6 Bitte Jehova um die nötige Weisheit, einen praktikablen Zeitplan auszuarbeiten ( ... ). Mit welchen Segnungen kannst du rechnen? Geistig wirst du im Überfluss leben. Und auch materiell wird dich Jehova mit dem segnen, was du brauchst ( ... ). ... "

Hervorhebung von mir
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Heißt das, das jeder der kein allgemeiner Pionier ist, sondern nur einfacher Verkündiger:
- nicht das Richtige tut
- sich nicht auf das Wesentliche konzentriert und etwas uninteressantes macht
- nicht konkret überlegt hat
- und geistig nicht in Überfluß lebt?)




von Frau von x - am 22.05.2008 08:18
Woche vom 26.Mai KD S.1

"Nehmt mein Joch auf euch"

" 1 ... Ein Jünger Christi zu sein bedeutet, sich für etwas zu engagieren, was einerseits eine Herausforderung ist, andererseits aber auch immer wieder neuen Schwung gibt: die gute Botschaft vom Königreich zu predigen und anderen zu helfen, ebenfalls unter Jesu sanftem Joch erfrischt zu werden (...).

2 Durch den Dienst gestärkt und belebt: ... Wenn wir immer im Auge behalten, was im Leben zählt, wird der Dienst uns nicht belasten, sondern stärken und beleben (...).

3 Über das, was einem am Herzen liegt, spricht man von Natur aus gern (...). Jehova und die kommenden Königreichsegnungen liegen uns allen sehr am Herzen. Daher stärkt und belebt es uns enorm, wenn wir im Predigtdienst den Alltag hinter uns lassen und über "die gute Botschaft guter Dinge" sprechen (Röm. 10:15). Je öfter man etwas tut, desto besser beherrscht man es - und das steigert die Freude. Können wir also mehr Zeit im Dienst verbringen, dann haben wir automatisch mehr Freude. ... Selbst wenn wir auf Gleichgültigkeit stoßen, bleibt der Dienst für uns erfreulich, solange wir daran denken, dass Jehova unsere Mühe schätzt und segnen wird (...).

4 Wenn wir Jesu Einladung annehmen, haben wir die Ehre, Schulter an Schulter mit ihm als ein Zeuge für Jehova zu dienen. Könnte es etwas Schöneres geben?"

(Hervorhebung von mir)


von Frau von x - am 28.05.2008 08:37
Zitat

PROGRAMM DER DIENSTZUSAMMENKÜNFTE


Woche vom 2.Juni
...
20 Min.
Treue Taten werden sehr gesegnet (Spr. 28:20). Vortrag des Sekretärs und Besprechung mit den Zuhörern. Lobe die Versammlung dafür, dass sie sich im März, April und Mai besonders angestrengt hat, und sprich darüber, wie Jehova diese Bemühungen gesegnet hat. Erwähne, wie viele Hilfspioniere es gab, wie viele Bibelstudien begonnen wurden und andere schöne Ergebnisse. Frage die Zuhörer, was sie im Zusammenhang mit dem Gedächtnismahl und der Einladungsaktion Schönes erlebt haben. Außergewöhnliche Predigtdiensterlebnisse könnten nachgestellt werden. Frage kurz zwei oder drei Verkündiger, die im Hilfspionierdienst waren, wie sie gesegnet wurden.

(Hervorhebung von mir)



von Frau von x - am 04.06.2008 10:18
Woche vom 2.Juni KD S.1

Bereit sein für jedes gute Werk
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" 1 Bevor Jesus mit seinen Jüngern in den Predigtdienst ging, nahm er sich Zeit, sie darauf vorzubereiten (Mat. 10:5-14). Wir alle sind zwar sehr beschäftigt, doch wenn auch wir uns vor dem Predigtdienst ein paar Minuten Zeit für die Vorbereitung nehmen, erzielen wir bessere Ergebnisse (...).

2 Wie man sich vorbereitet: Gute Vorbereitung beginnt damit, uns mit der Literatur vertraut zu machen, die wir anbieten wollen. ...

3 ... Wenn unsere Einleitung öfter zu einem Gespräch führt, werden wir immer sicherer. Trotzdem sollten wir uns jedes Mal, bevor wir in den Dienst gehen, kurz überlegen, was wir sagen wollen und was wir ein wenig verbessern können, damit die Botschaft beim Wohnungsinhaber noch besser ankommt. ...

4 ... Einige proben gern während des Familienstudiums. ...

5 Was wir davon haben: Gute Vorbereitung fördert die Freude am Predigtdienst und macht ihn wirkungsvoller. ... Und je besser wir mit der Literatur vertraut sind, umso begeisterter können wir sie anbieten.

6 ... Gibt es ein besseres Werk als das Predigen der guten Botschaft? ... "

(Hervorhebung von mir)

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(Die Literatur welchen Verlages oder welcher Gesellschaft haben eigentlich Jesus und seine Jünger angeboten?)





von Frau von x - am 05.06.2008 09:22
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