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Geschichte und Gegenwart der Zeugen Jehovas
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Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 7 Monaten
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Margit Ricarda Rolf, Drahbeck

Kommentar zu einem Kommentar

Startbeitrag von Drahbeck am 18.02.2011 01:33

Im Gegensatz zu anderen, sehe ich den Vorhalt nicht beseitigt, in der ZJ-KdöR-Angelegenheit ist die primäre Motivation der politisch Handelnden, das Zweiklassenrecht.
Den "Guten" wird "Zucker in den Allerwertesten geblasen", den "nicht-Guten" dann eben nicht.
Vom rein säkularen Standpunkt (der allerdings nicht mit der Verfassungsmäßig verbrieften Religionsfreiheit identisch ist. Und die Religionsfreiheit wird auch meinerseits prinzipiell anerkannt).
Also vom rein säkularen Standpunkt einer Privatmeinung, kann man auch sagen.
Eine Religionsfirma welche für einen Teil ihres hauptamtlichen Personals das Zölibat zur Pflicht erklärt, verletzt elementare Menschenrechte.
Fallweise konnte man diese Argumentationslinie noch fortsetzen, etwa auf Vereine wie Opus Dei verweisen (das diesbezüglich noch ein Zacken schärfer ist).
Oder auch auf einen programmatischen Buchtitel von Karlheinz Deschner verweisen, "Mit Gott und den Faschisten" und anderes mehr.
Darüber sehen die Apostel des Zweiklassenrechts schon mal grundsätzlich und vorsätzlich hinweg.

Es mag für einige - das ist auch für mich persönlich mehr als verständlich - "Balsam für die Seele" sein, vernimmt man, unter Führerschaft von Baden-Württemberg haben die ZJ-Ambitionen, nunmehr erstmals einen deutlichen Dämpfer erfahren.
Schön und gut, auch ich wäre der letzte, der gegen diesen Dämpfer aus Prinzip was einzuwenden hätte.

Die "Seele" der so handelnden Politiker ist durchaus "gespalten".
Ihre begründende Motivation kann man in zwei wesentliche Teile aufsplitten.
Der eine Teil sind die "vorgeschobenen Argumente".
Sicherlich gibt es dabei Argumente. Es gibt aber ebenso auch Argumente gegen das mit genannte Fallbeispiel Zölibat. An das gehen aber die Kirchenverfilzer schon mal kaum, bestenfalls in billigen Sonntagsreden (zu billig) heran.
Ihre eigentliche Motivation indes liegt auf einer völlig anderen Ebene.
Die nämlich der politischen Abstinenz.

Ich wage die Prophezeiung:
Würde die WTG-Religion selbige wirklich ernsthaft aufgeben, wären CDU/CSU und auch CSPD und noch ein paar mehr (unter anderem auch die FDP) nahezu "über Nacht" bereits, ihren Widerstand gegen die ZJ-Ambitionen zu begraben.

Gegen Dummheitsverkaufs-Firmen haben besagte Parteien selbst nichts prinzipielles einzuwenden.


Es könnte allerdings auch sein, dass das Kalkül der Kirchenverfilzer letztendlich doch nicht so aufgeht, wie sie sich es denn wünschten.
Es könnte nämlich sein, dass dann an Wahltagen, nicht die vorgenannten Parteien, tatsächliche Nutznießer einer (theoretischen) Aufgabe der ZJ-Politikabstinenz wären, sondern um ein vielfaches mehr etwa solche Parteien, wie die da etwa die mit dem Namen firmierende "Partei Bibeltreuer Christen".

Ich selbst habe ja mal einen Aufmarsch diesbezüglicher Kreise in Form einer Demonstration in Berlin, hautnah miterlebt. Und bei deren skandierten Rufen nach Macht, mehr politischer Macht, ist mir im buchstäblichem Sinne des Wortes schlecht geworden.
Jetzt wiederholt sich die Machtergreifungs-Orgie des 30. Januar 1933, war mein damaliger subjektiver Eindruck.
Und seit dem Tage sage ich weiter als meine Privatmeinung.
Das ist mir das Nicht-Wählen der WTG-Hörigen allemal lieber, als wie eine tatsächliche Stärkung genannter "Partei Bibeltreuer Christen" und ähnlicher Vereine.

Soweit sehen indes die prinzipiellen Kirchenverfilzer nicht, wollen es nicht sehen.
Sie geben sich der Illusion hin, eine ihre Politikabstinenz aufgebende WTG-Religion würde sich in das Heer der sonstigen einordnen, mit denen sie schon seit Jahrzehnten in trauter Filzokratie verbunden sind.

Die Zeitung "Badische Zeitung" fühlt sich nun bemüßigt unter der Überschrift "Halsstarrige Haltung" die derzeitige Baden-Württembergische ZJ-KdöR-Entscheidung zu kommentieren. Pro ZJ-kommentiert.

Der Kommentar der "Badischen Zeitung" ist nicht mein Kommentar, was ich dann ja mit vorstehendem Ausführungen deutlich zu machen versucht habe.
Mein Kommentar kann nur prinzipiell und grundsätzliche lauten (wiederum in Zitierung eines Buchtitels) der da lautet:

"Schmeißt die Kirche aus dem Staat"

Die großen und kleinen, ohne Ansehen der Person.
Mit dieser Forderung ist keineswegs die verbriefte Religionsfreiheit als solches, in Frage gestellt.

Von dieser Position ist selbstredend auch der Kommentar in der "Badischen Zeitung" Lichtjahre entfernt. Der dortige Kommentator sieht halt nur eines, ein Zweiklassenrecht wird sich auch weiterhin als brüchig erweisen. Allenfalls ist die Frage nach dem Zeitpunkt des Bruches, aber prinzipiell wird er kommen.
Baden-Württemberg (und noch ein paar andere Bundesländer) stehen in diesem Kalenderjahr vor Wahlterminen. Schau'n wir doch mal, wie die politische Landschaft nach diesen Wahlterminen so aussehen wird.

Schau'n wir auch mal nach dem mit CSPD-geführten Land Nordrhein-Westfalen, mit seinen 17 Millionen Einwohnern (genauso viele wie die seinerzeitige DDR; inzwischen in mehrere neue Bundesländer aufgesplittet) aufzuweisen gehabt hatte (in ihrer "Glanzzeit". In der Nach-"Glanzzeit" dann halt eben ein "paar" weniger).

Wie auch immer das tatsächliche Verhalten von Nordrhein-Westfalen in der Gegenwart muss auch bewertet werden. Und dieses Verhalten besteht darin, dass de facto NRW den jetzt mal den Zeugen Paroli bietenden Bundesländern, durch versagen der Solidarität, in den Rücken fällt.
Den gleichen Tatbestand hatten zwar einige andere Länder, etwa das Kirchenfilz-Bayern, schon weitaus früher erfüllt.
Nur eben Nordrhein-Westfalen wird derzeit von der CSPD mit regiert.
Von letzterer Pfarrerpartei erwarte ich mittlerweile auch nichts mehr, so leid es mir tut, das aussprechen zu müssen. Aber es ist die bittere Wahrheit!

www.badische-zeitung.de/kommentare-1/halsstarrige-haltung--41447255.html

Man sehe sich auch den heutigen Kommentar der "Nordwest-Zeitung" zum Thema an. Zwar nicht so zugespitzt formuliert wie der von der "Badischen Zeitungen" und eben nur auf Bremen bezogen.
Aber auch da begegnet man dem Faktum.

Auch in Bremen gibt es politische Kräfte, welche dem bayrischen Gutsherrenmodell folgen wollten (auch solche mit dem Parteibuch der CSPD). Einfach vollendete Tatsachen schaffen, so ihr Patentrezept.
Das ist in Bremen überhaupt noch zu einer Anhörung vor dem dortigen Rechtsausschuss der Bremischen Bürgerschaft gekommen ist, ist wohl in deren Augen eher der Rubrik zuzuordnen.
Ein nicht vorgesehener "Betriebsunfall". Nun ist letzterer ab doch noch tatsächlich eingetreten.
Indes dass die "Kuh damit vom Eise wäre" wird man auch weiterhin nicht sagen können.

Und die Verfechter des "bayrischen Gutsherrenmodells", egal ob in NRW oder Bremen, warten nur darauf, in ihrem Sinne vollendete Tatsachen zu schaffen.
Einer neuen Runde gerichtlicher Auseinandersetzungen, welche sicherlich Geld kostet, der reden sie mit Sicherheit nicht das Wort, sondern eher dem Gegenteil.
Ist dann ein Land stark verschuldet (soll ja heutzutage so selten auch nicht sein), kommt zusätzlich das Argument der "scheißenden Angst" mit hinzu. Man habe halt nicht soviel Geld zum Windeleinkauf, wie man angesichts der eigenen "scheißenden Angst" benötige.

Und im übrigen was gehen den "bayrisch-bremisch-NRW-Gutsherren" die Zeugen eigentlich an.
Es herrscht doch Narrenfreiheit in diesem Lande. Zur Narrenfreiheit gehört dann wohl auch ein zünftiger KdöR-Status!

www.nwzonline.de/Region/Stadt/Bremen/Artikel/2543090/Zeugen-Jehovas-suchen-Anerkennung.html
Antworten:
Hallo Drahbeck,

es ging in Bremen ausdrücklich nicht um die Religionsfreiheit, sondern darum, ob die Zeugen durch den Körperschaftsstatus aufgewertet werden sollten und Schulen und Kindergärten betreiben dürfen. Im Fokus stand denn auch vor allen Dingen das Kindeswohl.

Stundenlanges Stillsitzen, Prügelstrafen, Indoktrinierung, Behinderung der Entfaltung der Persönlichkeit durch Ausgrenzung, Toleranz gegenüber Familiengliedern anderer Religionen (geteilte Häuser), Klassenfahrten, Theaterbesuche, Feiertage wie Geburtstage und Weihnachten, nicht zuletzt die Blutfrage bei Kindern (Fallbeispiel des 3 Wochen alten Säuglings). Hier ist noch einmal Nora zu danken, die deutlich gemacht hat, dass eine Ehe im geteilten Haus (welch ein Ausdruck überhaupt) keine Chance hat auf Dauer zu bestehen. Sie hätte ihre Fallbeispiele bis zum Abend fortsetzen können, wurde wegen der 5 Minuten Redezeit dann unterbrochen. Sie zitierte aus zahlreichen Briefen und Mails.

von Margit Ricarda Rolf - am 18.02.2011 09:09
Zitat
Margit Ricarda Rolf
Stundenlanges Stillsitzen, Prügelstrafen, Indoktrinierung, Behinderung der Entfaltung der Persönlichkeit durch Ausgrenzung, Toleranz gegenüber Familiengliedern anderer Religionen (geteilte Häuser), Klassenfahrten, Theaterbesuche, Feiertage wie Geburtstage und Weihnachten, nicht zuletzt die Blutfrage bei Kindern ...
.

Ja sicher. Diese Sachlage wird ja auch nicht von mir bestritten.
Ich sehe halt nur noch einen anderen Aspekt.
Und der ist eben: Politik ist ein hartes Geschäft (Herr Gutenberg beispielsweise wird es Tagesaktuell bestätigen können).
Da gibt es fallweise ein "Hauen und stechen". Und zu allererst steht da der Satz.
Zuerst kommt das Fressen - dann kommt die Moral (wenn sie denn noch "kommt").

Letztendlich tangiert werden (indirekt) im Falle einer Ausweitung für ZJ-ungünstiger Entscheidungen, auch etablierte Filzokratie-Ansprüche. Die da auch was zu verlieren haben, werden nicht unbedingt tatenlos zuwarten.
Lobbyisten gibt es viele. Auch so mancher Journalist nimmt fallweise eine Lobbyistenfunktion war.

Und da werden eben erkannte Schwachpunkte gezielt ins Visier genommen.
Bisherige höchstrichterliche Entscheidungen lassen sich immer noch von dem Grundsatz leiten, was dem einen recht, muss dem anderen billig sein.
Wenn andere Teile der Religionsindustrie massiv "Zucker in den Allerwertesten geblasen bekommen", dann ist es für eine Höchstrichterliche Entscheidungsfindung, nur schwer vermittelbar, weshalb da bestimmte Ausnahmen praktiziert werden sollen.
Das ist das Dilemma, was ich eben als Zweiklassenrecht bezeichne.

Und dieses Zweiklassenrecht, wenn es nicht tatsächlich (dringend notwendig) reformiert wird, birgt eine hohe Gefahr des Scheiterns.
Mißstände kann man auch in anderen Teilen der Religionsindustrie sehr wohl nachweisen. Keineswegs "nur" bei den Zeugen.
Wer diese Sachlage aus seinem Gesichtsfeld ausblendet, läuft Gefahr, dass ihm seine Gegner nachweisen werden, einen zu eng begrenzten Gesichtskreis nur zu haben.

von Drahbeck - am 18.02.2011 09:37
Ministerialrat Birkert und Dr. Hofmann haben sehr klar und eindeutig dargelegt, weshalb sich Baden-Würtemberg entschlossen hat, den zeugen jehovas die Anerkennung der Körperschaftsrechte zu versagen. Sie sind dabei auf juristische Feinheiten eingegangen und haben den Bremern quasi empfohlen ihren Fokus nicht auf jene Punkte zu legen, die aussichtslos sind (weil gerichtlich bereits abgearbeitet), sondern sich auf jene zu konzentrieren, die erfolgversprechend sind. Herr Frehe (Grüne) sagte dann auch anerkennend, sie hätten wohl die besseren Hausaufgaben gemacht. Da müsse Bremen wohl nacharbeiten.

Dr. Hofmann ergänzte brilliant mit Zitaten aus dem Wachttrum von Februar und dem Bewahrt euch-Buch. Der Vorwurf von Glockentin (der wohl mir galt, weil ich aus dem Paradiesbuch und dem Unterredungsbuch zitiert habe), man hätte ja mit veralteter Literatur argumentiert und früher sei eben geprügelt worden, greift hier nicht, wenn es um die Ausgrenzung Abtrünniger geht. So konnte Glockentin dann auch nur die Flucht nach vorn antreten und den Gemeinschaftsentzug als verfassungskonform öffentlich verteidigen.

Natürlich greife ich dem Urteil der Bürgerschaft nicht vor. Die zunehmende Betroffenheit war aber fühlbar. Erlanson saß zeitweilig mit den vor Entsetzen vor sein Gesicht gehaltenen Händen dort. Frau Winther war die Empörung an der Körperhaltung anzusehen. Die Vorsitzende hatte Mühe ihre Sprache wiederzufinden, usw. Ab 15 Uhr waren die Abgeordneten zunehmend entsetzt und sprachlos.

Nun tagt der Rechtsausschuss, sammelt weitere Beweise und berät sich. Dann tragen die Teilnehmer das Ergebnis in die Fraktionen und stellen den Abgeordneten frei ohne Fraktionszwang ihrem Gewissen gemäß zu entscheiden. Das mag wie stille Post sein. Wie dann der einzelne Abgeordnete letztlich entscheidet ist ja nicht abzuschätzen.

Dennoch bitte ich jeden von uns seinen kleinen Beitrag zu leisten. Noch ist es Zeit den Rechtsausschuss mit Informationen zu versorgen.

von Margit Ricarda Rolf - am 18.02.2011 10:54
Sicherlich ist aus hiesiger Sicht, der Verlauf der Bremer Anhörung positiv zu werten.
Erst einmal dass sie überhaupt stattfand, und auch ihre substanziellen Ergebnisse.
Sollten sich jetzt noch im Nachhinein Ansatzpunkte ergeben, (ohne penetrant aufdringlich zu agieren), jenen Rechtsausschuß mit zusätzlichen Materialien zu versorgen, wäre das nur zu begrüßen. Die nur zugebilligten 5 Minuten-Statements konnten ja wohl kaum ausreichen, alles relevante "rüberzubringen"; auch wenn sie sich denn als Glücksumstand, weitgehend ergänzt haben mögen.

Fakt ist erst mal Baden-Württemberg und auch Rheinland-Pfalz haben nunmehr Tatsachen geschaffen.
Bravo!
In dieses Lob indes mischt sich weiterhin die bange Frage, ob diese Tatsachen denn wirklichen Bestand haben.
Und auch die Frage wie es letztendlich Bremen und NRW halten.
Man kann aus der Situation heraus beeindruckt sein. Ist offenbar auch so abgelaufen.
Nach "überschlafen" indes, kommt dann etwas mehr die bange Frage zum tragen.
Und welche Konsequenzen hat das nun auch für die eigene Interessenlage, außerhalb dieser speziellen Fragestellung?

Und da habe ich weiterhin im Falle Bremen, zur dortigen CSPD mal sehr, sehr mageres "Vertrauen" bis hingehend, zu ausgesprochenem Mißtrauen.
Die WTG wird sicherlich nach einiger Zeit auch noch eine Klärung ihrer Position vornehmen, wie sie denn nun weiter zu agieren gedenkt.
Nur Niederlagen "hinnehmen" ohne zu kämpfen???
Auf dieses Glatteisgebiet möchte ich mich dann doch lieber nicht wagen.

Wahrscheinlich trifft es dann wohl insbesondere Baden-Württemberg als Wortfüher, die anderen als (Anhängsel) vielleicht mit eingeschlossen.
Andernorts las ich einen Lobgesang auf das Buch der Frau Sarah Ruth Pohl.
Nun muss man zwar einräumen, gegenüber den WTG-Apologeten Singlenberg, den letztere besonders als Polemiker auf das Eimuth-Buch "Die Sektenkinder" ansetzte, ist Frau Pohl sicherlich ein Fortschritt.
Allerdings ein "Fortschritt" der in alter WTG-Manier, die Kritikerszene, weiterhin bewusst und vorsätzlich ignorierte.
Nun kann ich sicherlich Frau Pohl nicht absprechen, dass auch sie noch die Chance hat zu lernen. Sollte es so sein, wäre es schön (zu schön um wahr zu sein).
Meinerseits indes kann ich im Falle von Frau Pohl mich nur auf ihr Buch konzentrieren, welches ich ja selbst auch gelesen habe.
Und da fällt es mir doch mehr als schwer, mich da einem Lobgesang anzuschließen.
Aber vielleicht sind ja unter Blinden die Einäugigen hoch im Kurs (wäre relativierend einzuräumen).
Ob denn besagte Frau Pohl in einer gerichtlichen (denkbaren) Auseinandersetzung Baden-Württemberg versus WTG noch eine Gutachterrolle oder ähnliches spielt. In diesem Lande zählen ja Gutachter nur dann, haben sie einen Doktortiel, egal wie dürr ihre Dissertation, im Einzelfall auch sein mag, mag dann ja die Zukunft zeigen.

http://forum.mysnip.de/read.php?27094,46206,61417#msg-61417
Eintrag vom
24.05.10 16:46

von Drahbeck - am 18.02.2011 11:43
Hallo Drahbeck,

es entstand ja auch die Frage, was jetzt mit jenen Ländern ist, die bereits anerkannt haben. Ich nehme es mal vorweg.

Ich warte auf den Sonntag. Sobald wir hier in Hamburg einen Regierungswechsel haben, kommt das Thema erneut auf die Agenda. Wie das hier in Hamburg druchgewunken wurde, ist inakzeptabel. Ursuala Caberta hat wesentlichen Anteil daran und meine Beschwerden bei ihrem Vorgestzten bleiben ohne Konsequenzen.

Sobald sich das Personalkarrussel in Hamburg dreht, werden wir sehen, ob sich was bewegen läßt. Die Monarchie Ole von Beust ist nicht mehr da. Ahlhaus will hier keiner und dann schauen wir mal, ob Olaf Scholz sich seine Bürgernähe bewahrt, wie es es mir versprochen hat. Ich wirke als Parteilose in seiner Politikwerkstatt mit und bin im ständigen Dialog.

Die Stadtbahn konnten wir bereits verhindern (hoffentlich) und meine Zeugen-Sorgen kennt unser Bürgermeister in spe auch. Es könnte sogar sein, dass es der neuen Regierung Spaß macht, die Leichen der alten aus dem Keller zu holen.

von Margit Ricarda Rolf - am 18.02.2011 12:03
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