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Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 4 Monaten
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wxdf, Frankenland

Komarom

Startbeitrag von wxdfam 07.12.2011 13:53



Man möcht' meinen, das sei ein Bahnübergang, aber nein, hier geht's über die schöne graue Donau und wenn die Brücke mal für größere Schiffe geöffnet werden muss, wird damit der Straßenverkehr aufgehalten.
Das Türmchen im Hintergrund ist noch slowakisch und gehört zu einem Hotel.



Die Kreuzfahrtschiffe haben Winterpause und hinter ihnen ist der Güterbahnhof von Komarom im Nebel mehr zu erahnen als zu sehen



Nach Überqueren der Donaubrücke wird rechts unten ein seiner Fenster beraubtes aber frisch angemaltes Haus sichtbar, an dem ein riesiges Transparent erklärt, dass da etwas " tilos" ist - so weit reichen meine Magyarisch-Kenntnisse gerade noch, das "verboten" heißt. Muss was mit Betreten verboten und Einsturzgefahr zu tun haben, denn man hat darum noch einen großen Holzzaun errichtet ...
Zahlreiche Slowaken mit Einkaufsbeuteln kehren aus dem blauen Gebäude im Hintergrund in die Slowakei zurück. Na Ihr Lästermäuler, was ist das wohl ?
Mir steht aber nicht der Sinn danach, Scheine mit vielen Nullen am Ende aus einem Geldautomaten zu ziehen und dort einzurücken ...



... sondern ich laufe über die Fussgängerbrücke und nehme den in Kürze nach Budapest Süd abfahrenden Zug zur Kenntnis.



Auf der anderen Seite steht etwas schönes Buntes ...

[www.youtube.com]



... und nachdem sich im Bahnhof zwei Güterzüge begegnet sind, einer von der MAV und einer von der LTE, kommt auch noch ein Triebwägelchen angesaust.
Nach so viel Zugverkehr bin ich der Ansicht, dass es das für die nächste Zeit gewesen sein müsste, aber ätsch, als ich schon wieder auf der Donaubrücke bin, fährt schon wieder ein Güterzug mit einer roten Lok in den Bahnhof. Na egal, ich will ja zu meinem slowakischen Nikolauszug zurück ...
Antworten:

Auch wenn mein Beitrag vielleicht etwas OT ist:

Die Schranke auf Bild 1 dürfte mangels Bedarf kaum noch benutzt werden.

Anfang April '11 weilte ich etliche Tage in Komarom um von dort aus einige Ausflüge in verschiedene Gegenden Ungarns und der Slowakei zu machen. Der Schiffsverkehr auf der Donau war nach meinen Beobachtungen mehr als spärlich zu bezeichnen. Fahrende Schiffe nahezu Fehlanzeige. Dies konnte ich auch an vielen anderen Stellen zwischen Bratislava und Budapest beobachten.

Die Häfen in Komarom und Komarno machten ebenfalls einen recht verwaisten Eindruck.

Nehme ich den Rhein als Vergleich, so dürfte es dort keine Stelle geben von der aus man nicht ein fahrendes Schiff sieht.
Somit kann es mit dem Frachtaufkommen auf dem Wasser zwischen Mittel- und Osteuropa nicht sooo toll sein.


Der Güterverkehr auf der Schiene kann dagegen als durchaus befriedigend betrachtet werden. Wenn ich etwas auf der Brücke stand, dauerte es meist nicht lange, bis ein Güterzug kam.

Grüße
Karlheinz

von Frankenland - am 08.12.2011 16:00

Stimmt



Im Hafen Komárno hat man sich auf die Aufstellung von Sperrschildern beschränkt. Wenn die Gleise gebraucht würden, hätte man da wohl was unternommen



Nur sehr schemenhaft im Nebel ist im Hintergrund die Eisenbahnbrücke von SK nach HU zu erkennen. Der Personenverkehr ist ja nun auch wieder eingeschlafen, da die Slowaken den Fahrpreis von damals 56 Kronen als Wucherpreis betrachteten. Außerdem macht die Strecke so einen großen Bogen, dass man zwischen den beiden Bahnhöfen auf direktem Weg akzeptabel in 20-30 min zu Fuß gehen kann.

von wxdf - am 08.12.2011 19:37
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