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elweb I-Miev / Ion / CZero
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vor 2 Jahren
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i-MiEV, Franko30, tenman, Herbert Hämmerle, LOWRACER, hefi, J. Affeldt, Konze, Johann Amann, Stefan Schmalbein, trimaransegler

Schildkrötenanzeige - was kommt eigentlich danach?

Startbeitrag von Franko30am 28.05.2011 13:43

Hallo,

heute hatte ich zwei Premieren mit meinem i-MiEV:

1) die geringste Reichweite bisher (0 km Restreichweite nach 98 km mit 2 Erwachsenen und 1 Baby, die Hälfte Landstrasse mit bis zu 100 km/h und die Hälfte Autobahn zwischen 105 und 120 km/h, normale Fahrweise mit Beschleunigung nur bis zum Ende von "grün", also zwischen Strich 1 und 2 im Econometer). Die Strecke und Gelände findet ihr unter diesem Link: Google Maps

2) die Anzeige der Schildkröte (mit der ich dann noch bis 103 km gefahren bin).

Was würde passieren wenn ich noch weiter rumfahre? Geht das Fahrzeug irgendwann in Schrittempo wenn die Batteriespannung zu niedrig, oder bleibt es einfach stehen?

Grüße

Frank
Antworten:

Re: Schilkdkrötenanzeige - was kommt eigentlich danach?

Hallo Franko30,


was kommt nach der Schildkröten - Anzeige, Verbraucher werden abgschaltet(Kühlung,Heizung),
die Geschwindigkeit wird reduziert, und wenn man dann immer noch glaubt weiterfahren zu müssen, wird's richtig teuer.
Li-Ionen Akkus sind kaputt wenn man sie Tiefentladet, nehme aber an das Mitsubishi schon einen Tiefentladeschutz eingebaut hat, das würde dann bedeuten das es nicht teuer wird, aber das sie stehenbleiben und es geht gar nichts mehr.

Bitte nicht ausprobieren,

Gruß
Johann

von Johann Amann - am 28.05.2011 17:44

Re: Schilkdkrötenanzeige - was kommt eigentlich danach?

Hallo,

habs schon mal miterlebt + beschrieben unter:
> Mitsubishi i-MiEV - nun Verbrauchswerte aus der Praxis ! < vom 24.3.11

Zitat
hefi
Hallo zusammen,

jetzt weiss ichs genau - musste mich heute abschleppen lassen. :hot:

Nachdem ich Gestern Nacht mit nur 3 Restkilometern von Zug zurückkam, wollte ichs mal genau wissen.
Heute Tagesausflug nach Konstanz, Gesamt 157 km, gemütlich gefahren,
übrigens: meine Frau war auch dabei + Radio lief die ganze Zeit :cool:
Zu Hause noch 5 Restkilometer.
Letzte Woche hat mir mein Mitsubishi-Händler erklärt dass das Auto bei leerer Batterie nicht abstellt sondern in einen 20 km/h Modus geht. Also will ichs wissen.

Gondle noch ein bisschen in der Gegend rum, bei 161km geht die Restkm auf - - -, bei 162 km kommt die Schildkröte, bei 167 km kann ich noch mit Vollgas beschleunigen
dann der Schock, bei 176km wieder Beschleunigungstest, Fahrzeug nimmt kaum mehr Gas auf + dann schaltet er auf Batterieanzeige und ein Teil der Anzeigen wird dunkel.
Ich rolle noch ca. 500m, aber dann ist Schluss.
Super, bis zur P+C wärens noch 50 m gewesen. Also die letzten Meter noch geschleppt.

Fazit: 10 km unter 0 sollte kein Problem sein.

Grüsse
Herbert




Grüsse aus Vorarlberg
Herbert



von hefi - am 28.05.2011 19:25

Re: Schilkdkrötenanzeige - was kommt eigentlich danach?

Hallo

Das Batteriesteuergerät überwacht den Entladezustand der Li-Ion-Akkus. Bei SOC 5.5% (State of Charge) ist Schluss. Das entspricht zirka 315V bzw. einer rechnerischen Restkapazität von 0.88 kWh. Dann fährt das Auto nicht mehr.

Grüsse
Walter

von i-MiEV - am 29.05.2011 05:33

Re: Schilkdkrötenanzeige - was kommt eigentlich danach?

Hallo,

Danke für die Antworten!

Zusammenfassend heisst das, man kann fahren bis das Auto irgendwann stehenbleibt und die Batterien werden dabei nicht beschädigt.

Korrekt?

Grüße

Frank


von Franko30 - am 29.05.2011 09:54

Re: Schilkdkrötenanzeige - was kommt eigentlich danach?

Zitat
Franko30
Korrekt?


Im Prinzip ja
obwohl mein Mechaniker etwas anderes sagt ;) und meint, man könne den Akku bis zur Zerstörung runterfahren. Er habe das so in der i-MiEV Schulung gehört/verstanden.

In meinen Augen wohl ein Missverständnis, wie einige weitere auch. Die Ausbildung der Mechaniker hat Mitsubishi nicht selber gemacht, sondern die niederländische Firma innovam damit beauftragt.
[www.innovam.nl]
(Innovam macht auch die Ausbildung für den Nissan Leaf und weitere Marken)

Die mussten natürlich die Schulungsunterlagen in verschiedenen europäischen Sprachen erstellen (übersetzen aus den japanischen Unterlagen von Mitsubishi), die Lehrer ausbilden usw. Dabei entstehen halt manchmal Fehler. So wurden z.B. in der Schulung die Leisungswerte der Klimaanlage und der Heizung vertauscht (5 kW und 4.5 kW) usw.

Die Vorgaben über den Betrieb (und Schutz) der Akkus im i-MiEV stammen natürlich von YUASA. Mitsubishi Motors hat die Vorsichtsmassnahmen von YUASA tendenziell noch verschärft (Grenzen des SOC, max. Entladestrom usw.), damit die Vorgaben bezüglich Lebensdauer und Leistungsabfall über die Zeit sicher eingehalten werden.
Entwicklungsvorgabe für YUASA war "nach 10 Jahren bzw. 3000 Ladezyklen noch mindestens 80% der Anfangsleistung".
Darum kann Mitsubishi 5 Jahre Garantie auf den Akku (und alle weiteren Hochvolt-Komponenten) geben. Das Akku-Management-System wird jede Falschbehandlung (Tiefentladung, zu hohe Entladeströme, Temperaturen, unterschiedliche Zellspannungen usw.) bereits im Ansatz vermeiden.

Grüsse
Walter





von i-MiEV - am 30.05.2011 07:21
Aber du weißt schon das du mit diesen Reichweitentests deine Akkus so sehr stresst, daß dich das etliche Zyklen kostet oder? Regelmäßig würde ich die Akkus nicht unter 50% fahren und ohne Not nach Möglichkeit niemals unter 70% max 80% leerfahren. Lässt sich zwar manchmal nicht vermeiden, aber stresst die Akkus stark.


Gruß
Stefan

von Stefan Schmalbein - am 27.11.2011 13:43
Das Batteriemanagementsystem im i-MiEV verhindert, dass der Fahrer die Akkus stressen kann. Der Strombezug wird bei einer unteren Zellspannung von 3.58V abgeschaltet.
YUASA hat jedoch ihre Zyklentests immer hinunter bis 2.75V Zellspannung durchgeführt.

Viel bedeutender für die Zyklenfestigkeit ist gemäss YUASA die Temperatur der Zellen. Bei 45°C halbiert sich die Zyklenzahl im Vergleich zu 25°C.

Gruss
Walter



von i-MiEV - am 28.11.2011 07:03
Zitat
Stefan Schmalbein
Aber du weißt schon das du mit diesen Reichweitentests deine Akkus so sehr stresst, daß dich das etliche Zyklen kostet oder? Regelmäßig würde ich die Akkus nicht unter 50% fahren und ohne Not nach Möglichkeit niemals unter 70% max 80% leerfahren. Lässt sich zwar manchmal nicht vermeiden, aber stresst die Akkus stark.


Hi,

das mag bei alten einfachen Lithium-System wie TWIKE (Lithium Mangan) und Citysax (Lithium Eisenphosphat) ohne vernünftiges Batteriemanagementsystem, die ich beide fuhr, stimmen.

Den i-MiEV habe ich mir gekauft weil ich regelmäßig ca. 1 mal die Woche die ganze Kapazität benötige (im Winter, im Sommer brauche ich für die längeren Strecken nicht die ganze Akkukapazität weil ich dann ja die beschissene elektrische Heizung nicht nutzen muss) - und ich vertraue darauf, dass das stimmt was Walter dann geantwortet hat:
Zitat
i-MiEV
Das Batteriemanagementsystem im i-MiEV verhindert, dass der Fahrer die Akkus stressen kann. Der Strombezug wird bei einer unteren Zellspannung von 3.58V abgeschaltet.
YUASA hat jedoch ihre Zyklentests immer hinunter bis 2.75V Zellspannung durchgeführt.
Viel bedeutender für die Zyklenfestigkeit ist gemäss YUASA die Temperatur der Zellen. Bei 45°C halbiert sich die Zyklenzahl im Vergleich zu 25°C.


Und für die hohen Temperaturen ist ja das Batteriekühlsystem da.

Nota Bene: Das Gesamtsystem um die Batterie ist wichtig und macht daher Vergleiche zwischen verschiedenen Fahrzeugen nur aufgrund des Akkutyps immer schwieriger.

Cheers

Frank


von Franko30 - am 28.11.2011 08:53

Re: Schilkdkrötenanzeige - was kommt eigentlich danach?

Leider habe ich es heute Abend geschafft mit der "Schildkröte" noch einen großen Berg zu überwinden.
Als ich knapp über die Kuppe war wurde die Anzeige kurz dunkel, "READY" war nicht mehr zu sehen und auch nach einen anhalten nicht wieder zubekommen.
Also lies ich den Wagen mit Warnblinker Berg runter rollen, der Akku war so platt, echt keine Rekuperation mehr möglich!!!
85m von der Haustür weg blieb er dennoch stehen, weiter schieben auf "N" ist ein Irrtum, die Karre ist sauschwer....

Also, 100m Kabeltrommel genommen, das Kabel quer über die Straße verlegt und 1Stunde nachgeladen. Dann hat es auch bis zur Haustür gereicht!

von LOWRACER - am 18.09.2012 00:34

Re: Schilkdkrötenanzeige - was kommt eigentlich danach?

Am wichtigsten ist, nicht leer stehen zu lassen - direkt laden, dann hält sich der Verschleiß durch Entladung in Grenzen.

Keiner achtet beim Verbrenner auf Kaltstarts und Motorpflege - das alles verkürzt die Lebensdauer. Die Leute sind mit 200.000 km beim Verbrenner zufrieden, obwohl ein gut gepflegter 1 Million km halten kann.

Vielleicht sollten wir auch mit den Akkus es nicht übertreiben. Wenn sie 200 - 300 tsd. km halten, ist doch schon was, oder?

von trimaransegler - am 18.09.2012 06:22

Re: Schilkdkrötenanzeige - was kommt eigentlich danach?

Hallo!

Ich habe bisher die Schildkröte nur einmal gesehen und will ihr "Auftreten" auch durch gute Planung vermeiden.
Anders gesagt: Vermeidung von großen Entladetiefen erspart der Batterie Verschleiß und dem Fahrer das Verlegen von Freileitungen :-)

von Herbert Hämmerle - am 18.09.2012 07:42

Re: Schilkdkrötenanzeige - was kommt eigentlich danach?

Die Schildkröte erscheint nicht nur bei fehlender Ladung, sondern auch, wenn Inverter, Controller oder Antriebsmotor überhitzen.
Nur so am Rande.

von tenman - am 19.09.2012 16:21

Re: Schilkdkrötenanzeige - was kommt eigentlich danach?

Zitat
tenman
Die Schildkröte erscheint nicht nur bei fehlender Ladung, sondern auch, wenn Inverter, Controller oder Antriebsmotor überhitzen.
Nur so am Rande.


Dazu muss man sich aber ausserordentliche Mühe geben bis man diese Teile überhitzt ;) Gleichzeitig beweist man sich selbst als Non-EV-Fahrer :-)

von i-MiEV - am 19.09.2012 16:31

Re: Schilkdkrötenanzeige - was kommt eigentlich danach?

Oooch, so schwer ist das gar nicht. Aber ich finde es auch nicht so prickelnd es darauf anzulegen.
Hinzu kommt, daß dann auch nichts mehr geht, und man dann evtl. am Berg steht und keinen Meter mehr weiter kommt.
Hilft nur kurz warten und einen neuen Anlauf zu starten. Die Wasserpumpe hört man zwar laufen, aber es ist schon verwunderlich, daß kein Radiator zur Kühlung vorhanden ist.

von tenman - am 19.09.2012 16:50

Re: Schilkdkrötenanzeige - was kommt eigentlich danach?

Zitat
tenman
Die Schildkröte erscheint nicht nur bei fehlender Ladung, sondern auch, wenn Inverter, Controller oder Antriebsmotor überhitzen.
Nur so am Rande.



Hast du 'nen dicken Stein auf das "Watt"-Pedal gelegt??? :confused:
Der i-MiEV ist (noch) nicht für Rennzwecke ausgelegt, also kein GoKart....

Voll die Heizer hier....:joke:

von LOWRACER - am 19.09.2012 21:17

Re: Schilkdkrötenanzeige - was kommt eigentlich danach?

Hallo,

guckst Du mal wo der tenman zu Hause ist :rolleyes:

Ich kann mir schon vorstellen: wenn Du mit 4 Personen auf 40km Wegstrecke ca. 2.360 Höhenmeter machst wird da eventuell einiges warm :-(

Ich denke mal wenn er oben ist ist auch die Batterie leer :confused:

Grüsse aus dem nicht ganz so warmen und so gebirgigen Vorarlberg

Herbert

Ps.bei uns sinds auf 40km max. 1.500 Hm und wir denken wir leben in den Bergen :cool:

von hefi - am 20.09.2012 19:40

Re: Schilkdkrötenanzeige - was kommt eigentlich danach?

Zitat
hefi
guckst Du mal wo der tenman zu Hause ist :rolleyes:
Ich kann mir schon vorstellen: wenn Du mit 4 Personen auf 40km Wegstrecke ca. 2.360 Höhenmeter machst wird da eventuell einiges warm


Wow - da ich mich noch nie für Teneriffa etc. interessiert hatte, wusste ich gar nicht das das dort soooo bergig ist.

Cheers

Frank

von Franko30 - am 27.09.2012 07:00

Re: Schilkdkrötenanzeige - was kommt eigentlich danach?

La Palma hat sogar noch extremere Höhenunterschiede. Allerdings ist die Fahrstrecke von Meeresniveau auf die Höhe der Basistation der Teideseilbahn weit weniger als 40 km.
Die Strecke ist aber nicht entscheidend, sondern die Steigung und Geschwindigkeit.
Die Schildkröte taucht auch nicht bei den Hauptstraßen auf, sondern auf "ausgewählten" Strecken, wo fast quadratische Räder vonnöten sind, um die Treppenstufen zu schaffen.
Ich wollte nur verdeutlichen, daß die Schildkröte nicht nur bei Ladungsschwäche erscheinen kann, sondern auch bei hoher Belastung von Inverter, Regler und Motor.
Und das ist auch gut so.

von tenman - am 27.09.2012 14:30

Re: Schilkdkrötenanzeige - was kommt eigentlich danach?

Hallo!
In Madeira ist mir aufgefallen, daß es dort z.T. extrem steile Hauszufahrten gibt. Kunststück, es gibt dort wohl kaum mal Glatteis.

von Herbert Hämmerle - am 27.09.2012 16:42

Re: Schilkdkrötenanzeige - was kommt eigentlich danach?

Schilkdkrötenanzeige - was kommt eigentlich danach?
Gestern ging bei mir zum ersten mal das Licht aus im Armaturenbrett, was kam danach: genau wo ich stehen geblieben bin, 500m vor der Schnelladesäule die ich ansteuern wollte, stand eine andere Ladesäule vor der Motorhaube, ich habe sie bis jetzt nicht gekannt und glaube seit dem an Wunder:-) Das hat mir den peinlichen Anruf beim Pannendienst erspart..

von Konze - am 02.10.2012 10:27

Re: Schilkdkrötenanzeige - was kommt eigentlich danach?

Für die absolute eiserne Reserve, 10er Maulschlüssel mitnehmen, um im Notfall nochmals den Bordrechner auf Reset zu stellen.
Die Schildkröte kann man bergrunter auch wieder weg-rekuperieren.
Das abschalten in (N) nach der Leistungsreduzierung kann man nicht wegbekommen, es sei den man klemmt die 12V Batterie kurz ab und wieder dran.

Nach eigener Erfahrung wird bergrunter(10-12%) im notgeschalteten (N) der MiEV zum Geschoß, die
Bremsanlage ist dann komplett überfordert.

von LOWRACER - am 02.10.2012 21:29

Re: Schilkdkrötenanzeige - was kommt eigentlich danach?

Ich kann nur sagen: Nicht zur Nachahmung empfohlen!!!
Nochmals: Vermeidet die Schildkröte wo es geht!!!
Die Batterie wird es Euch mit Lebensdauer danken!

von Herbert Hämmerle - am 03.10.2012 04:43

Re: Schilkdkrötenanzeige - was kommt eigentlich danach?

Auf meiner Rückreise von der Ostsee hatte ich auf der letzten Etappe noch 84km vor mit und 95km als Restreichweite. Während der Fahrt schmolz dieser "Vorrat" lang dahin und ich dachte intensiv über die Schildkröte nach...Auf den letzten 10km (AVUS Berlin) dreht sich das um (dort ist z.Zt. wegen Bauarbeiten Tempo 60 angesagt), d.h. der Vorrat wuchs wieder an. Die letzten beiden Balken sollten dann laut Anzeige noch für 17km reichen, der letzte Balken für 11km! Angekommen bin ich schließlich mit 8km Restreichweite.

Kann es sein, dass die letzten Balken/Segmente der Reichweitenanzeige irgendwie anders gerechnet werden oder lag es nur am Tempo 60...65 auf den letzten 10km? ...ich hatte eigentlich fest damit gerechnet, die Schildkröte kennenzulernen...

Wer mehr über die Hin- und Rückreise lesen mag, Klick
By the Way: Hinreise mit 25 kWh, Rückreise mit 28,5 kWh; jeweils 225km.

von J. Affeldt - am 05.10.2012 05:25

Re: Schilkdkrötenanzeige - was kommt eigentlich danach?

Wenn Du vorher deutlich schneller als 60 km/h gefahren bist, dann liegt das primär an der auf der AVUS reduzierten Geschwindigkeit. (Die Geschwindigkeit bzw. der akutelle Hochvolt-Stromverbrauch ist der wichtigste Parameter der Reichweitenberechnung).

Weiter kommt die Stellung des Fahrpedals dazu: Fährt man gleiches Tempo, jedoch bei leichtem Gefälle, so muss man das Fahrpedal etwa weniger drücken. Dies führt zu mehr Reichweite.

Weiter kommt die Temperatur im Akku dazu (bei deinem sparsamen Fahrstil ist die gleich der Umgebungstemperatur). Wenn es in Berlin wärmer war, gibt das auch wieder etwas Reichweite.

(Diese Aufzählung der Brechnungsparameter für die Reichweite ist nicht vollständig.)

Der Berechnungsalogorithmus (Resultat als km-Angabe gezeigt) ist stets der selbe, aber die Segmente des Akku-Ladezustands bauen nicht linear ab, weil sie primär aus der Akkuspannung berechnet werden. Die Akkuspannung von voll bis leer verläuft nicht linear, sondern in einer "liegenden S-Kurve": zuerst viel, dann lange wenig, dann wieder viel Abfall.

Gruss Walter

von i-MiEV - am 05.10.2012 07:24
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