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MarionPE, AnjaW, Andrea Mayer-Koch, Babe PC und j4äriger
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zu diesem Thema gibt es ganz unterschiedliche Ansichten. Mein Sohn hat sich auch in diesem Alter sehr für den PC interessiert. Wir haben ihm altersgerechte Spiele, die wir für sinnvoll hielten gekauft (nicht zu viele auf einmal) und uns mit ihm an den PC gesetzt. Am Anfang hat er sich (wir haben nie auf die Uhr geschaut) länger damit beschäftigt. Doch nach nicht allzu langer Zeit wurde das Interesse geringer. Wir haben darauf geachtet, dass ihm genügend andere interessante Angebote gemacht wurden (gemeinsames Spielen, zusammen raus gehen...). Zwischendurch kommt er immer mal wieder und möchte an den PC und dann darf er auch. Teilweise vergehen Wochen, ohne das er Interesse am PC hat (meist abhängig von alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten). Daher war bei uns nie ein Zeitlimit pro Tag notwendig - selbst wenn er an einem Tag einmal länger (1 Stunde oder so - er ist mittlerweile 6 Jahre) am PC sitzt und dann wieder Tage oder Wochen nicht, empfinde ich dies als nicht zu lang. Beim Fernsehen gab es einmal eine kurze Zeit ein tägliches Zeitlimit, was dazu führte, dass er dieses Limit jeden Tag unbedingt auskosten wollte. Wir haben das wieder abgeschafft und ihm stattdessen alternative Angebote gemacht, auf die er gerne eingeht. Seitdem gibt es kein tägliches Fernsehen mehr. In der Woche schaut er tagelang kein Fernsehen und wenn es am Wochenende regnet und kein Freund Zeit hat habe ich auch kein Problem damit, wenn er mal 1-2 Stunden am Stück fernsieht.
Vor allem denke ich, es ist wichtig, für sich selber eine geeignete Vorgehens-weise zu finden und diese auch gegenüber anderen zu vertreten. Wenn mein Sohn erzählt, er hat am Sonntag zwei Stunden Ferngesehen, wurde ich schon komisch angeschaut - dass er die ganze Woche vorher keine Minute in die Glotze geschaut hatte, weiß ja niemand. Blicke oder Bemerkungen sind mir dann auch egal.
Ich drücke euch die Daumen, dass ihr für euch eine Lösung findet.
Alles Gute und Grüße
Andrea
von Andrea Mayer-Koch - am 25.11.2003 15:04
bei unserem Sohn verhält es sich auch etwa so wie bei dem Sohn von Andrea.
Er hat mit 3 Jahren angefangen, am Computer zu spielen. Wir hatten immer "lehrreiche" Spiele. Anfangs fand er kein rechtes Maß. Mittlerweile ist er 6 Jahre und er spielt schon mal 2 oder 3 Stunden, aber dafür vielleicht wochenlang gar nicht. Für ihn ist der Computer zu einem Medium der Wissenvermittlung geworden. Er hat alle Löwenzahn-CDs, aus denen er viel an Allgemeinwissen gezogen hat. Außerdem spielt er gerne Spiele wie "Willi Werkel". Mit seinem Freund geht er auch schon mal ins Internet, um sich Spiele oder Texte herunterzuladen.
Für uns war immer wichtig, dass unser Sohn auch noch frei spielen konnte.
Einen schönen Gruß
Anja
von AnjaW - am 25.11.2003 15:43
Bei uns ist es auch so. Im Sommer wurden Fernseher und Computer kaum gebrauch. Aber jetzt wo es früh dunklel wird sieht es anders aus. Die Kinder sitzen mehr am Rechner, (wenn wir zu Weihnachten einen neuen bekommen beginnt der Ringtausch, dann haben alle Kinder einen, im Prinzip wanert jeder Rechner mit Spielen für eine Altersgruppe ein Zimmer weiter) aber das ist auch in Ordnung. Mit Legos auf dem Fußboden und auch mit Schere und Filzstift am Tisch haben sie nicht mehr Bewegung.
Natürlich gehen Schule und die "Normalen" Freizeitbeschäftigungen vor, aber bei Mistwetter verdaddeln die Großen auch schon mal einen Nachmittag, dann ist aber auch wieder eine Weile Ruhe. Das regelt sich meist von selber.
Wichtig ist dass sie auch mit anderen Spielen (oft hängen zwei oder drei meiner Kinder gemeinsam am Rechner), auch mal lesen und gute Spiele haben, bei uns gibt es keine Ballerspiele, aber trotzdem haben sie Spaß.
Liebe Grüße
Marion
von MarionPE - am 26.11.2003 06:45