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Forum Hochbegabung bei Kindern
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32
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 5 Monaten
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michaela, AnikaKH, Kerstin, FelixMum, Rob, Eva, grauseldis, Michaela

IQ oder nicht IQ - Ein Zitat

Startbeitrag von FelixMum am 08.04.2004 09:40

Liebe Eltern,

es scheint immer wieder darum zu gehen, welche Werte in welchem Alter bei IQ-Teste erreicht werden und es scheint daraus häufig eine ebenso große Verunsicherung zu resultieren. Hierzu möchte ich hier einmal aus der Publikation 'Homo Super Sapiens - Hochbegabte Kinder in der Grundschule erkennen und fördern' der BMW AG zitieren. Diese ist übrigens kostenfrei als Medienpaket inklusive Video bei der Pressestelle von BMW presse@bmw.de erhältlich und ist auch als einführendes Material für interessierte Eltern geeignet.

Diese Publikation geht vom so genannten 'mehrdimensionalen Begabungskonzept' von Prof. Heller aus, ein Psychologe der Uni München, der bei der Erstellung federführend war. Zum Thema IQ-Tests und deren Aussagekraft meint er:

"...Hochbegabung lässt sich NICHT durch einen EINZIGEN IQ-Wert bestimmen: Kognitive (Intelligenz, Kreativität) und nicht-kognitive Persönlichkeitsmerkmale (Leistungsmotivation, Hoffnung auf Erfolg, Misserfolgsvermeidung, Anstrengungsbereitschaft, Erkenntnisstreben, Selbstkonzept, Stressbewältigungsfähigkeiten...) sowie das soziale Lernumfeld (Anregungsgehalt, Rollenerwartungen, Familienmilieu...) und die Fähigkeit des Kindes, sich im Sozialverhalten entsprechend seiner Begabung auszudrücken, sind zu berücksichtigen. ... Bei der Idcentifikation Hochbegabter müssen ALLE wesentlichen kognitiven und nicht-kognitiven Persönlichkeitsvariablen sowie prozessuale Modifikationen, d. h. die Veränderungen, die sich durch Lern- und Erfahrungsprozesse in der Zeit ergeben, berücksichtigt werden. Dies zeigt das Münchner Begabungsmodell." (ebenda, Seite 17 f.)

Heller sagt auch, dass der IQ-Wert, der hier gemeinhin auch so viel diskutiert wird, bestenfalls etwas über eine besondere mathematisch-naturwissenschaftlich-logische Begabung aussagen kann, nicht jedoch über alle anderen Begabungsvarianten.

Insofern rege ich in diesem Forum an, dies zu bedenken, wenn über das Erreichen oder Nicht-Erreichen bestimmter 'Werte' bei IQ-Tests oft schon im Vorschulalter argumentiert wird. Viel Sinn macht das dann jedenfalls nach Heller nicht. ;-)

Ein schönes Osterfest euch und euren Familien wünscht
FelixMum
Antworten:
Hallo,

so sagt Heller das nun eigentlich auch wieder nicht. Das ist doch etwas grob vereinfachend. Natürlich gibt es verschiedene Begabungsmodelle. Und natürlich sind auch die sicher nicht der Weisheit letzter Schluss.

Mit einem IQ-Test kannst du nicht die musische, sportliche, soziale und was da alles sonst noch ist, Begabung testen, sondern nur die kognitive. Und natürlich ist auch so ein Test ein Konstrukt. Der definiert das Kind nicht und ändert es auch nicht. Aber gewisse Rückschlüsse lässt er schon zu. Sonst könnte man es ganz lassen.

Michaela

von Michaela - am 08.04.2004 10:42
Hallo,
dargestellt wird doch der Kontex zwischen Begabung und Talent. Daraus resultierend unter den von Felixmum genannten Einflüssen die Entwicklungspotenziale.
Daher gebe ich Felixmum recht, das es gefährlich ist mit großen oder nicht so großen Zahlen um sich zu werfen und darauf Hoffnungen oder Enttäuschungen zu stützen. So habe ich sie zumindest verstanden.
Im nachhinein war ich froh, nicht irgendeine Zahl, mit der ich etwas anfangen soll, an den Kopf bekommen zu haben, sondern eine rein verbale Auswertung mit sinnvollen Hinweisen und Hilfegebungen. Vieleicht für viele ein Idealfall, aber ich hatte Glück und brauch keiner Testserie hinterherrennen.
Denn ein guter Test ist von einem guten Tester abhängig. Der geht nicht nach Schema "F", sondern versucht Stärken und Schwächen zu sondieren, egal aus welchem Bereich. Danach sollte doch eine optimale Förderung und Forderung möglich möglich sein.
Also Test nur als Hilfestellung und nicht als Non plus Ultra.
Da ich davon ausgehe, das Felixmum genau das meint, stimme ich mit ihr voll und ganz überein.
Jeder der sich da unsicher ist, kann und sollte sich das Medeinpaket zulegen. Man wird zumindest nicht dümmer.
Viele Grüße und frohe Ostern...

von AnikaKH - am 08.04.2004 13:21
Hallo!

Ich finde Test sehr wichtig und auch zum Teil sehr notwendig, um z.B.
- ein Kind, durch falsch interpretiertes Verhalten, vor der Sonderschule zu bewahren oder
- einfach ein Kind überhaupt richtig ein schätzen zu können, um es nicht zu unter- bzw. überfordern.

Der Wert des IQs ist doch dann er erst wichtig, wenn er Grenzwerte berührt und dann die Einschätzung des betroffenen Kindes wichtig wird, ob nach unten oder nach oben.

Zahlenspiele finde ich nicht nur unnötig und unwichtig, sondern eher bedenklich, wenn Diskussionen aufkommen, mein Kind hat ...IQ und dein Kind. Oh Gott ist das übel.
Wem hilft das?

Ich möchte allen schöne, hoffentlich etwas sonnige Osterfeiertage wünschen und den Kindern einen fleißigen Osterhasen.

Kerstin

von Kerstin - am 08.04.2004 13:30
hallo Anika,

wenn ich es recht verstanden habe, ist dein Kind noch nicht einmal eingeschult? Es freut mich natürlich für dich, dass du so sicher bist, dass ihr alle Schwierigkeiten bereits hinter euch habt und auch fürderhin keinen Test brauchen werdet. Hoffentlich behälst du recht. Schön auch, dass du auf Anhieb so einen tollen Psychologen gefunden hast, der keine Wünsche offen ließ. Das geht leider nicht jedem so. Es gibt viele Eltern und Kinder, die einiges hinter sich bringen müssen, bis sie auf dem richtigen Weg sind. Und ich glaube nicht, dass das daran liegt, dass sie ständig Fehler machen.

Wenn du wie Felixmum auch glaubst, dass man mit einem IQ-Test nur die mathematisch, naturwissenschaftlich Befähigung feststellen kann, macht das nichts. Ich habe nur geschrieben, dass Prof. Heller das anders sieht. Ein wenig mehr wird da schon getestet.

Michaela

von michaela - am 08.04.2004 13:33
Hallo Kerstin,

ehrlich gesagt, habe ich es noch nie erlebt, dass Mütter mit den IQ-Werten ihrer Kinder rumprotzten. Das ist doch ein Thema, dass äußerst sensibel ist. Und stimmt, ohne Anlass sehe ich auch keinen Sinn darin ein Kind zu testen. Wenn wir allerdings von vornherein erklären, dass so ein Testergebnis bedeutungslos ist, brauchen wir überhaupt keins mehr. Von mir aus gerne.

Michaela

von michaela - am 08.04.2004 13:35
Hallo Michaela,
richtig, mein Kleiner ist noch nicht eingeschult (ist ja auch erst 4). Daher weiß ich, das noch jede Menge Schwierigkeiten auf uns zukommen, alles andere zu glauben wäre blauäugig.
Aber wenn man rechtzeitig (mit Glück?) die richtige Unterstützung, bei uns der Schulpsychologe, findet, kann vieles einfacher werden. Mein Sohn freut sich zumindest schon auf die Schule.
Es ging dabei aber auch nicht um meinen Fall, sondern um die Sinnhaftigkeit von Tests, deren Aussagekraft und die Fixierung auf Zahlen.
Also nochmal kurz:
Tests sind nur in Verbindung mit einem einfühlsamen Tester sinnvoll, um ein aussagekräftiges Ergebnis mit Auswertung zu erreichen (in diesem Fall hatten wir Glück -das war meine Feststellung).
Die Fixierung auf Zahlen oder die alleinige Auswertung aufgrund von Zahlen halte ich inzwischen eher für gefährlich, da man dann zu Vergleichen mit anderen neigt, statt auf die Fähigkeiten einzugehen.
Standartisierte IQ- Tests lassen leider nur Rückschlüsse auf bestimmte Befähigungsgruppen und nicht auf alle Begabungen zu, daher wieder die Wichtigkeit des Testers, inwieweit er Willens und in der Lage ist über den Standart hinauszugehen (auch da hatten wir Glück).
Das ist auch mein Fazit von Dr. Heller. Inwieweit wer etwas überspitzt darstellt oder andere Interpretationen hat, sei ihm doch überlassen. Die eigene Meinung bildet man sich doch sowieso nur durch selber aneignen. Die Möglichkeit hat Felixmum gegeben, das ist doch nur fair.
Also viele Grüße...

von AnikaKH - am 08.04.2004 13:58
Hallo michaela!

Genau das meine ich ja.
Kinder kann doch am ehesten geholfen werden, wenn Orientierungsrichtlinien da sind, auch wenn es Testergebnisse sind, die auf jeden Fall helfen, dem Kind in die richtige Richtung zuhelfen, bzw. entsprechende Therapien zuveranlassen.

Oder habe ich eure Diskussion völlig falsch verstanden?
Dann klink ich mich besser hier raus.

Kerstin

von Kerstin - am 08.04.2004 14:10
Hallo Kerstin,
ich glaub schon das Du den Sinn erkannt hast. Denn die Orientierungshilfe ist doch das wichtige. Die haben aber Felixmum und ich offensichtlich in den letzten vorhergehenden Beiträgen vermisst. Daher diese Diskussion.
Ich stimme vollständig mit Dir überein, wenn Du die Gefährlichkeit des Zahlenvergleichs erkannt hast. Denn das hilft bestimmt nicht weiter. Gerade wenn man Argumente braucht ("mein Kind hat doch aber....", "Was, mehr nicht?").
Statt dessen kann man sagen, "die Einschätzung erfolgte so und so, probieren wir doch mal das".
Damit werden Fronten gar nicht errichtet und brauchen demzufolge auch nicht abgebaut werden.
Also können wir in ein hoffentlich friedliches Osterfest starten.
Viele Grüße....

von AnikaKH - am 08.04.2004 14:30
Hallo AnikaKH!

Na da bin ich aber froh das ich nicht völlig daneben lag.

Eltern von Kindern deren IQ sich im Erdgeschoß bzw. im Keller bewegen, reden doch auch nicht davon "mein Kind hat einen IQ von...", nein es wird darüber gesprochen, was unbedingt unternommen werden muss, damit dem Kind geholfen wird.

Nun gut, ich finde Testergebnisse sehr wichtig, sie helfen auch um Kindern in der Schule weiterzukommen, um Therapien zu bekommen und und .
Und wir in einer Zeit von Zahlen und alles belegen leben, sind Tests für solche Entscheidungen unablässlich.

Kerstin

von Kerstin - am 08.04.2004 14:45

Du hast mich ganz richtig verstanden

Hallo AnikaKH,

Danke für deinen Beitrag. Es erstaunt mich immer wieder, wie insbesondere Michaela auf meine Beiträge immer wieder gern mit provokantem Nichtverstehen reagiert, wobei dieser Absatz hier sogar nicht einmal meine eigene Meinung, sondern schlicht ein wörtliches Zitat von einem wohl allseits anerkannten Wissenschaftler wiedergegeben hat. Woher weiß sie denn zudem, was Prof. Heller sonst noch so meint - hat sie mit ihm gesprochen oder kennt sie ihn persönlich?

Ihre eigenen Worte in einem der letzten Postings waren übrigens: Ich bin nicht gegen Tests. Meine Kinder sind alle getestet und ich fand diese Bestätigung recht angenehm. Darüberhinaus haben wir mit dem Ergebnis aber bisher noch nichts anfangen können. - ???

Na ja, wie dem auch sei: Genau dies will ich mit diesem Zitat an dieser Stelle ausdrücken, wenn ich hier teilweise verzweifelte Postings von Eltern lese, die entweder mit Testergebnissen nichts anfangen können oder von irgendwoher gehört haben, es sei wichtig, einen bestimmten IQ-Wert zu erreichen. Oder sie hätten Angst vor dem Ergebnis, weil sie sonst nicht wüssten, wie sie sich ihrem Kind gegenüber verhalten sollen usw. Nur deshalb dieser Beitrag, der das Gerede um IQ und Testergebnisse ein wenig relativieren soll bzw. zu einer relativierten Betrachtung anregen.

Es geht ja auch darum: Manche Eltern werden von dem Thema auch völlig überrascht, denn in der Familie war weder jemals eine besondere Begabung diagnostiziert worden noch hätten sie sich jemals denken können, damit in Berührung zu kommen. Nicht jeder konnte sich wie z. B. wir darauf in etwa einen Reim machen, weil schon der Großvater in der Schule noch dafür verprügelt wurde, weil er schon lesen konnte (die Zeiten sind ja Gottseidank vorbei). Deshalb orientieren sich gerade jene besonders an vermeintlich doch so aussagekräftigen Testverfahren und sind dann schockiert, wenn der IQ doch 'nur' 129 ausweist. Das kann doch aber so nicht sein, dass einen das dermaßen verunsichert.

Allgemein kann man zum Thema 'Tests' auch nur noch einmal wiederholen: Es handelt sich in aller Regel um standardisierte Verfahren, die auch nur wiedergeben können, was sie 'abfragen' - noch dazu in einer Stichzeitpunkt-Betrachtung, in einer völlig künstlichen Situation, die weder das persönliche Befinden des Probanden noch seine Reaktion auf den Tester oder das Umfeld berücksichtigen (können). Überdies gibt es eine Vielzahl von Tests zu ganz verschiedenen Fragestellungen, die ein Psychologe ja auch erst einmal kennen und beurteilen können muss, um überhaupt den 'richtigen' zu empfehlen, der dann auch noch Ergebnisse leistet, mit denen man etwas anfangen kann. Und nicht jeder Experte bildet sich gleich gerne weiter und hält sein Wissen auf dem neuesten Stand.

Wie sehr so was in die Hose gehen kann, das zeigte uns persönlich schon der erste Einschulungstest, den eine SONDERSCHUL-Lehrerin mit unserem Sohn durchführte. Dabei hatten wir vorher ausdrücklich darum gebeten, dass eine zum Thema 'Begabung' AUSGEBILDETE Fachkraft sich ihm annimmt. So erhielten wir aber ein Urteil durch eine Dame, die genau dem entgegengesetzten Ende der IQ-Verteilung, für besonders lern-SCHWACHE Kinder ausgebildet war und das Ergebnis zunächst auch entsprechend ausfiel. Denn sie wusste ja demnach auch gar nicht, was sie mit ihm hätte testen sollen. Der Psychologe für Hochbegabung nachher kam zu ganz anderen Resultaten. Doch was machen Eltern, die dann einem solchen ersten Ergebnis eher vertrauen als ihren eigenen Augen? Die gibt es ja auch immerhin, ist nicht jeder so renitent wie wir.

Wir wollten unser Kind ja auch schon 'richtig diagnostizieren' lassen, sind aber wieder davon ab, weil wir ja zunächst einmal auch 'ohne' erreicht haben, was wir wollten (frühe Einschulung). Aber auch ohne dies sind wir von seiner besonderen Disposition überzeugt, dazu brauchen wir auch keinen Experten, der uns das bescheinigt. (Leider leben wir jedoch in einem Land, das für alles einen offiziellen Nachweis braucht, so geht es ja auch vielen anderen.)

Ich habe Prof. Hellers Zitat deshalb gewählt, weil ich Eltern, die eben diese 'Besonderheiten' an ihren Kindern feststellen, dazu ermuntern möchte, den Glauben an die Aussagekraft von IQ-Tests nicht ZU SEHR zu zementieren und lieber erst einmal ihren eigenen Einschätzungen und Beobachtungen zu vertrauen. Damit liegen sie meist schon sehr richtig. Wenn es besondere Abweichungen im Vergleich zu anderen Kindern gibt oder ernste (gar seelische) Probleme zu befürchten sind, so bin ich die letzte, die einen Test nicht als HILFSMITTEL nehmen würde. Aber er ist sicher nicht die ultima ratio. Da würde mir vielleicht sogar Michaela zustimmen, der ich wünsche, dass sie irgendwann mit den Testergebnissen ihrer Kinder auch etwas anfangen kann. ;-)

In diesem Sinne, noch mal Frohe Ostern allerseits,
FelixMum

von FelixMum - am 09.04.2004 14:31

Re: Du hast mich ganz richtig verstanden

Hallo Felixmum,

ja, ich kenne Prof. Heller persönlich. Ich habe mich in meinem ursprünglichen Beitrag nicht auf das von dir verwendete Zitat bezogen, sondern auf deine Meinung, dass so ein Test nur den mathematisch, naturwissenschaftlichen Bereich abdeckt. Das ist nicht richtig. Das wollte ich nicht so stehen lassen.

Was hätten wir denn deiner Meinung nach mit diesen Testergebnissen anfangen sollen? Mach doch mal Vorschläge. Ich weiß, damit kann man an HBF-Kursen teilnehmen. Aber die gibt es bei uns in der Nähe gar nicht und ich finde sie auch nicht so wichtig. Aber sonst? Wir könnten alle Mensa-Mitglieder werden, aber die sind bei uns in der Nähe auch nicht aktiv. Außerdem sind bei deren Veranstaltungen Gäste meistens willkommen.

Wie du darauf kommst, dass ich meine Kinder auf IQ-Werte reduziere oder der Grenze bei 130 ein zu starkes Gewicht einräume, weiß ich nicht. Vielleicht meinst du mich ja auch gar nicht. Wer weiß.

Wir können gerne mal wieder bei Gelegenheit eine längere Diskussion um Sinn und Unsinn von Tests führen. Muss anscheinend immer mal wieder sein. Aber so hatte ich den Sinn hier gar nicht verstanden.

Von Angriffen persönlicher Natur rate ich dir ab. Das bringt nichts. Ich ziehe mir das nicht an, weil ich dich gar nicht kenne und du mich auch nicht. Aber weiter bringt es uns nicht.

Michaela

von michaela - am 09.04.2004 15:06
Hallo Michaela,

es gibt solche Mütter. Habe ich schon erlebt. Erzählen davon, dass ihr Kind gestestet ist, in allen Bereichen "ziemlich weit oben" und im xy-Bereich ein Wert von 132. Und diese Mütter zimmern sich dann aus einer Teilleistungsstärke eine Hochbegabung zurecht. Insofern gebe ich FelixMum absolut recht. Zu einer Hochbegabung gehört mehr als ein IQ-Wert.

Frohe Ostern wünscht

Grauseldis

von grauseldis - am 09.04.2004 16:32

Re: Du hast mich ganz richtig verstanden

Hallo Felixmum,
ich war einfach von vornherein mißtrauisch was so ein Einschulungstest bringen soll, da wir uns ja nicht mal sicher waren ob er jetzt schon eingeschult werden soll.
Daher war ich wirklich froh (nach anfänglicher Skepsis) einen Schulpsychologen mit "Verstand" und vor allem Einfühlungsvermögen gefunden zu haben.
Die Zahlenschieberei habe ich im Bekanntenkreis auch so (meiner ist ja soooooooooo weit....) und hinter denen brauch sich mein Junge bestimmt nicht verstecken. Später hört man, wie diese Kinder jeden Abend nach Schule, Hort, Hausaufgaben usw immer noch lernen müssen. Also wozu dieses ganze Trara?
Wichtiger ist mir die persönliche Unterstützung (zB. bei der Schulauswahl, evt. Komunikationsschwierigkeiten mit Lehrern usw.), ich denke das bringt uns viel weiter. Einen weiteren Test würde ich daher nur in Betracht ziehen, wenn ich meine Fördermöglichkeiten erschöpft sehe und daraus zusätzliche Hilfe resultiert. Sonst kann man sich den Kram doch sparen.
Wenn man sein Kind erst einmal erkannt hat und gewisse Grundinstinkte hat, kann man auch nicht ganz dumm sein und auf diese Instinkte hören. Doch ich glaube, für viele ist es ein großer Schritt der Selbstüberwindung, sich mal wieder auf seine Gefühle zu verlassen.
Auch wenn mein Kleiner viel Murks macht, glaube ich auf den richtigen Weg zu sein. Denn wir sollten bei aller Intelligenz(tests) nicht vergessen -es sind immer noch Kinder.
Auf eine fröhliche Osterzeit und viele Grüße.....

von AnikaKH - am 09.04.2004 18:38

Re: Du hast mich ganz richtig verstanden

Das können wir natürlich machen. Im Gegensatz zu der gängigen Definition, dass HB das ist, was ein Psychologe feststellt, uns auf eine Art gefühlter HB berufen, die das ist, was die Mütter fühlen. Dabei sollten wir uns dann aber nicht mehr auf Prof. Heller berufen, der schließlich Psychologe ist.

HB ist dann etwas, was Mütter fühlen, was man aber sonst nicht feststellen kann. Glauben wir doch diesen blöden Tests nicht. Da kommt doch nichts bei raus.

Von mir aus gerne. Meine Kinder sind dann ganz normal. An denen ist mir nie irgendwas ausfallen.

Bißchen schwierig, aber wie gesagt, von mir aus. Vermutlich kann ich dann auch nicht mitreden, weil ich dieses Gefühl gar nicht habe.

Michaela

von michaela - am 09.04.2004 20:44

Re: Du hast mich ganz richtig verstanden

Hallo Michaela,
manche können den Spott wohl nicht lassen. Probiers mal, statt mit beißendem Spott und jedes Wort auf die Goldwaage legen, mit etwas Humor und etwas zwischen den Zeilen zu lesen.:rolleyes:
Offensichtlich haben die meisten verstanden, worauf Felixmum und ich hinauswollten. Prf. Heller kann man da ruhig aus dem Spiel lassen, da er in seiner Fachkompetenz nie angegriffen wurde. ;-)
Ach so, das ist kein persönlicher Angriff, sondern eine schlichte Feststellung auf der man es dann auch beruhen lassen kann. ;-)
Frohe Ostern.... :-)

von AnikaKH - am 10.04.2004 06:42

Re: Du hast mich ganz richtig verstanden

Hallo Anika,

ich verstehe schon, worauf ihr beiden hinaus wollt, ich bin nur anderer Meinung. Das müsst ihr schon aushalten. Ihr könntet ja auch mal versuchen, auf meine Argumente einzugehen.

Vielleicht sind meine Erfahrungen andere als eure. Das würde ich jetzt mal nicht für schlimm halten, sondern bereichert doch ein Forum eher. An Patentrezepte glaube ich eben nicht. Was zum Beispiel für dich eine Ideallösung war, würde bei uns nicht klappen, weil die Strukturen anders sind.

Wenn du also schreibst, du brauchst momentan keinen Test, weil du deinem Bauchgefühl vertraust, finde ich das auch. Ich kann nicht erkennen, was dir ein Test momentan bringen würde. Allerdings muss das nicht absolut gelten. Und bestimmt sind nicht alle, die ihre Kinder testen lassen iq-fixiert und zahlengläubig.

Es gibt eben beides. Die, die so einen Test für völlig nutzlos halten und die, die meinen, damit könne man die Welt erklären. Eigentlich halte ich mich da im Mittelfeld auf. Er hat uns persönlich schon weitergeholfen, aber er hat unsere Situation nicht von heute auf morgen gewendet. Sondern das hat unser geduldiges Arbeiten an den Problemen getan.

Kann natürlich passieren, dass man auf jemanden trifft, der für einen alles wunderbar richtet. Haben wir aber nicht so erlebt.

Michaela

von michaela - am 10.04.2004 08:00

Re: Du hast mich ganz richtig verstanden

Hallo Michaela,
da scheinen wir langsam doch auf einen Nenner zu kommen.
Denn genau die Sache mit den Patentrezepten ist es ja, die nicht hinhaut. Gerade da in letzter Zeit die Test -und Zahlengläubigkeit zunimmt.
Jeder kann nur aus seinen Erfahrungen berichten, diese zu verallgemeinern wäre dumm. Das kann nur in Polemik enden und bringt niemanden weiter.
Daher kann man auch niemanden für seine Meinung verurteilen, sollte sich aber auf seine Argumente beziehen. Also muß man, wenn man in die falsche Richtung austeilt, genau dort wieder einstecken können. ;-)
Also nichts für ungut und schöne Ostertage an alle....:D

von AnikaKH - am 10.04.2004 08:32

Du siehst das schon ganz richtig

Liebe Anika,

dass man sich erst mal Gedanken macht, ist ganz klar und jeder durchlebt das wohl immer wieder neu, es ist ja auch meistens niemand in der direkten Nachbarschaft, den das auch beträfe. Meist wird man doch komisch 'beäugt' und immer wieder kommt dieses Argument, die Eltern würden ihr Kind zu diesen Leistungen drillen. Dass es das ganz allein und auch meist noch gerne tut, kann man ja niemandem begreiflich machen. Natürlich fühlt man sich da in der Rechtfertigungsfalle, sogar den Großeltern gegenüber und innerhalb der Familie.

Ich finde es prima, dass du deinen Weg gegangen bist und kann dich / euch als Eltern nur bestärken, so weiter zu machen. Es wird deinem Sohn sicher gut tun, zumal wenn er sich jetzt schon auf die Schule freut. Das Problem sind meistens die Erwachsenen, das muss einem immer klar sein. Wenn wir selbst jetzt den Lehrerinnen gegenüber unsere Vorbehalte haben, dann ist das, weil wir sie als Erwachsene mit eigenen Schul-Erfahrungen und Wünschen für unsere Kinder ansehen. Die Kinder wiederum gehen aber ganz anders damit um und das ist für mich auch immer wieder ein Grund, wieder auf den Boden zurück zu kommen, so sehr ich mich über die heutige Pädagogik auch immer ärgere und sie grundsätzlich in Frage stelle. Das Kind wird es überleben. ;-)

Dir auch noch einmal schönen Dank für deine netten Beiträge zu diesem Themenkreis und fröhliche Rest-Ostern! Alles Gute,
FelixMum

von FelixMum - am 11.04.2004 15:18

Es sei den Lesern überlassen...

...wie sie die Kommunikation über dieses Thema und die Beiträge von Michaela interpretieren. Meist legen Menschen wie sie ihre eigene Geisteshaltung ganz allein und selbstständig bloß, dazu braucht es keine weitere Anmerkung.

Eines jedoch mag als Konsequenz daraus deutlich werden: Wenn Michaela wie hier und in anderen Beiträgen ihre offensichtlich missglückte Verständigung mit Psychologen (auch ihre schlechten Erfahrungen bei BRAIN o. Ä.) schildert, könnte es immerhin denkbar sein, dass auch Psychologen nur Menschen sind und entsprechend reagieren, wenn sie so mit ihnen spricht wie sie hier postet?

Intelligenz und geistige Leistungsfähigkeit schließen persönliche Mängel an Benehmen, Humor, Argumentationsfähigkeit und 'Netiquette' nicht aus.

In diesem Sinne, bis zum nächsten Posting, schöne Rest-Ostern noch! ;-)
FelixMum

von FelixMum - am 11.04.2004 15:31

Re: Es sei den Lesern überlassen...

Hallo Felixmum,

was meinst du mit schlechten Erfahrungen mit Brain? Ich hatte nur mal auf deinen fröhlichen Aufruf, doch dorthin zu gehen, weil man seine Kinder dort kostenlos testen lassen könne, erwidert, dass man von uns eine Spende gefordert hat. Was ich übrigens auch richtig finde. Wir haben unsere Kinder letztendlich woanders testen lassen. Warum auch nicht? Ein Grund dafür war zum Beispiel die Wartezeit, die damals über ein Jahr betrug.

Ich finds schön, dass ihr so toll zurechtkommt. Glück gehabt. Anderen fällt es eben schwerer. Vielleicht könntest du das einfach respektieren. Warte doch auch mal ab, was noch so alles auf euch zu kommt.

Wir haben übrigens mit Psychologen eigentlich immer gute Erfahrungen gemacht. Wahrscheinlich auch Glück gehabt. Man kann oft genug lesen, was einem da so alles passieren kann.

Wenn dir meine Beiträge irgendwie querliegen, überschlag sie einfach.

Michaela

von michaela - am 11.04.2004 17:56

Klingt doch schon besser

Hallo Michaela,

das klingt doch schon besser. :-) Deine Beiträge liegen mir übrigens nicht quer, so lange sie vermuten lassen, dass du meine Argumente vorher sorgfältig gelesen und nachvollzogen hast (wie andere Teilnehmer das hier ja auch können) und nicht sofort und spontan nach Laune geradezu 'giftig' auf mein Posting reagierst, sobald du den Absender liest - wie ich das zumindest häufig so empfinde. Weshalb auch immer. Vielleicht, weil ich mit Absicht ab und zu einmal etwas zur Diskussion stelle, das nicht immer dem allgemeinen Zeitgeist oder Mainstream entspricht. Nichts für ungut jedenfalls, und ich würde mir wünschen, dass das in Zukunft anders wird.

Zu deinen Erfahrungen bei BRAIN hast du übrigens mal gepostet, dass du dort mit den Psychologen nicht klar gekommen bist (warum auch immer, deshalb meine Vermutung). Ich hatte damals erwähnt, dass eine telefonische Beratung dort bei Unsicherheiten auch schon sehr gut helfen kann und eine Diagnostik (bei uns jedenfalls bisher) nicht nötig ist. Man war dort sehr geduldig und geradezu serviceorientiert, hat uns sogar zurückgerufen. Insofern kann ich das als Alternative zu 'sofort testen lassen' sehr empfehlen. Das war auch völlig kostenfrei.

Du hast mich ja seinerzeit auch mal gefragt, warum ich unseren Jungen auf IQ testen lassen will, was ich damit erreichen wollte. Das hat mich auch überzeugt, und wir haben es bisher NICHT gebraucht, weil wir unser Ziel ja auch anders erreicht haben. Ich frage mich dann nur, wenn du bislang mit den Tests deiner Kinder 'nichts anfangen' konntest, warum du es dann gemacht hast. Hat doch sicher eine Stange Geld gekostet.

Dass du mit deinen Kindern, die ja wohl schon älter sind als unserer, andere und schon mehr und länger Erfahrungen gemacht hast, sollte ja nicht daran hindern, dass ich meinerseits etwas zu diesem Forum beitragen kann. Vielleicht können meine Beiträge auch andere Eltern in ihrem Erfahrungsschatz bereichern, bei denen die Dinge ähnlich gelagert sind. Es kann sich jeder aus den Hinweisen anderer Eltern das heraussuchen, was ihm persönlich weiter hilft - so verstehe ich zumindest den Sinn und Zweck dieses Forums. Ich ziehe ja auch meine Schlüsse aus anderen Postings, und sage ja gar nicht, dass sie mir bisher nicht auch geholfen hätten.

Nochmal kurz zu Prof. Heller: Dass er den IQ-Test bestenfalls für math. Begabungen als aussagekräftig findet, stammt übrigens von ihm selbst und ist ebenfalls ein Zitat - ich denke, wenn er das (zu finden auf dem BMW-Video) selbst so äußert, dann wird er es wohl auch so meinen. Ebenfalls nichts für ungut.

Einen schönen Tag wünscht dir
FelixMum

von FelixMum - am 13.04.2004 11:01

Re: Klingt doch schon besser

Hallo Felixmum,

ist doch spannend, wie streng du mit mir bist. Wenn ich eine Psychologin bei Brain nicht so toll fand, dass ich ihr meine Kinder anvertraut hätte und du daraus gleich auf tiefgreifende Charaktermängel bei mir schließt, finde ich das putzig.

Auch witzig, dass du mir im Grunde vorwirfst, ich hätte mich irgendwie blöd angestellt, indem ich meine Kinder testen ließ, wo doch du so ohne weiteres wusstest, dass das gar nicht nötig ist.

Alles ganz spannend. Ich habe schon verstanden, dass du es lieber hättest, wenn ich hier nicht schreibe. Da da auch niemand großartig widersprochen hat, akzeptiere ich das auch. Jedenfalls solange es mir in den Kram passt.

Eigentlich finde ich Foren gut, in denen verschiedene Meinungen nebeneinander stehen. Aber da es mir natürlich nicht endlos Spaß macht, hier von dir gemaßregelt zu werden, werde ich von mir persönlich nichts mehr berichten.

Michaela

von michaela - am 13.04.2004 11:44

Re: Klingt doch schon besser

Also Michaela,
ohne dir nun Honig um den Bart schmieren zu wollen: Ich denke, ich liege eher auf deiner Wellenlänge und gehöre ebenso zu den kritischen Nachfragern. Es ist niemandem geholfen, wenn alles nur unkommentiert abgenickt wird und alle unisono selbige Meinungen vertreten. Kollektives Schulterklopfen oder jammern ist manchmal recht erbaulich, darf aber nicht zur Kritiklosigkeit verkommen. Manchmal ist das Nachfragen allerdings nicht sehr erwünscht.

von Eva - am 13.04.2004 13:01

Schade, leider nichts verstanden - auch wenn du es so 'spannend' findest

Wieder nicht ordentlich gelesen, Michaela. Anderen in diesem Forum scheint das nicht so schwer zu fallen wie dir. Muss wohl doch am Absender liegen.

Macht nichts. Nicht jeder, dessen Kinder schon mit 3 Jahren flüssig lesen konnten, kann das selbst auch. Die Interpretation von Texten gehört ja auch dazu. Schließlich handelt es sich auch 'nur' um ein genetisches Potential, das beizeiten entwickelt werden will. ;-) Aber darum kümmerst du dich ja jetzt bei deinen Kindern ganz vorbildlich.

Auch mit persönlichen Abneigungen kann ich leben - doch nicht mit schlechtem Benehmen, wie schon gesagt. Dass ich dich immer wieder darauf hinweisen werde, wenn mir solches auffällt, damit wirst du zurecht kommen müssen.

Spannende und witzige Grüße, FelixMum

von FelixMum - am 13.04.2004 16:12

Re: Da gibt es ein Sprichwort!

Hallo an Euch beide!

:angry: "Der klügere gibt nach!" :angry: mal schaun wer von Euch beiden "die Klügere" ist! ;-)

Kerstin

von Kerstin - am 13.04.2004 16:25

Re: Da gibt es ein Sprichwort!

Eigentlich habe ich nie behauptet, die klügere zu sein. Aber langsam wirds mir echt ein wenig zu grell. Aber ist doch schön, wenn man jemanden hat, der einen ständig kritisiert.

Ich kann also nicht lesen, habe ein schlechtes Benehmen und was weiß ich, was noch. Ist doch interessant. Und natürlich bei meinen Kindern alles falsch gemacht. Obwohl ich eigentlich wenig von uns erzählt habe, kann F. das deutlich erkennen. na denn prost.

Michaela

von michaela - am 13.04.2004 16:45

Re: Da gibt es ein Sprichwort!@Michaela

Hallo Michaela!

Ohne mich gross ein mischen zu wollen, möchte ich dir sagen, dass ich deine
Beiträge bisher immer sehr gut,oft hilfreich, aber auch tröstend und auch wieder aufbauend finde.

Bitte nehme dir diesen Dialog mit Felixmum nicht so an und ignoriere sie einfach, ist doch viel treffender.

Wäre schäde, auf deine Beiträge verzichten zu müssen, da mir deine Erfahrungen, schon hilfreich ware.

Kerstin

von Kerstin - am 13.04.2004 17:00

Re: Da gibt es ein Sprichwort!@Felixmum

Hallo Felixmum!

Ich werde mir nicht anmaßen eure Beiträge zu bewerten, aber ich finde es schade, dass ihr beide so neben einandere her diskutiert, ohe jegliches Fundament.

Was ich aber noch unschöner finde, sind persönliche Angriffe, Anfeindungen und Anmaßungen.

Dies ist meine persönliche Meinung, die ich einfach mal nur los werden möchte, weil ich es schade finde, das eure Beiträge so entgleiten.

Ihr könnt mich natürlich jetzt inder Luft zerreissen, wie ich es wagen kann, mich ein zu mischen, möchte ich garnicht, aber ich finde es schade.

Ich erwarte keine Antworten von Euch, eher würde ich mich freuen, wenn ihr einen goldenen Mittelweg finden würdet.

Kerstin

von Kerstin - am 13.04.2004 17:09

Re: Da gibt es ein Sprichwort!@Felixmum

Hallo Kerstin,
auch mich nerven persönliche Anfeindungen. Aber das beruht bei beiden doch irgendwo auf Gegenseitigkeit. Ich kann es nachvollziehen das jemand entnervt ist, wenn er konsequent mißverstanden und falsch interpretiert wird.
Wenn man einen Beitrag liest, ist das für mich eine Sache des Anstandes, dies auch genau zu tun und darauf gezielt antworten.
Gott sei Dank klappt das ja auch meistens -aber wie man sieht leider nicht immer. Vieleicht hat aber der eine oder andere auch seinen Spaß dran (scheint mir fast so), doch wenn es keinen Bezug zum Thema mehr hat, sollte das auch wieder aufhören.
Also lassen wir am besten die Streithähne, damit wieder vernünftige Beiträge zu Stande kommen. ;-)
Viele Grüße....

von AnikaKH - am 13.04.2004 17:37

Re: Da gibt es ein Sprichwort!@AnikaKH

Anika, für deinen Beitrag gibt es einen ganz lieben :) :spos: !


Kerstin

von Kerstin - am 13.04.2004 18:00

@FelixMum und Michaela

Hallo Michaela, hallo FelixMum!

Sorry daß ich mich auch einmische, das steht mir wohl eigentlich nicht zu da ich hier noch ziemlich neu dabei bin und bei weitem noch nicht so viel beitragen konnte wie Ihr.

Aber ich habe schon von Euch beiden eine ganze Menge gelesen und schon einige wichtige Hinweise erhalten, wie auch von vielen anderen hier, besonders, aber nicht nur, von den Hauptakteuren in diesem Forum.

Daß Ihr verschiedener Meinung in der Sache seid, ist doch ganz gut, so kommen doch viel mehr Argumente zum Vorschein als wenn alle einig sind. Und ich nehme an, daß alle die in dieses Forum gefunden haben, sich anhand dieser Argumente ein eigenes Bild machen können, so daß nicht jede Diskussion so weit geführt werden muß bis einer Recht hat und der andere nicht (und damit i.d.R kein Ende findet). Und ebenso sollte jeder erkennen können, wenn ein Beitrag mißverstanden wurde. Eine Klarstellung reicht dann, jede weitere führt dazu daß man sich im Kreis dreht.

Aber ich hoffe mal, daß Ihr beide das nicht so ernst nehmt, vielleicht ist das ja für Euch ein kleiner Ausgleich für das was Eure Quälgeister zuhause mit Euch machen... Wäre jedenfalls schade wenn Eure wirklich interessanten Beiträge in solchen Endlos-Threads untergehen würden.

Also als Tip vielleicht: wenn sich einer alleine streitet, wird das schnell langweilig. Also auf unsachliche Angriffe höchstens eine sachliche Antwort (mit etwas Ironie macht's natürlich mehr Spaß) und die Sache dann auf sich beruhen lassen. Das fällt zuerst schwer, kann aber sehr effektiv sein, besonders wenn man sich eigentlich nicht so gern mit dem Gegenüber streiten will. Das funktioniert übrigens nicht nur in einem Forum, probiert's doch mal aus.

von Rob - am 13.04.2004 18:33
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