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DAB in den Niederlanden

Startbeitrag von pfennigfuchser am 28.05.2004 09:35

Durchbruch von DAB wird in den Niederlanden erwartet lt. einem Artikel vom 25.05.04. So wollen Nozema und der öffentliche Rundfunk das Sendegebiet von DAB ausbauen. Ende Juli sollen die Bereiche Hilversum, Amsterdam, Rotterdam und Den Haag senden, im August dann noch Utrecht, Haarlem, Arnheim und Lelistad dabeikommen. Eine Netzabdeckung von 70 % im November erreicht werden. Dabei sollen die Öffentlich rechtlichen Sender sowie auch der Conzertzender dabei sein. Zur Zeit zeigen nur die öffentlich rechtlichen Sender Interesse an DAB. Quelle: Radio.nl: http://www.radio.nl/2003/home/medianieuws/011.dab/default.asp?IntArticleID=89876

Gruß Markus

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DAB+/DMB in den Niederlanden

Im Haag gab es ein WorldDMB Marketing-Seminar ‘The Netherlands and Belgium – Best Practice for the DAB/DAB+ Industry. Dazu findet sich bei WorldDMB eine Meldung vom 16. November. Es wurde von NPO bestätigt, dass in Kürze eine Ausschreibung für bis zu 20 DAB+-Radiostationen und 3 DMB-Videokanäle rausgeht (Das müssten 2 Multiplexe sein).

Auszug aus der Meldung:

"The WorldDMB Marketing Seminar ‘The Netherlands and Belgium – Best Practice for the DAB/DAB+ Industry’ saw the leading executives from the digital radio industry mainly representing the Netherlands and Belgium come together to discuss the latest news affecting their own digital radio industries and that of their immediate neighbouring countries.

Speakers updated participants on plans for regional roll-out and marketing strategies with Hans Bakhuizen, Senior Policy Technology Adviser at NPO stating that “NPO is committed to DAB+ and a tender for a maximum of 20 DAB+ radio stations and possibly a maximum of 3 DMB-T video channels has been sent to TED for publication today”. Tom Visser the Project Manager for Digital Radio at the Ministry of Economic Affairs, Agriculture and Innovation, The Netherlands, reinforced the message for the Netherlands support to the DAB family of standards by emphasising that the Netherlands Ministries were "fully committed" to digital radio and the political climate was right for digital radio in The Netherlands with public and commercial broadcasters and other relevant parties including the ministries working together around the roll-out of digital radio. Mr Visser said that although there was no clear sign from Brussels on digital radio it could be interesting for Germany, the UK, Norway and the Netherlands to look at working together to communicate the need for a clear signal on the future of digital radio from Brussels."

von Manfred Z - am 19.11.2011 07:59
Es gibt zu DAB seit diese Woche ein paar Konkrete aussagen:

- Sowohl der NPO als die Privaten wollen DAB+. Lt Aussagen von Sky Radio Group und Radio 538 ist ein Webradiolösung auf dauer viel teurer als UKW, da man pro Hörer zahlen muss. Dagegen ist DAB+ billiger als UKW. Man sieht eine Versorgung per Webradio grad als Zukunftmusik. DAB+/UKW soll es als Massenmedium geben, wo dann DAB+ irgendwann UKW ablösen wird.

- Der DAB Planung hat sich verzögert, dank einsturz Smilde und die dabei gehörende Temporäre Planungen im UKW Band.

- Die Radiosender (NPO und Privaten) sind nach dem Einsturz von Smilde ziemlich erschrocken was das für folgen hat, der Reichweitenverlust ist enorm. Die Werbe-einnahmen sind gesunken da nicht mehr das ganze Gebiet versorgt wird. Das bedeutet ein kleineren Umsatz.

- Da das DAB Netz von der NPO weiter lief und man (Ö-R und Provaten) sowas (Grossflächiger ausfall von ein einzelne UKW Sender) nie mehr erleben will, hat zumindest der NPO beschlossen sich nicht mehr auf ein paar Grundsender zu konzentrieren, sondern das Netz feinmässig auf zu bauen. Das entspricht dann etwa das Digitennemodell (Viele relativ starke Sender in Stadtnähe). Im Endausbau (2017) sollen 48 Sender on-air sein, womit dann ein Deep-Indoor versorgung realisiert wird. Die Privaten sind ein ähnlicher Meinung, allerdings ist hier noch nichts konkretes bekannt. Auf jeden fall kann man zB Lopik oder Smilde mit 10kW Rund und viel Antennenhöhe so ziemlich vergessen.

- Es gibt zum DAB Sendernetzaufbau vom NPO derzeit ein Europäische Ausschreibung. Vermutliche kandidaten: KPN Broadcast (Versorgt aktuell das DAB Netz) und Broadcast Partners. Es gibt kein Bestandschutz. Wer der billigste ist darf das Netz ausbauen. Das wird dann irgendwo in Mai 2012 bekannt wer den Auftrag bekommt.

- Mitte 2012 wird der NPO dann auf DAB+ umschalten, und ab dem 1. September 2012 wird das neue DAB-Netz aufgebaut von den neuer Betreiber.

- Anfang 2013 werden die Privaten mitziehen, am 1. September 2013 muss 40% der Fläche versorgt sein. Am 1. September 2015 muss 80% der Fläche versorgt sein. Es werden dann im Muxx 11C 18 Programme gesendet mit ein *mindest bitrate* von 48kbps. Jeder Sender mit ein Landesweiter UKW Lizenz (Davon gibt es 9) bekommt 1/9tel der Muxx und kann die nach Gusto belegen. Pflicht sind aber zwei Radioprogramme: Das Hauptprogramm und ein Spartensender.


von Jassy - am 28.11.2011 16:13
NPO, KPN to upgrade T-DAB network
Tuesday 12 June 2012 | 08:54 CET | News

KPN and the Dutch Public Broadcasting (NPO) have signed an agreement to deploy a distribution network for digital and terrestrial radio in the Netherlands. The agreement is effective from 1 December and will run until 1 September 2023. The T-DAB network will be replaced and coverage extended nationwide. The new T-DAB will give consumers the possibility of listening to more radio programmes via portable devices or via the car radio using a DAB (+) radio.

The new T-DAB (+) network will be built in three phases. The first phase will be operational by 1 December and will namely replace the current broadcasting network in order to improve reception. Depending on the success of T-DAB, NPO will decide by 1 September 2015 if it wants to expand the network with 14 radio extra broadcast locations. This would make a complete nationwide coverage possible. From September 2017, the network will be extended by 24 additional broadcast sites making it possible to easily receive radio signal inside. Eventually, the current T-DAB standard will be replaced by a new technique, T-DAB +.

The new technique will allow more digital programmes than the T-DAB standard. In 2003, the NPO obtained a license to broadcast in frequency block 12C. This service was at the time also tendered and carried out by Nozema, now KPN. Digital broadcasts of Radio 1, Radio 2 and 3FM started in 2004 with the T-DAB standard. In later years, Radio 4, Radio 5, Radio 6, 24Nieuws, Top 2000 and FunX were added. The current T-DAB network of NPO covers 70 percent of the Dutch population and can be received in the Randstad and in the centre of the country.

http://www.telecompaper.com/nieuws/kpn-en-npo-ontfermen-zich-over-t-dab

von drahtlos - am 14.06.2012 11:48
Hilversum, Niederlande - 8. Juni 2012 - NPO (Niederlande Public Broadcasting) und VCR haben (Association of Commercial Radio) vereinbart, um gleichzeitig ausrollen neuen DAB + Übertragungsnetze beginnend am 1. September 2013. NPO und VCR wollen gemeinsam mit der niederländischen Regierung und der Industrie für Unterhaltungselektronik, mit dem Ziel Drehen DAB + zu einem Erfolg auf dem niederländischen Markt zu kommunizieren.

Wichtige Themen für die beteiligten Parteien sind das Aufkommen von Smartphones mit DAB +-Empfang und die Verfügbarkeit von Radios mit UKW-und DAB + Empfänger-Fähigkeit. Die Partner werden auch gemeinsame Anstrengungen auf dem Gebiet des Marketing und Public Relations.


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Dutch Commercial and Public Radio to Cooperate on DAB+
Jun 25, 2012 3:23 PM, By Doug Irwn, CPBE DRB

Hilversum, the Netherlands - Jun 8, 2012 - NPO (Netherlands Public Broadcasting) and VCR (Association of Commercial Radio) have agreed to simultaneously roll out new DAB+ transmission networks starting on Sept. 1, 2013. NPO and VCR intend to jointly communicate with the Dutch government and the industry for consumer electronics with the aim of turning DAB+ into a success in the Dutch market.

Important issues for the parties involved are the advent of smart phones with DAB+ reception and the availability of radios with both FM and DAB+ receiver capability. The partners will also join efforts in the field of marketing and public relations.


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von drahtlos - am 27.06.2012 22:14
Voor meer informatie kijk op http://radio-tv-nederland.nl/dab/dab.html

Übersetzung:
In den Niederlanden ist zur Zeit ein DAB-Multiplex von den Öffentlichen in der Luft. Man hat sich bewusst für eine nicht-landesweite Ausstrahlung entschieden, der Kanal 12C wird nur in der Randstad ausgestrahlt.
Die Indoorversorgung kann man hier anschauen, die Outdoorversorgung hier.
Die Sendegenehmigung lief im August 2011 aus, wurde aber um ein Jahr verlängert.
Am 7. Juni 2012 hat KPN die Ausschreibung für die NPO (Nationaler Öffentlicher Rundfunk) gewonnen.
Seit dem 1. Dezember 2012 wurde das bestehende Netzwerk optimiert (Phase 1) und, anhängig vom Erfolg, wird am 1. September 2015 entschieden, ob ein landesweiter Ausbau mit 14 zusätzlichen Standorten kommt (Phase 2).

Für September 2017 ist die Entscheidung angesetzt ob 24 zusätzliche Sender dazukommen, womit eine Indoorversorgung gegeben wäre (Phase 3)

Ab September 2013 wird man, zusammen mit den privaten Sendern, auf DAB+ wechseln. (Anm.: Hierzu wird dann das 11C-Netz für die Privatsender in Betrieb genommen). Dies wurde am 8. Juni beschlossen, da DAB veraltet ist.
Die öffentlichen Lokalsender könnten im L-Band senden, das wird aber nicht mehr passieren.

Phase 1 (seit 1.12.2012): http://radio-tv-nederland.nl/dab/dab-npo-f1.jpg

Alkmaar, Amsterdam, Arnhem, Den Haag, Haarlem, Hilversum, Lopik, Lelystad, Loon op Zand (Tilburg), Rotterdam

Phase 2 (ab 1.9.2015, je nach Erfolg): http://radio-tv-nederland.nl/dab/dab-npo-f2.jpg

zusätzlich: Bergen op Zoom, Dedemsvaart, De Mortel, Eindhoven, Enschede, Goes, Groningen, Smilde, Leeuwarden, Maastricht, Markelo, Ugchelen, Venlo, Zwolle

Phase 3 (frühestens 2017): http://radio-tv-nederland.nl/dab/dab-npo-f3.jpg

von Japhi - am 02.12.2012 13:42
Vielleicht ist dann die Klangdiskussion interessant. Im Lizenz steht folgendes:

Zitat

Bij gestandaardiseerde dubbelblinde MUSHRA luistertests van de European Broadcasting Union (EBU) gaf het luisterpanel HE-AAC op 48kbps een waardering van “Good to Excellent” en op 64kbps een waardering “Excellent”. In de praktijk wordt er in landen die DAB+ gebruiken voor spraak veelal gekozen voor 48kbps, en voor muziek 64kbps of 96kbps. De nieuwe vergunningen voor digitale radio die in 2011 zijn uitgegeven bevatten een kwaliteitsnorm zodat een geluidskwaliteit ten minste gelijk aan of beter dan FM gewaarborgd zal zijn. De Minister schrijft: "Een geluidskwaliteit die ten minste vergelijkbaar is met de geluidskwaliteit die kan worden behaald met een MPEG2 192 kb/s of AAC+ 48 kb/s stereo-uitzending". De vergunning vereist geluidskwaliteit als criterium en niet bitrate zodat bijvoorbeeld het uitzenden van een 64 kb/s MP3 stream via een 48 kb/s AAC+ kanaal niet als voldoende wordt beschouwd. Een 64 kb/s MP3 stream zal immers aanzienlijk slechter klinken dan een 48 kb/s AAC+ stream.


Bei die Standardisierte Blinder Doppeltest MUSHRA hörtest vom EBU gab das Hörerpanel bei HE-AAC mit 48kbps die bewertung 'Good to Excellent' und bei 64kbps die bewertung 'Excellent'. Praktisch wird in die Länder die DAB+ benutzen für Sprache meistens 48kbps gewählt und für Musik 64kbps oder 96kbps. Die neue Lizenzen für Digital Radio die in 2011 ausgegeben sind haben ein Qualitätsnorm so dass die bisherige Qualität in vergleich mit die UKW Ausstrahlungen gleich oder besser ist. Die Regierung schreibt:
"Ein Übertragungsqualität die mindestens zu vergleichen ist mit die Übertragungsqualität die erreicht werden kann mit ein MPEG2 192kbps oder AAC+ 48kbps Stereo Ausstrahlung." Die Lizenz hat also als Kriterium 'Qualität' und nicht Bitrate so das zum Beispiel das ausstrahlen von ein DAB Signal die zugeführt wird mit ein 64kbps MP3 Stream nicht erlaubt ist und nicht als genügend eingestuft wird.

Auf die Bitrates wird also weniger Wert gelegt. Die Zuführung soll aber astrein sein und eine gute Übertragungsqualität garantieren. Wir wissen ja das ein 48kbps AAC+ Stream ordentlich klingen kann, sehe zB die Signale vom Deutschlandradio im Bundes Ensemble.

Ich bin sehr gespannt was die Privaten daraus machen. Was ich aber so gehört habe wird auf das ganze auch sehr wohl wert gelegt und habe ich schon viele gute dinge gehört diesbezüglich!! Also kein Windows Rechner die den Webstream abnudelt und das auf DAB+ Ausstrahlt.

von Jassy - am 17.01.2013 21:06
So, jetzt ist die Katze teils aus dem Sack:

Zitat

De commerciële landelijke radiostations hebben vrijdag gezamenlijk de overeenkomst getekend met netwerk provider Broadcast Partners. Vanaf 1 september 2013 gaan 538, Q Music, Skyradio, SlamFM, Radio Veronica, 100%NL, Sublime FM en BNR Nieuwsradio volledig digitaal in heel Nederland. Naast ontvangst op FM starten de zenders gezamenlijk met de digitalisering van de ether.
Met DAB+ ontvangers kunnen luisteraars vanaf september 2013 in een klein gedeelte van Nederland naast de commerciële landelijke radiostations ook nieuwe zenders gaan ontvangen. Voor de ontvangst van digitale radio via DAB+ moeten luisteraars wel andere ontvangers kopen.
Jan-Willem Brüggenwirth, voorzitter Vereniging van Commerciële Radio: “Digitalisering doet wereldwijd zijn intrede en het is een logische stap ook de ontvangst van radiostations in de ether te digitaliseren. De commerciële landelijke radiostations gaan nauw samenwerken met de publieke radiozenders. Voor luisteraars straks meer keuze en gemak


Und jetzt kommt meine, holperige, übersetzung:

Die Landesweite Privaten Radiosender haben am Freitag zusammen ein Vereinbarung mit Netzwerkprovider Broadcast Partners unterzeichnet. Ab dem 1. September gehen 538, Q Music, Skyradio, SlamFM, Radio Veronica, 100%NL, Sublime FM und BNR Nieuwsradio vollständig Digital. Neben der Empfang auf UKW starten die Sender gleichzeitig mit die digitalisierung vom Äther.

Mit DAB+ Empfänger können die Hörer ab September in 2013 in ein kleines Teil die Niederlande neben die Landesweite Sender auch neue Sender empfangen. Für den Empfang von DAB+ muss man allerdings ein neues Radio kaufen.

Jan-Willem Brüggenwirth, Vorsitzer vom VCR: "Die Digitalisierung setzt Weltweit fuss auf dem Boden und es ist nur ein logischer Schritt auch die Radiosender im Äther zu digitalisieren. Die Private Radiosender werden nah zusammen arbeiten mit die Öffentlich Rechtliche Sender. Für die Hörer gibt es demnach mehr Auswahl und bequemheit (Damit wird die lästige Frequenzsuche gemeint).

========

Wie aber der Senderausbau nun genau aussehen wird ist also noch nicht publiziert. Da bleibe ich am Ball!

von Jassy - am 01.03.2013 12:28
Dass das eine 72er Programm besser klingt, als das andere, genauso die 64er, 96er, 128er usw., hat definitiv am Ehesten etwas mit der Zuführung / Standleitung zu tun, ferner natürlich auch mit Soundprocessing / Encodern und Recodierungen / Transcodierungen.

Dass bisher alle 112er verschwenderisch erscheinen (HE) oder viel zu schlecht klingen (LC) (Bitrate-/Klangverhältnis), hat andere Ursachen (siehe u.a. auch Klangthread) und ist für mich inzwischen zum Fakt geworden.

AAC HE wird (klanglich) niemals AAC LC sein, kann es ja auch gar nicht.
Aber mehr Bitrate macht auch nur Sinn, wenn ich mir die Reduzierung von Mangel A nicht durch die Steigerung oder Schaffung von Mangel B erkaufe.
Entweder ich sende AAC LC mit 128 kbps netto (144 kbps brutto) oder ich sollte es einfach ganz mit LC bleiben lassen und bei HE bleiben, z.B 96 kbps AAC HE!

Natürlich kann ich auch mit 120 - 128 kbps brutto AAC LC senden, WENN ich alles andere (siehe Einleitung) perfekt mache und es mir egal ist, dass ich für die Ersparnis von gerade mal 16 kbps zwangsläufig hörbare Artefakte herein hole.

Nur 112 kbps AAC LC brutto macht selbst dann keinen Sinn, weil es zum heutigen Stand der Technik (PC, WDR, HR, Kenwood, Hardwareencoder, Softwareencoder) mit Testfiles und Realübertragungen, die mehr beinhalten, als spezialisierte Klänge und Moderationen, unmöglich ist (bzw. zu sein scheint), besser oder sogar nur gleichwertig gut wie 96 kbps AAC HE zu klingen!
Immer wenn das doch erreicht wird, waren dazu Kombinationen aus bestimmten Inhalten, Encodern und Decodern notwendig.
112 kbps klingen zumindest vom WDR und HR auf einem Kenwood KDC-DAB41U (Massenware) deutlich schlechter, als JEDES andere Programm mit 72-96 kbps AAC HE.
Selbst 128 kbps MP2 JS klingen dann gewöhnlicherweise sogar besser!

von Matthias K. - am 10.03.2013 17:41
Gestern stand folgendes im Zeitung:

Zitat

Digitale radio vervangt FM

door ALFRED MONTERIE
Over ongeveer tien jaar valt definitief het doek voor FM-radio. Vanaf september hoeft de automobilist zich niet langer te ergeren aan wegvallende FM-zenders. De komst van digitale radio op basis van de nieuwe standaard DAB+ betekent ongestoord luistergenot in heel Nederland. Populaire stations als 538, Sky Radio en Veronica zijn straks ook in Limburg perfect te beluisteren.

Jan-Willem Brüggenwirth, voorzitter Vereniging van Commerciële Radio, denkt dat radio in de auto hiermee in één klap een stuk aantrekkelijker wordt. Ook fijn voor mensen met een tweede huis, campinggasten en bouwvakkers. De gemiddelde dekking van de commerciële radiostations is momenteel slechts rond 62 procent, terwijl DAB+ een landelijke dekking van 100 procent krijgt.

Vanaf september kunnen commerciële en publieke zenders behalve via FM ook via DAB+ uitzenden. Dan gaan 538, Q Music, Sky Radio, Slam!FM, Radio Veronica, 100%NL, Sublime FM en BNR Nieuwsradio volledig digitaal in heel Nederland, net als nieuwe zenders als Radio 10 Gold en Slam hard style.

Brüggenwirth ziet behalve de betere dekking de uitbreiding van het zenderaanbod als voornaamste pluspunt. Elke FM-gemachtigde krijgt er een DAB+-vergunning voor een tweede station bij. De acht commerciële zenders die nu op de FM zitten en straks ook op DAB+ gaan uitzenden, krijgen ruimte voor acht nieuwe stations. Ook de publieke omroepen kunnen uitbreiden als ze dat willen.

Brüggenwirth verwacht dat dit tot een gevarieerder muziekaanbod leidt.
Om commerciële redenen concentreert het huidige aanbod zich op de gemiddelde luisteraar, zeg maar de Top 40-muziek.

Andere genres popmuziek krijgen een kans zoals dance, rock, heavy metal en country & western. Uitzenden in DAB+ is goedkoper dan FM, waardoor andere formats een kans krijgen. Brüggenwirth acht het niet uitgesloten dat topdj’s uit de dancewereld zoals Afrojack, Armin van Buuren en DJ Tiësto hun eigen kanalen gaan exploiteren. Ook Radio Maria, een roomskatholieke zender, behoort tot de serieuze kandidaten.

Vergeleken met de oude DAB, die behalve in Groot-Brittannië nergens ter wereld aansloeg, is de geluidskwaliteit aanzienlijk vooruitgegaan.
Met FM is het verschil echter gering. Volgens Brüggenwirth is sprake van een minieme kwaliteitsverbetering. Een leuk extraatje is dat met het geluidssignaal stilstaand beeld kan worden meegenomen, bijvoorbeeld een foto van een dj of een afbeelding van een product tijdens een reclame.

Maar bij al dit moois is er één grote hindernis. Vrijwel niemand in Nederland bezit momenteel een ontvanger die geschikt is voor DAB+. Van de 15.000 tot 40.000 verkochte DAB-ontvangers is een deel onbruikbaar vanwege hun verouderde techniek. Autoradio’s met DAB+ worden vanwege de vraag al in andere landen gemaakt, maar zijn voorlopig nog duurder.
Bovendien zullen de elektronicawinkels zulke radio’s in hun assortiment moeten opnemen. Doordat de vraag hier vooralsnog uitblijft, zijn ze in Nederland slechts mondjesmaat verkrijgbaar.

Daarom begint de Vereniging Commerciële Radio samen met de publieke omroepen een grote promotiecampagne. De nieuwe auto-radio’s met DAB+ hoeven niet veel duurder te worden; Brüggenwirth schat hun meerprijs op 20 euro.


Hier wird jetzt ganz konkret den Sender SLAM!Hardstyle genannt die möglicherweise auf DAB+ übertragen wird. Wenn das so kommt wäre das für mich ein sofortiger Grund das olle Bremen aus dem Auto zu schmeissen :hot:.

Übrigens wird auch hier die UKW Abschaltung innerhalb von zehn Jahren wieder genannt. Ich bin sehr gespannt ob es wirklich so weit kommt, das kann ich noch gar nicht glauben.

von Jassy - am 24.03.2013 22:22
Es gibt ausserdem schon ein Masterplan für die Vermarktung von DAB, wo alle Parteien (NPO, VCR und später ROOS und Regionalen) gemeinsam aufziehen um das Medium bekannt zu machen. Auch der NPO hat interesse an DAB da man dann seine zusatzliche Programme in guter Qualität landesweit ausstrahlen können.

Hier sieht man was in Deutschland fehlt:

- Ein starker Nationaler Rundfunk (Ich bleibe dabei, als es die in D von Anfang an gegeben hat wäre das ganze wesentlich einfacher durch zu setzen)
- 9 'Landesweite' Privatprogramme die aber nicht landesweit auf UKW zu hören sind und Interesse daran haben 100% Landesweit zu hören zu sein
- Genug zusatzliche Private Programme die relativ viel hörer erreichen aber bis jetzt nicht in guter Qualität Mobil zu hören sind (Internetradio mal ausgeschlossen). Beispiele sind Radio 10 Gold und Classic FM. Immerhin hat Classic FM mehr hörer als Radio 4, trotz nur Kabelabdeckung!
- Eigener Sendernetzbetreiberwahl und somit Wettbewerb was die Preisen an geht damit das ganze auch durch die Privaten finanziell gestemmt werden kann.
- Kein Burokratische Hörden. Hier ist die Lizenz, viel spass damit.
- Kein beschränkungen seitens Ö-R oder Privaten was zusatzliche Programme an geht. Jeder kocht da sein eigenes Suppchen. Konkurrenz belebt das Geschäft!

Hier mal, falls interessant, ein Tabelle mit die Hörer Reichweiten und Haupt Verbreitungsweg:

01. 538 10.4 % UKW
02. Sky Radio 9.9 % UKW
03. Radio 3FM 9.9 % UKW
04. Radio 2 8.9 % UKW
05. Q-music 8.2 % UKW
06. Radio 1 7.2 % UKW
07. Radio Veronica 5.7 % UKW
08. 100% NL 4.5 % UKW
09. Radio 10 Gold 2.8 % MW/Kabel
10. Radio 5 2.5 % MW/DAB/Kabel
11. Classic FM 2.0 % Kabel
12. Slam!FM 1.9 % UKW
13. Radio 4 1.8 % UKW
14. Arrow Classic Rock 1.0 % Kabel
15. SubLime FM 0.6 % UKW
16. BNR Nieuwsradio 0.6 % UKW
17. Radio 6 soul en jazz 0.3 % DAB/Kabel


Ich sehe hier für Radio 10 Gold, Radio 5 und Classic FM noch ein erheblicher Reichweitenpotential, trotz die nicht unerhebliche menge von UKW Programme. Vor allem 10 Gold sehe ich als grosses Zugpferd, der Aufstand bei der UKW Abschaltung war gigantisch und es gibt bis jetzt kein gleichwürdiger Ersatz.

von Jassy - am 28.05.2013 08:30
Zitat

Wenn aber Radio10 Gold als "Zweitprogramm" von Radio538 sendet, schmälert das natürlich die Chancen auf ein Zweitprogramm von 538 selbst ...also z.B. das 538 Dance Department oder 538 Party.


Wieso? SLAM FM kann ja als zweitprogramm zum Beispiel Dance Department oder 538 Party senden.. Gehört ja alles die 538 Gruppe!

Zitat

Ich bin wirklich gespannt, wann es eine ausführlichere Info zur Programmbelegung gibt ... und ob man z.B. den zweiten Programmplatz von A7 dort beim noch nicht bekannten Anbieter belässt oder denn vielleicht jemandem anderen zur Verfügung stellt (falls der A7-Nutzer kein Interesse an der Ausstrahlung eines Zweitprogrammes hat.)


Dann soll der neue A7 Eigentümer dieser Platz selbst vermieten wenn er kein Interesse hat. Er muss vom Behörde ein zweites Programm senden, notfalls ein Leerträger. Sendeplätze werden nicht ausgeschrieben in dieses Ensemble da alles fest an, sozusagen, die Platzhirsche vergeben ist. Wenn zum Beispiel der A7 Eigentümer den Platz an, ich nenne mal was, Fresh FM vermietet dann ist das alles kein Problem.

Zitat

Gibt es eigentlich schon irgendwo die allseits beliebten Empfangsprognosekarten mit der Darstellung des Overspills nach Deutschland?


Nee.. Wir wissen nichtmal wie das Netz aussehen wird. Wir wissen nicht welche 32 Standorte mit dabei sind und mit welche Leistungen gesendet wird. Das ist alles noch geheim, obwohl wir schon viele Standorte gefunden haben (Sehe DAB List). Ein derartiger Empfangsübersicht wie in Deutschland erwarte ich nicht, es soll ja zu 100% empfangbar sein. Dann ist eine Reichweitekarte ja uninteressant ;)

von Jassy - am 28.05.2013 15:45
Sorry für die späte Antwort und das nochmalige "Off-Topic"...

Zitat
Wrzlbrnft

Zitat
DigiBC
Seltsam... Ich kann nicht feststellen, dass es mit Winamp 5.63 zu langsam läuft.
Ich habe zwar auch den "Noxon-Kram" auf dem Rechner, aber dort ist der AAC-Codec fest "verdrahtet" und nicht durch andere Anwendungen für die Wiedergabe nutzbar.

Da ich den 11C nicht zum praktischen Vergleich heranziehen kann, habe ich mal die Bundesmux-Streams von "dabmon.de" mit dem Signal auf 5C verglichen. Abgesehen vom Zeitversatz, kann ich keine Unterschiede erkennen.

Übrigens ist Winamp mit seinem Fhg-Codec und der Unterstützung für 960 Frames einer der wenigen Player, die die Noxon-AAC-Aufnahmen korrekt wiedergeben kann.
(Vielleicht testet Ihr den Unterschied mal mit einer Noxon-Aufnahme...)


Darf ich fragen, welchen Fraunhofer-Codec du bei dir genau drauf hast? Also was dir genau unter Strg+P -> Output-Plugins für ein Codec angezeigt wird, der für die Wiedergabe von AAC-Dateien verantwortlich ist?


Du darfst natürlich fragen: Es handelt sich um die von Winamp 5.63 installierte Version 1.762.208 des Fraunhofer AAC-Decoders (so die genaue Angabe laut Winamp Changelog).

Davon abgesehen muss ich leider zugeben, dass es bei mir mit der korrekten "Wiedergabegeschwindigkeit" nicht mehr klappt. :(
(Keine Ahnung, warum die Wiedergabe der Streams zum Zeitpunkt meines damaligen Beitrags "ohrenscheinlich" in Ordnung schien. Mit dem 960 Frames-Thema hat es jedenfalls nichts zu tun.)

Bleibt die Frage, was der "DAB Application Server" von BayCom, der unter anderem für den "DABmonitor.nl" verwendet wird, als AAC-Stream ausgibt. Jedenfalls scheint es sich um kein Standard-AAC-Format und auch nicht um den unveränderten AAC-Datenstrom der DAB-Sender zu handeln, denn beispielsweise die AAC-Aufnahmen des Noxon DAB Players mit 960 Frames laufen korrekt.

Ich habe mal Folgendes getestet: Wenn man diese Streams statt mit 48 kHz mit ca. 46 kHz Samplerate wiedergibt, ist der Klang praktisch normal.

Vielleicht kann uns der Betreiber von "DABmonitor.nl" (Jassy?) erklären, wie das Audiosignal "verarbeitet" wird...?!?

von DigiBC - am 14.06.2013 09:07
War heute auch mit dem Auto unterwegs, von Eindhoven nach Mittelaar (nord-Limburg in der Nähe von Nimwegen). Hatte Pure Highway (PHW) mit Scheibeantenne und Philips AE9011 mit ausgezogene Teleskopantenne auf dem Beifahrersitz zur Vergleich.
Ich habe bemerkt der AE9011 ist sogar besser als der PHW...

Hier die Ergebnisse (habe nur 538 gehort, weil Radio 10 Gold noch immer nicht geht):

A50: gleich nordlich von Eindhoven schon Aussetzer, sogar im Freien !
Von Sint Oedenrode nach Veghel: bessere Empfang, wenig Aussetzer
Veghel nach Uden: Wieder viele Aussetzer
Uden nach Oss: Würde immer schlimmer, fast keinen Emfpang mehr

Dann bin ich auf den N324 gefahren nach Schaijk und Grave: recht stabiler Emfpang, fast kein einziger Aussetzer (PWH) oder überhaupt nicht (AE9011).

N846 Grave nach Overasselt: einige Aussetzer, aber noch immer recht Gut.

N271 Heumen nach Molenbeek: Je Südlicher deste Schlimmer, ab Molenbeek fast keinen Empfang mehr.

Auf der Rückweg bin ich anders gefahren:

N321 Cuijk - Grave: Wieder einige Aussetzer, so wie auf der N846

Dann N324 (sehe oben) und N277 nach Uden: etwas mehr Aussetzer als auf der N321.

Und wieder auf der A50.

Ich fand vor allem den Empfang nordlich von Eindhoven auf de A50 sehr entäuschend und ich bin auch nicht ganz klar weshalb: konnte wenig auf die Geräte schauen, aber sah das der Signalstärke manchmal sehr niedrig war (PWH). Weis nicht was dies bedeutet - vielleicht Asynchronität mit Loon op Zand ?
Gewundert hab ich mich auch über die Unterschiede auf dem A50: von Eindhoven nach Uden ist der Weg fast gleich weit weg von de Mortel, und liegt auch ziemlich im Freien. Aber welch ein Unterschied auf verschiedene Teile!
Dagegen war ich überrascht vom sehr guten Empfang auf der N324: beide Seiten dieser Weg stehen viele Bäumen. Anscheinend ist Megen schon auf voller Leistung.

von glokhoff - am 15.06.2013 17:31
Ich kann die hier obenstehenden Ergebnisse leider nur bestätigen... der Empfang ist wirklich sehr miserabel ... wenn das alles "synchronisiert" sein soll und mit voller Leistung sendet dann mal gute Nacht!! :sneg:

War heute vormittag zusammen mit Günni74 mit dem Auto in Winschoten (oben aus Leer kommend ca 20 km hinter der Grenze Richtung Groningen).

Auf der A31 nach dem Emstunnel erste Fetzen im Radio (eingebautes Audi-Werksradio mit DAB-Empfangsteil). Nach dem Übertreten der Landesgrenze zu NL bei Nieuweschans dann kurzzeitig stabiles Signal (Stärkepegel werden nicht angezeigt... nur Sound oder kein Sound) .. aber schon kurz vor Winschoten erhebliche Verbindungeinbrüche. (Selbst auf der Autobahn auf total freier Fläche massive Abbrüche!!) Man ist hier nur 20 km von Hoogezand entfernt (!!) ... die UKW-Sender aus Hoogezand gehen hier bereits einwandfrei wie Ortssender! Nach dem Abfahren von der Autobahn kein Signal mehr... nur sehr bruchstückhaft. In Winschoten selber geht es nur an ganz wenigen Stellen... und auch nur für einige Sekunden. Wenn das draussen so miserabel ist, geht indoor sicher Garnichts bzw. nur an ganz exponierten Stellen!

DAB-Radios verkauft man so sicherlich hier nicht... es war eine absolute Enttäuschung heute das in Winschoten zu testen. Bei 2kW Sendeleistung auf 90 Meter und nur 20 km Landstrecke ( also vielleicht 17-18 km Luftlinie ) kann man wohl mit einem guten DAB-Autoradio mehr erwarten... da kann also vorne und hinten was nicht stimmen. :mad:

Gut, bis September ist ja noch Zeit... ich werde das dann nochmal da oben testen wenn der "Regelbetrieb" gestartet wird. Ich hoffe das die da noch mit Messwagen rumfahren und dann selber merken, was für ein Murks das ist. Wird denn überhaupt schon mit der vollen Leistung gesendet oder löschen sich evtl Smilde und Hoogezand gegenseitig aus??

Hinweis am Rande: haben auch alternativ UKW getestet... da lief alles absolut störungsfrei und glasklar. Die Hoogezand-Frequenzen kommen absolut bombig in Winschoten rein...

Nachtrag: gestern abend am Dollart kam der 11C oben auf dem Deich mit absolutem Vollanschlag rein. (Empfang mit DUAL DAB 12 und normale Teleskopantenne) Auf meiner Fahrt von Oldenburg kommende hatte ich aber auch erst kurz nach Leer-Nord auf der A28/A31 etwas Empfang... eingelesen wurde das NL-Ensemble beim Dreieck Leer erstmalig. Nach dem Verlassen der Autobahn am Emstunnel bei Leer-West war dann Schluss... und auch bei der Fahrt nach Leer rein kein Empfang im Auto.

von Sarstedter - am 15.06.2013 17:42
So jetzt berichte ich mal. Bin am Freitag von Xanten (NRW/ Kreis Wesel) nach Slagharen (NL/ Overijssel) gefahren mit dem Dual DAB Car 1. Um es vorweg zu nehmen es war eine einzige Katastrophe.

Am Freitag von Xanten Richtung Rees und dort auf die A 3 Richtung Arnheim. 11 c läuft weitestgehend problemlos bis auf enige kurze Aussezter. GENAU BIS ZUR GRENZE !!!!!!!!

Kurz vor Arnheim 10 Gold massiv gestört kein Audio mehr trotz 80% Signal. Klingt dann immer so wie wenn ne CD hängt. Alle anderen Programme gingen aber erstaunlichweise. Erst kurz hinter Zwolle dann wieder 10 Gold zu hören. Hier allerdings dann immer wieder Aussetzer weil das Netz viel zu lückenhaftt ist. Sobald man z.B. durch Wald fährt hat man ca. 5-6 Sekunden lange Aussetzer. Das ist nicht beifahrertauglich. Kurz vor Slagharen dann fast kaum noch Empfang. Im kleinen Philipsim 90elf auch dem Vakantiepark dann zwar Empfang aber auch nur wenn man das Ding in die die richtige Richtung hält. Indoor-Empfang kaum möglich und wenn dann nur am Fenster.


Rückfahrt dieselbe Problematik mit dem Unterschied das 10 Gold ab kurz hinter Zwolle bis Xanten überhaupt nicht mehr gehört werden konnte, weil das Programm dann wieder diese "Dauerstörung" hatte. Übrigens geht der 10 Gold auch hier stationär nun überhaupt nicht mehr trotz 6 Balken auf dem Dual DAB 4. Alle anderen Progamme gehen, zwar auch nicht überall, aber sie funtkionieren wenigstens.

Denn öffentlichen Muxx hab nich nicht getestet, da der schon kurz hinter Arnheim anfing zu blubbern und in Overijssel eh zu 0,0% Prozent geht.

Also ich muss sagen, das war echt erschreckend wie schlecht der Privatmuxx bisher geht und das ausgerechnet 10 Gold nicht läuft ist absolut ärgerlich. Wie kann das sein? Haben die einen anderen Protection-Level?

Ausserdem frage ich mich was BP eigentlich kontrolliert? Hört eigentlich niemand von denen, dass 10 Gold in weiten Teilen von NL überhaupt nicht läuft? Ich verstehs einfach nicht. Man kann ja auf den Bundesmuxx schimpfen, aber was BP da im Moment anbietet ist einfach lächerlich und kann nur mit dem Testbetrieb entschuldigt werden. Ansonsten würde man dafür ne glatte 6 bekommen. Wenn solche Fehl auch im September passieren dann wirds teuer für beide Seiten.

Edit: war heute abend noch in Kevelaer was direkt an der Grenze liegt. Auch dort 10 Gold gestört. LÄuft also nicht im westlichen Limburg, im gesamten Gelderland und in weiten Teilen von Overijssel, dort allerdings wegen zu geringer Sendeleistung. Super Performance. :wall:

von zerobase now - am 16.06.2013 20:05
Also ich kann natürlich nur über meine eigenen Erfahrungswerten berichten, aber getestet schon seit mehrere Tage habe ich diesen Kanal 11C um es genauer zusagen in Hückelhoven, Selfkant Wassenberg, Erkelenz, Heinsberg & Geilenkirchen.

In Geilenkirchen gab es bei mir nur Störungen in der Innenstadt wo es bergab in Richtung Bahnhof geht.

Übach-Palenberg & Wegberg habe ich nur teilweise ausprobiert.

Zu Wassenberg & Hückelhoven sage ich aus meiner persönlichen Erfahrung das dort der Empfang außer ordentlich gut ist, da es in Hückelhoven eine Schlucht zwischen Schaufenberg und Millich gibt und der Kanal bei mir stabil geblieben ist.

Hinzufügen möchte ich noch das ich heute eine reine testfahrt nur für den Kanal 11C gemacht habe, wohl gemerkt nicht mit Programm Wechsel sondern permanent den Sender SLAM!FM.

Testfahrtstrecke: Angefangen in Hückelhoven-Baal in Erkelenz auf die A46 Richtung Düsseldorf, abgefahren MG-WANLO Kreuz auffahrt Richtung Venlo auf die A61. Abfahrt in MG-Holt auffahrt war MG-Nordpark. Nächste Abfahrt war Kreuz Mönchengladbach auf die A52 Richtung Roermond.
Nächste Abfahrt war Niederkrüchten, dort fuhr ich einmal durch den Ort Niederkrüchten und wieder zurück auf die A52 Richtung Roermond. In Roermond fuhr ich einmal durch die Stadt durch und weiter auf die Landstraße N271-N293-N570 über Herkenbosch Richtung D-Land, über die Grenze fuhr ich L117 entlang über Wassenberg, Hückelhoven-Ratheim bis nach Hückelhoven, hier fuhr ich einmal durch die Innenstadt bis ich letztendlich wieder in Hückelhoven-Baal war.

Diese fahrt habe ich also Video festgehalten, werde es aber denke ich mal bei Youtube nicht hochlade da es sehr wahrscheinlich wieder schneller gesperrt wird als ich es veröffentlichen kann.

Kurz gesagt meine fahrt hat ergeben das es noch ein paar löcher auf der A61 gibt, in Mönchengladbach ist es so je weiter man in die Stadt rein fährt desto schlimmer werden die Störungen. Und wenn man in den Ort Niederkrüchten rein fährt ist der Empfang teils da das es sich eig gar nicht lohnt zu schreiben wie gut das Signal da ist, also kaum. Ansonsten war der Rest der fahrt ordentlich.

Hinzufügen möchte ich noch auf das es stimmt das der Empfang bedingt von dem Tag abhängig ist, heute z.B. war bei mir Q-Music da aber kein Ton. letzte Woche war auch gar nichts da. Aber man muss dazu sagen das sich dieser Kanal noch in einer Testphase befindet.

Was ich alternativ noch gerne höre ist 11D, 5C, 12A oder 12B, erstaunlich ist das ich in Erkelenz mit wenn auch etwas schwach den MUX 11A aus RP rein bekomme, an einem Tag gab es sogar 11A in Vlodrop NL, ebenfalls das ist aber auch nur an einem Tag passiert war das ich den HR-Mux in Hückelhoven-Baal rein bekommen habe, klingt unglaubwürdig aber mein JVC führt eine Sender liste über alle Sender die das Radio gefunden hat und da war der MUX drin verzeichnet.

Wünschen's wert wäre auch das 100'5 Das Hitradio und Fantasy 96.7 ebenfalls per DAB senden wobei ich sehr bezweifle das die Reichweite die es zur zeit per UKW gibt noch mit DAB erreicht wird.

von HS-Radio - am 25.06.2013 13:42
Zitat
UKW vs. DAB+
@ HS-Radio

Wir warten gespannt auf den 2.Teil deiner DAB+ Testfahrt des 11C. Der erste Teil war nähmlich sehr Interessant. :spos:


Nun ist es soweit es sind jetzt sogar alle 9 online + 3 extra.

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Teil 5

Teil 6

Teil 7

Teil 8

Teil 9

+

Hückelhoven(NRW) indoor

Ittervoort Sendemast - Q-Music TEST

Ittervoort in der Nähe vom Sendemast- Sendersuchlauf - DAB/DAB+

von HS-Radio - am 06.07.2013 13:21
So... um mal wieder etwas zum technischen zurückzukommen (und somit wieder On-Topic) hier ein kleines Update zum Sender Hoogezand:

Heute war ja mein letzte Woche angekündigter Ausflug u.a. nach Hoogezand! Gemeinsam mit Günni74 machte ich mich heute vormittag dann in Leer auf den Weg. Gestern abend am Dollart beim Scan machte der 11C nur 7-8 von 16 Balken oben auf dem Deich... beim vorherigen Scan am 14.06.2013 ging der 11C da noch mit Vollanschlag. Zunächst dachten wir, es läge vielleicht daran das Hoogezand garnicht senden würde und wir vielleicht nur Smilde empfingen. Leider war dem nicht so...

Heute vormittag hielten wir dann in Winschoten... auf dem dortigen freiliegenden Parkplatz von Albert Hejn holte ich meinen DUAL DAB 12 raus und stellte ihn draussen aufs Autodach. Das ernüchternde Resultat: selbst mit Hochhalten und Antenne ausrichten nur 4-5 von 16 Balken... teilweise sogar nur 3 von 16!! Und das keine 20km vom Sender weg... outdoor! :sneg: Schon am 14. Juni 2013 hatte ich im Audi Autoradio ja massive Aussetzer in Winschoten. Aber wie gesagt, da hatten wir auf dem Deich ja noch Vollanschlag beim 11C.

Dann gings weiter nach Hoogezand. Ich hoffte, das der Sender garnicht an ist und deswegen es in Winschoten so schlecht war. Doch an der Abfahrt Hoogezand an der A7 machte ich dann mit eingezogener Antenne das DUAL an. Ergebnis: Vollanschlag und Skyradio auf DAB.

Dann gings zum Sender:

Es war leider weder für Günni74 als auch für mich definitiv zu erkennen, wo genau sich die DAB-Antennen befinden. Auf jeden Fall gehen in alle Richtungen Dipole weg... daher vermute ich mal das wirklich rund in Hoogezand gesendet wird. Alleine schon das macht die Sache mit dem sauschlechten Empfang in Winschoten noch unverständlicher... und kann ja sicher nicht im Sinne der 11C-Verantwortlichen sein. Da muss dringend nachgebessert werden! Ich hoffe, die machen mal ne nette Messfahrt da oben...

Zum Schluss hier der Sender Hoogezand nochmal in grösser Darstellung im externen Link.

http://imageshack.us/a/img706/1758/a64m.jpg
http://imageshack.us/a/img594/4033/1nzt.jpg

Falls da einer von Euch mehr erkennt als ich gerne mal hier posten...

von Sarstedter - am 09.07.2013 20:05
Erstmal vielen Dank für euer Interesse :cheers:
Hier also die Anleitung:

Material:

1 Aluminiumrohr, ich habe eine alte Gießbrause aus unserer Gärtnerei genommen. 37 cm lang und einhalb Zoll dick als Strahler.
3 alte Zaundrähte aus einem Schweizer Geflecht, 20 cm lang als Direktoren.
1 Stück Schlauch, dreiviertel Zoll.
1 dreiviertel Zoll Schlauchschelle.
Lötzinn, Koaxkabel und 2 Kabelbinder.

Kosten: O Euro!!
Arbeitszeit: etwa eine Stunde.

Werkzeug:

Zange, Messer, Eisensäge, Schraubenzieher, Lötkolben, kleiner Handbohrer.

Bis auf das Werkzeug und das Kabel habe ich alten Gärtnereibedarf aus unserem Schrottcontainer benutzt und es ging los.

Den Strahler habe ich auf 37 cm gesägt, ich habe gelesen das es die optimale Länge für DAB+ ist.
An das eine Ende des Rohres habe ich ein Stück Schlauch gesteckt, um die Direktoren vom Strahler zu trennen.
Die drei Direktoren, 20 cm habe ich an den Enden bei 2 cm geknickt und mit einer Schlauchschelle an das Strahlerende mit dem Schlauch geschraubt.
Die Direktoren habe ich dann angewinkelt gebogen, damit ich die Antenne hinstellen kann.
Die Seele des Koaxkabels habe ich an den Strahler gelötet, ich habe ein kleines Loch in den Strahler gebohrt, und die Seele zunächst hineingesteckt und mit dem Lötpunkt fixiert.
Das Geflecht habe ich an die Schlauchschelle gelötet, die die 3 Direktoren zusammenhält.
Mit 2 kleinen Kabelbindern habe ich das Kabel angeschnürt, damit nichts abreißt.
Im Telefunken habe ich 7-8 von 8 Balken :spos:

Viel Spass beim Nachbauen, Fragen sind wilkommen.

Hier noch die Zeichnung:
[attachment 1972 IMAG0013.jpg]

von xxxxxxxxxxxxxx - am 22.08.2013 19:53
Zitat
TechniSurfer
Hallo Leute,

habe im PKW eine Glasklebeantenne und bei mir hat der Niederländische DAB+ öfters Aussetzer zwischen Kreuz Kerpen und Eschweiler.

Frage 1: Gibt es eine bessere DAB+ Außenantenne für den Wagen? Irgendeine Magnetfuß mit Verstärker?

Frage 2: Im Bereich Weilerswist oder Euskirchen City bekomme ich nichts von den Niederländern rein. Wäre da was mit einer Außenantenne mit Verstärker machbar? Bräuchte auch da mal Tipps welche Ihr mir für den stationären Empfang empfehlen könntet

Frage 3: Welcher Sender wäre für Düren/Kerpen zuständig? Ist das Venlo? Oder gibt es in Heerlen einen? Auf der Karte war was mit einem Sender aus "Eys" was zu lesen- Ist er für Düren/Kerpen zuständig und sind beide Sender schon On Air bzw. senden mit voller Leistung?

Danke


Zu 1: Dazu müssen wir wissen, was für ein Radio du besitzt. Theoretisch gibt es sowas (bei Amazon unter dem Stichwort Magnetfußantenne findest du einige). Auch gibt es Fensterklemmantennen oder gar die Fest installierte Antenne auf dem Dach (ABB, da können dir die ganzen Threads im Forum helfen)

Zu 2: Stationär besitze ich Diese Antenne. Günstig, klein und auch fürs Mobile DXen gut geeignet, da schnell zusammen und auseinandergebaut.

Zu 3: Für "uns" im Süden NRWs ist größenteils Eys zuständig. Dieser wird leider, je weiter man Richtung Süden fährt, immer schwächer. Die Sender in NL senden, soweit die endgültige Antennensituation schon installiert ist, mit der maximalen Leistung. Trotzdem sollte man mit 'richtigen' Empfangsberichten und endgültigen Entscheidungen zum Antennenkauf den 1.9.2013 abwarten - dann beginnt der Reguläre Betrieb (momentan läuft noch die Testphase und es sind noch nicht alle Sender im Bouquet enthalten)

Grüße

von Aquarium - am 22.08.2013 20:16
Bericht von unser BnetzA:

Zitat

Vanaf 1 september zijn alle landelijke publieke en commerciële omroepen op de radio in een groot deel van Nederland te ontvangen in digitale kwaliteit. De omroepen voldoen hiermee aan de verplichting die het ministerie van Economische Zaken en Agentschap Telecom aan hen hebben gesteld bij het afgeven van de uitzendvergunningen. Omroepen moeten voortaan hun radioprogramma’s zowel via de FM aanbieden, als digitaal via DAB+.

Digitale radio is minder storingsgevoelig dan de huidige analoge variant. Voor de luisteraars betekent dit een betere geluidskwaliteit. Daarnaast is er een breder programma-aanbod mogelijk. Naast het “eigen” programma mogen omroepen namelijk een tweede kanaal gebruiken voor een nieuw programma. Bovendien kunnen omroepen via digitale radio tijdens de uitzendingen meer randinformatie doorsturen, zoals informatie over het afgespeelde nummer en de artiest, en verwijzingen naar websites of verkeersinformatie.

Gefaseerde uitrol

De uitrol van digitale radio in Nederland gaat gefaseerd. De landelijk publieke omroep zendt al geruime tijd uit via de (ondertussen verouderde) digitale voorloper van DAB+ in de Randstad en Noord Brabant. Daarnaast is de landelijke publieke omroep bezig met de versnelde uitrol en overschakeling naar de nieuwe techniek DAB+. De landelijk commerciële omroepen moeten per 1 september 40% van Nederland digitaal bereiken, en het ziet er naar uit dat zij dit ruim halen. Dit betekent dat Sky Radio, Radio Veronica, 538, Slam FM, 100%NL, BNR, Q-music en Sublime FM (en binnenkort Radio 10), in vrijwel heel Nederland te ontvangen zijn op kanaal 11C van de digitale radio.

Efficiënter ethergebruik

Agentschap Telecom heeft de introductie van digitale radio gestimuleerd om een nog efficiënter gebruik van de schaarse ruimte in de ether mogelijk te maken en innovatie in radio aan te jagen. Ook in Europa wordt in steeds meer landen gebruik gemaakt van deze techniek. Om digitale radio-uitzendingen te kunnen ontvangen moeten luisteraars wel beschikken over een radio die DAB+ uitzendingen kan ontvangen.


von Jassy - am 30.08.2013 09:51
Zitat
Säbelzahnigel
Ich blick jetzt gerade nicht durch, was wird die " Hilfe aus dem Ausland " am 11c-Netz optimieren und was wird das für Deutschland bedeuten? Werden noch einmal Antennen umgebaut, evtl. Gemert, um den Empfang in Eindhoven zu verbessern?
Ich hoffe nicht, das die Antennen wieder tiefer gesetzt werden, ich vermute das Gemert de Mortel mein DAB-Haussender ist...


Ich bekomme den Eindruck dass man für Digitalsysteme wie DAB eine ander Planungssystematik benutzen sollte als für Analogsysteme. Ich weiss nicht wie man die Grenzwerte bestimmt hat, die für z.B. die Reichweitekarte benutzt sind. Wird das mit z.B. einen Grenzwert für Bit Error Rates bei einem bestimmte Empfangerempfindlichkeit gemacht ? Oder wie sonst ?

Ich meine: für Benutzer von Digitalsysteme ist die Erfahrung ganz anders als bei z.b. UKW. MIt UKW kann man ein Gespräch oder Musik auch noch hören wenn es viel Rauschen gibt. MIt DAB ist es alles oder nichts: es geht bis an der Grenze, und darüber ist es weg. Ich frage mich ob man dieses bei der Planung auch genügend mitbestimmen lässt.

Wir haben z.B. hier in den Niederlanden Probleme mit das neue C2000 system für Polizei, Feuerwehr usw. Die klagen auch über dieses 'Alles oder nichts' Karakter. Rein technisch kann dan Empfang für 98 oder 99 % möglich sein, aber in den Lücken ist dann gar nichts mehr. Ein Gespräch kann damit völlig zerbrechen. Wird mit dieses Unterschied genügend gerechnet, frage ich mir.

Deswegen denke ich in Sache Gemert: entweder mehr Leistung oder ein Gap Filler am Süd-West Seite von Eindhoven, so wie es der NPO machen wird... Aber zuerst das Netz synchronisieren!

von glokhoff - am 03.09.2013 20:15
Zitat
glokhoff
Zitat
Säbelzahnigel
Ich blick jetzt gerade nicht durch, was wird die " Hilfe aus dem Ausland " am 11c-Netz optimieren und was wird das für Deutschland bedeuten? Werden noch einmal Antennen umgebaut, evtl. Gemert, um den Empfang in Eindhoven zu verbessern?
Ich hoffe nicht, das die Antennen wieder tiefer gesetzt werden, ich vermute das Gemert de Mortel mein DAB-Haussender ist...


Ich bekomme den Eindruck dass man für Digitalsysteme wie DAB eine ander Planungssystematik benutzen sollte als für Analogsysteme. Ich weiss nicht wie man die Grenzwerte bestimmt hat, die für z.B. die Reichweitekarte benutzt sind. Wird das mit z.B. einen Grenzwert für Bit Error Rates bei einem bestimmte Empfangerempfindlichkeit gemacht ? Oder wie sonst ?

Ich meine: für Benutzer von Digitalsysteme ist die Erfahrung ganz anders als bei z.b. UKW. MIt UKW kann man ein Gespräch oder Musik auch noch hören wenn es viel Rauschen gibt. MIt DAB ist es alles oder nichts: es geht bis an der Grenze, und darüber ist es weg. Ich frage mich ob man dieses bei der Planung auch genügend mitbestimmen lässt.

Wir haben z.B. hier in den Niederlanden Probleme mit das neue C2000 system für Polizei, Feuerwehr usw. Die klagen auch über dieses 'Alles oder nichts' Karakter. Rein technisch kann dan Empfang für 98 oder 99 % möglich sein, aber in den Lücken ist dann gar nichts mehr. Ein Gespräch kann damit völlig zerbrechen. Wird mit dieses Unterschied genügend gerechnet, frage ich mir.

Deswegen denke ich in Sache Gemert: entweder mehr Leistung oder ein Gap Filler am Süd-West Seite von Eindhoven, so wie es der NPO machen wird... Aber zuerst das Netz synchronisieren!

DAB mit + ist neuer Technik weil es nicht mehr blubbert wie DAB ohne + :wall:

von Ruud - am 03.09.2013 20:19
SlamFM klanglich schlechter geworden? Das wäre schade, da es vor fast 2 Monaten noch viel besser klang, als unser NRJ und Kiss.

Ich habe mir eben mal die Mühe gemacht, auf das Dach zu klettern und meine alte universelle 6E-VHF-Yagi, die sonst auf Linz zeigt, mal auf Südwest bis Nordwest zu drehen.

In Richtung Maastricht, Heerlen, Aachen war da Null Komma Nichts.
Kein Ausschlag, kein Einlesen.
Auch in Richtung Venlo war da nur ein Zucken, welches eher dem Öffnungswinkel der Antenne geschuldet sein wird, aber darüber hinaus in Richtung Nord nahm die Empfangsstärke immer weiter zu.
Zeigend auf das Städtchen Oss (Hertogenbosch) (WNW) war das Maximum erreicht.
Hier liegt mein Empfang damit genau auf der Audio-Decodierschwelle, zu heutigen Bedingungen.
Meist ein Balken mehr (insgesamt 6), als das spezielle Viereck (5) das Minimum markiert, leider auch nur dann mit Aussetzern. Die Qualität schwankt dann zwischen 30 und 40%.
Komischerweise reichten für einen besseren Audiodatenstrom beim 12C oder 11A 4-5 Balken. Schwankt es hier runter auf 4-5 Balken, ist Audio weg.
Drehe ich weiter auf Richtung Arnhem, gibt es nur noch max. 4 Balken, weiter fallend.

Interessant auch, dass ein Kenwood DAB41U mit so einem schwachen Signal beim DRS/SWR oder NPO mehr Probleme machte, als das Pure Evoke 2s.
Hier beim BP-Mux ist es gerade umgekehrt, da kann das Kenwood selbst nach langen Kabeln und Verteilung den Mux noch besser abspielen, als das Pure alleine und direkt an der Antenne.

Völlig enttäuschend ist der Einsatz eines Antennenverstärkers von Axing.
Obwohl FM und UHF auf -20dB (max.-Dämpfung) geregelt, bleibt der Mux unabhängig vom Verstärkungsgrad auf VHF stumm, alles immer bei 0.

Woher werde ich wohl 11C (heute) empfangen?
Warum macht der Verstärker hier alles kaputt, obwohl er beim 11A (DRS) noch eine ganz geringfügige Verbesserung bringen kann?
Apropos 11C: Es läuft das normale BigFM-Programm auf BFMWB.

von Matthias K. - am 29.09.2013 15:48
Hi, bin wieder zurück aus Lemmer (NL). Wir hatten eine Tolle Ferienwohnung, sind fein Boot gefahren und haben die Zeit genossen.
Wie zu erwarten konnte dort fast jeder Deutsch und somit war die Sprache dort kein hindernis.

Nun aber zum Empfang:

Die Hinfahrt sind wir nicht über Groningen, sondern über Emmen gefahren. Das DAB+ Ensemble ging schon ab Autobahn ( Rhede ) mit wenigen Aussetzern, davor wars ne Katastrophe.
Als ich nahe Emmen mal zu UKW geschaltet hab, ist mir aufgefallen das NDR 1 NDS aus Aurich ( 90km zum Sender ) noch in Stereo, aber mit starkem Fading ging. Aber 2 minuten Später war das signal weg. Die 88,0 und 88,6 aus Smilde gingen schon zuhause, und in Lemmer gings auch, ich hätte also die ganze Fahrt keine Frequenz wechseln müssen.

In der nähe Emmens konnte ich auch das Ensemble 12C einlesen aber mit viel geblubber. 11C ging ab der Autobahn Dörpen Störungsfrei bis Lemmer. In der Ferienwohnung war ebenfalls Empfang möglich. Über den Ortssender Tjerkgaast (3km entfernt ) konnte man Slam FM vergessen. Es wird so gut ausgeblendet richtung Ijsslemeer, so dass die 3KW nur verrauscht in Lemmer ankahmen. Das hat mich gewundert.

Auf dem Heimweg sind wir über Groningen (A7) gefahren. Ich hatte keine aussetzer bis nach Groningen! Ich habe die ganze Rücktour über die Antenne eingezogen und ich musste sie erst ab Groningen ausziehen!

Es mag Ironisch klingen, aber ab der Grenze war es schluss mit Beifahrertauglichem Radioempfang über DAB+.

Alles in allem bin ich begeistert wie gut sich die Sender eränzen und wie reibungslos der Empfang möglich war.
Sobalt sich mindestens zwei sender ergänzen klappt der Empfang aussetzerfrei.
Bei Hoogezand hat kein sender "Mitgeholfen" und das hat man auch gemerkt.
Zudem hat Hoogezand ja auch ne Funzelhöhe (~100M) und ist daher wohl nicht so effektiv.

Gruss UKW vs. DAB+

Edit: Ergänzung des Beitrags

von UKW vs. DAB+ - am 10.10.2013 15:37
Naja, auch wenn es in den letzten Beiträgen teilweise berechtigt verulkt wurde, ist das Powern an Grenzen oder sogar senden von der anderen Seite der Grenze schon in vielen Regionen sehr sinnvoll, bzw. wäre es das, es ist ja bis heute nicht gewünscht.
Wenn ein Land wie Holland westlich einen tiefen Zipfel nach Süden und am Ostende einen tief südlichen Zipfel hat und die direkte Verbindung zwischen den Orten durch das Ausland (in D auch anderes Bundesland) führt, dann wäre der Autofahrer schön blöd, einen großen Umweg zu machen, nur um im Heimatland zu bleiben. Also fährt er grenznahe durch das Ausland. Natürlich will und soll auch er seine Radioprogramme hören und hören können!
Über UKW gelingt dies auch fast immer einwandfrei. Also gilt der Anspruch auch für DAB+!

Das mit Winterberg/Willingen wird sicher nur belächelt. Andererseits hat es auch schon für andere "Serviceleistungen" Fremdausstrahlungen gegeben und damit meine ich nicht nur AFN und BFBS. So manch Holidayradio in Deutsch oder Englisch existiert dort, wo entsprechende Touristen unterwegs sind.
Sicher könnte man auf dem Kahlen Asten eine Repeaterstation errichten, die stark genug ist, 11C, 12A und 12C zu den Hotels und Skigebieten zu bringen, ohne dabei in den eigentlichen Sendegebieten oder sonst wo zu stören.
Wieviel ERP wäre wohl dazu nötig, 1W?
Dann sollen sie aber auch gleich an unsere Muxe 11D und 5C denken.
Selbst 11D geht nur, bis man das Ortschild von Winterberg passiert, dann versagt der Olsberg. Ab dann ist das Signal mal zu schwach und dann bestimmt auch mal aus der Ferne gestört. Alles geht irgendwann irgendwo, nichts ausreichend beständig.

Zurück zu Holland.
Ich habe mir jetzt mal zwei frequenzoptimierte 5-Element-VHF-Yagi-Vormast-Antennen von Konni-Antennen bauen lassen (Tipp!).
Eine für 11A RLP und eine für 11C Holland privat.
Tatsächlich, die Leistung auf 11C ist mit dieser 5E-Antenne viel besser, als mit der alten universellen 6E-Antenne.
10dbi soll sie bringen, ist aber nicht so klein im Öffnungswinkel, wie eine universelle Antenne, die so einen Gewinn brächte.
11A ist ca. gleich stark, wie mit der alten 6E-Antenne, aber die alte schien auch auf ca. 210 MHz optimiert gewesen zu sein, also fast gleich.

Direkt an den Antennen bringen beide auf ihren Muxen am Pure Evoke 2s 9 Balken, 4 Balken über Playbackschwelle.
TropoDX soll es heute nicht geben.

Nach der Hausverteilung sitzt z.B. ein verbautes Kenwood KDC-DAB41U.
Dieses zeigt in beiden Fällen (jeweils nur eine Antenne dran) bei der Signalstärke "Strong" an.
Das Pure zeigt vor der Verteilung auf 11C 85% Qualität und danach 75% an. Auf 11A sind es in beiden Fällen 100%.
Playback ist aber in allen Fällen einwandfrei.

Ich habe nur ein Problem, beide Signale zusammen zu führen, ich will ja nicht umstecken oder per Relais umschalten müssen!
Dem 11A-Signal tut es nicht weh, wenn die 11A-Antenne mit einem Y-Verteiler, der eigentlich für zwei Empfänger an einer Antenne gedacht ist, umgekehrt betrieben mit der 11C-Antenne zu einen Empfänger geführt wird, da gibt es halt einen Balken weniger (Dämpfung), aber 11A spiel immer noch perfekt ab, auch nach der Verteilung.

Aber das 11C-Signal bricht grob, langsam schwankend stark ein, bis zu über 50%.
Direkt nach dem Verteiler ist 11C dann noch leicht gestört abspielbar, nach der Haus-Verteilung ist dann aber Essig, kein Audio.

Jetzt kann man sich darüber streiten, ob es an der Dämpfung des Verteilers und die gegenseitige Beeinflussung der Antennen liegt, was aber merkwürdig wäre, wenn 11A kaum beeinträchtigt wird oder ob es an 11C Hessen liegt, das wenn vom Feldberg kommt, der aber eigentlich doch zu weit weg ist.

Was kann ich machen bzw. wie mache ich es richtig?
Ich müsste wohl eine Frequenzweiche haben.
Alles unterhalb Mitte 11B = Eingang A
Alles oberhalb Mitte 11B = Eingang B

Aber so etwas gibt es doch nicht, oder?

Und mit Verstärkern möchte ich nur sehr ungern arbeiten.

5C, 11D, DVB-T und UKW (Nahempfang) dröhnt hier übrigens dank Langenberg und Wuppertal so stark rein, dass es als Randprodukt dieser dafür falsch ausgerichteten VHF-Antennen reicht.

von Matthias K. - am 23.10.2013 17:52
Mir scheint, dass hier mehr über Empfang in Deutschland als über DAB+ in den Niederlanden geschrieben wird. Und Yoshi schreibt zum gefühlt 223sten Mal, dass der Empfang deutscher DAB-Muxe bei ihm zuhause kaum möglich ist.

Deshalb hier ein Artikel vom 25. November von radio.nl, dem eine Nachfrage beim Wirtschaftsministerium zugrunde liegt:

FM in Nederland mogelijk in 2023 uit, mits DAB+ aanslaat

http://radio.nl/784904/fm-in-nederland-mogelijk-in-2023-uit-mits-dab-aanslaat

Auszüge:

Toestelpenetratie criterium voor afschakeldatum FM

Verwacht wordt dat over vijf jaar 50% van de Nederlandse huishoudens een DAB+radio bezit. Of dit ook daadwerkelijk gaat lukken is nu nog niet te voorspellen, aangezien DAB+ontvangers nu nog nauwelijks verkrijgbaar zijn in de winkels. Daarnaast start begin volgend jaar pas de uitgebreide reclamecampagne voor Digital Radio+, zoals DAB+ in Nederland gepromoot gaat worden.

Het ministerie van Economische zaken heeft besloten pas een afschakeldatum voor FM vast te stellen als 50% van de Nederlandse huishoudens een DAB+ontvanger bezit (toestelpenetratie) en dus DAB+ kan ontvangen.

[Man erwartet, dass 50% der Haushalte nach fünf Jahren mindestens ein DAB+-Gerät haben. Die Werbekampagne zum Verkauf solcher Geräte soll im nächsten Jahr beginnen. Ein FM-Abschaltdatum soll festgestellt werden, wenn 50% der Haushalte tatsächlich mindestens einen DAB+-Empfänger haben (nicht 50% Hördauer wie in anderen Ländern).]

Beslissing in 2016?

Vooralsnog zal in 2016, een jaar voordat de FM-licenties verlopen, gekeken worden naar hoeveel procent van de huishoudens een DAB+ontvanger heeft. Mocht er daadwerkelijk een toestelpenetratie van 50% gehaald worden, dan wordt er een afschakeldatum voor FM vastgesteld. Het uitgangspunt is dat dit maximaal zes jaar na de na afloop van de huidige FM-licenties (deze lopen in 2017 af), zal zijn, dus in 2013. De FM-licenties worden dan eveneens tot 2023 verlengd.

Mocht de beoogde penetratie in 2016 niet gehaald zijn en nog niet duidelijk is of dit binnen enkele jaren gehaald gaat worden, dan worden alle vergunningen opnieuw verdeeld en blijft FM ook na 2023 aan.

[2016, ein Jahr vor dem Auslaufen der jetzigen FM-Lizenzen, soll eine Überprüfung der Gerätedurchdringung stattfinden. Wenn das Ziel 50% erreichbar erscheint, soll eine FM-Abschaltung im Jahre 2023 festgestellt werden. Die jetzigen FM-Lizenzen werden dann bis 2023 verlängert.

Falls das Ziel nicht erreichbar erscheint, werden die FM-Lizenzen neu ausgeschrieben (für 10 Jahre?).]

Toekomst FM?

[Was nach einer FM-Abschaltung mit dem Band III geschehen soll, steht noch nicht fest und ist auch von internationalen Entwicklungen abhängig. Möglicherweise bleibt das Band für Lokalsender erhalten.]

von Manfred Z - am 01.12.2013 10:11
Addieren wir mal in D Rheinland-Pfalz mit Hessen, um ungefähr auf die vergleichbare Fläche von den Niederlanden zu kommen.
Jetzt schauen wir, wo der Empfang outdoor besser ist.
Selbst indoor dürfte es an den meisten Stellen in NL besser gehen.

Ja, wir haben in D die schwierigere Topografie, aber genau die berücksichtigt man ja auch in den Planungen.

Vergleicht man Bayern "Landesmux" mit NL, so ist es da doch auch nur in und um den paar Metros, die sich nebenbei einen Lokalmux leisten, so richtig perfekt - inkl. Kellerempfang.
Der outdoor-Empfang ist in vielen Regionen vergleichbar, in manchen jedoch auch schlechter als in NL
Und das, obwohl Bayern viele Jahre Vorlauf hat, mehr starke Standorte betreibt und dieses Netz schon einigen zu teuer war/wurde.

Den Wunsch nach mehr Powersendern kann ich natürlich verstehen und teilen.
Auf UKW ist man so manch Radiostation aus NL relativ stabil weit empfangbar gewohnt.
Via DAB+ sind es weniger Orte und dann nur viel zu kurzstreckig stabil.

Für jeden dieser Gewohnheitshörer in NRW und NDS gibt es einen Sendemast in NL, der auf UKW richtig rauspowert und so für diesen Empfang sorgt.
Würde jeder dieser Sender mit 10 kW rund die NL-DAB-Muxe senden, könnten wir via DAB sogar eine Verbesserung gegenüber UKW erleben, zumindest tief im Westen Deutschlands.
Der Vorteil für die NL wäre natürlich auch vorhanden.
Besserer Empfang in Häusern, Garagen, Tunneln usw.
Außerdem einen weiteren stabilen Empfang, auch wenn sie mal nach D pendeln oder deutsche Routen benutzen (nicht selten bei grenznahen Anwohnern).

Ich müsste hier in Velbert-Ost (und die in -Nord) gar nicht so viel Aufwand betreiben, wenn Arnhem rund senden würde und das bei 10 kW. Dann wäre es im Auto an viel mehr Stellen und stabiler hörbar (11C & 12 C), zu Hause reichte dann ein Dipol.
In Velbert-West gilt das gleiche für Roermond.

Ich finde es somit auch schade, dass wir hier unsere Großnetzsender alle mit 10kW rund senden lassen, aber die Niederländer vieles nur mit

von Matthias K. - am 18.01.2014 07:50
Wenn du hier insbesondere das NPO Netz an spricht teile ich nicht deiner Meinung.

Wenn man Markelo auf 10kW Rund hochfahren wurde hat man genau dort viel Signal wo es eigentlich nicht gebraucht wird: In die ganze Kuhdorfe rundum Markelo. Die Gegend ist dort nicht wahnsinnig dich besiedelt, da tun es die 800W auch. Das ist auch der Grund das Smilde mit relativ geringer Leistung läuft. Warum soll man dort viel Energie verbraten um damit die Indoor-Reichweite nur unwesentlich zu erhöhen. Die Städte liegen alle am Rand vom versorgungsgebiet (Groningen, Leeuwarden, Emmen)... Hoogeveen, Sneek, Heerenveen, Assen usw werden auch mit 1kW versorgt und für die andere Städte werden Sender vor Ort installiert um damit die Indoor reichweite zu gewährleisten.

Zudem erreicht man mit Markelo 10kW Rund nicht die Gebiete die dicht besiedelt sind und wo der Indoorempfang demnach auch sinn macht. Almelo, Hengelo und Enschede wurden Indoor dünner versorgt bis zum Totalausfall hin. Deshalb finde ich die hohe Sendeleistungen in die Städten weitaus sinnvoller als hohe Sendeleistungen irgendwo in der Pampa.

Das Broadcast Partners auf 11C hier ein anderer Ansicht hat (6,3kW in Markelo und 400W in de Lutte) hat auch mit der fakt zu tun das Broadcast Partners kein Zugang hat zu die dafür notwendige Infrastruktur. BP hat kein guter Standort in die Städten wo mit hoher Leistung effektiv viele Hörer gut versorgt werden können. Man muss also deshalb zwangsläufig auf die "Alt-Standorte" zurück greifen. KPN hat ein kompletter, und auf DVB-T und DAB zugeschnittender Infrastruktur, in eigen Betrieb wo man, zu Recht, BP nicht so ohne weiteres zu lässt.

Klar ist dieser Aufbau nicht im Sinne der Overspill. Trotzdem reicht DAB schon ziemlich weit über die Grenze hinaus. 11C kann bis kurz vor Ibbenbüren weitgehend Aussetzerfrei gehört werden, und auch die 4kW auf 12C werden das Stück gut versorgen. UKW kommt kaum weiter, und erst recht in die Qualität die DAB bietet.

In Castrop geht auf UKW bestenfalls Markelo, und das auch mit ein eher schwaches Signal. Ich gehe jede wette ein das Otto-Normal sich das Signal nicht an tut, und ist damit der nicht-empfang auf DAB in meine Augen kein grosser Verlust.

Ich schliesse allerdings auch nicht aus das der NPO in der zukunft die Sendeleistung in Markelo noch erheblich erhöhen wird. Die Antenne-Anlage reicht locker für mehrere Kilowatt aus und wird derzeit auf Sparflamme betrieben, das sieht man sofort.

Bislang hat sich die Netzaufbau auf sowohl 11C als in 12C bewiesen und wird genau das erreicht was der Veranstalter will: 95 bis 100% Outdoor reichweite. Der NPO wird ganz sicher die Indoorreichweite noch verbessern wollen um damit UKW ab zu lösen und ich wette dass das 11C Netz auch noch weitere Sender bekommt und das Standorte in seine abstrahlung und Leistung optimalisiert werden.

von Jassy - am 19.02.2014 20:26
Ich habe mal nachgemesen: Markelo ist knapp 20km von Hengelo und 25km von Enschede (jeweils Stadtzentrum) entfernt. Das ist etwa dieselbe Entfernung, wie Baumberge von Münster entfernt liegt. Hier klappt der Empfang in ganz Münster problemlos, von daher gilt das Argument "das schafft Markelo nicht" auf keinem Fall. Darüber hinaus werden doch x Funzeln in Summe bestimmt nicht günstiger sein, als ein Sender mit größerer Leistung.

Ich verstehe den Ansatz, den man in NL fahren möchte, behaupte aber man hätte es einfach besser machen können. Viele niedrig gelegene Funzelstandorte werden letztlich nicht zum Erfolg führen. Als Dortmund noch 1KW hatte, war z.B. bei mir (Luftlinie ca. 12 km zum Sender) kein Indoor-Empfang möglich. Dabei ist der FMT in Dortmund viel höher, als z.B. Enschede Binnenhaven. Ich glaube nicht, dass z.B. Hengelo noch überall vernünftigen Indoor-Empfang durch Enschede haben wird. Niedrige Standorte, kombiniert mit eher geringen Sendeleistungen funktionieren auf VHF Frequenzen leider nicht so gut. Damit das ganze gut funktioniert, braucht es einfach hohe Standorte mit einigermaßen Leistung, sonst muss man sehr viele Funzeln aufstellen und es wird trotzdem hier und da Probleme geben.

Wir können die Dikussion hier aber auch beenden, denn es ist wie es ist. Für mich ist die Folge, dass ich die NL Sender nun so lange es noch geht über UKW und dann über das Internet hören werde und entsprechend auf die DAB Nutzung verzichte.

Übrigens zuim UKW empfang. Markelo geht hier an einer 3-Element Antenne zu 90% rauschfrei in Stereo. Zu Analogzeiten ging hier auch Fernsehen NL1-NL3 in Farbe, leicht angerauscht. Bei DVB-T fährt man ja die gleiche Strategie wie bei DAB. Folge: Heute geht hier unter normalen Bedingungen absolut nichts mehr, es braucht schon starkes Tropo.

von UKW/DAB/TV - am 21.02.2014 08:31
Meiner vermutung nach sind die Privaten jetzt, hinter die Kulissen, dabei um die Service ID's um zu stellen. Warum fällt mir das auf?

- Radio 10 und 100% NL sind auf DAB jetzt deutlich verzögert und hinken den UKW Signal hinterher. Das war vor wenige Wochen noch umgekehrt, da war DAB ein paar Sekunden schneller als UKW. Schade, ich wollte mal testen ob die DAB/UKW umschaltung auch ohne unterbrechung klappt wenn DAB schneller war.

- Radio 538, SLAM!FM und Q-music haben seit kurzem nur noch ein statischer PS auf UKW, die gleich ist am DAB Shortlabel. SLAM!FM hat sein RDS diese Woche umgestellt von 'SLAM_FM_' mit dynamische Inhalte nach 'SLAM!FM_' und nur noch statisch. Ist das für die DABUKW Umschaltung überhaupt notwendig dass die Kennungen gleich sein? Wenn ja, dann dürfte bald das dynamische PS in NL Geschichte sein. Obwohl: Der hr sendet ja auch ein dynamischer PS und schaltet trotzdem auf DAB um.

Am 15.Mai wird die grosse Marketing-Kampagne gestartet und spätestens dann soll man technisch alles in Ordnung haben um nicht die neue hörer sofort mit Suchlaufen oder instabile SFN's zu vergraulen. Bis dann sind auch die zusatzliche Datendienste auf 12C aufgeschaltet und werden die Sender auf 11C auch mehr informationen im 'Dynamic' Label übertragen. Zudem hoffe ich dann dass BG Radio, was ja nur ein Platzhalter ist und auch nicht beworben wird, durch ein vernünftiges Programm ersetzt wird. So langsam dürfte das Interesse seitens die Radiosender doch erweckt sein ?! Auch wird dann wahrscheinlich klar wann die Regionale Ensembles kommen, denn ich vermute das man von die Publizität ganz gerne gebrauch machen wird.

2014 wird auf jeden fall ein spannendes Jahr und lässt vor allem zeigen wie ernst man es mit DAB nimmt und wie das Angebot bei das Volk an kommt.

von Jassy - am 30.03.2014 20:03
Deutschland hat doch grob nachgedacht mehr Sender für 5C als Holland für 11C?!
Also höhere Leistung hin oder her, das SFN von BP kann doch nicht schwer zu handlen sein.
Wenn ich da erst an unsere ursprünglichen Endausbaupläne denke... ;)

Natürlich wirkt das 11C-Netz an der ein oder anderen Stelle gebastelt, dafür bekommen sie viel bodenständigere Preise hin, die sich die Privaten auch leisten können.

Vielleicht fehlt es manch Macher noch an Fachwissen und Erfahrung oder es ist zu wenig Geld da, für eine detailliertere Einstellung und vor allem Überwachung des SFNs.
Wahrscheinlich wird man tatsächlich ein paar Sender mehr aufdrehen oder das Netz weiter verdichten müssen.
Aber das heißt dann nicht, dass der Empfang in D dadurch besser wird, denn wenn entlang der Grenze zwischen Maastricht und Enschede 5 neue Sender mit 1 kW und in den beiden Städten selbst 10kW-Sender funken würden, bräuchten Maastricht und Enschede überhaupt nicht synchron sein, auf einem Nord-Süd-Streifen gesehen.
Damit es weiter nach Westen perfekt funktioniert, könnten 30 km weiter westlich die nächsten 5 stehen.
Das heißt, in NL gäbe es überhaupt keine Probleme, aber wehe dem Deutschen, der mit seinem Dipol auf dem Dach dann die beiden starken Sender hauptsächlich empfängt - Enschede und Maastricht gleich gut und stark empfängt...

Natürlich wäre es toll, wenn man es in NL wie in D mit 5C halten würde: Fast nur 10 kW rund -Sender gleichmäßig verteilen, in Ballungszentren etwas konzentrieren und nur an "Sparpunkten" schwächer oder einfacher stopfen.

Am besten wäre es, einfach 100x 11C 10 kW rund und 100x 12C 10 kW rund gleichmäßig auf die Fläche von Holland zu verteilen. :P :D
Das wäre cool, auch für uns, aber wer sollte das bezahlen.
Vielleicht kommt das ja mal fast so, wenn kein Cent mehr für UKW Broadcast und DVB-T Radio ausgegeben wird. ;)

Aber in D läuft es ja mancherorts nichtmal besser, sondern sogar viel schlechter.
Schaut euch die Topografie zwischen Bonn und Kaiserslautern sowie zwischen Monschau und Montabaur an.
Zieht man ein Quadrat drum herum, haben wir grob Rheinland-Pfalz, also nicht nur Kaiserslautern, Mainz und Linz.^^
Es gibt in RLP nur sehr wenig starke Sender und der Rest ist nicht nur schwach, sondern auch viel zu grobmaschig.
Auch in RLP könnte und sollte man 10 x10 kW -Sender für 11A gleichmäßig auf die Fläche verteilen.

von Matthias K. - am 14.04.2014 06:09
[Übertrag aus dem Thema "DAB-Fernempfang"]

Zitat
Karl Kaiser
Zitat
Jassy
Karl Kaiser, DAB 11C NL kommt auch aus Eys und Maastricht, und ich vermute das du in der Eifel auch Eys empfängt und mit grosser sicherheit nicht Ittervoort. Eys ist der meist exponierte Sender von NL und es wird von dort mit 2kW gesendet was natürlich dann ein sehr grosser Reichweite hat. Zudem sendet Ittervoort gerichtet (Eys aber auch).

12C kommt zudem auch aus Maastricht, wenn auch mit eher kleiner Leistung aber dafür aus grosser Höhe. Gemert sendet seine 8kW nach Nord-Ost und ist somit nicht Rundstrahlend. Auch hier vermute ich eher Maastricht als Gemert, aber das lässt sich nur sehr schwer erkenne.


Hallo Jassy - sehr interessante Überlegungen. Dazu würde ich dir gerne im Thema NL antworten.
Aber das wird noch etwas dauern, weil ich dazu die Daten und Fakten noch zusammenstellen muss.


12C

"BNetzA 06.05.2013
12C Loon op Zand
2,0 kW -> 2,9 kW
Standort korrigiert und
36 Meter höher"

12C Loon op Zand >>> Petersberg (Bonn) 050713 11°° = 181km - inzwischen mit 8kW (?) und
Hauptsenderichtung Südost - also genau passend Richtung Bonn (Petersberg)

Die spätere Ergänzung durch Gemert mit ebenfalls 8kW (auch in Richtung Ost bis Süd)
hat an meinen DX-Standorten von Ottoherscheid bis Raffelsbrand (also auf den Höhen
rund um die Kölner Bucht und bis etwa zur südlichen Landesgrenze in der nördlichen Eifel)
keine Verbesserung des Signalpegels gebracht - und das bis heute. Aber es klappt ja.

Speziell die sehr späte Zuschaltung von Maastricht wirkte sich erst ab Belle Croix (Hohes Venn)
und weiter westlich über Spa (beide mit 8C-MTVNL) und am Turm oberhalb Tohogne noch aus.

In diesen südlichen Bestlagen merkt man Nichts von der starken Ausblendung des Senders
Maastricht, der zwar nominell hoch liegt, aber im Maas-Tal nach Osten bis zur Höhe der
Senderspitze abgeschattet ist. Auch aus der Gegenrichtung kommt aus Stolberg fast nix an.

NACHTRAG

Also Jassy, deine Angaben zu "DEINEN" Senderdiagrammen scheinen nicht richtig zu sein -
gefunden habe ich allerdings speziell zu 12C nix - daher hier vergleichsweise mal 11C.
Ob die Sendediagramme für 11C so ohne Weiteres auf 12C anzuwenden sind, weiß ich nicht:


[attachment 3434 FMSCAN-11C-LOONOPZAND.jpg]
[attachment 3435 FMSCAN-11C-GEMERT.jpg]
[attachment 3436 FMSCAN-11C-VENLO.jpg]

von Karl Kaiser - am 06.07.2014 09:49
Im Westen nichts neues. Habe am WE mal wieder den 11 C getestet. Am Freitag abend ging es von Xanten nach Kleve. Empfang war weitestgehend stabil, aber nur da wo keine Bebauung den Empfang stört. Innerhalb der Ortschaften waren z.T. längere Aussetzer vorhanden. Erstaunlicherweise wurde die Aussetzer öfter je mehr man sich der Grenze näherte. In Kleve selbst, was ja nur einen STeinwurf von der Grenze entfernt ist, waren die Aussetzer Dauergast.Ein durchgehender Empfang war in Kleve selbst nicht möglich. Was mich jetzt schon ein bisschen erstaunt hat.

Gestern Abend ging es dann von der A 57 von Alpen in Richtung Geldern. Obwohl auf der Strecke keine dichtere Bebauung vorherrscht, war auch hier kein aussetzerfeier Empfang möglich. In Geldern, was ebenfalls nur wenige Kilometer von der Grenze weg ist, dann dasselbe Bild wie in Kleve. Aussetzer an der Tagesordnung. Soweit die Realität.

Keine Ahnung obs am Herbstwetter lag oder mal wieder oder immer noch das Netz nicht synchron läuft, aber schon irgendwie komisch, dass selbst outdoor innerhalb des Grenzgebietes kein störungsfreier Empfang möglich ist. Es hat also keinerlei Verbesserung gegeben im Bereich Grenzgebiet Limburg/ Gelderland. Kurioserweise wird der Empfang mit Annäherung an die Grenze nicht besser, was auch irgendwie komisch ist.

Sehr gut gefällt mir übrigens der Klang von 10 Gold. Mit diesen 80 kbit/s hat man wirklich einen sehr angenehmes Klangbild im Auto und auch zuhause. Das klingt wirklich deutlich besser als die 72 kbit/s im Bundesmurx.

Ansonsten muss ich Pfennigfuchser zustimmen. Der Overspill ist bei DAB gleich Null während bei UKW teilweise ja doch recht weiter Empfang möglich ist.

von zerobase now - am 18.08.2014 09:56
Zitat
zerobase now
Q Musik Limburg ist ja wohl verzichtbar, aber ingesamt wird das Angebot doch stark bereichert. Steht schon fest welche Sendestandorte kommen sollen?


Die Standortwahl wird erst bekannt sein als auch der Senderbetreiber bekannt ist. Man kann wohl stark davon aus gehen das man die bestehende Anlagen weiter benutzen werden.

Wenn man nach dem bisherigen Status Quo schaut hat BP für das 7A Ensemble gute karten weil die ausreichend Standorte mit potentiell hoher Leistung zu verfügung haben (Maastricht, Eys, Ittervoort, Venlo, Gemert)... KPN dümpelt dort mit schwacher Leistung rum, einzig Gemert hat 8kW.

Ich denke auch das ein vielzahl dieser Ensembles (Zumindest 8A, 9DZ und 7A) bei BP landen werden. Ich erwarte das bei 6B und 9DN KPN den zuschlag erhalten wird.

KPN hat im Norden einfach viel Standorte sehr gut ausgebaut, da wo BP eher funzelt. Das System von BP in Smilde ertragt sicher kein weiteres Ensemble und ist für 6B total ungeeignet da es in die falsche Richtung sendet. KPN hat dagegen sein Standorten im 6B Allotment sehr gut ausgerüstet und kann ohne weiteres auf die bisherige NPO Standorte los legen. Lediglich in Emmen und Groningen bedarf es noch ein Umbau.

2015 wird wieder eine sehr spannendes Jahr werden. Welcher Betreiber darf welche Ensembles ausbauen? Wo nimmt der NPO auf 12C noch weitere Sender in Betrieb? Was werden die Privaten auf 11C machen bezüglich die weitere verdichtung des Netzes?

Beide Netze haben noch gravierende Lücken, wobei das NPO Ensemble auf 12C grössere Lücken hat als auf 11C. Vor allem für der NPO besteht noch handlungsbedarf.

von Jassy - am 06.10.2014 19:55
Was wird das Jahr 2015 in NL mit bezug auf DAB bringen??

In 2015 werden die Regionalensembles in Betrieb gehen. Wie auch mit die beide Landesweite Ensembles ist sehr stark zu erwarten das die Ensembles sofort 100% outdoor empfangbar sind.

Kanal 9D in Zeeland und West-Brabant wird inzwischen aufgebaut. Sendernetzbetreiber ist da (wie erwartet) Broadcast Partners. Ich gehe stark davon aus dass BP die bisherige 11C Standorte benutzen wird und auch ausbauen wird. Biervliet hat, wie Ruud bereits geschrieben hat, ein neue Mast bekommen mit 8 gestockte DAB Dipolen. Goes und Westdorpe werden auch ausgebaut. In Roosendaal wird man wohl eine nach West gerichtete Anlage in Betrieb nehmen und die dann für 11C mitbenutzenn.

Die andere Kanäle sind 8A für die Randstad (Zuid-Holland, Utrecht, Noord-Holland und West-Flevoland), 6B für Nord-Ost NL (Ost-Flevoland, Groningen, Drenthe, Overijssel und Gelderland), sowie 7A für Limburg und Noord-Brabant. Die Ausschreibung für dem Netzbetrieb läuft noch, ausgang ungewiss. Die Netze sollen aber dieses Jahr noch ausgebaut und in Betrieb genommen werden. Hier kann man sich, je nach Netzbetreiber, an die bereits bestehende Standorte orientieren. Die Reichweite wird somit die von 11C/12C stark ähneln.

Da für die Regionalnetze bestimmt hier und da neue Standorte in Betrieb genommen werden oder bestehende Standorte weiter ausgebaut werden, kann man wohl davon ausgehen das dort auch das Landesweite Netz ausgebaut wird. Zur errinerung: 11C wird von Broadcast Partners und 12C wird von KPN Broadcast verwaltet.

Damit werden dann, je nach Region, 35 bis 50 Programme empfangbar sein.

100% NL hat vor, 100% Feest auf DAB zu bringen. Da allerdings deren eigene Kapazität aufgebraucht ist muss man sich woanders einmieten. Was da mögliche Kandidaten sind ist unklar.

Auf 12C wird zumindest noch Sterren.nl aufgeschaltet. Was da noch mehr drauf kommt ist derzeit unklar. Kapazität ist dank EEP-3B genügend vorhanden.

Hier wird sich also wieder genug tun! :spos:.

von Jassy - am 19.01.2015 09:21
Jetzt ist auch klar was der NPO mit das Kanal 'NPO Test' vor hat. Es ist nicht, wie manche so erwarten, ein Platzhalter fuer ein neuer Sender sondern der wird richtig fuer tests eingesetzt.

Konkret scheint man mit die derzeitige Qualitaet auf 12C nicht zufrieden zu sein. Auf NPO Test will man also herausfinden was die optimale einstellungen sein von DAB+ Encoder, Soundprozessoren und die gesamte Audiokette. Ich erwarte das jedes Programm fuer laengere Zeit auf NPO Test zu hoeren sein wird und man dort mit die Klangeinstellungen herum spielt bis das optimum raus ist.

Der Klang auf 12C laesst meines erachtens stark zu wuenschen uebrig. Radio 1, 4, 5, 1Extra und 3FM Alternative sind vergleichsweise Leise, dafuer sind Radio 2 und 3FM tierisch Laut. Radio 6 klirrt an alle Ecken und kanten. Auf einem die Kanaele ist der Klang richtig gut und sauber. Auf 11C klingen die 64kbps Programme wesentlich besser. Da gibt es also dringend nachholbedarf.

Eine erhoehung der Bitrate auf durchweg 96kbps scheint mir aber sinnvoller. Warum man so fest haelt an EEP3-B ist mir schleierhaft, da man systembedingt mit viele Nachteile zu kaempfen hat. Nicht nur der Fehlerkorrektur ist niedriger, sondern man kann die Kanaele nur in 32kbps Schritte belegen. Die Slideshows fressen also Systembedingt 32kbps was sehr viel ist. Man will ausserdem nicht alle Audioprogramme mit 96kbps senden, und daher faehrt man grundsatzlich 64kbps weil ein zwischenschritt nicht geht. Nicht sehr schlau, und mit der Gedanken das der NPO maximal 13 Programme anbieten will auch sehr unverstaendlich. EEP3-A wird der NPO sehr viel mehr moeglichkeiten geben.

Nun gut, mal sehen was am ende daraus wird!

Quelle: http://derotsmedia.com/2015/02/26/nieuwe-npo-dab-kanaal-krijgt-testdoeleinde/

von Jassy - am 26.02.2015 21:49
Der ROOS meldet dass das Ensemble auf 9D dieser Monat der Betrieb aufnehmen wird in Zeeland. Darüber hinaus wird gemeldet dass die Kanäle 7A (Limburg, Noord Brabant), 6B (Gelderland, Overijssel, Drenthe, Groningen), 9D (Friesland + Noord-Holland Noord) den Betrieb am 1.5.2015 aufnehmen werden und das die dann überall im Allotment zu empfangen sind.

Das 8A Ensemble in der Randstad wird am 1.9.15 eingeschaltet, zunächst nur in Zuid-Holland und rundum Amsterdam. In 2017 werden weitere Standorte eingeschaltet so dass das ganze Allotment versorgt ist.

Zitat

13 maart 2015 - Regionale publieke omroepen starten uitzendingen Digitale Radio

De regionale publieke omroepen gaan de komende maanden van start met digitale radio uitzendingen. Net als de landelijke radiostations zijn de regionale omroepen dan niet alleen via FM en internet gratis te beluisteren, maar ook via de nieuwe digitale standaard DAB+.


Vergunningen voor volledige verzorging
In Nederland zijn voor de regionale omroep vijf uitzendgebieden (Allotments) aangewezen. In ieder gebied wordt één netwerk gebouwd waarin maximaal 18 radiozenders kunnen uitzenden via DAB+. Alle regionale omroepen hebben een vergunning om in het eigen verzorgingsgebied uit te zenden.

Inkoopprocedures zijn afgerond
De publieke regionale omroepen moeten de frequenties samen met een aantal commerciële omroepen in gebruik nemen. Daardoor was een gezamenlijke inkoopprocedure nodig, die na langdurige gesprekken heeft geleid tot de selectie van Broadcast Partners als netwerkoperator. Later dit jaar zullen de uitzendingen dan ook samen plaatsvinden. ROOS, het samenwerkingsverband van de 13 regionale publieke omroepen, heeft de inkoopprocedure, een Europese aanbesteding, begeleid.

Volledige dekking regionale omroepen
De digitale uitzendingen zullen gefaseerd worden gestart. Als eerste zijn vanaf 15 maart Omroep Zeeland, RTV Rijnmond en Omroep Brabant in het allotment 9D-Z (Zeeland, Goeree Overflakkee en de westrand van Noord-Brabant) te ontvangen.

Op 1 mei van dit jaar starten de uitzendingen van Omroep Gelderland, L1, RTV Oost, RTV Drenthe, RTV Noord, Omrop Fryslân, RTVNH en Omroep Flevoland in de allotments 7A (Brabant, Limburg, Betuwe), 6B (Groningen, Drenthe, Overijssel, Gelderland, Oostelijk Friesland, oostelijk Flevoland), en 9D-N (Friesland, Waddengebied en noordelijk Noord-Holland).

Vanaf 1 september 2015 zijn Omroep West, RTV N-H en RTV Utrecht in allotment 8A (Zuid-Holland, Groot Amsterdam en de Zaanstreek) te ontvangen. Op 1 januari 2017 tenslotte wordt de ontvangst uitgebreid met de provincie Utrecht, ‘t Gooi en Almere, waardoor de ontvangst van Radio M (RTV Utrecht), Radio Noord-Holland en Omroep Flevoland in vrijwel het gehele verzorgingsgebied gerealiseerd wordt.

Gratis luisteren
Om digitale radio, dus ook de regionale publieke omroep, via DAB+ te kunnen luisteren is een geschikt DAB+-radiotoestel nodig. Steeds meer nieuwe auto’s worden hier standaard mee uitgerust. Bij winkelketens en in webshops zijn verschillende merken en modellen te koop, toestellen voor zowel thuis als onderweg. Luisteren naar digitale radio is verder helemaal gratis.


von Jassy - am 13.03.2015 12:21
Zitat
jug
Zitat
pfennigfuchser
.

Leider ist das so gewollt, die Niederländer wollen nicht nach D über DAB+ senden! Das liegt nicht an DAB+.
Oder siehe die Antennendiagramme des 10D Bayern, die strahlen entgegen der Diagramme des 12D nun nicht mehr nach Hessen. Die Anbieter wollen das so, das müssen wir wohl zur Kenntnis nehmen.


Leider ist das in beiden Richtungen den Fall. Hier in Zentrum Nimwegens, nur 8 km ab deutscher Grenze entfernt, gibt's auch kaum etwas vom benachbarten DAB mini-Sender Kleve zu empfangen. UKW ist trotz wirklich geringer Sendeleistung noch einigermaßen brauchbar, DAB leider gar nicht.

Übrigens eine merkwürdige Sache, die Einheit Europas schreitet fort aber die Empfangbarkeit des Nachbarlands Programmen unterwegs wird immer unmöglicher. Nachdem zuerst auf KW die Deutsche Welle verschwand gab's am Ende 2014 der verschwundene 151 kHz Langwellesender aus Donebach. Und Ende dieses Jahres verschwindet dann die letzte deutschsprachige Spur aus dem Äther, die Dlf die wir normalerweise auf 549 kHz und abends vor allem 1522 kHz empfangen können. Danach liegt wenn man im Auto fährt Deutschland noch weiter weg als Amerika, empfangstechnisch gesehen...

Sowas ist auch nicht gerade nett für den vielen Deutschen worunter auch viele Touristen die in unserem Lande ständig unterwegs sind. Na ja, wenigstens brauchen die bei uns kein Maut zu zahlen wie wir bald in Deutschland tun müssen. Aber mit Radioprogrammen in eigener Sprache war's bis vor Kürze an beiden Seiten der Grenze soviel netter! Außer Dlf gab's zwei WDR Programme, Hessen und oft noch manches mehr, vor allem Abends. Jetzt nix mehr unterwegs, nur zu Hause noch über Satellit. Wie richtig gehorsame Bürger sollten wir uns anscheinend ausschließlich für eigenen nationalen Sendern interessieren. Auslandssendungen sind tabu geworden. Leider...

von Paul van Rossum - am 31.05.2015 20:59
Zitat
Paul van Rossum
Zitat
jug
Zitat
pfennigfuchser
.

Leider ist das so gewollt, die Niederländer wollen nicht nach D über DAB+ senden! Das liegt nicht an DAB+.
Oder siehe die Antennendiagramme des 10D Bayern, die strahlen entgegen der Diagramme des 12D nun nicht mehr nach Hessen. Die Anbieter wollen das so, das müssen wir wohl zur Kenntnis nehmen.


Leider ist das in beiden Richtungen den Fall. Hier in Zentrum Nimwegens, nur 8 km ab deutscher Grenze entfernt, gibt's auch kaum etwas vom benachbarten DAB mini-Sender Kleve zu empfangen. UKW ist trotz wirklich geringer Sendeleistung noch einigermaßen brauchbar, DAB leider gar nicht.

Übrigens eine merkwürdige Sache, die Einheit Europas schreitet fort aber die Empfangbarkeit des Nachbarlands Programmen unterwegs wird immer unmöglicher. Nachdem zuerst auf KW die Deutsche Welle verschwand gab's am Ende 2014 der verschwundene 151 kHz Langwellesender aus Donebach. Und Ende dieses Jahres verschwindet dann die letzte deutschsprachige Spur aus dem Äther, die Dlf die wir normalerweise auf 549 kHz und abends vor allem 1522 kHz empfangen können. Danach liegt wenn man im Auto fährt Deutschland noch weiter weg als Amerika, empfangstechnisch gesehen...

Sowas ist auch nicht gerade nett für den vielen Deutschen worunter auch viele Touristen die in unserem Lande ständig unterwegs sind. Na ja, wenigstens brauchen die bei uns kein Maut zu zahlen wie wir bald in Deutschland tun müssen. Aber mit Radioprogrammen in eigener Sprache war's bis vor Kürze an beiden Seiten der Grenze soviel netter! Außer Dlf gab's zwei WDR Programme, Hessen und oft noch manches mehr, vor allem Abends. Jetzt nix mehr unterwegs, nur zu Hause noch über Satellit. Wie richtig gehorsame Bürger sollten wir uns anscheinend ausschließlich für eigenen nationalen Sendern interessieren. Auslandssendungen sind tabu geworden. Leider...


Ja, leider tut sich in Sachen Ausbau an der Grenze zu NL beim 11D wenig. Warum man nicht mit 10 KW rund sendet verstehe ich nicht. Wesel, Kleve und Aachen könnten mit 10 oder mehr sicherlich die UKW-Abdeckung absichern. Schade um die 720, die ja auch bald abgeschaltet wird.

Werden eigentlich in NL noch deutsche Radiosender gehört? Im Kabel sind sie ja landesweit vertreten. Bei einer UKW-Abschaltung erwarte ich auch höhere Sendeleistungen bei allen NL-Kanälen. Fase 3 wird ja dieses Jahr auf 12c noch angegangen, mal schauen was dann noch in NRW ankommt

von pfennigfuchser - am 02.06.2015 09:36
Hier nun die Ergebnisse meines Tests in und um Aachen. Das NPO und das Lokal-Ensemble sind nun sowohl in der Innenstadt, als auch auf der A4 und der A44 nahezu "beifahrertauglich" hörbar. Ab und zu gibt es Aussetzer, aber diese sind irgendwie vertretbar.

Beim 11C Ensemble ist der Empfang vielleicht einen Tick besser zur vorherigen Situation geworden, jedoch gibt es an vielen Ecken Aussetzer. Dabei sind an diese Ecken keine Signaldrops, sondern Sync-Probleme, da die Feldstärke bei den Aussetzern oft noch sehr sehr hoch ist.

Auf niederländischem Boden in Zuid-Limburg funktionieren alle Ensembles zumindest auf den von mir getesteten "snelwegen" wunderbar.

So viel zu meinen Beobachtungen. Kommen wir nun zu meinen Vermutungen:
Durch die Aufstellung vieler Funzeln in den Niederlanden optimiert man den Empfang im eigenen Land quasi auf den Kilometer genau. An den Grenzen endet hierbei die gewünschte Versorgung, und somit auch die durch Berechnungen optimierten Signallaufzeiten, die je nach Codec bei zu großen Differenzen zu Aussetzern führt. Ein Netzwerk mit einigen Großsendern so "zu optimieren", dass an der Grenze Schluss ist, ist so gut wie unmöglich. Beispiel hierzu ist West-NRW mit Köln und Düsseldorf beim Bundesmux. Stelle ich jedoch alle 20 km einen Sender auf, dann kann ich die Laufzeiten so einstellen, dass an den Grenzen Schluss ist und viele Innenstädte noch mit einem hohen Pegel beglücken.

Ein anderes Phänomen könnte die Einstrahlung des 11C MUX aus Hessen sein. Wenn der mit seinen Signalresten in Zuid-Limburg zu Problemen führt, dann hilft nur Abschalten in Hessen oder noch weiter rauf mit den Leistungen in Eys.

Die grundlegende Frage ist jedoch wie man ein Sendernetz aufbaut. In West NRW möchte man die wichtigsten Städte Düsseldorf und Köln deep-indoor versorgen und die Peripherie mobil und dabei vor allem auf den Preis schauen. Deswegen zwei mal 10 kW in die Großstädte Köln und Düsseldorf und in Düren, Aachen, Heinsberg, Bergheim, Neuss, Mönchengladbach, Krefeld, Viersen nichts mit dem Ergebnis, dass selbst in Flandern auf exponierten Strecken ein guter Empfang möglich ist, jedoch sieht es zB in den Wohnhäusern von Mönchengladbach oft mau aus.

In den Niederlanden hat man in sich entschieden in jeder Großgemeinde einen Sender für die deep-indoor Versorgung aufzustellen, statt wie früher zB Limburg mit zwei FM-Großsendern zu versorgen. Ganz schlimm wird es, wenn die Sender für Heerlen und Sittard noch hinzu kommen.

Ich befürchte jedoch dass die Niederlande für den Endverbraucher im eigenen Land die bessere Entscheidung getroffen hat. DXer und Freunde des niederländischen Radios in Deutschland bleiben dabei kalkuliert auf der Strecke. :mad:

von TobiAC - am 11.09.2015 08:36
Meine Gedanke:

In der Debatte wie man das Sendernetz aufbauen sollte glaube ich mittlerweile erkennen zu mussen dass KPN mit das 12C Netz eigentlich ganz vernünftige Leistung liefert: es ist anscheinend vom Anfang an so geplant dass der Feldstärke überall im Versorgungsgebiet fast gleich ist. Damit erreicht man das Tropoeinflüsse wenig Störung geben können, denn es gibt wenige Gebiete wo das Signal auch im Normalfall schon schwacher ist. Die Problemstellen die es bis jetzt noch gab werden nun schnellsten mit neue Sender versorgt. Vorteil ist auch dass man mit weniger Fehlerkorrektur arbeiten kann, und damit mehr Daten zu senden sind. Und das 12C Netz ist auch perfect Synchronisiert: jede neue Sender läuft von Anfang an gleich. Ich verstehe auch nicht weshalb dies Probleme geben sollte, denn alle Sender haben ein stabiles vom GPS synchronisiertes Clocksignal. Dann muss man nur der Einspeisung vom Mux mit Timestamps synchronisieren und alles sollte gut laufen. Ich habe so lange NPO mit DAB auf Sendung ist hier in Eindhoven nur einen Tag erlebt das 12C vom Tropo gestört wurde und nicht empfangen werden konnte, diesen Sommer.

BP mit 11C und jetzt anscheinend auch mit 7A hat fast immer Probleme alles gut zu versorgen. Ich glaube das Netz hat viel mehr Feldstärkeschwänkungen, weil weniger aber starke Sender genutzt werden, so dass es auf viele Stellen wenn es Tropo inducierte Überreichweiten gibt sogar von eigene, starke Sender weit weg schon beëinflusst wird. Und weil alle Sender fast immer nicht im Gleichlauf sind, gibt's noch häufiger Probleme. Ohne Tropo gibt's schon viele Schwankungen, die immer nach einem 'Reset' kurz verschunden sind. Und dieses gibt's schon seit März 2013...

Gerne Eure Gedanken dazu...

von glokhoff - am 11.09.2015 13:36
Zitat
glokhoff
Zitat
HansEberhardt
Zitat
glokhoff
... aber DAB hat einen Guard Interval von 246 microsekunden. Also dürfen Sender maximal 299792 km * 246 usec = 73,74 km aus einander stehen.

Genauer gesagt, der Signalweg darf keinen größeren Unterschied haben, wenn die Signale in einer ähnlichen Signalstärke ankommen. Die Gefahr besteht bei einem 10kW-"Leuchtturm" (Sendeantenne in goßer Höhe mit großer Reichweite), der eventuell noch über Reflektionen gut empfangen wird und einer Funzel in der Nähe, die gleich stark ankommt. Man kann da zwar die Funzeln das gleiche Signal um einige µsec verzögert abstrahlen lassen, aber das ist kein Allheilmittel.

Genau. Deswegen vermute ich das ein Netz mit so gleichmässig möglich Feldstärke (12C) besser wirkt als ein Netz mit "Leuchttürme" und "Gapfiller" (wie 11C).


Wenn ich das jetzt richtig verstehe.
Eine DAB+ Parzelle (=Region) gestaltet sich z.B. für Limburg mit den Sendern: Maastricht, Eys, Heerlen, Sittard, Hunsel, Venlo.
Diese Sender dürfen max. 73 Km auseinander sein.
Just diese Sender müssen untereinander sychron laufen.

Es gibt aber auch weitere Regionen wie z.B. in Noordbrabant, mit den Sendern: Gemert, Eindoven 1, Eindhoven 2, Den Bosch, Loon op Zand usw.
Diese haben die selben Parameter und müssen auch in Noordbrabant untereinander sychron laufen.

Wenn ich es jetzt richtig deute, dann müssen die beiden "Regionen" miteinander nicht (zwangsläufig) sychron laufen, da die Sender ja weiter als 73Km auseinander stehn.

Logische Schlussfolgerung für mich:
In der Grezregion zu den NL ist es nur in einem gewissen Radius, NL-DAB Empfang möglich (zB. des 12C Muxes).
Ich empfinde ea an meinem Radio das die Sender asychron laufen.
Das ist aber nicht so, derweil meine Antenne ja mehrere Sender aus den entsprechenden Regionen empfangen kann.

von Nelixx - am 13.09.2015 20:07
Zitat
Nelixx
Zitat
glokhoff
Zitat
HansEberhardt
Zitat
glokhoff
... aber DAB hat einen Guard Interval von 246 microsekunden. Also dürfen Sender maximal 299792 km * 246 usec = 73,74 km aus einander stehen.

Genauer gesagt, der Signalweg darf keinen größeren Unterschied haben, wenn die Signale in einer ähnlichen Signalstärke ankommen. Die Gefahr besteht bei einem 10kW-"Leuchtturm" (Sendeantenne in goßer Höhe mit großer Reichweite), der eventuell noch über Reflektionen gut empfangen wird und einer Funzel in der Nähe, die gleich stark ankommt. Man kann da zwar die Funzeln das gleiche Signal um einige µsec verzögert abstrahlen lassen, aber das ist kein Allheilmittel.

Genau. Deswegen vermute ich das ein Netz mit so gleichmässig möglich Feldstärke (12C) besser wirkt als ein Netz mit "Leuchttürme" und "Gapfiller" (wie 11C).


Wenn ich das jetzt richtig verstehe.
Eine DAB+ Parzelle (=Region) gestaltet sich z.B. für Limburg mit den Sendern: Maastricht, Eys, Heerlen, Sittard, Hunsel, Venlo.
Diese Sender dürfen max. 73 Km auseinander sein.
Just diese Sender müssen untereinander sychron laufen.

Es gibt aber auch weitere Regionen wie z.B. in Noordbrabant, mit den Sendern: Gemert, Eindoven 1, Eindhoven 2, Den Bosch, Loon op Zand usw.
Diese haben die selben Parameter und müssen auch in Noordbrabant untereinander sychron laufen.

Wenn ich es jetzt richtig deute, dann müssen die beiden "Regionen" miteinander nicht (zwangsläufig) sychron laufen, da die Sender ja weiter als 73Km auseinander stehn.

Logische Schlussfolgerung für mich:
In der Grezregion zu den NL ist es nur in einem gewissen Radius, NL-DAB Empfang möglich (zB. des 12C Muxes).
Ich empfinde ea an meinem Radio das die Sender asychron laufen.
Das ist aber nicht so, derweil meine Antenne ja mehrere Sender aus den entsprechenden Regionen empfangen kann.


Nein, falsch verstanden. Das ganze Netz muss landesweit synchron laufen. Es gibt keine Provinz begrenzte Regionen. Mit richtiger Planung ist der Einfluss von Sender weiter als 73 km im Versorgungsgebiet viel weniger als die die näher sind.
Aber für Gebiete in Belgiën und Deutschland die nicht zum Versorgungsgebiet gehören wird dies nicht geplant, und kann man erwarten das die Signalen die man empfangt nicht Synchron sind c.q. einander negativ beëinflussen.

von glokhoff - am 13.09.2015 20:20
Zitat
glokhoff
Zitat
Nelixx
Zitat
glokhoff
Zitat
HansEberhardt
Zitat
glokhoff
... aber DAB hat einen Guard Interval von 246 microsekunden. Also dürfen Sender maximal 299792 km * 246 usec = 73,74 km aus einander stehen.

Genauer gesagt, der Signalweg darf keinen größeren Unterschied haben, wenn die Signale in einer ähnlichen Signalstärke ankommen. Die Gefahr besteht bei einem 10kW-"Leuchtturm" (Sendeantenne in goßer Höhe mit großer Reichweite), der eventuell noch über Reflektionen gut empfangen wird und einer Funzel in der Nähe, die gleich stark ankommt. Man kann da zwar die Funzeln das gleiche Signal um einige µsec verzögert abstrahlen lassen, aber das ist kein Allheilmittel.

Genau. Deswegen vermute ich das ein Netz mit so gleichmässig möglich Feldstärke (12C) besser wirkt als ein Netz mit "Leuchttürme" und "Gapfiller" (wie 11C).


Wenn ich das jetzt richtig verstehe.
Eine DAB+ Parzelle (=Region) gestaltet sich z.B. für Limburg mit den Sendern: Maastricht, Eys, Heerlen, Sittard, Hunsel, Venlo.
Diese Sender dürfen max. 73 Km auseinander sein.
Just diese Sender müssen untereinander sychron laufen.

Es gibt aber auch weitere Regionen wie z.B. in Noordbrabant, mit den Sendern: Gemert, Eindoven 1, Eindhoven 2, Den Bosch, Loon op Zand usw.
Diese haben die selben Parameter und müssen auch in Noordbrabant untereinander sychron laufen.

Wenn ich es jetzt richtig deute, dann müssen die beiden "Regionen" miteinander nicht (zwangsläufig) sychron laufen, da die Sender ja weiter als 73Km auseinander stehn.

Logische Schlussfolgerung für mich:
In der Grezregion zu den NL ist es nur in einem gewissen Radius, NL-DAB Empfang möglich (zB. des 12C Muxes).
Ich empfinde ea an meinem Radio das die Sender asychron laufen.
Das ist aber nicht so, derweil meine Antenne ja mehrere Sender aus den entsprechenden Regionen empfangen kann.


Nein, falsch verstanden. Das ganze Netz muss landesweit synchron laufen. Es gibt keine Provinz begrenzte Regionen. Mit richtiger Planung ist der Einfluss von Sender weiter als 73 km im Versorgungsgebiet viel weniger als die die näher sind.
Aber für Gebiete in Belgiën und Deutschland die nicht zum Versorgungsgebiet gehören wird dies nicht geplant, und kann man erwarten das die Signalen die man empfangt nicht Synchron sind c.q. einander negativ beëinflussen.


Ja ok sehr interessant, vielen Dank für die Erklärungen.
Deshalb werde ich, wie schon gesagt zu Hause etwas mit der Richtantenne experimentieren.
Im Auto muss ich dann den NL Empfang halt so hinnehmen wie gahabt, eben nur begrenzt möglich.

von Nelixx - am 13.09.2015 20:29
Ernüchternd war der Empfang von DAB+ in Venlo und Roermond. Ich testete die Kanäle 5c, 11d, 11c, 7a und 12c sowie 12a und 12b. 12a und 12b aus Belgien sind immer wieder hörbar, aber nicht aussetzerfrei. Erschreckend war der 5c und 11d aus Deutschland. In der Grenzstadt Venlo war kein aussetzerfreier Empfang möglich. Warum man auch seitens Deutschland die Versorgung nicht verbessert, ist echt fraglich. Vielleicht kommt es ja noch, aber das ist derzeit enttäuschend.

Zu den NL-Programmen: Nahezu aussetzerfrei waren Dr 7a und11c, wobei 11c noch der beste Empfang war, zumindest in Venlo. Roermond mit 5kw schafft es wohl nicht wirklich weit. 12c war nur mit Aussetzern zu hören, von einer vernünftigen Versorgung ist man weit entfernt. Von Venlo nach Roermond gab es ständig Aussetzer. Zurück von Roermond nach Möbchengladbach war es schnell vorbei mitDAB-Empfang aus NL. 12c und 7a schwächelten schon direkt hinter der Grenze mit nervigen Aussetzern. Noch vor Mönchengladbach brach auch auf 11c der Empfang ab und war auch nicht mehr beifahrertauglich. Programme aus Belgien waren direkt hinter der Grenze nicht mehr empfangbar. Getestet wurde mit dem Werksradio von Mercedes, sicherlich nicht das Optimum von der Empfangsstärke.

Fazit: Wenn es in Zukunft wirklich erwünscht ist, den Empfang direkt hinter der Grenze abbrechen zu lassen und im Kauf zu nehmen, dass selbst im Versorgungsgebiet Empfangslücken bestehen, macht man es "richtig". Egal ob ich die deutsche oder die niederländische Versorgung nehme zeigt sich immer das gleiche Bild: Man versucht mit sehr geringen Leistungen noch guten UKW-Empfang zu simulieren. Problematisch sehe ichdie Versorgung im Haus. Dafür reicht der Empfang einfach nicht aus. Störquellen wie LED-Lampen, PCs, usw. werden den Empfang hörbar stören. Vergleiche ich die "gute" Versorgung in Wuppertal, ist selbst hier festzustellen, dass trotz der recht starken Sender die Dämpfung des Hauses sehr viel Signal verschluckt (aber nicht hörbar). Ich kann mir nicht vorstellen, dass insbesondere NPO mit Fase 3 die Versorgung schon als sichergestellt ansehen kann.

von pfennigfuchser - am 08.10.2015 04:16
Meer radiostations via DAB+ te beluisteren
DAB
Het aanbod van radiostations via DAB+ is in delen van Nederland flink uitgebreid. Sinds zondag (1 november) zijn diverse regionale en middengolf stations in een groter deel van Nederland via DAB+ te ontvangen.

In september verleende het Agentschap Telecom 30 vergunningen voor digitale radio via DAB+. Het gaat om de verdeling van resterende frequentieruimte van de bovenregionale kavel. Vergunninghouders voor middengolf en niet-landelijke commerciële FM kwamen hiervoor in aanmerking. De nieuwe vergunningen gaan op 1 november in.

Zo is Radio Royaal nu ook in Zeeland (kanaal 9D), Noord-Brabant en Limburg (kanaal 7A) te ontvangen, waardoor de zender eindelijk weer in Eindhoven via de ether te beluisteren is. Zusterstation Decibel is nu ook in Zeeland te ontvangen.

Radio 8FM zendt al haar edities nu uit via DAB+, verspreid over de netten voor Zeeland, Noord-Brabant en Limburg. Daarnaast is het gepresenteerde programma van RADIONL nu ook in deze regio’s te ontvangen.

Simone FM is gestart met uitzenden via DAB+ in Friesland en de kop van Noord-Holland (kanaal 9D).

Groot Nieuws Radio en Radio Maria zijn toegevoegd aan het aanbod in zowel Zeeland als Noord-Brabant en Limburg en in Friesland en de kop van Noord-Holland. Wild FM Hitradio is eveneens gestart met uitzenden via DAB+ in Zeeland, Friesland en de kop van Noord-Holland.


Hieronder een overzicht van welke zenders er per regionaal DAB+net te ontvangen zijn. Stations met een * erachter zijn nieuw toegevoegd.

Friesland en kop van Noord-Holland (kanaal 9D)
Amor FM *
Freez FM
Groot Nieuws Radio *
KBC / Radio Seagull
Omrop Fryslân
Radio Continu
Radio Maria *
RADIONL Friesland
RTV NH Radio
Simone FM *
Waterstad FM
Wild FM Hitradio *

Groningen, Drenthe, Overijssel, Gelderland en deel Flevoland (kanaal 6B)
Freez FM
Groot Nieuws Radio
Joy Radio
Omroep Flevoland
Omrop Fryslân
Radio Continu N
Radio Continu Z
Radio Drenthe
Radio Gelderland
Radio M Utrecht
Radio Noord
Radio Oost
RADIONL (Groningen)
RADIONL2 Gelderland
Simone FM
Waterstad FM

Noord-Brabant en Limburg (kanaal 7A)
Amor FM *
Groot Nieuws Radio *
KBC / Radio Seagull *
L1 Radio
Omroep Brabant
Puur NL
Qmusic Limburg
Radio 8FM Midden-Brabant *
Radio 8FM Noordoost-Brabant
Radio 8FM West-Brabant *
Radio 8FM Zuidoost-Brabant *
Radio Decibel
Radio Gelderland
Radio Maria *
Radio Royaal *
RADIONL Brabant
RADIONL *

Zeeland (kanaal 9D)
Amor FM *
Groot Nieuws Radio *
KBC / Radio Seagull *
Omroep Brabant
Omroep Zeeland
Puur NL
Radio 8FM West-Brabant *
Radio Decibel *
Radio Maria *
Radio Rijnmond
Radio Royaal *
RADIONL *
Wild FM Hitradio *

Noord-Holland, Zuid-Holland, Utrecht en deel Flevoland (kanaal 8A)
Amor FM
Fresh FM
Omroep Flevoland
Radio Decibel
Radio Gelderland
Radio M Utrecht
Radio Maria
Radio Paradijs
Radio Rijnmond
Radio Royaal
Radio West
RADIONL
RADIONL2 NH ZH
RTV NH Radio
Ujala Radio
Vahon AM
Wild FM Hitradio

Nog niet alle vergunninghouders hebben hun capaciteit in gebruik genomen. Dit zal waarschijnlijk in de loop van de komende weken gaan gebeuren. Sommige vergunninghouders zoeken nog partijen die de vrije capaciteit willen gaan invullen. [Radio.NL]

Kann ich ich großen Teilen bestätigen,konnte einiges auf dem Siegburger Michaelsberg empfangen :spos:

von WellenreiterBN - am 01.11.2015 12:14
Zitat
kinkfm
Also....hier in Rastede habe ich überhaupt kein Empfang von Winschoten...Ich hatte sooo sehr gehofft das es noch reichen könnte....schade...echt schade...


Mich hätte es schon arg gewundert, wenn da wirklich was in Rastede angekommen wäre. Ich selber lebte länger in Rastede... und schon zu UKW-Zeiten ging das ja nicht alles mit dem "nassen Finger" dort.

Zufällig war ich am Samstagvormittag direkt in Winschoten und konnte auch den Mast live sehen... das ist wirklich nicht sehr hoch. Und schon am Emstunnel ist es fast vorbei mit dem Empfang... direkt in Leer gibts die von Yoshi angesprochenen 5-6 Balken.. mobil gibts mehr Aussetzer als beim 6B, der in Leer mobil im Auto wirklich stärker reinkommt.

Die Grenze wird irgendwie im westlichen Ammerland liegen... ich war am Freitag zwischen Westerstede und Apen unterwegs und habe mit meinem DUAL DAB4 gescannt... HIER

Da machte der 6B bei stabilem Audio 5-6 Balken und der 12C 4 Balken mit schwankendem Audio (liegt sicher am Protection Level)

Rastede ist ja noch ca. 25km Luftlinie östlich davon... dürfte also indoor fast unmöglich sein.

@Kinkfm: als ich Rastede lebte, bin ich immer öfters scannen gegangen... vielleicht kannst du ja dort portabel was einlesen: HIER

von Sarstedter - am 22.05.2016 12:58
Ganz viele neuigkeiten heute bezüglich DAB in NL!

11C soll bis Ende 2016 ein verbesserter Empfang bekommen. Bislang sind 95% Outdoor und 40% Indoor mit 11C versorgt. Ende 2016 soll das 97% Outdoor und 65% Indoor sein.

Konkret werden, wahrscheinlich!, folgende neue Standorte eingeschaltet:

- Irnsum
- Zwolle
- Amersfoort
- Hengelo (Ersetzt de Lutte)
- Alphen aan de Rijn
- Eindhoven
- Roermond (Ob er Ittervoort ergänzt oder ersetzt ist mir unklar)

12C erreicht nun Outdoor 99% die Einwohner, indoor sind es 87%. Da gibt es noch nachholbedarf, speziell wenn es um Indoor geht.

Auch sind heute die versorgungszahlen die Regionale Ensembles bekannt geworden:

9D-N Outdoor 100%, Indoor 84%
6B Outdoor 100%, Indoor 79%
7A Outdoor 100%, Indoor 90%
9D-Z Outdoor 100%, Indoor 98% (!)
8A 2016 Outdoor 69%, Indoor 20%, 2017 Outdoor 87%, Indoor 36%. Hier kommt der Sender Lopik dazu.

MTVNL erreicht gerade 63% der Fläche (Inklusiv der Sender Loon op Zand der noch nicht eingeschaltet ist). In 2017 soll 90% die Fläche versorgt sein. Indoor will mann in 2017 85% der Einwohner erreichen.

In 2015 wurden 16% die neue Auto's mit DAB+ ausgeliefert. 46% von die Verkaufte Auto's hat als Option DAB mit an Bord. 25% die Einwohner zieht ein Kauf eines DAB Radio in Erwagung.

Die Privaten haben geäussert dass langfristig sowohl das Internet als auch DAB die Rundfunkversorgung übernehmen müssen. Ein vollständiger Betrieb ins Internet geht mit maximal 1 Milionen hörer und dafür braucht man 38.000 Mobilfunk Standorte. Mit DAB erreicht man alle Hörer mit lediglich 30 Sendemasten.

von Jassy - am 07.06.2016 16:15
Zitat
Sarstedter
@Ruud: ich habe das als Wechsel interpretiert... auch weil dort das Datum 1.9.2017 genannt wird

Nein kein wechsel aber 6B+6C von gleichen senderstandorten.
Infos:
Analoge vergunningen voor niet-landelijke commerciële radio-omroep in de FM-band
Frequentieblok (digitaal allotment)
Kavels B13, B14, B15, B18, B19, B20, B26 en B29
allotment 6B (182.880 MHz – 184.416 MHz) komt uit DVB allotment HOL0902H en betreft de provincies Groningen, Drenthe, Overijssel, Gelderland en het grootste deel van de provincie Flevoland.
Kavels B01 t/m B09 en B36
allotment 8A (195.168 MHz – 196.704 MHz) komt uit DVB allotment HOL0903H en betreft de provincies Zuid Holland, Utrecht, en een deel van de provincies Noord-Holland en Flevoland.
Kavel B24
allotment 9D-Z (207.296 MHz – 208.832 MHz) komt uit het DVB allotment HOL0901H en betreft de provincie Zeeland.
Kavels B10 t/m B12, B16, B27, B33 en B35
allotment 9D-N (207.296 MHz – 208.832 MHz) komt uit het DVB allotment HOL0906H en betreft de provincie Friesland en een deel van de provincie Noord-Holland.
Kavels B21 t/m 23, B25, B31 en B38
allotment 7A (188.160 MHz – 189.696 MHz) komt uit DVB allotment HOL0905H en betreft de provincies Brabant en Limburg
Kavels B17, B28, B30, B32, B34 en B37
allotment 6B (182.880 MHz – 184.416 MHz) komt uit DVB allotment HOL0902H en betreft de provincies Groningen, Drenthe, Overijssel, Gelderland en het grootste deel van de provincie Flevoland, of
allotment 6C (184,592 – 186,128 MHz) komt uit DVB allotment HOL0902H en betreft de provincies Groningen, Drenthe, Overijssel, Gelderland en het grootste deel van de provincie Flevoland.
Quelle https://zoek.officielebekendmakingen.nl/stcrt-2016-45142.html

von Ruud - am 26.03.2017 17:39
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