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vor 3 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, BdasB

NASA fuer Elektromobilisten in Mitteldeutschland

Startbeitrag von BdasB am 11.02.2014 21:58

[www.emobilitaetonline.de]
Elektromobilität Mitteldeutschland

"Grüne Mobilitätskette" für Elektromobilisten in Mitteldeutschland
- Öffentlicher Nahverkehr in Sachsen-Anhalt und Thüringen organisiert Elektromobilitäts-Angebote -

Der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt (NASA GmbH) hat gemeinsam mit 8 weiteren Partnern die "Grüne Mobilitätskette" entwickelt, die nun in die Erprobungsphase übergeht. Das Projekt ist Bestandteil des übergeordneten, vom Bundesverkehrsministerium geförderten Vorhabens "Elektromobilität Mitteldeutschland" und hat ein Gesamtvolumen von über 4 Millionen Euro.

Die länderübergreifende nachhaltige Mobilitätskette soll nach dem Prinzip funktionieren: "Mit dem E-Bike zur Haltestelle, mit dem Bus zum Carsharingplatz, mit dem Elektroauto zum Bahnhof – und während die Batterien laden mit dem Zug zur Arbeit."

Um dies zu realisieren, wurde ein Angebot entwickelt, das auf die Mobilitätsbedürfnisse von Kunden der Elektromobilität in Mitteldeutschland zugeschnitten sei. „Mit Bundesförderung entwickeln und erproben wir in Sachsen-Anhalt und Thüringen ein attraktives Angebot für umweltbewusste Leute, die Elektromobilität, Carsharing und öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Dabei wollen wir moderne Medien gezielt einsetzen. Wenn das Beispiel Schule macht, wäre das ein Gewinn für den Nahverkehr in ganz Deutschland", so der sachsen-anhaltinische Verkehrsminister Thomas Webel.


Musterprojekt für den Nahverkehr in Deutschland

Nicht nur die Anbindung von Elektrofahrzeugen an öffentliche Verkehrsmittel und Carsharing-Angebote steht im Fokus der Grünen Mobilitätskette, auch die die nötige Energieversorgung sowie die Verknüpfung des Wohnbereichs mit Mobilitätsangeboten werde erfolgen. Dafür kooperieren Energieversorger, Wohnungs- und Baugesellschaften, Verkehrsunternehmen und -verbünde in den beiden Bundesländern mit Elektroauto-Miet- und eCarsharing-Anbietern sowie mit Ladesäulenbetreibern. Für das Projekt wurde eine Smartphone-App auf Basis der bewährten Plattformen von „EasyGo“ und „Handyticket“entwickelt, die den Kunden Information liefert sowie zur Planung und Buchung von Fahrten dient.

Die NASA konzipiert zudem ein Informationsportal für Elektromobilität in Mitteldeutschland sowie ein elektromobiles P+R-Angebot in Halle (Saale), Magdeburg und der Harzregion mit Elektrofahrzeugen und Ladestationen.

In der Praxis getestet werden soll dies von April 2015 bis März 2016. Nach dieser Testphase ist eine Übertragung der Angebote auf weitere Regionen in Mitteldeutschland vorgesehen.
(Wenn dann noch Foerdergeld uebrig ist - oder NEUES kommt)

Quelle: nasa.de ...

Antworten:

Das könnte man gleich zum Nahverkehrs- System Deutschland für attraktiven Personenverkehr (NSDA...) ausbauen. Auf den Zubringerparkplätzen stört der Drahtverhau von Ladekabeln nicht so sehr wie mitten in der Stadt.
Die Bahn hat ein relativ schwaches eigenes Stromnetz, das sich hervorragend für Laden mit variabler Leistung eignet. Die Ladung wird beim Anfahren der Züge einfach unterbrochen. Der Strom der Bahn ist unschlagbar billig , der Preis liegt unter 4 Cent. Fast die gesamten alten Wasserkraftwerke werden von der Bahn genutzt.
Bremsenergie der Züge wird endlich effektiv genutzt.

Der Hauptvorteil aber wäre, dass die Wegelagerer Staat, EEG und KWK nicht ihre Hände an den Ladestationen aufhalten können. Die Einnahmen kämen dem umweltfreundlichen Verkehr zugute statt der Diätenerhöhung sich als unmweltfreundlich ausgebender Politiker.

Die Einrichtung eines car sharing - Platzes dürfte ein heilsames Denken mit sich bringen, das auch neue Abrechnungsmodelle nach sich ziehen kann. So, wenn es vorteilhaft ist, sich durch Vorhalten der Mobiltätskarte am Fahrzeugein- und ausgang an- und abzumelden. So ist eine kilometerweise Abrechnung, im Stadtkern meist teurer, möglich.

Ein Anstieg des öffentlichen Verkehrs ist die Folge, die den Einsatz, kleinerer, nach Bedarf eingesetzter und besser besetzter öffentlicher Verkehrsmittel ermöglicht.

Wer Basel passiert, dem rate ich, sich einmal das öffentliche Nahverkehrssystem in der Stadt und an den Sammelplätzen einmal anzuschauen.
Auch, wenn das noch keine elektromobilen Ladeplätze sind, da kann man viel lernen.

von Bernd Schlueter - am 12.02.2014 09:16
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